Theravada

Der Theravāda (Pali: Schule der Ältesten) ist die älteste noch existierende Schultradition des Buddhismus. Er führt seinen Ursprung auf jene Mönchsgemeinde zurück, die zu den ersten Anhängern des Buddha gehörte. Der Theravada ist heute vor allem in Sri Lanka, Myanmar, Thailand, Kambodscha, Laos und teilweise auch in Vietnam und der VR China (in Yunnan) verbreitet. Vom Mahayana wird er zum Hinayana gezählt, während diese Zuordnung vom Theravada selbst als historisch falsch und inhaltlich abwertend zurückgewiesen wird.

mehr zu "Theravada" in der Wikipedia: Theravada

Geboren & Gestorben

thumbnail
Gestorben: Hellmuth Hecker stirbt. Hellmuth Hecker war Jurist und ein deutscher Interpret des Theravada-Buddhismus, Chronist des Buddhismus in Deutschland sowie Übersetzer aus dem Pali-Kanon.
thumbnail
Gestorben: Somdet Phra Nyanasamvara Suvaddhana stirbt in Bangkok. Somdet Phra Nyanasamvara oder Ñ??asa?vara (thailändisch: ??????????????????RTGS: Yannasangwon), Ordensname Suva??hana Mah?thera (????????, Suwatthano), bürgerlich Charoen Gajavatra war ein thailändischer Theravada-buddhistischer Mönch und Religionsgelehrter. Von 1989 bis zu seinem Tod war er Oberster Mönchspatriarch Thailands (Sa?ghar?ja).
thumbnail
Gestorben: Ayya Khema stirbt in Uttenbühl im Allgäu. Ayya Khema war eine buddhistische Nonne in der Theravada-Tradition.
thumbnail
Gestorben: Nyanaponika stirbt in Forest Hermitage, Kandy. Nyanaponika Mahathera wurde als Siegmund Feniger in Hanau geboren und war 57 Jahre lang buddhistischer Mönch in der Theravada-Tradition. Sein Wirken als buddhistischer Lehrer und Gelehrter, als Übersetzer und Autor buddhistischer Schriften und als Herausgeber und Vortragender haben ihn zu einer inspirierenden Gestalt für die Erneuerung des Buddhismus in Asien, insbesondere Sri Lanka gemacht. Seine Teilnahme am 6. Konzil in Rangun ist Beleg für die große Wertschätzung, die ihm in Asien entgegengebracht wurde. Darüber hinaus ist sein Wirken insbesondere für den Buddhismus in Deutschland und der Schweiz von großer Bedeutung.
thumbnail
Gestorben: Ajahn Chah stirbt. Ajahn Chah war ein theravada-buddhistischer Mönch der Kamatthana-Waldmönchstradition. Ab den Siebzigerjahren wuchs sein Ruf, ein ausgezeichneter Lehrer auch für westliche Theravada-Mönche zu sein, stetig an. Dies führte zu einer Reihe Gründungen von Klöstern in Europa, den USA, Australien und Neuseeland, die sich auf ihn berufen.

Religion

253 v. Chr.

thumbnail
um 253 v. Chr.: Buddhistisches Konzil in Pataliputra unter der Patronage von König Ashoka. Dabei kommt es zur Spaltung in die Theravada (Lehre der Älteren), die den als Buch Kathavatthu formulierten Konzilsbeschluss akzeptieren, und deren Gegnern (Mahasanghika).

Kunst & Kultur

247 v. Chr.

Religion & Kultur:
thumbnail
Um 247 v. Chr. entsendet der indische Maurya-Kaiser Ashoka seinen Sohn Mahinda und seine Tochter Sanghamitta nach Sri Lanka, die dort den Buddhismus in Form der Theravada-Tradition bekannt machen. Mihintale, eines der ersten buddhistische Klöster, entsteht auf dem Missaka-Berg etwa 7 km östlich von Anuradhapura.

Tagesgeschehen

thumbnail
Vesakh-Tag: Das Vesakhfest erinnert an die Geburt, die Erleuchtung und das vollkommene Verlöschen (Parinirvana) des Buddha. Das Fest stammt ursprünglich aus der Tradition des Theravada-Buddhismus und wird heute von den Buddhisten in aller Welt als der wichtigste gemeinsame Feiertag begangen. Häufig wird an diesem Feiertag die Internationale Buddhistische Flagge, als Symbol der weltweiten buddhistischen Einheit, gehisst. Vesakh wurde in Würdigung des buddhistischen Beitrags zur Weltkultur 1999 auch von der Generalversammlung der Vereinten Nationen anerkannt.

"Theravada" in den Nachrichten