Tigris

Der Tigris ist ein 1900 Kilometer langer Fluss in Vorderasien. Er entsteht am Zusammenfluss von Maden Çayı und Dibni Çayı, die von der Dicle-Talsperre aufgestaut werden. Die Quellflüsse entspringen im Südost-Taurus im Osten der Türkei. Der Tigris verläuft in südlicher und später in östlicher Richtung durch die Provinz Diyarbakır. Später bildet er auf einer kurzen Strecke die Grenze zu Syrien. Danach durchfließt der Tigris den Irak und vereinigt sich dort mit dem Euphrat zum Schatt al-Arab, der in den Persischen Golf mündet. Zusammen mit dem Euphrat bildet der Tigris, dessen Einzugsgebiet 375.000 km² umfasst, das Zweistromland, in dem sich einige der ersten Hochkulturen entwickelten.

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Geboren & Gestorben

1963

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Geboren: Naseer Shamma wird in Kut an den Ufern des Tigris im Süden Iraks geboren. Naseer Shamma ist einer der meistgeschätzten und profiliertesten Oud-Spieler, der mit vielen Preisen ausgezeichnet wurde.
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Gestorben: Julian (Kaiser) stirbt in der Nähe von Maranga am Tigris. Flavius Claudius Iulianus war von 360 bis 363 römischer Kaiser. In christlichen Quellen wird er auch als Iulianus Apostata bezeichnet (griechisch? Ἰουλιανὸς ὁ Ἀποστάτης ‚Julian der Apostat‘, d. h. der Abtrünnige), da er den christlichen Glauben aufgegeben hatte. Selten bezeichnet man ihn als Julian II.

Tagesgeschehen

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Bagdad/Irak: Eine Explosion erschüttert das irakische Parlamentsgebäude in der stark gesicherten Grünen Zone in Bagdad. Nach ersten Pressemeldungen kommen dabei mindestens zwei Abgeordnete ums Leben. Bei einem mehrere Stunden zuvor verübten Selbstmordanschlag, dem ebenfalls mehrere Menschen zum Opfer fielen, wird eine wichtige Tigris-Brücke in Bagdad zerstört.

Politik & Weltgeschehen

298 n. Chr.

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Römisch-Persische Kriege: Das Römische Reich und das persische Sassanidenreich schließen den Frieden von Nisibis, in dem die Perser fünf Provinzen östlich des Tigris und das nördliche Mesopotamien abtreten müssen. Nisibis wird zur einzigen Handelsstadt zwischen den beiden Reichen bestimmt. Der Vertrag bedeutet für Rom einen großen Prestigegewinn, für die persische Seite jedoch eine entsprechend große Demütigung.

305 v. Chr.

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Alexanderreich / Diadochenkriege: um 305 v. Chr.: Seleukos I. lässt die Stadt Seleukia am Tigris errichten.

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