Theater in der Josefstadt

Theater in der Josefstadt

Das Theater in der Josefstadt im 8. Wiener Gemeindebezirk, Josefstadt, ist das älteste bestehende Theater Wiens. Es wird mit Zuschüssen der öffentlichen Hand von einem privaten Rechtsträger geführt.



Inhaltsverzeichnis



Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Theater wurde 1788 gegründet und ist damit das älteste noch bespielte Theater in Wien. Es gehörte neben dem Theater in der Leopoldstadt und dem Theater auf der Wieden zu den Wiener Vorstadttheatern. Umgangssprachlich wird es auch nur als Die Josefstadt bezeichnet. (Die gleichnamige Vorstadt wurde 1850 nach Wien eingemeindet.)

Die Geschichte des Theaters ist mit großen Namen verbunden: Ludwig van Beethoven und Richard Wagner dirigierten hier, Johann Nestroy und Ferdinand Raimund waren „der Josefstadt“ als Schauspieler und Dichter des Alt-Wiener Volkstheaters verbunden, Johann Strauss (Vater) spielte in den Sträußelsälen des Hauses auf.

1814 gab Ferdinand Raimund am Theater in der Josefstadt sein Wien-Debüt als Franz Moor in Friedrich Schillers Drama Die Räuber.

1822 wurde nach Abriss und komplettem Neubau des zu klein gewordenen Theaters durch Joseph Kornhäusel das Haus mit der Ouvertüre Die Weihe des Hauses, komponiert von Ludwig van Beethoven (und unter dessen Leitung), wieder eröffnet.

1829 debütierte Johann Nestroy (nach Engagements an der Hofoper, in Amsterdam und in Graz) hier als Schauspieler und Bühnenautor mit Die Verbannung aus dem Zauberreich oder Dreyßig Jahre aus dem Leben eines Lumpen.

In den Jahren zwischen 1820 und 1840 wurden in der Josefstadt eine Reihe von italienischen und französischen Opern (u. a. von Meyerbeer, Gaetano Donizetti und Vincenzo Bellini) für Wien erstaufgeführt und trat das Haus zeitweise in Konkurrenz mit der Hofoper am Kärntnertor.

Am 13. Jänner 1834 wurde die romantische Oper Das Nachtlager in Granada von Conradin Kreutzer uraufgeführt, der von 1833 bis 1836 Kapellmeister des Theaters war.

Am 20. Februar 1834 wurde Ferdinand Raimunds Stück Der Verschwender mit dem Dichter in der Rolle des Valentin (und mit der Bühnenmusik von Conradin Kreutzer) uraufgeführt. Kreutzers „romantische Zauberoper“ Melusina nach einem Libretto von Franz Grillparzer (uraufgeführt 1833 in Berlin) wurde 1835 in „der Josefstadt“ zum ersten Mal in Wien gespielt. Im selben Jahr erlebte auch Eduard von Bauernfelds einziger Beitrag zum Volkstheater, Fortunat, hier seine Uraufführung.

Am 14. Jänner 1847 wurden von Ludwig Döbler im Theater zum ersten Mal in Wien bewegliche Bilder mit Hilfe der sog. Laterna magica vorgeführt, einer Erfindung des Tiroler Mathematikers und Naturforschers Simon Stampfer.

Von ca. 1840 bis 1860 traten die berühmten Tänzerinnen Fanny Elssler und Pepita de Oliva, eine Spanierin, im Theater auf.

Am 17. Dezember 1907 wurde die Operette Die Försterchristl von Georg Jarno, Bruder des damaligen Theaterdirektors Josef Jarno, mit dessen Ehefrau Johanna Niese in der Hauptrolle glanzvoll uraufgeführt.

Die deutschsprachige Erstaufführung von Franz Molnars Vorstadtlegende Liliom mit Josef Jarno in der Titelrolle am 28. Februar 1913 war die Grundlage zum Welterfolg des heute immer wieder gespielten Stückes.

1923 finanzierte Camillo Castiglioni den Erwerb und den Umbau des Theaters in der Josefstadt (Sträußelsäle, samt dem daneben liegenden Hotel) durch den letzten Wiener k.u.k. Hofbaumeister Gustav Orglmeister für Max Reinhardt. Die Eröffnung des Hauses in der Direktion Reinhardt fand am 1. April 1924 statt. Reinhardt war treibende Kraft bei den Salzburger Festspielen und leitete gleichzeitig ein Theater in Berlin. Er setzte daher in der „Josefstadt“ bald Sub-Direktoren ein, darunter Otto Preminger. Nach Hitlers Machtantritt in Deutschland 1933 konzentrierte er sich zwei Jahre auf seine Aktivitäten in Österreich, bereitete aber ab 1935 seine 1937 effektuierte Übersiedlung in die USA vor.

