Telgte

WappenDeutschlandkarte
Wappen der Stadt Telgte
Koordinaten:5159?N, 747?O
Basisdaten
Bundesland:Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk:Mnster
Kreis:Warendorf
Hhe:54m .NHN
Flche:90,84km2
Einwohner:19.557 (31. Dez. 2015)
Bevlkerungsdichte:215Einwohner je km2
Postleitzahl:48291
Vorwahl:02504
Kfz-Kennzeichen:WAF, BE
Gemeindeschlssel:05570044
Stadtgliederung:3 Ortsteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Bafeld 4-6
48291 Telgte
Webprsenz:www.telgte.de
Brgermeister:Wolfgang Pieper (Die Grnen)
Lage der Stadt Telgte im Kreis Warendorf
Telgter Altstadt an der Ems
Lizenz: PD Coa Germany

Telgte (Aussprache: [ˈtɛlktə], regional [tɛlçtə]; plattdeutsch Teegte) ist eine Stadt im Kreis Warendorf im Münsterland (Nordrhein-Westfalen). Telgte liegt etwa zwölf Kilometer östlich von Münster an der Ems. Die Stadt ist bekannt als Wallfahrtsort (große Marienwallfahrt von Osnabrück nach Telgte – Telgter Wallfahrt) und durch eine Erzählung von Günter Grass (Das Treffen in Telgte).



Inhaltsverzeichnis



Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Telgte grenzt an Münster, Greven, Ostbevern, Warendorf und Everswinkel (im Uhrzeigersinn beginnend im Westen).

Stadtteile[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Telgte gliedert sich in die Kernstadt sowie die zwei Stadtteile Westbevern-Dorf und Westbevern-Vadrup.

Westbevern (Einwohnerzahl: ca. 4000; Fläche: 24,46 km²) war bis 1974 eine eigenständig verwaltete Gemeinde mit den Teilen Dorf, Vadrup und Brock (Brock gehört seit der kommunalen Gebietsreform zur Gemeinde Ostbevern). Durch Westbevern fließt als Zufluss der Ems die Bever. Attraktives Ausflugsziel ist das Haus Langen mit ehemaliger Doppelmühle an der Bever. Die neugotische Kirche St. Cornelius und Cyprian gehört seit einigen Jahren zur Pfarreiengemeinschaft St. Marien (Telgte und Westbevern).



Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bereits in nachrömischer Zeit war die Region um Telgte von Stämmen der Sachsen besiedelt. Im Zuge der Sachsenmission Karls des Großen wurde dieses Gebiet christianisiert. Ludgerus, der erste Bischof von Münster, ließ in Telgte eine Kirche errichten. Diese Urpfarrkirche war vermutlich ein Holzbau.

Telgte entwickelte sich an einer Gabelung der von Süden kommenden Handelsstraßen in Richtung Nord- und Ostsee, da hier an einer Furt die Ems überquert werden konnte. Dort befanden sich ursprünglich zwei Bauernhöfe mit den Namen Frankenfurt und Telgoth. Erst nach und nach wuchs Telgte, das erst Telgoth, dann Telget und Telgith und schließlich Telgte hieß, zu einer Stadt heran.

Der Ort erhielt die Stadtrechte im Jahre 1238 und gehörte dem Kaufmannsbund Hanse an.

Um das Jahr 1500 gab es mehrere große Brände. In einem dieser Brände ging auch die alte Kirche zugrunde. Dreimal litt Telgte unter der Pest, im Jahr 1599 starben hier mehr als die Hälfte der Einwohner.

Zur Zeit der Täufer gewährte man dem Münsterschen Fürstbischof Franz von Waldeck Unterkunft, bis er „seine“ Stadt zurückerobert hatte.

Bis 1941 bestand die Jüdische Gemeinde Telgte. Die Synagoge wurde 1938 zerstört, der Friedhof 1942 eingeebnet. Heute erinnern an diesen Orten Gedenktafeln an die jüdische Geschichte Telgtes.

Am 1. Juli 1968 wurde die Gemeinde Kirchspiel Telgte in die Stadt Telgte eingegliedert. Westbevern (ohne Brock) folgte am 1. Januar 1975.



Bevlkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung von 1818 bis 2015
Lizenz: PD Coa Germany
JahrEinwohner
18184437
18435166
18715360
18906109
19056692
19137006
19157260
19177275
19197483
19217719
19248174
19258250
19268473
JahrEinwohner
19278445
19338727
193919698
194410.923
194511.979
194612.989
194713.707
194813.736
194913.852
195013.692
195113.576
195213.477
195313.432
JahrEinwohner
195413.392
195613.383
1961213.767
196214.379
196314.810
196415.068
196515.414
196615.694
196715.883
196816.005
196916.197
1970315.826
197116.019
JahrEinwohner
197216.760
197316.968
197417.269
197515.122
197615.365
197715.377
197815.589
197915.780
198016.254
198116.388
198216.515
198316.576
198416.613
JahrEinwohner
198516.664
198616.534
198716.555
198816.834
198916.997
199017.358
199117.725
199218.125
199318.219
199418.303
199518.472
199618.585
199718.728
JahrEinwohner
199818.774
199918.836
200018.992
200119.370
200219.489
200319.432
200419.444
200519.528
200619.522
200719.345
200819.190
200919.204
201019.114
JahrEinwohner
201218.879
201319.331
201419.217
201519.557

117. Mai     2 6. Juni     3 Korrektur der Fortschreibungszahlen durch die Volkszählung 1970



Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadtrat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dem Rat der Stadt gehören laut Satzung 32 Mitglieder an. Die Kommunalwahl am 25. Mai 2014 führte zu folgendem Ergebnis:

Partei / ListeStimmenanteilG/V%pSitzeGV
CDU41,9%+ 3,214+ 2
Grne35,4 %+ 2,011 0
SPD13,5%? 1,24? 1
FDP08,3%? 5,03? 1
Wahlbeteiligung: 62,1% (2009: 54,6%)

Brgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 13. Dezember 2009 wurde Dietrich Meendermann als Bürgermeister abgewählt, da er bei der Wiederholungswahl nur 49,8 % der Stimmen erhielt. Bei der ursprünglichen Wahl am 30. August 2009 hatte er noch 50,5 % der Stimmen erhalten, obwohl er, wie bei der Wahl im Dezember, keinen Gegenkandidaten hatte. Diese Wahl musste jedoch wiederholt werden, weil ein Teil der Stimmzettel vor der Auswertung aus Versehen vernichtet worden war. Ein neuer Bürgermeister wurde dann am 9. Mai 2010 gewählt. Wolfgang Pieper, der Kandidat der Grünen, setzte sich mit 71,5 % der abgegebenen Stimmen gegen den von CDU und SPD unterstützten Kandidaten Ingo Deitmer durch.

Am 17. April 2016 fanden erneut Bürgermeisterwahlen statt, und der aktuelle Bürgermeister Wolfgang Pieper wurde mit 79,2 % der Stimmen wiedergewählt. Damit bleibt Telgte die einzige Stadt in Nordrhein-Westfalen mit einem grünen Bürgermeister.

Brgermeister seit 1946
1946?1947Wilhelm Ltke-Schwienhorst, CDU
1947?1949Ferdinand Busch, CDU
1949?1951Friedrich Sube, ZENTRUM
1951?1952Heinrich Decker, CDU
1952?1964Bernhard Rumphorst, CDU
1964?1967Wilhelm Hotte, CDU
1967?1969Friedrich Koppernagel, CDU
1969?1975Gnter Karthaus, CDU
1975?1978Albert Bruens, CDU
1978?1984Gnter Karthaus, CDU
1984?1996Reinold Hotte, CDU
1996?1999Klaus Beck, SPD
1999?2004Ulrich Roeingh, CDU
2004?2009Dietrich Meendermann, CDU
seit 2010Wolfgang Pieper, GRNE

Wappen, Flagge und Dienstsiegel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Stadt Telgte ist mit Urkunde des Regierungspräsidenten Münster vom 31. März 1976 das Recht zur Führung des nachfolgend beschriebenen Wappens verliehen worden.

