Tequila-Krise

Tequila-Krise ist der populäre Ausdruck für die Peso-Krise, die Mexiko 1994/1995 durchmachte und die in eine Wirtschaftskrise mündete. Der Ausdruck entstammt ursprünglich einem Werk des mexikanischen Schriftstellers und Diplomaten Octavio Paz.

Diese Krise begann im Dezember 1994 mit einer Währungskrise, da die mexikanische Regierung nicht mehr in der Lage war, den fixierten Pesokurs gegenüber dem US-Dollar aufrechtzuerhalten, was zu einer generellen Vertrauenskrise führte. Dies hatte einen massiven Abzug ausländischen Kapitals zur Folge. Das fehlende Kapital brachte dann die mexikanischen Unternehmen in Schwierigkeiten und so endete die Währungskrise in einer allgemeinen Wirtschaftskrise.

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Geschichte > Globale Krisen nach Bretton Woods

1995

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Eine im Wesentlichen auf Mexiko beschränkte Krise war die Tequila-Krise der Jahre 1994 und (Finanzkrise)

Ereignisse

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Zur Bewältigung der Tequila-Krise bewilligt US-Präsident Bill Clinton für ein internationales Hilfspaket zu Gunsten Mexikos einen Anteil von zwanzig Milliarden US-Dollar.

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