Im Zweiten Weltkrieg wurden die Wiener Theater im August 1944 gesperrt. Im April 1945 legte die sowjetische Besatzungsmacht großen Wert darauf, Wiens Kulturleben so rasch wie möglich wieder in Gang zu bringen; Kulturstadtrat Viktor Matejka trug wesentlich dazu bei, dass vier Wiener Bühnen am 1. Mai 1945 ihren Betrieb wieder aufnehmen konnten, eine davon das Theater in der Josefstadt. Hier wurde das Stück Der Hofrat Geiger von Martin Costa wiederaufgenommen, erstmals unter Anführung des richtigen Autors, der in der NS-Zeit Berufsverbot hatte.

In den Jahren 1948 und 1949 wurden in einem eigens eingerichteten Filmstudio zwei Spielfilme hergestellt. So inszenierte Rudolf Steinboeck 1948 Das andere Leben und 1949 Liebe Freundin. In beiden Filmen waren aktuelle Stars des Theaters wie etwa Vilma Degischer zu sehen.

In den Jahren 1946 bis 1950 nutzte das Ensemble das „Kleine Haus“ in der Liliengasse als Studiobühne. 1949 wurden die Kammerspiele als Boulevardbühne des Theaters eröffnet.

In den 50er und 60er Jahren beteiligte sich das Theater (mit anderen namhaften Wiener Theatern) am sogenannten Brecht-Boykott.

1990 bis Ende 2000 wurde als zweite Nebenbühne das Rabenhof Theater verwendet.

Am 1. September 2016 fand im Theater unter der Regie von Herbert Föttinger die Uraufführung des im gleichen Jahr aufgefundenen Frühwerks von Ödön von Horváth, Niemand, statt.

In der Sommerpause 2017 wurde der hölzerne Bühnenboden (samt Drehscheibe) erneuert. Die Schwarzkiefern dafür stammen aus dem Bundesforste-Revier Hinterbrühl.



Direktoren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1788?1812 Karl Mayer
  • 1812?1818 Joseph Huber
  • 1819?1821 Ferdinand Rosenau
  • 1821?1822 Karl Mayer
  • 1822?1825 Karl Friedrich Hensler
  • 1825?1827 Josepha von Scheidlin
  • 1827?1828 Carl Carl (Karl von Bernbrunn)
  • 1828?1830 Matthus Fischer
  • 1830?1831 Carl Carl
  • 1831?1832 Josepha von Scheidlin
  • 1832?1834 Johann August Stger
  • 1834?1834 (April?August) Leopold und Theresia Hoch
  • 1834?1835 Ignaz Sebastian Scheiner
  • 1835?1836 Johann Nepomuk Scheiner
  • 1836?1850 Franz Pokorny
  • 1850?1854 Georg Johann Wilhelm Megerle
  • 1850?1854 Albin Swoboda
  • 1855?1865 Johann Hoffmann
  • 1865?1867 Johann Frst
  • 1867?1869 Hermann Sallmayer
  • 1869?1871 Heinrich Brnstein
  • 1871?1877 Johann Frst
  • 1877?1879 Anton Perl
  • 1879?1882 Eugen Engelhardt
  • 1882?1885 Karl Costa
  • 1885?1889 Karl Blasel
  • 1889?1894 Theodor Giesrau
  • 1894?1899 Ignaz Wild
  • 1899?1923 Josef Jarno

1923–1924 Umbau für Max Reinhardt nach Plänen von Carl Witzmann. 1. April 1924 Eröffnung des Hauses



Ensemble[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schauspielerinnen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Saison 2014/15 gehörten folgende Schauspielerinnen zum Ensemble des Theaters in der Josefstadt:

Ruth Brauer-Kvam, Sandra Cervik, Hilde Dalik, Gerti Drassl, Katrin Eberl, Martina Ebm, Alma Hasun, Andrea Jonasson, Elisabeth Kofler, Maria Köstlinger, Alexandra Krismer, Marika Lichter, Therese Lohner, Sona MacDonald, Pauline Knof, Ann Mandrella, Eva Mayer, Silvia Meisterle, Marianne Nentwich, Michaela Schausberger, Elfriede Schüsseleder, Julia Stemberger, Aglaia Szyszkowitz, Isabel Weicken, Susanna Wiegand.

