Theater an der Wien

Zuschauerraum. Seit den Umbauten um 1901 und 1960 mit fünf statt sechs Rängen.
Bild: Photo: Andreas Praefcke
Wortlogo (seit 2006)
Bild: Photo: Andreas Praefcke
Fassade um 1815 am Wienfluss
Bild: Photo: Andreas Praefcke
K. W. Zajicek: Zustand Vorderseite um 1900 vor dem Umbau durch Fellner
Bild: Photo: Andreas Praefcke

Das Theater an der Wien ist ein traditionsreiches Theater an der Linken Wienzeile, im 6. Wiener Gemeindebezirk Mariahilf, welches im Verbund der Vereinigten Bühnen Wien betrieben wird. Seit Jänner 2006 trägt es den Beinamen Das neue Opernhaus. Das Theater verfügt derzeit über 1.129 Sitzplätze und 50 Stehplätze.



Inhaltsverzeichnis



Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Papagenotor in der Millöckergasse
Bild: Photo: Andreas Praefcke
Papageno und seine Geschwister aus Peter v. Winters Zauberflöte zweyter Theil
Bild: Photo: Andreas Praefcke
Das Theater von der seit 1801 kaum veränderten Rückseite (Lehárgasse)
Bild: Photo: Andreas Praefcke

Konnte sich die vermögende (Wiener) Gesellschaft im 18. Jahrhundert ihr Bedürfnis nach Theater an den beiden Hofbühnen (Nationaltheater sowie Kärntnerthor-Theater) erfüllen, nutzten die minder bemittelten Schichten bis in das späte 18. Jahrhundert Aufführungen von (oft auf Sensationen abstellenden) Wanderbühnen der Vorstädte. Vor 1800 existierten zwar vereinzelt vorstädtische feste Theaterbühnen, doch hatten diese meist nur kurzen Bestand. Bleibender Bestand widerfuhr nur drei Vorstadttheatern: dem k. k. priv. Theater in der Leopoldstadt (1781), dem Theater in der Josephstadt (1788) sowie dem Theater an der Wien (1801).

Das unweit gelegene, 1787 eröffnete und ein Provisorium darstellende Freihaustheater war 1799 finanziell am Ende, als Emanuel Schikaneder, Textdichter der Zauberflöte und Leiter des Hauses seit 1792, dem theaterleidenschaftlichen Kaufmann Bartholomäus Zitterbarth (1751–1806) zum 1. März 1799 das Freihaustheater um 63.266 Gulden abtrat. Zitterbarth hatte bereits 130.000 Gulden in das Objekt gesteckt und hoffte, durch den Kauf das seit 1786 zugunsten von Schikaneder bestehende Privileg für den Neubau eines Theaters übertragen zu erhalten. Dies wurde jedoch versagt. Zitterbarth und Schikaneder – beide Freimaurer – wurden Kompagnons, und noch 1799 erwarb Zitterbarth die Liegenschaft, während Schikaneder um die Baubewilligung für das geplante Theater ansuchte und diese mit 3. April 1800 von Kaiser Franz II. bestätigt erhielt.

Der nach nur dreizehn Monaten Bauzeit am 13. Juni 1801 eröffnete, im Empirestil gehaltene Bau ist außen heute nur noch an der Lehár- und (stark verändert) an der Millöckergasse erhalten, wo das Papagenotor (des Pester Bildhauers Jacob Schroth) den Erbauer als Papageno mit seinen jüngeren Geschwistern in der heroisch-komischen Oper Das Labyrinth (1798, Fortsetzung der Zauberflöte) zeigt.[Anm. 1] 1803 und 1804 wohnte Ludwig van Beethoven während der Komposition seiner Oper Leonore einige Zeit in einem hinteren Trakt des Theatergebäudes.[Anm. 2]

Am 9. Jänner 1808 widerfuhr dem k.k. privilegierten Schauspielhaus an der Wien als einzigem Wiener Theater die besondere Ehre, im Rahmen der Feierlichkeiten zu der am 6. des Monats vorangegangenen Vermählung von Kaiser Franz II. mit Maria Ludovika Beatrix von Modena eine von den frisch Getrauten und deren Familie zu besuchende Vorstellung auszurichten. In dem dafür aufwendig adaptieren Haus wurde die Oper Armide mit der Musik von Christoph Willibald Gluck gegeben.

Der als äußerst wohltätig anerkannte Eigentümer und Direktor des Theaters in der Josefstadt, Franz Pokorny (1797–1850), erwarb im Mai 1845 zusätzlich das (Ende August 1845 als baulich wie bühnentechnisch adaptiert wieder zu eröffnende) [Anm. 3] Theater an Wien und übernahm dessen Leitung. Im Revolutionsjahr 1848 entsprach Prokorny dem herrschenden Denken der Straße mit der (behördlich genehmigten) Umbenennung des Hauses auf National-Theater an der Wien. Die Namensänderung wurde am 13. April 1848 mit der 13. Aufführung von Roderich Benedix’ Das bemooste Haupt oder Der lange Israel vollzogen und hatte im Weiteren zur Folge, dass der kaiserliche Hof dem Theater fernblieb und 1849 durch Kündigung der Loge sich vollständig vom Haus distanzierte. Pokorny hatte sich in jenen Jahren mit dem Engagement großer Namen wie Jenny Lind und Giacomo Meyerbeer finanziell übernommen. 1848 war ein geregelter Spielbetrieb nicht mehr möglich, und Pokorny kündigte zum 1. September des Jahres dem gesamten Opernpersonal.[Anm. 4]Nach dem Tod von Franz Pokorny am 5. August 1850 übernahm sein Sohn Alois Pokorny (1825–1883) die Führung des National-Theaters an der Wien. Bereits 1852 waren die pecuniären Verhältnisse des Theaters so zerrüttet, dass fällige Gagen nur selten ausbezahlt wurden. Dieser Zustand änderte sich auch in den folgenden Jahren nicht. Im April 1860 vermietete Pokorny die Bühne gegen eine bestimmte Summe an Matteo Salvi (1816–1887), einen italienischen Gesangslehrer, der, obwohl ihm wegen seiner Leistung das „gesammte Publikum“ seine Missbilligung aussprach, wenig später zum Direktor des Hofoperntheaters ernannt wurde. In der Ballsaison 1861/62 beabsichtigte Pokorny, durch das Abhalten von Bällen die Theaterkasse aufzubessern, jedoch hielt schlechte, mit einem Unfall bei der ersten Veranstaltung verbundene Organisation das Publikum fern. Mit Ende März 1862 wurde das Haus bis auf Weiteres geschlossen. Im Mai 1862 wurde der von Alois Pokorny angestrebte Konkurs gerichtlich angenommen und damit dessen Leitung des Hauses beendet.