Wappenbeschreibung
?Das Wappen stellt auf weiem (silbernem) Grund auf einem grnen Rasenstck einen jungen grnen Eichenbaum mit zwei grnen Eicheln dar.?

Das Telgter Wappen zeigt eine junge Eiche (Telge), da Telgte ursprünglich von vielen Eichenwäldern umgeben war. Der Name Telgte leitet sich aus dem Wort „Telge“ ab, was so viel wie „kleiner Baum, Zweig, Setzling, Sprössling“ und auch „Kind“ bedeutet.

Mit gleicher Urkunde ist der Stadt Telgte das Recht zur Führung der nachfolgend beschriebenen Flagge verliehen worden.

Beschreibung der Hissflagge
?Die Flagge ist in drei Bahnen im Verhltnis 1: 3: 1 von Wei zu Grn zu Wei lngsgestreift und zeigt in der Mitte der grnen Bahn den Wappenschild der Stadt.?
Beschreibung des Banners
?Das Banner ist in drei Bahnen im Verhltnis 1: 3: 1 von Wei zu Grn zu Wei lngsgestreift und zeigt in der oberen Hlfte der mittleren Bahn den Wappenschild der Stadt.?

Ebenfalls ist der Stadt Telgte mit gleicher Urkunde das Recht zur Führung des nachfolgend beschriebenen Dienstsiegels verliehen worden.

Beschreibung des Dienstsiegels
?Die Stadt Telgte fhrt ein Dienstsiegel, das den Wappenschild der Stadt zeigt und im Siegelrund in Grobuchstaben die Umschrift ?STADT TELGTE? fhrt.?

Stdtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Telgte unterhält mit folgenden Städten eine Städtepartnerschaft:



Kultur und Sehenswrdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Feuerreiter beim Mittelalterlich Spectaculum
Lizenz: PD Coa Germany
Kreuzweg am Emsufer
Lizenz: PD Coa Germany
Mittelalterlicher Weihnachtsmarkt auf der Planwiese
Lizenz: PD Coa Germany

Telgte ist überregional bekannt für sein Krippenmuseum, heute Teil des RELíGIO - Westfälisches Museum für religiöse Kultur, den Mariä-Geburts-Markt mit großem Springreitturnier, der jeden September rund 40.000 Besucher anzieht, sowie die Telgter Wallfahrt, die jährliche Marienwallfahrt von Osnabrück nach Telgte. Sie ist eine der größten in Deutschland mit regelmäßig etwa 8000 Pilgern. Jährlich kommen insgesamt bis zu 150.000 Wallfahrer nach Telgte.

Außerdem findet einmal jährlich die Kutschenwallfahrt an Christi Himmelfahrt statt, bei der sich oftmals über 100 Kutschen präsentieren. Diese Wallfahrt lockt viele Zuschauer in die Innenstadt und auf die Planwiese, eine große Veranstaltungsfläche in der Stadt.

Auf der Planwiese in Telgte finden weitere Events statt: Am ersten Maiwochenende findet die Montgolfiade und im September der große Mariä-Geburts-Markt statt. Zudem finden regelmäßig im Sommer Mittelalter-Festivals statt. Zur Adventszeit fand bis 2014 in Telgte Deutschlands größter mittelalterlicher Lichter-Weihnachtsmarkt statt.

In Telgte finden gelegentlich auch Ausstellungen statt. Im Jahr 2009 waren die Alltagsmenschen von Christel Lechner zu sehen, im Sommer 2011 waren die Trash People von HA Schult ausgestellt. Von April bis Juli 2015 wurden erneut die Alltagsmenschen in der Altstadt ausgestellt.

Der Waldfriedhof Lauheide mit über 35.000 Gräbern befindet sich auf dem Gebiet der Stadt Telgte in der Nähe der Stadtgrenze von Münster. Zuständig für ihn ist das Amt für Grünflächen und Umweltschutz der Stadt Münster, in dessen Besitz sich der Friedhof befindet.