In der Saison 2015/16 gehörten folgende Schauspielerinnen zum Ensemble des Theaters in der Josefstadt:

Sarah Baum, Ruth Brauer-Kvam, Bea Brocks, Sandra Cervik, Hilde Dalik, Gerti Drassl, Martina Ebm, Alma Hasun, Andrea Jonasson, Pauline Knof, Maria Köstlinger, Alexandra Krismer, Karoline Kucera, Therese Lohner, Sona MacDonald, Eva Mayer, Silvia Meisterle, Susa Meyer, Marianne Nentwich, Elfriede Schüsseleder, Marina Senckel, Martina Stilp, Katharina Straßer, Aglaia Szyszkowitz, Salka Weber, Susanna Wiegand

In der Saison 2016/17 gehören folgende Schauspielerinnen zum Ensemble des Theaters in der Josefstadt:

Sarah Baum, Josephine Bloéb, Ruth Brauer-Kvam, Sandra Cervik, Hilde Dalik, Gerti Drassl, Martina Ebm, Julia Edtmeier, Michou Friesz, Swintha Gersthofer, Daniela Golpashin, Nicola Gravante, Alma Hasun, Bettina Hauenschild, Andrea Jonasson, Antonia Jung, Michaela Kaspar, Pauline Knof, Maria Köstlinger, Fanny Krausz, Alexandra Krismer, Karoline Kucera, Therese Lohner, Sona MacDonald, Ulli Maier, Erni Mangold, Eva Mayer, Silvia Meisterle, Susa Meyer, Marianne Nentwich, Ida Ouhé-Schmidt, Sophie Resch, Elfriede Schüsseleder, Martina Stilp, Katharina Straßer, Maria Urban, Salka Weber, Susanna Wiegand

Schauspieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Saison 2014/15 gehörten folgende Schauspieler zum Ensemble des Theaters in der Josefstadt:

Alexander Absenger, Gregor Bloéb, Michael Dangl, Christian Dolezal, Peter Drassl, Josef Ellers, Herbert Föttinger, Ljubiša Lupo Grujčić, Nicolaus Hagg, Oliver Huether, Alexander Jagsch, David Jakob, Stefan Lasko, Helmuth Lohner, Thomas Mraz, Christian Nickel, Martin Niedermair, Nikolaus Okonkwo, Dominic Oley, Michael Ostrowski, André Pohl, Alexander Pschill, Heribert Sasse, Otto Schenk, Bernhard Schir, Erich Schleyer, Peter Scholz, Michael Schönborn, Friedrich Schwardtmann, Gideon Singer, Toni Slama, Kurt Sobotka, Matthias Franz Stein, Erwin Steinhauer, Alexander Strobele, Florian Teichtmeister, Siegfried Walther, Martin Zauner

In der Saison 2015/16 gehörten folgende Schauspieler zum Ensemble des Theaters in der Josefstadt:

Niklas Abel, Alexander Absenger, Michael von Au, Raphael von Bargen, Gregor Bloéb, Arthur Büscher, Michael Dangl, Josef Ellers, Herbert Föttinger, Nicola Gravante, Ljubiša Lupo Grujčić, Mathias Hanin, Oliver Huether, Michael König, Peter Kremer, Christian Louis-James, Peter Matić, Stefan Mosonyi, Jan Naujoks, Christian Nickel, Martin Niedermair, Nikolaus Okonkwo, Dominic Oley, Jan Plewka, André Pohl, Alexander Pschill, Timo Radünz, Ulrich Reinthaller, Udo Samel, Heribert Sasse, Otto Schenk, Bernhard Schir, Roman Schmelzer, Peter Scholz, Steven Seale, Harald Serafin, Toni Slama, Kurt Sobotka, Matthias Franz Stein, Erwin Steinhauer, Niran Straub, Alexander Strobele, Jürgen Tarrach, Florian Teichtmeister, Alexander Waechter, Siegfried Walther, Martin Zauner

In der Saison 2016/17 gehören folgende Schauspieler zum Ensemble des Theaters in der Josefstadt:

Alexander Absenger, Bernd Ander, Tonio Arango, Raphael von Bargen, Marcus Bluhm, Wojo van Brouwer, Vincent Bueno, Arthur Büscher, Michael Dangl, Josef Ellers, Herbert Föttinger, Tany Gabriel, Ljubiša Lupo Grujčić, Oliver Huether, Félix Kama, Thomas Kamper, Markus Kofler, Michael König, Peter Kremer, Gregor Kronthaler, Peter Marton, Peter Matić, Christian Nickel, Martin Niedermair, Dominic Oley, André Pohl, Alexander Pschill, Timo Radünz, Oama Richson, Oliver Rosskopf, Heribert Sasse, Saša Savić, Otto Schenk, Bernhard Schir, Roman Schmelzer, Peter Scholz, Steven Seale, Patrick Seletzky, Harald Serafin, Kurt Sobotka, Matthias Franz Stein, Niran Straub, Alexander Strobele, Florian Teichtmeister, Alexander Waechter, Siegfried Walther, Meo Wulf, Martin Zauner

Ehrenmitglieder des Ensembles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lotte Lang (1985), Hans Jaray (1985), Vilma Degischer (1986), Erik Frey (1988), Hans Holt (1988), Rudolf Steinboeck (1988), Guido Wieland (1988), Grete Zimmer (1988), Franz Stoss (1989), Kurt Heintel (1993), Susanne Almassy (1994), Elfriede Ott (1995), Gideon Singer (1996), Fritz Muliar (1996), Wolfgang Müller-Karbach (1997), Ossy Kolmann (1998), Kurt Sobotka (2000), Otto Schenk (2000), Helmuth Lohner (2003), Heinrich Kraus (2003), Marianne Nentwich (2004), Rolf Langenfass (2004), Ernst Haeusserman (2006 posthum), Heribert Sasse (2015)

Schauspieler der Josefstadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Susanne von Almassy, Axel von Ambesser, Maria Andergast, Albert Bassermann, Ludwig van Beethoven, Hedwig Bleibtreu, Alfred Böhm, Maxi Böhm, Heinz Conrads, Lili Darvas, Vilma Degischer, Ernst Deutsch, Marlene Dietrich, Anton Edthofer, August Everding, O. W. Fischer, Rudolf Forster, Erik Frey, Egon Friedell, Adrienne Gessner, Hans Gratzer, Alexander Grill, Ernst Haeusserman, Marte Harell, Paul Hartmann, Kurt Heintel, Michael Heltau, Heinz Hilpert, Paul Hoffmann, Hans Holt, Attila Hörbiger, Paul Hörbiger, Fritz Imhoff, Hans Jaray, Josef Jarno, Curd Jürgens, Fritz Kortner, Hilde Krahl, Nicolin Kunz, Lotte Lang, Wolfgang Liebeneiner, Hans Lietzau, Leopold Lindtberg, Ernst Lothar, Siegfried Lowitz, Gustav Manker, Winnie Markus, Eleonora von Mendelssohn, Alexander Moissi, Hans Moser, Fritz Muliar, Lothar Müthel, Johann Nestroy, Hansi Niese, Max Pallenberg, Karl Paryla, Rudolf Prack, Otto Preminger, Helmut Qualtinger, Ferdinand Raimund, Max Reinhardt, Leo Reuss, Walther Reyer, Gerhard Riedmann, Richard Romanowsky, Annie Rosar, Leopold Rudolf, Sieghardt Rupp, Léon de Saint-Lubin, Aglaja Schmid, Karl Schönböck, Oskar Sima, Sabine Sinjen, Albin Skoda, Kurt Sowinetz, Rudolf Steinboeck, Franz Stoß, Franz von Suppé, Hans Thimig, Helene Thimig, Hermann Thimig, Hugo Thimig, Jane Tilden, Peter Vogel, Gustav Waldau, Ernst Waldbrunn, Oskar Werner, Paula Wessely, Guido Wieland, Grete Zimmer



Nestroy-Theaterpreis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Theater in der Josefstadt ist mit seinen Produktionen seit 2000 eines der erfolgreichsten Theater beim Nestroy-Theaterpreis, bei der siebenten Nestroyverleihung 2006 war es Gastgeber.