Nach Aufführungen von Werken aus allen Theatergattungen, darunter auch von Possen Nestroys und anderer Vertreter des Alt-Wiener Volkstheaters, folgte die „Goldene Operettenzeit“ mit Werken von Johann Strauß und Carl Millöcker, später die „Silberne“ mit Franz Lehár als namhafteste Vertreter. In dieser Zeit wurde das fünf Monate geschlossen gewesene Haus von 1. September 1862 bis 26. Juli 1869 von dem bis dahin am Theater in Temeschwar tätig gewesenen Friedrich Strampfer geleitet,[Anm. 5] anschließend bis 1875 von Marie Geistinger und Maximilian Steiner, dann bis zu Steiners Tod 1880 von diesem allein und anschließend von seinem Sohn Franz Steiner. Im Jahr 1884 übernahm Alexandrine von Schönerer die Leitung des Hauses, zeitweise gemeinsam mit Camillo Walzel und Franz Jauner. Von 1902 bis 1911 war die Direktion in den Händen von Wilhelm Karczag und Karl Mathias Wallner; die Theaterprogramme wurden damals von Remigius Geyling gestaltet.

Nach dem Zweiten Weltkrieg diente das Haus zunächst als Ausweichquartier für das Ensemble der zerbombten Wiener Staatsoper. Unter Karl Böhm und Josef Krips fanden hier legendäre Aufführungen von Mozart-Opern statt, die zum Teil auch auf Tonträgern dokumentiert sind.

1960 erwarb die Stadt Wien das Theater von den bisherigen Eigentümern, der Familie Marischka, um es als Festspielhaus für die Wiener Festwochen und Gastspiele zu verwenden.

Bereits seit 1962 diente das Theater an der Wien in den Sommermonaten alljährlich auch den Wiener Festwochen sowie einige Jahre auch dem Klangbogen als Spielstätte. 2000 und 2007 war das Theater Gastgeber der Nestroy-Verleihung.

Das Theater an der Wien bildet gemeinsam mit dem Raimund Theater und dem Ronacher die Vereinigten Bühnen Wien.



Ur- und Erstauffhrungen von Musicals[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den 1990er-Jahren erlangte das Theater neue Berühmtheit durch Uraufführungen und deutschsprachige Erstaufführungen von Musicals. Ab 1983 war Peter Weck Intendant des Hauses, der das deutschsprachige Musical hier zur Blüte führte. Zunächst gelangte u. a. Cats von Andrew Lloyd Webber am 24. September 1983 zur deutschsprachigen Erstaufführung. Während danach das die Psychoanalyse Sigmund Freuds aufgreifende Musical Freudiana von Eric Woolfson nur begrenzten Erfolg zeigte, wurde Anfang der 1990er Jahre das Musical Elisabeth von Michael Kunze und Sylvester Levay zu einem jahrelangen Dauerbrenner und bald zum erfolgreichsten deutschsprachigen Musical aller Zeiten, mit weltweit bereits mehr als 8 Millionen Besuchern.



Wiens drittes Opernhaus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit dem Mozartjahr 2006 wurde die Tradition der zeitgenössischen leichten Muse aufgegeben und das Theater zu einer Spielstätte für Opern, insbesondere der Wiener Klassik. Zu dessen Intendanten wurde der bis dahin als Leiter der Festivals KlangBogen und OsterKlang hervorgetretene Musikmanager Roland Geyer bestellt. Das organisatorisch zur Wien Holding gehörende, also in städtischer Trägerschaft befindliche Haus trat damit als drittes Opernhaus der Stadt in Konkurrenz zu den beiden als Bundestheater geführten Traditionshäusern Wiener Staatsoper und Volksoper Wien. Anders als die genannten Institute wird das Theater an der Wien nicht als Repertoiretheater mit eigenem Ensemble geführt, sondern nach dem Stagionesystem blockweise bespielt. Konzeptionell will sich das Haus neben dem Schwerpunkt Mozart und Wiener Klassik einerseits mit Aufführungen von Barockopern und andererseits mit einer Hinwendung zum 20. und 21. Jahrhundert (Uraufführungen, Wiederentdeckungen) positionieren. Die Opernproduktionen werden von verschiedenen Orchestern bestritten, u. a. von den Wiener Symphonikern, dem Radio-Symphonieorchester Wien und dem Concentus Musicus Wien.

Das Inaugurationskonzert am 8. Jänner 2006 dirigierte Plácido Domingo. Mit dem Semperdepot wurde im Rahmen des KlangBogen-Festivals, das 2006 zum letzten Mal stattfand und in den Spielbetrieb des Theaters an der Wien integriert wurde, auch eine zweite Spielstätte bespielt (Uraufführung der Oper Don Juan kommt aus dem Krieg).