Museen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Das Museum RELGIO - Westflisches Museum fr religise Kultur fasst das ehemalige Museum Heimathaus Mnsterland und das Krippenmuseum in Telgte unter einer gemeinsamen Konzeption und Organisation zusammen. Der Name besteht seit 2011, die Neukonzeption des Museums stammt aus dem Jahr 2000.
  • Das Kornbrennereimuseum ist ein technisches Baudenkmal, das einen ausfhrlichen Einblick in die Geschichte der mnsterlndischen Kornbrennerei erlaubt. In dem 1900 erbauten Gebude wurde noch bis 1979 produziert. Die technische Anlage ist noch nahezu vollstndig erhalten. Im zweiten Obergeschoss bietet eine Galerie Raum fr Ausstellungen zeitgenssischer Kunst.

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wallfahrtskapelle vor der St.-Clemens-Kirche
Lizenz: PD Coa Germany
  • Die Wallfahrtskapelle, eine Marienkapelle, ist ein barocker, achteckiger Zentralbau aus der Zeit um 1650. Das Ziel der Wallfahrten ist eine Piet (Skulptur von Maria mit dem Leichnam Jesu) in dieser Kapelle. Der Legende nach soll sie aus der Marienlinde (ein alter Stadttorbaum) geschnitzt sein.
  • Die Propsteikirche St.Clemens, erbaut zwischen 1522 und 1558 ist eine gotische Hallenkirche. Sie liegt an der Ems und in unmittelbarer Nhe zur Wallfahrtskapelle.
  • Christoph-Bernsmeyer-Haus: Nrdlich der Propsteikirche befindet sich direkt am Emswehr ein markantes Gebude, die sogenannte Groe Mhle. Schon sehr frh hat es in Telgte eine Mhle gegeben. Auf der linken Emsseite hinter der Kirche stand die groe Kornmhle (das heutige Christoph-Bernsmeyer-Haus), auf der rechten Uferseite befand sich die l- und Walkmhle, die um 1900 abgebrochen wurde. Der groe wohlgezierte Wappenstein am Giebel der Groen Mhle enthlt in den ersten beiden Zeilen ein Chronogramm mit der Jahreszahl 1754. An der Planung der Renovierungsarbeiten war der westflische Barockbaumeister Johann Conrad Schlaun beteiligt.
Diese ehemalige Kornmhle wurde 1976/77 grndlich renoviert und von den Mauritzer Franziskanerinnen bernommen, deren Ordensgrnder Pater Johann Christoph Bernsmeyer (1777?1858) lange Vikar in Telgte war und daher der Namensgeber des Hauses wurde. Das Gebude ist jetzt Erholungsheim fr Franziskanerschwestern.
  • Emsstrae 25, Fachwerkbau, um 1600 erbaut
  • Herrenstrae 7, Fachwerkbau aus der zweiten Hlfte des 17. Jahrhunderts, ursprnglich als Vikarienhaus erbaut
  • Knigstrae 35, eingeschossiger, im Jahr 1500 errichteter Fachwerkbau, der mehrfach umgebaut wurde
  • Markt 4, Backsteintraufenhaus von 1778
  • Ritterstrae 2, eingeschossiger Fachwerkbau mit zweifach ber Taubandknaggen vorkragendem Giebel, um 1600 errichtet
  • Ritterstrae 4, Der eingeschossige Fachwerkbau, dessen Giebel ber Knaggen zweifach vorkragt, wurde 1625 errichtet
  • Steinstrae 4, Speicher, um 1500 errichtet

Telgte in der Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Erzählung Das Treffen in Telgte von Günter Grass spielt die Stadt eine wichtige Rolle. In der Erzählung versammeln sich im Jahre 1647 im Telgter Gasthof Brückenhof beim Emstor bedeutende Dichter aus „Teutschland“, wie es damals genannt wurde, um über Literatur und ein mögliches Ende des Dreißigjährigen Krieges zu diskutieren. (Telgte liegt/lag am sogenannten Friedensweg, der Wegstrecke zwischen Münster und Osnabrück, auf dem berittene Boten die Verhandlungspapiere zwischen den Parteien des Westfälischen Friedens hin und her beförderten.)



Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bahnhof Telgte (2007) vor dem Umbau
Lizenz: PD Coa Germany
  • Telgte ist Ausgangspunkt der Bundesstrae 64, die in Richtung Paderborn bis zum Harz fhrt. ber die Bundesstrae 51 ist Telgte mit Mnster und Osnabrck verbunden.
  • Die Stadt ist durch die Warendorfer Bahn (RB 67) Mnster ? Gtersloh ? Bielefeld ? Detmold ? Altenbeken ber den Bahnhof Telgte angeschlossen. Die Bedienung erfolgt durch die Eurobahn.
  • Im Ortsteil Westbevern-Vadrup besteht ein Haltepunkt an der Eisenbahnstrecke Mnster?Osnabrck (Station Westbevern).
  • Zwischen Telgte und Mnster verkehren zwei Regionalbus- und eine Nachtbuslinie.
  • Im Gebiet der Stadt Telgte befindet sich zudem der als Verkehrslandeplatz eingestufte Flugplatz Mnster-Telgte, der privaten und geschftlichen Flugbetrieb ermglicht und als Basis fr vier Flugvereine dient.
  • Mehrere Radwanderwege fhren durch Telgte, u.a. der EmsRadweg (verluft vom Teutoburger Wald bis zur Nordsee), die Friedensroute (von Mnster nach Osnabrck) sowie der Europaradweg R1 (von Frankreich bis nach Russland).


Persnlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehrenbrger der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Shne und Tchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]



Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Klaus Schwinger (unter Mitarbeit von Thomas Ostendorf und Franz-Josef Schlter): Telgte. Sutton Verlag, Erfurt 2013. ISBN 978-3-95400-123-1. (Sammlung von etwa 220 Photographien aus dem Zeitraum von 1900 bis 1975)
  • Geschichte der Stadt Telgte. Hrsg. im Auftrag der Stadt Telgte von Werner Frese. Ardey-Verlag, Mnster 1999, ISBN 3-87023-112-2.
  • Erinnerung und Mahnung ? Verein zur Frderung des Andenkens an die Juden in Telgte e. V. (Hrsg.): Gedenkbuch fr die Telgter Opfer des Holocaust. Telgte 2008, 2. berarbeitete und ergnzte Auflage 2009, ISBN 978-3-00-027958-4.
  • Renate Kruchen: Telgte in Erinnerung. Fr Bewohner und Freunde einer kleinen Stadt. Rhode Druck, Harsewinkel 1983, ISBN 3-921961-06-8. (Sammlung von Photographien aus dem 19. und der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts)
  • Stadt Telgte (Hrsg.): Telgte. Chronik einer Stadt. Verlag Theodor Eckolt, Warendorf 1974, ohne ISBN. (Sammlung von 13 Aufsätzen zur Stadtgeschichte von der Vor- und Frühgeschichte bis zur Gegenwart)
  • Stadt Telgte (Hrsg.): Heimatbuch Telgte. Telgte 1938.


Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]



Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. ?Amtliche Bevlkerungszahlen auf Basis des Zensus vom 9. Mai 2011. Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW), abgerufen am 18.Juli 2016.(Hilfe dazu)
  2. ?Duden-Aussprachewrterbuch
  3. ?Siehe das Gedenkbuch fr die Telgter Opfer des Holocaust, hrsg. v. Erinnerung und Mahnung ? Verein zur Frderung des Andenkens an die Juden in Telgte e.V., Telgte 2008, 2. berarbeitete und ergnzte Auflage 2009, ISBN 978-3-00-027958-4.
  4. ?Martin Bnermann: Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Kln 1970, S.66.
  5. ?Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis fr die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlsselnummernnderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. Kohlhammer, Stuttgart 1983, ISBN 3-17-003263-1, S.315.
  6. ?Die Landeswahlleiterin NRW, Kommunalwahlen 2014, Endgltiges Ergebnis fr Telgte
  7. ?citywerk gmbh: Wahlen - Brgermeister Wahl 2016. In: www.telgte.de. Abgerufen am 28.April 2016.
  8. ?FOCUS Online: Brgermeisterwahl in Telgte:Grner steht zur Wiederwahl. In: FOCUS Online. Abgerufen am 28.April 2016.
  9. ? abcd2 der Hauptsatzung der Stadt Telgte (PDF; 321kB)
  10. ?Trash People ? Einkehr in Telgte. Eine Aktion von HA Schult. Abgerufen am 28. Juni 2011.
  11. ?Mnsterland e.V.: Radfahren in Telgte | Mnsterland e.V. Tourismus. Abgerufen am 1.Juni 2017.
  12. ?Mnsterland e.V.: Europaradweg R1 | Mnsterland e.V. Tourismus. Abgerufen am 1.Juni 2017.