Nestroy-Theaterpreis2000200120022003200420052006200720082009
Nominierungen/Siege1/01/004/22/11/01/03/12/14/2


Sitzplan[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]



Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Anton Bauer: Das Theater in der Josefstadt zu Wien. Manutiuspresse, Wien u. a. 1957 (OBV)
  • Angela Eder: Das Theater in der Josefstadt 1788?1996. Vom k. k. priviligierten Schauspiel-Unternehmen zur Betriebsgesellschaft m. b. H. Theater in der Josefstadt, Wien 1996
  • Josef Gregor: Der Umbau des Theaters in der Josefstadt. In: Oesterreichs Bau- und Werkkunst. Jg. 1924, S. 3?11 (Digitalisat)
  • Christiane Huemer-Strobele, Katharina Schuster, Natalie Bauer (Fotogr.), Forschungs- und Dokumentationszentrum fr Theaterwissenschaften und -betriebslehre ? Theater in der Josefstadt und Kammerspiele (Hrsg.): Das Theater in der Josefstadt. Eine Reise durch die Geschichte eines der ltesten Theater Europas. Picus-Verlag, Wien 2011, ISBN 978-3-85452-131-0


Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]



Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. ?Kinos und Theater in Wien
  2. ?Kurt Stimmer: 1. Mai 1945: In vier Theatern begann das neue Leben Wiens. In: Wien.at aktuell, Mitarbeitermagazin der Stadt Wien, Hrsg. Presse- und Informationsdienst der Stadt Wien, Juli 2010, S. 24
  3. ?Eintrag zu Theater in der Josefstadt im Austria-Forum (in AEIOU sterreich-Lexikon)
  4. ?Neue Josefstadt-Bhne aus knarrfreiem Holz orf.at, 26. September 2017, abgerufen 27. September 2017.
  5. ?Bauer: Das Theater in der Josefstadt zu Wien, S. 70.
  6. ?Constantin von Wurzbach: Hoffmann, Johann (VII.). In: Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich. 9.Theil. Kaiserlich-knigliche Hof- und Staatsdruckerei, Wien 1863, S.172 (Digitalisat).
  7. ?Ing. Emmerich Steigberger neuer technischer Direktor des Theaters an der Josefstadt. Theater Prospect Oktober 2012. Abgerufen am 5. April 2014.
  8. ?Weibliche Ensemblemitglieder des Theaters in der Josefstadt
  9. ? abTheater in der Josefstadt - Ensemble - SchauspielerInnen. Abgerufen am 13. September 2016.
  10. ?Mnnliche Ensemblemitglieder des Theaters in der Josefstadt
  11. ?Salzburger Nachrichten: Sasses "Werther" mit Ehrenmitgliedschaft und Wahlaufruf. APA-Meldung vom 29. September 2015, abgerufen am 29. September 2015.

48.20958333333316.351111111111Koordinaten: 48° 12′ 34,5″ N, 16° 21′ 4″ O

Das Theater in der Josefstadt im 8. Wiener Gemeindebezirk, Josefstadt, ist das älteste bestehende Theater Wiens. Es wird mit Zuschüssen der öffentlichen Hand von einem privaten Rechtsträger geführt.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Helmuth Lohner stirbt in Wien. Helmuth Lohner, auch Helmut Lohner, war ein österreichischer Schauspieler und Theaterregisseur. Er spielte von 1990 bis 1994 den Jedermann bei den Salzburger Festspielen und war von 1997 bis 2006 Direktor des Theaters in der Josefstadt.
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Geboren: Florian Carove wird in Wien geboren. Florian Carove ist ein österreichischer Schauspieler. Neben diversen Film und Fernsehgagements ist er derzeit freischaffender Theaterschauspieler. Engagements führten ihn bisher an das Theater in der Josefstadt, Garage X Theater Petersplatz, Stadttheater Klagenfurt, Theater der Jugend (Wien), Schauspielhaus Wien, Berliner Ensemble, Théâtre des Mathurins, Royal Lyceum Theatre Edinburgh und an das Sydney Opera House.
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Geboren: Herbert Föttinger wird in Wien geboren. Herbert Föttinger ist ein österreichischer Schauspieler und Theaterregisseur. Er ist Direktor des Theaters in der Josefstadt.
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Geboren: Fritz Hammel wird in Linz geboren. Fritz Hammel ist ein österreichischer Theater-, Film- und Fernsehschauspieler und Regisseur. Hammel hatte Engagements unter anderem bei den Bregenzer Festspielen, den Salzburger Festspielen, am Linzer Landestheater, am Landestheater Innsbruck, am Theater in der Josefstadt und am Wiener Volkstheater.
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Geboren: Helmuth Lohner wird in Wien geboren. Helmuth Lohner, auch Helmut Lohner, war ein österreichischer Schauspieler und Theaterregisseur. Er spielte von 1990 bis 1994 den Jedermann bei den Salzburger Festspielen und war von 1997 bis 2006 Direktor des Theaters in der Josefstadt.