Ur- und Erstauffhrungen (unvollstndige Liste)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fassade zur Linken Wienzeile und Millöckergasse, erbaut nach 1900 durch Fellner
Bild: Photo: Andreas Praefcke
Vorderhaus zum Naschmarkt. Musical-Vorbau am Portal nach 2005 verändert.
Bild: Photo: Andreas Praefcke


Besitzer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Bartholomus Zitterbarth (13. Juni 1801 bis 14. Februar 1804)
  • Peter Freiherr von Braun (15. Februar 1804 bis 31. Dezember 1806)
  • Die Gesellschaft der Cavaliere (1. Jnner 1807 bis 30. September 1813)[Anm. 6]
  • Ferdinand Graf Palffy von Erdd (1. Oktober 1813 bis 14. Dezember 1826)
  • Die Freiherr von Wimmer?schen Erben und Cajetan Hruschowsky Ritter von Hruschowa (15. Dezember 1826 bis 4. Juni 1827)
  • Cajetan Hruschowsky Ritter von Hruschowa (5. Juni 1827 bis 5. Dezember 1832). Seine Gattin, Freiin von Wimmer, hatte ihm ihren Anteil abgetreten.
  • Die Hruschowsky?schen Erben (6. Dezember 1832 bis 30. August 1841)
  • Franz Pokorny und (bis zu ihrem Tode) Gattin Marie (1. Mai 1845 bis 5. August 1850)
  • Die Pokorny?schen Erben (6. August 1850 bis Mitte August 1858)
  • Alois Pokorny (Mitte August 1858 bis 16. April 1873)
  • Gustav von Leon (1839?1898) (55/100 Anteile), Alexander Lippmann (35/100 Anteile) und Erwin Suchanek (10/100 Anteile) (17. April 1873 auf einige Monate)
  • Gustav von Leon (60/100 Anteile) und Alexander Lippmann (40/100 Anteile) (1. Jnner 1874 bis 25. Dezember 1880)
  • Franz Jauner (26. Dezember 1880 bis 16. Juni 1884)
  • Alexandrine von Schnerer (17. Juni 1884 bis 30. April 1900)
  • Leon Doret,[Anm. 7] Emil Freiherr von Kubinsky (1843?1907) und Josef von Simon (1854?1926)[Anm. 8] (1. Mai 1900 bis Anfang 1908)
  • Leon Doret, Emil Freiherr von Kubinsky?sche Erben und Josef von Simon (Anfang 1908 bis 19. Juni 1913)
  • Leon Doret, Josef von Simon und (mit 50/100 Anteilen) Helene Waldberg (20. Juni 1913 bis 7. Mai 1924)
  • Helene Waldberg (50/100 Anteile), Hubert Marischka-Karczag (25/100 Anteile), Lilian Marischka-Karczag (25/100 Anteile) (8. Mai 1924 bis 31. Dezember 1929)
  • Hubert Marischka-Karczag (25/100 Anteile), Lilian Marischka-Karczag (25/100 Anteile) (1. Jnner 1930 bis 12. Juni 1940)
  • Gemeinde Wien (100/100 Anteile) (13. Juni 1940)[Anm. 9]
  • Gemeinde Wien (11. April 1960)


Direktoren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Emanuel Schikaneder (13. Juni 1801 bis 30. Mai 1802)
  • Bartholomus Zitterbarth (31. Mai 1802 bis 14. Februar 1804). Er wurde von Schikaneder, der direktoriale Vollmachten besa, untersttzt.
  • Peter Freiherr von Braun (15. Februar 1804 bis 31. Dezember 1806). Zu seiner Untersttzung: Joseph von Sonnleithner (16. Februar 1804 bis 31. August 1804); Emanuel Schikaneder (1. September 1804 bis 31. Dezember 1806)
  • Die Gesellschaft der Cavaliere (1. Jnner 1807 bis 31. Dezember 1809). Cavaliere: Frst Franz Josef Lobkowitz (1772?1816), Leiter der Oper; Ferdinand Graf Palffy, Leiter des Schauspieles; Stephan Graf Zichy (1780?1853), Leiter des Balletts; Hieronymus Graf von Lodron (? 1824), Leiter der Regie
  • Ferdinand Graf Palffy von Erdd (1. Jnner 1810 bis 30. September 1813). Mit Untersttzung zweier, spter nur eines Cavaliers.
    • ? (1. Oktober 1813 bis 30. November 1821). In dieser Zeit wirkten als Vizedirektoren oder Generalsekretre: Georg Friedrich Treitschke (1. Oktober 1813 bis 31. Dezember 1813); Joseph Schreyvogel (1. April 1814 bis 31. Dezember 1814); Carl Friedrich Hensler (20. Jnner 1817 bis 31. August 1817); als Oberdirektor: Peter Freiherr von Braun (4.Februar 1818 bis 11. Februar 1819)
  • Domenico Barbaja (1. Dezember 1821 bis 30. Juni 1822). Die sogenannte vereinigte Administration mit dem Krntnertortheater.
  • Ferdinand Graf Palffy von Erdd (1. Juli 1822 bis 31. Mai 1825). Zu seiner Untersttzung als Generalsekretr mit direktorialen Vollmachten: Wilhelm Vogl (1. Juli 1822 bis 31. Mai 1824)[Anm. 10]
    • ? (1. Juni 1824 bis 31. Mai 1825)

Theater gesperrt vom 1. Juni 1825 bis 17. August 1825.[Anm. 11]

Theater gesperrt vom 1. Mai 1826 bis 14. Mai 1826.

  • Hensler?sche Erben mit den Mitgliedern der Theater Josephstadt sowie an der Wien (15. Mai 1826 bis 15. Juli 1826)

Theater gesperrt vom 16. Juli 1826 bis 2. Oktober 1826.