Telgter Altstadt an der EmsBild: Kreis WarendorfLizenz: PD Coa Germany
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Bevölkerungsentwicklung von 1818 bis 2015Bild: Kreis WarendorfLizenz: PD Coa Germany
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Feuerreiter beim Mittelalterlich SpectaculumBild: Kreis WarendorfLizenz: PD Coa Germany
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Kreuzweg am EmsuferBild: Kreis WarendorfLizenz: PD Coa Germany
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Mittelalterlicher Weihnachtsmarkt auf der PlanwieseBild: Kreis WarendorfLizenz: PD Coa Germany
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Wallfahrtskapelle vor der St.-Clemens-KircheBild: Kreis WarendorfLizenz: PD Coa Germany
Lizenz: PD Coa Germany

Bahnhof Telgte (2007) vor dem UmbauBild: Kreis WarendorfLizenz: PD Coa Germany
Lizenz: PD Coa Germany

Telgte (Aussprache: [ˈtɛlktə], regional [tɛlçtə]; plattdeutschTeegte) ist eine Stadt im Kreis Warendorf im Münsterland (Nordrhein-Westfalen). Telgte liegt etwa zwölf Kilometer östlich von Münster an der Ems. Die Stadt ist bekannt als Wallfahrtsort (große Marienwallfahrt von Osnabrück nach Telgte – Telgter Wallfahrt) und durch eine Erzählung von Günter Grass(Das Treffen in Telgte).

mehr zu "Telgte" in der Wikipedia: Telgte

Geboren & Gestorben

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Gestorben: Hubertus Senff stirbt in Telgte. Hubertus Senff war ein deutscher Generalmajor. Er war von 1984 bis 1987 Präsident des Militärischen Abschirmdienstes.
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Gestorben: Peter Janssens stirbt in Telgte bei Münster. Peter „Piet“ Janssens war ein deutscher Musiker, Komponist und Mitbegründer des Sacro Pop.

1993

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Gestorben: Das Treffen in Telgte stirbt. Das Treffen in Telgte ist eine Erzählung von Günter Grass aus dem Jahr 1979. Sie schildert ein fiktives Treffen deutscher Dichter und Schriftsteller in Telgte im Jahre 1647 und ist eine verschlüsselte Darstellung der Treffen der Gruppe 47 nach dem Zweiten Weltkrieg. Das Buch ist Hans Werner Richter zu dessen 70. Geburtstag gewidmet, der die Treffen der Gruppe 47 ins Leben rief und leitete.
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Geboren: Malte Spitz wird in Telgte geboren. Malte Spitz ist ein deutscher Politiker (Bündnis 90/Die Grünen). Spitz war von 2004 bis 2006 politischer Bundesgeschäftsführer der Grünen Jugend und war 2006 bis 2013 Beisitzer im Bundesvorstand von Bündnis 90/Die Grünen. Seit Juni 2014 ist er Mitglied im Landesvorstand von Bündnis 90/Die Grünen Nordrhein-Westfalen. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Medienpolitik, Bürgerrechte, Wirtschaftspolitik und Demographie.
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Geboren: André Großfeld wird in Telgte geboren. André Großfeld ist ein deutscher Koch.