H

1784

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Hörlgasse, 1870 benannt nach dem Juristen und Bürgermeister Josef Georg Hörl (1722–1806); er war 1773–1804 Bürgermeister von Wien und beriet ab 1778 Kaiser Joseph II. bei der Reorganisation der Verwaltung. In Hörls Amtszeit fiel die Errichtung des Allgemeinen Krankenhauses , des Theaters in der Josefstadt (1788) und des Theaters an der Wien (1798–1801). Mit 31 Dienstjahren war er der am längsten amtierende Bürgermeister von Wien. Sein Nachfolger war Stephan Edler von Wohlleben; siehe die Wohllebengasse im 4.? Bezirk Wieden. (Liste der Straßennamen von Wien/Alsergrund)

K

1804

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Kornhäuselgasse, 1920 benannt nach dem Architekten Joseph Kornhäusel (1782–1860); er gilt als herausragender Architekt der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts und als einer der wichtigsten österreichischen Vertreter des Klassizismus, den er mit lokalen Traditionen verbindet. Kornhäusel erbaute u.a. die Kornhäusel-Villa , das Theater in der Josefstadt (1822) und den Kornhäuselturm (1825–1827). Weiters leitete er den Ausbau des Stift Klosterneuburg (1834–1842). Siehe auch Klosterneuburger Straße. (Liste der Straßennamen von Wien/Brigittenau)

Bemerkenswertes

Exponierte Ereignisse:
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Ferenc Molnárs Schauspiel Liliom wird in der Inszenierung von Alfred Polgar am Theater in der Josefstadt zu einem Publikumserfolg.

S

1858

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Stegmayergasse (Altmannsdorf), 1922 benannt nach der Künstlerfamilie Stegmayer. Matthäus Stegmayer (1771–1820) war Schauspieler, u.? a. am Theater in der Josefstadt (ab 1792), am Freihaustheater (ab 1796) und am Hofburgtheater (ab 1801). Daneben war er als Bühnenschriftsteller, Librettist, Komponist und Chorleiter tätig. 1804 gründete er eine Notenleih- und Kopieranstalt, und 1816–1820 leitete er den Hoftheater-Musikverlag. Sein Sohn Karl Stegmayer (1800–1862) war im Hauptberuf Montanist und verfasste mehrere Schriften über Bergbau und Hüttenwesen. Daneben betätigte er sich als Schriftsteller und schrieb u.a historische Melodramen, Schauerdramen und Bergmannslieder. Sein Bruder Ferdinand Josef Stegmayer (1801–1863) war Dirigent am Theater in der Josefstadt (ab 1848), Chormeister des Wiener Männergesang-Vereins (1849–1856), sowie Kapellmeister am Hofoperntheater (1859–1860) und am Carltheater (1860–1861). Bedeutung erlangte er vor allem durch die Gründung der Wiener Singakademie. Ein weiterer Bruder, Wilhelm Stegmayer (*? 1805) ist als Schauspieler in Kinderrollen überliefert, danach verliert sich seine Spur. (Liste der Straßennamen von Wien/Meidling)

Adaption

1921

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Der Rosen-Rote-Reigen. Parodie. Uraufführung 26. März im Theater in der Josefstadt. (Reigen (Drama))

Zitate

1949

Film, Theater, Rezitation > Theater:
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Ben Alexander in Mein Herz ist im Hochland von William Saroyan; Regie: Rudolf Steinboeck, Theater in der Josefstadt (Oskar Werner)

Musik

1971

Diskografie > Single:
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– Stones of Years (A-Seite), A Time and a Place (B-Seite) (Emerson, Lake and Palmer)

Träger des Gertrud-Eysoldt-Rings

1998

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Jutta Lampe für ihre Darstellung der Agathe und Ellen Seegast in Botho Strauß‘ Stück Die Ähnlichen in der Inszenierung von Peter Stein am Theater in der Josefstadt in Wien (Gertrud-Eysoldt-Ring)

Rundfunk, Film & Fernsehen

2011

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Rezeptionsgeschichte und Verfilmungen: ist die Bühnenfassung der Traumnovelle von Igor Bauersima im Theater in der Josefstadt uraufgeführt worden.

