Thrakien (Landschaft)

Thrakien (lateinischThracia, altgriechischΘρᾴκη (ionisch Θρηΐκη, episch zusammengezogen auch Θρῄκη), neugriechischΘράκηThráki, bulgarischТракия/Trakija, türkischTrakya), auch Thrazien, ist eine Landschaft auf der östlichen Balkanhalbinsel, die heute zu den Staaten Bulgarien, Griechenland und Türkei gehört. Das östliche Thrakien stellt den europäischen Teil der Türkei dar. Der Name der Landschaft leitet sich wahrscheinlich von ihren Bewohnern, dem Volk der Thraker, ab.

Die Begriffe von Volk und Land der Thraker sind von schwankender Ausdehnung und können sowohl ethnisch als auch territorial nicht immer klar definiert werden. Der Volks- und Landesname ist bei Homer in jonischer Form überliefert: das Volk als θρήιχες, das Land als θρήχη und das entsprechende Adjektiv lautet θρήιχιος.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Edith Schönert-Geiß stirbt in Berlin. Edith Schönert-Geiß war eine deutsche Numismatikerin. Ihr Fachgebiet waren die antiken griechischen Münzen, insbesondere von Thrakien.

1947

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Gestorben: Andrej Mazanow stirbt in Plewen, Bulgarien. Andrej Mazanow war ein bulgarischer Militär, Freiheitskämpfer und gilt als eine führende Persönlichkeit der BMARK (Bulgarische Makedonisch-Adrianopeler Revolutionäre Komitees/Български Македоно-Одрински революционни комитети, einer Vorläuferorganisation der IMRO) in Makedonien und Thrakien. Er leitete das Adrianopel Revolutionäre Komitee (bulg. Одрински революционен окръг/Odrin Revolutionskomitee) der Organisation in der „7. revolutionären Region“ in Ostthrakien während des Ilinden-Preobraschenie-Aufstandes.
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Geboren: Edith Schönert-Geiß wird in Dresden geboren. Edith Schönert-Geiß war eine deutsche Numismatikerin. Ihr Fachgebiet waren die antiken griechischen Münzen, insbesondere von Thrakien.
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Gestorben: Stamat Ikonomow stirbt in Sofia, Bulgarien. Stamat Georgiew Ikonomow war ein bulgarischer Revolutionär, Freiheitskämpfer und gilt als eine führende Persönlichkeit der BMARK (Bulgarische Makedonisch-Adrianopeler Revolutionäre Komitees/Български Македоно-Одрински революционни комитети, einer Vorläuferorganisation der IMRO) in Makedonien und Thrakien. Er leitete neben Michail Gerdschikow und Lasar Madscharow die Vorbereitungen und führte Kampfhandlungen der Organisation während des Ilinden-Preobraschenie-Aufstandes in der „7. revolutionären Region“, die Ostthrakien einschloss, an.
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Geboren: Andrej Mazanow wird in Köprülü, damals im Osmanischen Reich geboren. Andrej Mazanow war ein bulgarischer Militär, Freiheitskämpfer und gilt als eine führende Persönlichkeit der BMARK (Bulgarische Makedonisch-Adrianopeler Revolutionäre Komitees/Български Македоно-Одрински революционни комитети, einer Vorläuferorganisation der IMRO) in Makedonien und Thrakien. Er leitete das Adrianopel Revolutionäre Komitee (bulg. Одрински революционен окръг/Odrin Revolutionskomitee) der Organisation in der „7. revolutionären Region“ in Ostthrakien während des Ilinden-Preobraschenie-Aufstandes.

Makedonien

352 v. Chr.

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Makedonien erobert die thrakische Küstenstadt Abdera.

Politik & Weltgeschehen

1368

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Sultan Murad I. macht Adrianopel (Edirne) in Thrakien zur Hauptstadt des Osmanischen Reiches. Dieses versteht sich damit explizit als europäische Macht und setzt seine Expansion in Richtung Donau und Ungarn weiter fort.

243 v. Chr.

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Im Dritten Syrischen Krieg erobert Ptolemaios Polemarchos, der Befehlshaber des Königs Ptolemaios III., die Küste Thrakiens. Er verliert bald darauf allerdings eine Seeschlacht gegen Antigonos II. Gonatas und wird in Ephesos von eigenen Soldaten ermordet.

305 v. Chr.

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Alexanderreich / Diadochenkriege: Nach Antigonos I. nehmen auch die übrigen Diadochen Seleukos I. in Mesopotamien, Ptolemaios I. in Ägypten, Lysimachos in Thrakien und Kassander in Makedonien den Königstitel an; endgültiges Ende der Reichseinheit des Alexanderreiches.

309 v. Chr.

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Reich Alexanders des Großen: Lysimachos, Herrscher in Thrakien, gründet auf der Halbinsel Chersonesos die Stadt Lysimacheia.

513 v. Chr.

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Chronologie: Eroberung der Kyrenaika. Feldzug gegen die Skythen. Eroberung Thrakiens. (Dareios I.)

Europa

1913

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Geschichte > Einwanderung nach Griechenland > Historische Ereignisse als Anlass zu Wanderungsbewegungen: — Londoner Vertrag und Frieden von Bukarest; Aufteilung Makedoniens und Thrakiens unter den Staaten Bulgarien, Griechenland und Türkei, Migration der Volksangehörigen in ihre jeweiligen Staaten
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Am Elias-Tag erheben sich die Bulgaren in Makedonien und Thrakien, organisiert durch die Bulgarische Makedonien-Adrianopeler Revolutionäre Komitees gegen die osmanisch-türkische Herrschaft im Ilinden-Preobraschenie-Aufstand.
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Zar Simeon der Große von Bulgarien marschiert in Thrakien ein und schlägt in der Schlacht von Achialos die Byzantiner vernichtend. Nach dieser Niederlage geriet das Byzantinische Reich gegenüber dem Bulgarischen Reich fast 80 Jahre lang in der Defensive.

281 v. Chr.

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Östliches Mittelmeer: Kelten tauchen erstmals in Thrakien auf; die Griechen nennen sie Galater. Sie werden von Kambaules angeführt.

281 v. Chr.

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Östliches Mittelmeer: Februar - Schlacht von Kurupedion in Kleinasien: Seleukos I. besiegt den thrakisch-makedonischen König Lysimachos, der in der Schlacht fällt. Seleukos zieht daraufhin über den Hellespont, um neben Kleinasien auch Thrakien seinem Reich einzuverleiben. Dabei wird er allerdings von Ptolemaios Keraunos aufgehalten, der in Makedonien die Nachfolge des Lysimachos angetreten, dessen Witwe Arsinoë II. geheiratet hat, und der nun (im August oder September) Seleukos töten lässt. Im Seleukidenreich übernimmt daraufhin Seleukos' Sohn Antiochos I. Soter die Herrschaft. In Makedonien und Thrakien gewinnt Ptolemaios Keraunos die Herrschaft. Diese Ereignisse werden für gewöhnlich als das Ende der Diadochenzeit angesehen.

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