Theoretische Biologie

Die Theoretische Biologie entwickelt formale Modelle zur Beschreibung biologischer Phänomene. Dazu nutzt sie insbesondere Methoden aus der Mathematik. Es werden Modelle und Theorien erarbeitet, um die Struktur und Dynamik lebender Systeme zu beschreiben. Viele fundamentale Erkenntnisse der Biologie, etwa die Beschreibung evolutionär stabiler Strategien oder auch die Replikatorgleichungen, stammen aus der Theoretischen Biologie. In ihrer rein mathematischen Ausrichtung wird die Theoretische Biologie auch Biomathematik genannt und ist ein Teilgebiet der Angewandten Mathematik.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Maynard Smith stirbt in Lewes, East Sussex. John Maynard Smith war ein englischer Theoretischer Biologe, der auf dem Gebiet der Evolutionären Spieltheorie, einem mathematisch geprägten Bereich der Evolutionsbiologie, forschte und mehrere richtungsweisende Arbeiten publizierte. Auf Maynard Smith geht das Konzept der Evolutionär Stabilen Strategie zurück.
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Gestorben: Aristid Lindenmayer stirbt. Aristid Lindenmayer war ein ungarischertheoretischer Biologe.
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Gestorben: Hans Joachim Jesdinsky stirbt. Hans Joachim Jesdinsky war ab 1975 Professor für Biomathematik und Statistik an der Universität Düsseldorf.
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Gestorben: George R. Price stirbt in London. George Robert Price war ein amerikanischer Populationsgenetiker. Als Chemiker ausgebildet, als Lehrer und Wissenschaftsjournalist tätig, ging er 1967 nach London, wo er am Galton Laboratory am University College London als Theoretischer Biologe arbeitete. Drei wichtige Beiträge zur Evolution und zur Selektion werden ihm zugeschrieben:
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Gestorben: Robert H. MacArthur stirbt. Robert H. MacArthur (Robert Helmer MacArthur;) war ein US-amerikanischer Ökologe, der bedeutende Leistungen auf den Gebieten der Ökologie der Lebensgemeinschaften, der Populationsökologie und der Theoretischen Biologie erbracht hat. Als Student von George Evelyn Hutchinson spielte er eine bedeutende Rolle bei der Entwicklung der Theorien über Ökologische Nischen. Gemeinsam mit Edward O. Wilson verfasste er The Theory of Island Biogeography (vgl. Inselbiogeographie), eine Arbeit, die das Gebiet der Biogeographie maßgeblich beeinflusste, die Ökologie der Lebensgemeinschaften außerordentlich voranbrachte und schließlich zur Entwicklung der modernen Landschaftsökologie führte. Die Betonung der Statistischen Tests als Methode innerhalb seines Werkes trug dazu bei, die Ökologie von einer primär ideografischen zu einer nomothetischen Wissenschaft zu entwickeln, was der Entwicklung der Theoretischen Ökologie wichtige Impulse verlieh.

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