  • Karl Carl (3. Oktober 1826 bis 14. Dezember 1826)

Theater gesperrt vom 15. Dezember 1826 bis 27. Mai 1827.

  • Karl Carl und die Hensler?schen Erben (gemeinsame Pacht, 28. Juni bis Ende Juni 1831)
  • Karl Carl (5. Juli 1831 bis 30. April 1845)
  • Franz Pokorny (1. Mai 1845 bis 5. August 1850), 1850 untersttzt von seinem Sohne Alois Pokorny.
  • Alois Pokorny (5. August 1850 bis 22. Mai 1862). In den letzten Monaten seiner Direktionsttigkeit, als die Konkursanmeldung notwendig wurde, untersttzt von seinem Bruder Anton Pokorny als Mitdirektor und einem Gesellschaftsausschu der Theatermitglieder. Als Sekretre wirkten unter Alois Pokorny: Franz Treumann (September 1850 bis Ende Dezember 1850); als dessen Nachfolger: Heinrich Mirani (Jnner 1851 bis zum Ende der Direktionsttigkeit Pokornys)
  • Friedrich Strampfer (1. September 1862 bis 26. Juli 1869)
  • Marie Geistinger und Maximilian Steiner (1. August 1869 bis 15. Mai 1875), gemeinsame Direktion.
  • Maximilian Steiner (16. Mai 1875 bis 29. Mai 1880). Von Jnner 1880 an untersttzt von seinem Sohne Franz.
  • Franz Steiner (1. Juni 1880 bis 30. April 1884)
  • Alexandrine von Schnerer und Konsortium Kamillo Walzel, Franz Jauner und kurze Zeit Alexander Girardi. Pchter: Kamillo Walzel (1. September 1884 bis 30. Juni 1889)
  • Alexandrine von Schnerer und Franz Jauner (1. Juli 1889 bis Saisonschluss 1895)
  • Alexandrine von Schnerer (Saisonbeginn 1895 bis 30. April 1900). Als Direktorstellvertreter wirkten: Wilhelm Jger (1895 bis 1898); Andreas Amann (1898 bis 1899) und Georg Lang (1899 bis 1900)
  • Karl Langkammer (5. September 1900 bis 14. April 1901)
  • Wilhelm Karczag und Georg Lang (5. September 1900 bis 14. April 1901), gemeinsam
  • Wilhelm Karczag und Karl Mathias Wallner (1. Juni 1902 bis 31. Mai 1911), gemeinsam
  • Wilhelm Karczag (1. Juni 1911 bis 1923). Im letzten Jahr zusammen mit Hubert Marischka als Stellvertreter.
  • Hubert Marischka und Wilhelm Karczag (Herbstsaison 1923 bis 1. Mrz 1935)[Anm. 12]
  • Hans Knappl (30. August 1935 bis 21. Juni 1936). Das Theater wurde in gewerblicher Form betrieben.
  • Arthur Hellmer (1. September 1936 bis 16. Mrz 1938)

Ab 15. April 1938 keine Direktion mehr, sondern nur vorübergehende Gastspiele des Löwinger Bauerntheaters und der Exlbühne (Abschiedsvorstellung: 31. Mai 1939)Theater gesperrt vom 1. Juni 1939 bis 5. Oktober 1945.Wiedereröffnung als Ersatzquartier für die am 12. März 1945 ausgebombte Wiener Staatsoper (6. Oktober 1945).[Anm. 13]Wiedereröffnung als Theater an der Wien (28. Mai 1962)



Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2015 wurde die Oper Peter Grimes von Benjamin Britten am Theater an der Wien unter der Regie von Christof Loy und dem Dirigat von Cornelius Meister neu inszeniert. Diese Inszenierung erhielt 2016 den International Opera Award.



Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]



Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]



Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. ?Angaben der Statistik Austria
  2. ?Bauer: 150 Jahre Theater an der Wien, S. 15 f.
  3. ?Bauer: 150 Jahre Theater an der Wien, S. 26?35.
  4. ?Tadeusz Krzeszowiak: Freihaustheater in Wien, 1787?1801, Wirkungssttte von W. A. Mozart und E. Schikaneder. Sammlung der Dokumente. Bhlau, Wien (u.a.) 2009, ISBN 978-3-205-77748-9, S. 355, online.
  5. ?Inlndische Begebenheiten. Wien. In:Wiener Zeitung, Nr. 4/1808, 13. Jnner 1808, S. 177. (Online bei ANNO)Vorlage:ANNO/Wartung/wrz.
  6. ?Album. Lokal-Perspektiv. Auszeichnung. In:Der Humorist, Nr. 178/1845, 26. Juli 1845, S. 711, oben links. (Online bei ANNO)Vorlage:ANNO/Wartung/hum.
  7. ?H?r.:Album. Erffnung des Theaters an Wien. In:Der Humorist, Nr. 178/1845, 1. September 1845, S. 835 f. (Online bei ANNO)Vorlage:ANNO/Wartung/hum.
  8. ?Aufforderung. In:Der Humorist, Nr. 126/1845 (IX. Jahrgang), 27. Mai 1845, S. 504, unten rechts. (Online bei ANNO)Vorlage:ANNO/Wartung/hum.
  9. ?Kunst- und Theater-Halle. National-Theater (an der Wien). In:Der Humorist. Ein Volksblatt, Nr. 91/1848 (XII. Jahrgang), 15. April 1848, S. 367, unten links. (Online bei ANNO)Vorlage:ANNO/Wartung/hum.
  10. ?Wagner: Theater und ffentlichkeit im Vormrz, S. 381, online.
  11. ?M(oritz) G(ottlieb) Saphir:Cypressen-Zweig fr das Grab Franz Pokorny?s, Direktor und Eigenthmer der Theater an der Wien und Josephstadt. In:Der Humorist, Nr. 192/1850 (XIV. Jahrgang), 11. August 1850, S. 765 f. (Online bei ANNO)Vorlage:ANNO/Wartung/hum.
  12. ?C. v. Wurzbach: Biographisches Lexikon des Kaiserthums sterreich, 23. Bd., Wien 1872, S. 43.
  13. ?Kaiser: Unter fnfzehn Theater-Direktoren, S. 248?251.
  14. ?Die Schlieung des Theaters an der Wien. In:Die Presse, Nr. 94/1862 (XV. Jahrgang), 5. April 1862, S. 3 (Laufseite). (Online bei ANNO)Vorlage:ANNO/Wartung/apr.
  15. ?Konkurse. (?) Alois Pokorny in Wien. In:Amtsblatt zur Wiener Zeitung, Nr. 130/1862, 6. Juni 1862, S. 660, Spalte zwei oben. (Online bei ANNO)Vorlage:ANNO/Wartung/wrz.
  16. ?Wiener Local-Zeitung. (?) Das Theater an der Wien (?). In:Das Vaterland, Nr. 189b/1862 (III. Jahrgang), 17. August 1862, S. 3 (Laufseite), Spalte eins Mitte. (Online bei ANNO)Vorlage:ANNO/Wartung/vtl.
  17. ?(Marie) Geistinger, (Maximilian) Steiner:Theater- und Kunstnachrichten. In:Local-Anzeiger der ?Presse?, Beilage zu Nr. 207/1869 (XXII. Jahrgang), 28. Juli 1869, S. 2 (Laufseite), Mitte oben. (Online bei ANNO)Vorlage:ANNO/Wartung/apr.
  18. ? abGina Galeta (Red.): Wien 1960: Berichte vom April 1960. (?) 11.4.1960: Stadtverwaltung kauft das Theater an der Wien. wien.gv.at, abgerufen am 9. November 2013.
  19. ?B. (d. i. Adolf Buerle):Der Knig, und sein Stubenheitzer. Ein Schauspiel in einem Akte, von Vogel. Aufgefhrt zum erstenmahl am 24. Juli am Theater an der Wien. In:Theater-Zeitung, Nr. 4/1811, 14. August 1811, S. 14 f. (Online bei ANNO)Vorlage:ANNO/Wartung/thz.
  20. ?Bauer: 150 Jahre Theater an der Wien, S. 402.
  21. ?Daten 1801 bis 1940 aus: Bauer: 150 Jahre Theater an der Wien, S. 481 f.
  22. ?Daten 1801 bis 1939 aus: Bauer: 150 Jahre Theater an der Wien, S. 482 ff.


Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. ?Die Wien vor dem Theater ist heute kanalisiert und darber ist der Lebensmittelmarkt Naschmarkt errichtet.
  2. ?An diese Beethoven-Wohnung erinnerte (beim Eingang Wienzeile im Erdgescho, also keineswegs am originalen Standort) bis vor wenigen Jahren ein durch ein Schaufenster sichtbarer, aber nicht authentisch eingerichteter, sondern synthetisch konstruierter Gedenkraum, der heute jedoch aufgelassen ist.
  3. ?Auf dem im Beisein von Kaiser Ferdinand I. prsentierten Programm des Installations-Abends standen: Karl Meisl: Des Wand?rers Ziel. Festspiel, bestimmt fr die Erffnung des k. k. priv. Theaters an der Wien, OBV, sowie die romantische OperAlessandro Stradella von Friedrich von Flotow.? Siehe Einzelnachweis Der Humorist vom 1. September 1845 sowie Carl Walter:Kunst-Nachrichten. Schauspiele. K.K. priv. Theater an der Wien. In:Wiener Zeitung, Nr. 246/1845, 6. September 1845, S. 1893 f. (Online bei ANNO)Vorlage:ANNO/Wartung/wrz.
  4. ?Etwa zwei Monate zuvor hatte Pokorny 150 Mitgliedern des Josefstdter Theaters gekndigt. Diese sollten in einer in Hernals auf Aktien zu erbauenden National-Arena untergebracht werden. Dieses Tags-Theater wollte Rcksicht nehmen auf den Umstand, dass die herrschenden Zeiten eine Abendveranstaltungen nicht mehr zulieen.? Siehe: Kunst- und Theater-Halle. (?) Eine National-Arena. In:Der Humorist. Ein Volksblatt, Nr. 158/1848 (XII. Jahrgang), 3. Juli 1848, S. 655, Mitte rechts. (Online bei ANNO)Vorlage:ANNO/Wartung/hum.
  5. ?Strampfer hatte mit groem Erfolg Werke von Jacques Offenbach auf die Bhne gebracht, kam jedoch in die Kritik, als Offenbach beim Publikum nicht mehr zog. Er offerierte im Sommer 1869 seinem Sekretr und Vertreter Maximilan Steiner das Haus zur bernahme mit dem am Jahresende zu erneuernden Pachtvertrag. Steiner akzeptierte freudig das ihm auch schriftlich zugesicherte Angebot und prsentierte dieses kurze Zeit spter den Pachtgebern, obwohl er wusste, dass (der zu diesem Zeitpunkt verreiste) Strampfer sich inzwischen entschieden hatte, das Haus selbst weiterzufhren. Als der Pachtvertrag mit Steiner errichtet war, konnte Strampfer nur mehr seinen Rckzug erklren.? Siehe: Kaffeehaus-Plaudereien (?) Wir wollen heute unseren Lesern erzhlen (?). In:Wiener Sonn- und Montags-Zeitung, Beilage zu Nr. 62/1869 (VII. Jahrgang), 18. Juli 1869, S. 5 (Laufseite) Mitte. (Online bei ANNO)Vorlage:ANNO/Wartung/wsz.
  6. ?Die Gesellschaft lste sich entgegen der ursprnglichen Vereinbarung bald auf bis schlielich Ferdinand Graf Palffy von Erdd allein brig blieb, der dann die Bhne fr sich ankaufte.
  7. ?Belgischer Generalkonsul.
  8. ?Bankier.
  9. ?Bauer, 150 Jahre Theater an der Wien, S. 259, zitiert fr diesen Kauf aus dem Grundbuch Mariahilf, demgem die Verbcherung am 29. Juni 1940 vorgenommen wurde.? Zwischen 1940 und 1960 drfte die Liegenschaft wieder an den Verkufer, Hubert Marischka, gekommen sein.
  10. ?Zunchst Generalsekretr, von Juli 1823 bis November des Jahres unabhngiger, vom Bhnenpchter, Domenico Barbaja, fr seine Aufgabe bezuschusster Direktor, dann wieder Generalsekretr. ? Siehe: Nachrichten auf dem Gebiete der Knste und Wissenschaften. Correspondenz-Nachrichten. Tagebuch aus Wien. (Fortsetzung). In:Abend-Zeitung, Nr. 195/1823, 15. August 1823, S. 780, oben links. (Online bei ANNO)Vorlage:ANNO/Wartung/abe.
    Vogel (1772?1843) wurde mit 1. April 1824 von Plffy (als Eigentmer) seiner Position enthoben. Vogel zog vor Gericht, gewann in allen Instanzen und wurde mit Urteil vom 16. November 1826 wieder in seine alten Rechte eingesetzt.
  11. ?Die Bhne soll in der Zeit von Vogels Suspendierung von dem als Regisseur ttigen Friedrich Demmer heruntergewirtschaftet worden sein, was das Schlieen verursachte.? Siehe: Wilhelm Vogel. In: Alvensleben: Biographisches Taschenbuch, S. 79?103.
  12. ?In der Zeit der Direktionen Karczag und Marischka-Karczag war Emil Steininger fast die ganze Zeit von 1901 bis 1935 vorerst als Mitarbeiter und spter als Mitdirektor ttig.
  13. ?Gegeben wurde Beethovens Fidelio, neu einstudiert von Oscar Fritz Schuh (1904?1984) und musikalisch geleitet von Josef Krips (1902?1974). Einfhrende Worte sprach Hans Pernter (1887?1951). Die Auffhrung wurde zeitgleich auf Radio Wien bertragen.? Siehe: Radio Wien. In: Arbeiter-Zeitung. Wien 6.Oktober 1945, S.4, oben rechts.
    Von 18. Juni 1945 bis 31. August 1955 war Franz Salmhofer (1900?1975) Staatsoperndirektor ?in Residenz? am Theater an der Wien.? Siehe: Die Direktoren. In: wiener-staatsoper.at, abgerufen am 16. November 2013.

48.19958333333316.363888888889Koordinaten: 48° 11′ 58,5″ N, 16° 21′ 50″ O

Zuschauerraum. Seit den Umbauten um 1901 und 1960 mit fünf statt sechs Rängen.Bild: Photo: Andreas PraefckeLizenz: Creative Commons Attribution V3.0
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Wortlogo (seit 2006)Bild: Photo: Andreas PraefckeLizenz: Creative Commons Attribution V3.0
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Fassade um 1815 am WienflussBild: Photo: Andreas PraefckeLizenz: Creative Commons Attribution V3.0
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K. W. Zajicek: Zustand Vorderseite um 1900 vor dem Umbau durch FellnerBild: Photo: Andreas PraefckeLizenz: Creative Commons Attribution V3.0
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Papagenotor in der MillöckergasseBild: Photo: Andreas PraefckeLizenz: Creative Commons Attribution V3.0
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Papageno und seine Geschwister aus Peter v. Winters Zauberflöte zweyter TheilBild: Photo: Andreas PraefckeLizenz: Creative Commons Attribution V3.0
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Das Theater von der seit 1801 kaum veränderten Rückseite (Lehárgasse)Bild: Photo: Andreas PraefckeLizenz: Creative Commons Attribution V3.0
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Fassade zur Linken Wienzeile und Millöckergasse, erbaut nach 1900 durch Fellner Bild: Photo: Andreas PraefckeLizenz: Creative Commons Attribution V3.0
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Vorderhaus zum Naschmarkt. Musical-Vorbau am Portal nach 2005 verändert.Bild: Photo: Andreas PraefckeLizenz: Creative Commons Attribution V3.0
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Das Theater an der Wien ist ein traditionsreiches Theater an der Linken Wienzeile, im 6. Wiener Gemeindebezirk Mariahilf, welches im Verbund der Vereinigten Bühnen Wien betrieben wird. Seit Jänner 2006 trägt es den Beinamen Das neue Opernhaus. Das Theater verfügt derzeit über 1.129 Sitzplätze und 50 Stehplätze.