Gründungen, Ersturkundliche Erwähnungen & Auflösungen

1982

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Gründung: Takko Fashion ist einer der größten deutschen Textilhändler mit über 1.700 Filialen im In- und europäischen Ausland. Die Zentrale der Takko Holding GmbH hat ihren Sitz in Telgte im Münsterland. Das operative Geschäft leiten die Geschäftsführer Stephan Swinka, Alexander Mattschull, Erika Tertilt und Andreas Kromer. Insgesamt beschäftigt das Unternehmen mehr als 15.000 Mitarbeiter. Takko Fashion ist mit über 1.000 Standorten flächendeckend in ganz Deutschland vertreten. Die Filialen befinden sich zumeist in Fachmarktzentren aber auch in City- und Centerlagen.

1854

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Gründung: Die Aug. Winkhaus GmbH & Co. KG ist ein westfälisches Familienunternehmen, dessen Hauptsitz in Telgte liegt.

1238

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Stadtgründung: 1238Telgte

Persönlichkeiten > Söhne und Töchter der Stadt

1964

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Harald Norpoth (* 22. August 1942), Langstreckenläufer und Olympia-Silbermedaillen-Gewinner

1963

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Falk Dörr (* 24. Juli 1941), Fußballer (Preußen Münster) – erstes Bundesliga-Tor für den SC Preußen Münster im Jahr

1963

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Falk Dörr (* 24. Juli 1941), Fußballer (Preußen Münster) – erstes Bundesliga Tor für den SC Preußen Münster im Jahr

1956

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Alfons Lütke-Westhues (* 17. Mai 1930 im Ortsteil Westbevern; ??? 8. März 2004 in Warendorf), Springreiter, Gewinner der olympischen Mannschafts-Goldmedaille

Kunst & Kultur

1998

Ausstellung:
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Kornbrennereimuseum, Telgte (Regina Reim)

Tagesgeschehen

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Deutschland: Die Polizei nimmt einen 21-jährigen Tatverdächtigen fest, welcher den Mord an drei Putzfrauen durch gezielte Kopfschüsse vor einem Fitness-Studio in Telgte gestanden hat. Er handelte im Auftrag des Ehemannes eines der Opfer.

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

2012

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Nachleben > Namensgeberin Else Lasker-Schüler: Eine Straße benannten nach Else Lasker-Schüler die Städte Berlin (Bezirk Schöneberg, 1998), München , Köln, Wuppertal, Solingen, Geseke, Göttingen, Wolfsburg, Telgte, Hanau, Bensheim und Zürich.

1999

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Werk: Trash People („Schrottarmee“): Die Trash People starteten ihren Zug um die Welt 1996 in Xanten und machten Station in Paris und Moskau , Peking und an der Chinesischen Mauer (2001). Danach wurden sie in Kairo und Gizeh (2002), Zermatt (2003), Kilkenny Castle (2003), Gorleben (2004) und 2005 in Brüssel ausgestellt. Bis zum 1. Mai 2006 waren die eintausend 1,80 m großen, aus Müll gepressten Figuren auf dem Roncalliplatz vor dem Kölner Dom zu sehen, dann sollen sie in die Nähe der Brooklyn Bridge in Brooklyn/New York. Die Trash People machten noch einen Stop auf der Piazza del Popolo in Rom. Ab dem 4. Juni 2007 bevölkerten sie die Plaça Reial in Barcelona, gleich neben den Ramblas. Sie waren in Syracus. Der Wert einer einzelnen Figur liegt laut dem Energieversorger RheinEnergie AG bei etwa 2 Euro Brennwert. Im März 2011 besuchten die "Trash People" die Arktis und wurden im Flusstal Adventdalen in der Nähe der Ansiedlung Longyearbyen auf Spitzbergen aufgestellt. Bevor die Schrottarmee ins Museum geht, werden die Figuren ab Juli 2011 in der Wallfahrtsstadt Telgte im Münsterland letztmals zu sehen sein. Die "Einkehr in Telgte". Eine Aktion von HA Schult konnte noch bis zum 31. Juli 2011 besucht werden.

1954

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Bauten und Entwürfe: Wohnhaus T. in Telgte (Bernhard Tönies)

"Telgte" in den Nachrichten