2004

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Rollenauswahl: Ninon de Hauteville - „Moral“, Theater in der Josefstadt Wien (Nina C. Gabriel)

2003

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Regie: Der Hausmeister von Harold Pinter, Theater in der Josefstadt (Alexander Waechter)

1999

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Film: Sonny Boys – Aufzeichnung aus dem Theater in der Josefstadt mit Otto Schenk und Helmuth Lohner, Regie: Gernot Friedel (Neil Simon)

1996

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Regie: Potasch und Perlmutter von Montague Marsden Glass/Charles Klein, Kammerspiele Theater in der Josefstadt Übersetzung und Bearbeitung von Alexander Waechter

Neuzeitliche Aufführungen

2004

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Theater in der Josefstadt Wien, Regie: Herbert Föttinger, Musikalische Einrichtung: Michael Rüggeberg, mit Helmuth Lohner, Otto Schenk, Marianne Nentwich (Kampl)

Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

2013

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Ehrung: Nominierung für den Nestroy-Theaterpreis für "Beste Regie" für Kasimir und Karoline von Ödön von Horvath, Theater in der Josefstadt (Georg Schmiedleitner)

2009

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Preise und Auszeichnungen: Nestroy-Nominierung für die Beste Nebenrolle als Carlos Homenides in Floh im Ohr am Theater in der Josefstadt (Michael Dangl)

2009

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Ehrung: Nestroy-Theaterpreis-Nominierung als Beste Schauspielerin für die Rolle der Edith in Besuch bei dem Vater am Theater in der Josefstadt (Tatja Seibt)

2009

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Ehrung: Nestroy für die Beste Nebenrolle als Constantia in Der Talisman am Theater in der Josefstadt (Sona MacDonald)

2006

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Ehrung: Nestroypreis, Nominierung als bester Nachwuchsschauspieler als Gwendolen in Oscar Wilde's Bunbury, Regie: Hans Hollmann, Theater in der Josefstadt, Wien (Florian Carove)

Drama

2013

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Jägerstätter (Uraufführung Theater in der Josefstadt) (Felix Mitterer)

1991

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Ein Jedermann. (Uraufführung Theater in der Josefstadt Wien) (Felix Mitterer)

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

2014

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Aufführungsgeschichte > Lesungen und Hörspielfassungen: Lesung von Erwin Steinhauer am Wiener Theater in der Josefstadt und an anderen Orten, darunter Reichenau an der Rax (Die letzten Tage der Menschheit)

2014

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Theaterstücke: "Die Schüsse von Sarajevo", Theater in der Josefstadt (Alexander Strobele)

2014

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Künstlerische Arbeiten > Theaterrolle: Vicomte Valmont in Quartett (Heiner Müller) am Theater in der Josefstadt, Regie: Hans Neuenfels (Helmuth Lohner)

2013

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Werkübersicht: Aus Liebe. Theaterstück. Uraufführung am 16. Mai im Theater in der Josefstadt. (Peter Turrini)

2013

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Werkübersicht: Aus Liebe. Theaterstück. Uraufführung am 16. Mai im Theater in der Josefstadt (Peter Turrini)

Kirchliche Einrichtungen > Stiftungen > Rechtsfähige selbständige Stiftungen

Kunst & Kultur

2014

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Film > Als Theaterautor: Eine dunkle Begierde. Regie: Christopher Hampton, deutsche Übersetzung von Daniel Kehlmann, uraufgeführt am 27. November im Theater in der Josefstadt

2014

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Theater: Quartett - Merteuil, am Theater in der Josefstadt (Elisabeth Trissenaar)

2014

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Theaterproduktionen: Die Schüsse von Sarajevo (nach Milo Dor), Theater in der Josefstadt (Milan Dor)

2013

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Inszenierung: Hochzeit auf Italienisch – Filumena Marturano/frei nach Eduardo De Filippo/Bearbeitung: Thomas Birkmeir (UA)/Theater in der Josefstadt/Wien;

2013

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Theaterrolle: Franziska Jägerstätter in Jägerstätter von Felix Mitterer, Theater in der Josefstadt/Theatersommer Haag (Gerti Drassl)

"Theater in der Josefstadt" in den Nachrichten