Theodor von Tarsus

Theodor von Tarsus (* 602 in Tarsus, Byzantinisches Reich; † 19. September 690) war der siebte Erzbischof von Canterbury.

Theodor wurde in Tarsus geboren, der Hauptstadt der byzantinischen Provinz Kilikien. Nachdem zunächst offenbar Wighart als Nachfolger des 664 verstorbenen Erzbischofs von Canterbury, Deusdedit, vorgesehen war, aber vor seiner Weihe starb, schlug Hadrian von Niridianum den in der östlichen Kirche aktiven Theodor vor. Papst Vitalian weihte daraufhin Theodor von Tarsus am 26. März 668 und beauftragte Hadrian, diesen zu begleiten. Während Hadrian allerdings vom neustrischen Hausmeier Ebroin im Fränkischen Reich festgehalten wurde, erreichte Theodor im Mai 669 England. Dem Bericht des Beda Venerabilis zufolge bereiste Theodor dann ganz England, um die Einhaltung des römischen Osterbrauchs und der Mönchsregeln zu überwachen. Er sei auch der erste Erzbischof von Canterbury gewesen, dem sich alle „Kirchen der Angeln“ untergeordnet hätten.

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Religion

669 n. Chr.

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Theodor, Erzbischof von Canterbury, entscheidet im Streit um das Bistum York gegen Chad und zu Gunsten von Wilfrid.

668 n. Chr.

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Theodor von Tarsus wird Erzbischof von Canterbury.

Geboren & Gestorben

Gestorben:
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Theodor von Tarsus stirbt. Theodor von Tarsus war der siebte Erzbischof von Canterbury.

602 n. Chr.

Geboren:
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Theodor von Tarsus wird in Tarsus, Byzantinisches Reich geboren. Theodor von Tarsus war der siebte Erzbischof von Canterbury.

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