The American Voter

The American Voter (Der amerikanische Wähler) ist der Titel einer 1960 erstmals erschienenen Monografie der amerikanischen Wahlforscher Angus Campbell, Philip E. Converse, Warren E. Miller und Donald E. Stokes. Die Autoren waren Mitglieder der von Campbell geleiteten Forschergruppe am „Survey Research Center“ (SRC) der University of Michigan, wo 1948 erstmals eine nationale Wahlstudie durchgeführt wurde, die den Ausgangspunkt der American National Election Studies (ANES) darstellte.

In diesem Werk widmeten sie sich der Analyse des individuellen Stimmverhaltens von Wählern bei politischen Wahlen und etablierten damit einen nach dem Sitz der University of Michigan als Ann-Arbor-Modell bezeichneten Erklärungsansatz, der eine der drei Hauptströmungen der Wahlforschung darstellt. Das Buch zählt zusammen mit dem 1944 erschienenen „The People’s Choice“ von Paul Felix Lazarsfeld und anderen Autoren sowie dem von Anthony Downs im Jahr 1957 veröffentlichten „An Economic Theory of Democracy“ zu den einflussreichsten Werken der Wahlforschung.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Philip E. Converse stirbt in Ann Arbor, Michigan. Philip Ernest Converse war ein amerikanischer Soziologe, Politikwissenschaftler und Meinungsforscher. Er fungierte von 1960 bis 1989 als Professor an der University of Michigan, an der er von 1986 bis 1989 das Institute of Social Research leitete. Zu seinen bekanntesten und einflussreichsten Werken zählt eine 1960 zusammen mit anderen Autoren unter dem Titel The American Voter veröffentlichte Analyse des individuellen Stimmverhaltens von Wählern bei politischen Wahlen in den USA.
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Gestorben: Warren E. Miller stirbt in Scottsdale, Arizona. Warren Edward Miller war ein amerikanischer Politikwissenschaftler und Wahlforscher. Er fungierte von 1956 bis 1981 als Professor an der University of Michigan sowie von 1982 bis zu seinem Tod an der Arizona State University. 1960 veröffentlichte er gemeinsam mit anderen Autoren unter dem Titel „The American Voter“ eine Untersuchung des individuellen Wählerverhaltens bei politischen Wahlen in den USA, die als eines der wichtigsten Werke der Wahlforschung gilt.
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Gestorben: Donald E. Stokes stirbt in Philadelphia. Donald Elkinton Stokes war ein amerikanischer Politikwissenschaftler und Wahlforscher. Er lehrte von 1958 bis 1974 an der University of Michigan und von 1974 bis zu seinem Tod als Professor für Politik und öffentliche Angelegenheiten an der Princeton University. Zusammen mit anderen Autoren veröffentlichte er 1960 unter dem Titel „The American Voter“ eine Studie zum individuellen Stimmverhalten von Wählern bei politischen Wahlen in den USA, die als eines der einflussreichsten Werke in der Geschichte der Wahlforschung gilt.
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Geboren: Philip E. Converse wird in Concord, New Hampshire geboren. Philip Ernest Converse ist ein amerikanischer Soziologe, Politikwissenschaftler und Meinungsforscher. Er fungierte von 1960 bis 1989 als Professor an der University of Michigan, an der er von 1986 bis 1989 das Institute of Social Research leitete. Zu seinen bekanntesten und einflussreichsten Werken zählt eine 1960 zusammen mit anderen Autoren unter dem Titel „The American Voter“ veröffentlichte Analyse des individuellen Stimmverhaltens von Wählern bei politischen Wahlen in den USA.
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Geboren: Donald E. Stokes wird in Philadelphia geboren. Donald Elkinton Stokes war ein amerikanischer Politikwissenschaftler und Wahlforscher. Er lehrte von 1958 bis 1974 an der University of Michigan und von 1974 bis zu seinem Tod als Professor für Politik und öffentliche Angelegenheiten an der Princeton University. Zusammen mit anderen Autoren veröffentlichte er 1960 unter dem Titel „The American Voter“ eine Studie zum individuellen Stimmverhalten von Wählern bei politischen Wahlen in den USA, die als eines der einflussreichsten Werke in der Geschichte der Wahlforschung gilt.

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