mehr zu "Theater an der Wien" in der Wikipedia: Theater an der Wien

Musik & Theater

1934

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28. März: Uraufführung der Operette Märchen im Grand-Hotel von Paul Abraham im Theater an der Wien in Wien
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Uraufführung der Operette Sissy von Fritz Kreisler am Theater an der Wien in Wien
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Uraufführung der Operette Die gold’ne Meisterin von Edmund Eysler am Theater an der Wien in Wien
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Uraufführung der Operette Die Perlen der Cleopatra von Oscar Straus am Theater an der Wien in Wien
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Uraufführung der Operette Frasquita von Franz Lehár am Theater an der Wien in Wien
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Uraufführung der Operette Die blaue Mazur von Franz Lehár am Theater an der Wien in Wien
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Die Uraufführung der Operette Endlich allein von Franz Lehár auf ein Libretto von Alfred Maria Willner erfolgt am Theater an der Wien in Wien.
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Am Theater an der Wien in Wien erfolgt die Uraufführung der Operette Eva von Franz Lehár mit dem Libretto von Alfred Maria Willner und Robert Bodanzky.
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Uraufführung der Operette Der Graf von Luxemburg von Franz Lehár am Theater an der Wien in Wien
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UA der Operette Der tapfere Soldat von Oscar Straus am Theater an der Wien in Wien
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Uraufführung der Operette Die lustige Witwe von Franz Lehár am Theater an der Wien in Wien
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Uraufführung der Operette Der Rebell von Leo Fall am Theater an der Wien in Wien
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UA der Operette Die Juxheirat von Franz Lehár am Theater an der Wien in Wien
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UA der Operette Bruder Straubinger von Edmund Eysler am Theater an der Wien in Wien
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Uraufführung der Operette Wiener Frauen von Franz Lehár am Theater an der Wien in Wien
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Uraufführung der Oper Ihre Exzellenz von Richard Heuberger am Theater an der Wien in Wien
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Am Theater an der Wien in Wien erfolgt die Uraufführung der Wiener Operette Der Opernball von Richard Heuberger mit dem Libretto von Victor Léon.
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Uraufführung der Operette Der arme Jonathan von Karl Millöcker am Theater an der Wien in Wien
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Uraufführung der Operette Die sieben Schwaben von Karl Millöcker am Theater an der Wien in Wien
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Im Theater an der Wien wird die Operette Der Zigeunerbaron mit der Musik von Johann Strauss und nach dem Libretto Ignaz Schnitzers uraufgeführt.
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Uraufführung der Operette Der Feldprediger von Karl Millöcker am Theater an der Wien in Wien
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Uraufführung der Operette Gasparone von Karl Millöcker am Theater an der Wien in Wien
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Uraufführung der Operette Der Bettelstudent von Karl Millöcker am Theater an der Wien in Wien
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Uraufführung der Operette Der lustige Krieg von Johann Strauß (Sohn) im Theater an der Wien in Wien
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Am Theater an der Wien in Wien wird die Operette Apajune, der Wassermann von Karl Millöcker uraufgeführt.
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Am Theater an der Wien in Wien wird die Operette Das Spitzentuch der Königin von Johann Strauss (Sohn) uraufgeführt.
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Uraufführung der Operette Gräfin Dubarry von Karl Millöcker am Theater an der Wien in Wien

1878

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23. März: Am Theater an der Wien in Wien wird Karl Millöckers Operette Das verwunschene Schloss uraufgeführt.

1877

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10. März: Uraufführung der Operette Nanon, die Wirthin vom Goldenen Lamm von Richard Genée am Theater an der Wien in Wien
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Die Uraufführung der komischen Oper Der Seekadett von Richard Genée findet am Theater an der Wien in Wien statt.
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Am Theater an der Wien in Wien wird die Operette Cagliostro in Wien von Johann Strauss (Sohn) uraufgeführt. Das Libretto stammt von Camillo Walzel und Richard Genée. Das Stück ist anfangs ein Riesenerfolg, verliert aber mit der Zeit die Gunst des Publikums.
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Die Operette Die Fledermaus von Johann Strauß mit dem Libretto von Karl Haffner und Richard Genée wird im Theater an der Wien in Wien uraufgeführt. Sie gilt als Höhepunkt der klassischen Wiener Operette.

1873

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1. März: Die Operette Der Carneval in Rom von Johann Strauß wird im Theater an der Wien in Wien uraufgeführt.
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Uraufführung der Bauernkomödie mit Gesang Die Kreuzelschreiber von Ludwig Anzengruber am Theater an der Wien in Wien
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Der Uraufführung der ursprünglich für das Theater an der Wien geschriebenen und für das Theater am Franz-Josefs-Kai in Wien adaptierten Operette Die Kartenschlägerin von Franz von Suppé ist kein Erfolg beschieden.
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Uraufführung der Oper Die Rosenmädchen von Peter Joseph von Lindpaintner am Theater an der Wien in Wien

Ereignisse > Kultur

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Der „musikalische Fußballschwank“ Roxy und ihr Wunderteam von Paul Abraham wird in Anwesenheit des österreichischen Fußballnationalteams am Theater an der Wien in Wien uraufgeführt. (25. März)

1894

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Die Wiener Operette Der Obersteiger von Carl Zeller mit dem Libretto von Moritz West und Ludwig Held wird am Theater an der Wien in Wien mit Alexander Girardi in der Hauptrolle uraufgeführt. (5. Januar)
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Am Theater an der Wien in Wien erfolgt die Uraufführung der Operette Das verwunschene Schloss von Karl Millöcker mit mundartlichen Gesängen aus Oberösterreich. (30. März)
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Am Theater an der Wien in Wien wird die Operette Das verwunschene Schloss von Karl Millöcker uraufgeführt. (23. März)
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Die Uraufführung der Operette Nanon, die Wirthin vom Goldenen Lamm von Richard Genée erfolgt am Theater an der Wien in Wien. Das Libretto zu dem Stück aus der „goldenen Operettenära“ stammt vom Komponisten gemeinsam mit Camillo Walzel. (10. März)
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Die Operette Der Carneval in Rom von Johann Strauß wird im Theater an der Wien in Wien uraufgeführt. Der Text stammt von Joseph Braun, der Gesangstext von Richard Genée. (1. März)
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Die Posse mit Gesang Einen Jux will er sich machen von Johann Nestroy wird im Theater an der Wien uraufgeführt. (10. März)
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Die Uraufführung des Feenspiels Die Eselshaut oder Die blaue Insel von Johann Nepomuk Hummel erfolgt am Theater an der Wien in Wien. (10. März)
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Das Drama Das Käthchen von Heilbronn von Heinrich von Kleist wird am Theater an der Wien uraufgeführt und erreicht bald einen hohen Bekanntheitsgrad. (17. März)
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Die zweite, überarbeitete Fassung des Fidelio von Ludwig van Beethoven wird am Theater an der Wien in Wien uraufgeführt. Auch dieser zweiten Fassung ist kein Publikumserfolg beschieden. (29. März)

