Theben (Böotien)

Das böotischeTheben (myken. Griech.??te-qa, altgriechischΘῆβαι (f. pl.), lateinischThebae, neugriechischΘήβα (f. sg.), Thiva) war im Altertum die größte Stadt in der griechischen Landschaft Böotien. Sie liegt auf den Vorhöhen des Teumessos, wurde schon von Homer als die „Stadt der sieben Tore“(Thebe Heptapylos) bezeichnet und war in der klassischen Antike der wichtigste Ort des Böotischen Bundes. Heute hat das moderne Städtchen Thiva 36.086 Einwohner (2010).

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Geboren & Gestorben

1933

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Geboren: Evangelos Konstantinou wird in Askri bei Theben geboren. Evangelos Konstantinou Ευάγγελος Κωνσταντίνου ist ein deutsch-griechischer Byzantinist.
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Geboren: Theodoros Vryzakis wird in Theben geboren. Theodoros Philippos Vryzakis war ein griechischer Maler. Er gilt als einer der bedeutendsten Maler Griechenlands und zählt als der Begründer der Münchner Schule der griechischen Malerei.

401 v. Chr.

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Gestorben: Proxenos von Theben stirbt. Proxenos von Theben war ein griechischer Heerführer, der nach dem Peloponnesischen Krieg (431-404 v. Chr.) den persischen Prinzen Kyros bei seinen Bemühungen unterstützte, seinen Bruder Artaxerxes II. vom Thron des Großkönigs zu verdrängen. Er war ein langjähriger Freund des Schriftstellers, Geschichtsschreibers und Sokrates-Schülers Xenophon.

431 v. Chr.

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Geboren: Proxenos von Theben wird wohl in Theben geboren. Proxenos von Theben war ein griechischer Heerführer, der nach dem Peloponnesischen Krieg (431-404 v. Chr.) den persischen Prinzen Kyros bei seinen Bemühungen unterstützte, seinen Bruder Artaxerxes II. vom Thron des Großkönigs zu verdrängen. Er war ein langjähriger Freund des Schriftstellers, Geschichtsschreibers und Sokrates-Schülers Xenophon.

Ereignisse

290 v. Chr.

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Erneute erfolglose Erhebung Thebens gegen Demetrios I. Poliorketes.

372 v. Chr.

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Die griechische Stadt Plataiai wird vom benachbarten Theben zerstört. Der Angriff erfolgte im Widerspruch zu dem Allgemeinen Frieden, der erst drei Jahre zuvor geschlossen worden war.

Politik & Weltgeschehen

316 v. Chr.

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Reich Alexanders des Großen: Der makedonische Diadoche Kassander gründet die nach ihm benannte Stadt Kassandreia an der Stelle des alten Potidaia auf der Halbinsel Chalkidike. Er heiratet Thessalonike, eine Stiefschwester Alexanders des Großen und lässt die Stadt Theben wiedererrichten.

335 v. Chr.

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Während Alexander im Norden kämpft, erhebt sich Theben gegen die makedonische Herrschaft und vertreibt die makedonische Garnison. Athen schließt sich auf Betreiben des Demosthenes dem Aufstand an. Von Illyrien aus eilt Alexander heran und unterwirft Theben, 6.000 Einwohner lässt er töten, 30.000 in die Sklaverei verkaufen und die Stadt dem Erdboden gleichmachen. Nach diesem Exempel unterwerfen sich die übrigen Griechenstädte und geloben Alexander in Korinth ihre Gefolgschaft.

426 v. Chr.

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In der Zweiten Schlacht von Tanagra siegt Athen über die mit Sparta verbündeten Truppen Thebens.

Europa

2 n. Chr.

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Ereignisse > Östliches Mittelmeer: August - Philipp II., König von Makedonien, besiegt mit seinem Heer die Truppen von Athen und Theben in der Schlacht von Chaironeia. (338 v. Chr.)

292 v. Chr.

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Östliches Mittelmeer: Demetrios I. Poliorketes, König von Makedonien, unterwirft das rebellierende Theben.

293 v. Chr.

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Östliches Mittelmeer: Demetrios I. Poliorketes, König von Makedonien und Herr über Athen, gewinnt die Herrschaft über Thessalien und die Böotier. Auf Anstiftung des spartanischen Königs Kleonymos erheben sich die Thebaner gegen Demetrios, dem es aber gelingt, die Rebellion niederzuwerfen.

337 v. Chr.

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Östliches Mittelmeer: Korinthischer Bund: alle Griechenstädte (außer Sparta) erkennen den makedonischen König Philipp II. als Hegemon an. Makedonien garantiert im Rahmen eines Allgemeinen Friedens die Autonomie der Bündner; die Verfassung eines anderen Staates durch gewaltsame Intervention zu ändern, ist ebenso verboten wie Fehden oder Piraterie. Oberstes Organ des Bundes ist der Synhedrion (Rat), dem Philipp als Hegemon vorsitzt. Zur Sicherung des Friedens legt Makedonien Besatzungen nach Theben, Korinth und Chalkis; Athen muss die Chersones an Makedonien abtreten. Der Krieg gegen Persien (Rachefeldzug für die Zerstörung Athens 480 v. Chr.) wird beschlossen.
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Östliches Mittelmeer: Philipp II., König von Makedonien, besiegt mit seinem Heer die Truppen von Athen und Theben in der Schlacht von Chaironeia.

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