Schaffen > Regie > Theaterinszenierungen

1967

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Das Luftschloß des Herrn Wuschelkopf. Von Georg Kövary. Musik: Norbert Pawlicki, Kostüme: Birgit Hutter. Theater an der Wien, Uraufführung. (Wolfgang Lesowsky)

Uraufführungen am Burgtheater

1976

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– 26.? Juni: Die Berühmten von Thomas Bernhard (zunächst im Theater an der Wien, dann im Akademietheater; Regie Peter Lotschak, Bühnenbild und Kostüme Gian Maurizio Fercioni; mit Horst Christian Beckmann, Franz Morak, Johanna Matz, Angelika Hauff, Wolfgang Gasser, Bibiana Zeller, Rudolf Wessely) (Burgtheater)

Kultur

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Uraufführung des Musicals Elisabeth im Theater an der Wien
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In Wien wird das Theater an der Wien nach Restaurierung wiedereröffnet.
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Uraufführung der Operette Ein ländliches Verlobungsfest in Schweden von Franz Berwald am Theater an der Wien in Wien
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Uraufführung der Oper Die Zauberharfe von Franz Schubert am Theater an der Wien in Wien

1814

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10. März: Uraufführung des Feenspiels Die Eselshaut oder Die blaue Insel von Johann Nepomuk Hummel am Theater an der Wien in Wien

Theaterformen

1995

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adaptierte er gemeinsam mit Niklas Frank dessen Abrechnung mit seinem Vater, Hans Frank, Hitlers Generalgouverneur in Polen, der 1946 in Nürnberg gehenkt wurde. Im Theater an der Wien saß das Publikum auf der Drehbühne und wurde von Schauplatz zu Schauplatz gedreht, mit Hilfe der Hydraulik auch in die Unterbühne gefahren. Das Stück trägt den Untertitel „blutige Groteske“ und benutzt historische Filmeinspielungen, Projektionen und Dokumente aus Niklas Franks Familienalbum zu einer „Grottenbahnfahrt des Grauens“. Österreichs FPÖ-Chef Jörg Haider klagte, da er bei Franks Gang zum Galgen mit aufmunternden Rufen sein Bühnendebüt feierte. (Jehoschua Sobol)

Musiktheater > Muscial

1999

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Mozart!Theater an der Wien (Yan Tax)

Rollen an Theater/Musical

2002

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Theater an der Wien, La Boheme, Regie: Guy Joosten, Ensemble (Markus Pol)

Kultur & Gesellschaft

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Dernière des Musicals Elisabeth im Theater an der Wien
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Die Operette Das Pensionat von Franz von Suppé hat ihre Uraufführung am Theater an der Wien in Wien. Das Stück nach dem Vorbild der Pariser Operette gilt als erste Wiener Operette. Der Librettist wird nur mit den Initialen C. K. angegeben und ist bisher nicht identifiziert.

Uraufführungen

2006

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Erik Hojsgaard nach Ödön von Horváth: “Don Juan kommt aus dem Krieg” (Koproduktion mit dem Theater an der Wien/KlangBogen Wien) (Neue Oper Wien)

Inszenierung

2009

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The Rake’s Progress von Igor Strawinsky, Theater an der Wien und Opernhaus Zürich (Martin Kušej)

2005

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Marterpfahl von Friedrich von Gagern, Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, Berlin; Schuld und Sühne von Fjodor Dostojewski, Wiener Festwochen (Frank Castorf)

Oper

2010

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Die Besessenen, komponiert von Johannes Kalitzke, UA: Theater an der Wien, Wien; Libretto: Christoph Klimke (Witold Gombrowicz)

Musiktheater > Oper

2010

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Ariadne auf NaxosTheater an der Wien (Yan Tax)

Theater

2011

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Rodelinda – Opernstück im Theater an der Wien, Regie: Philip Harnancourt (Adem Karaduman)

1977

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Peter Pan, Regie: Edwin ZbonekTheater an der Wien (Katharina Scholz-Manker)

Ausgewählte Inszenierungen

2012

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Il trittico (Theater an der Wien, Det Kongelige Teater København) (Damiano Michieletto)

Operninszenierung > Mit dem Regisseur Damiano Michieletto

2012

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Il trittico - Theater an der Wien, Det Kongelige Teater København (Carla Teti)

Wesentliche Opernproduktionen

2012

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I due Foscari, Los Angeles Opera, danach Palau de les Arts Reina Sofía Valencia, Theater an der Wien und Royal Opera House Covent Garden London (Bruno Poet)

Bühnenbilder für Michieletto-Inszenierungen

2012

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Il trittico - Theater an der Wien, Det Kongelige Teater København (Paolo Fantin)

In Inszenierungen von Claus Guth

2013

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Schubert: Lazarus ? Theater an der Wien (Paul Lorenger)

2012

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Monteverdi: Il ritorno d’Ulisse in patria ? Theater an der Wien (Paul Lorenger)

2009

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Händel: Messiah ? Theater an der Wien (Wiederaufnahme 2014) (Paul Lorenger)

"Theater an der Wien" in den Nachrichten