11.09.2012 - Tagesgeschehen:
Bengasi/Libyen: Bei einem Angriff auf das US-Konsulat sterben vier Diplomaten und der zuständige amerikanische Botschafter für Libyen John Christopher Stevens.
07.08.2007 - Tagesgeschehen:
Tiflis, Georgien: Nach dem angeblichen Raketenbeschuss eines georgischen Dorfes von russischem Territorium aus, bestellt die Regierung den russischen Botschafter zur Klärung des Vorfalls ins georgischen Außenministerium. Innenminister Wano Merabischwili spricht im Zusammenhang gar von einer Lenkrakete eines Flugzeugs. Hintergrund der außenpolitischen Entfremdung beider Staaten ist die westliche Orientierung Georgiens, das den Eintritt in die Europäische Union anstrebt und den Beitritt zur NATO erwägt.
20.06.2007 - Tagesgeschehen:
Teheran/Iran: Die Verleihung der britischen Ritterwürde des Knight Bachelor an den Schriftsteller Salman Rushdie (Die satanischen Verse) löst offizielle diplomatische Proteste im Iran und in Pakistan aus. Teheran beruft den britischen Botschafter ins iranische Aussenministerium, um ihm mitzuteilen, dass der Ritterschlag eine Provokation für eineinhalb Milliarden Muslime sei.
11.08.2006 - Tagesgeschehen:
UNO/New York. Die diplomatische Lösung scheint im Libanonkrieg vor dem Scheitern zu stehen. Sowohl die von Frankreich und den USA ausgehandelte UN-Resolution, als auch ein von Russland eingebrachter Entwurf kamen zur Wirkung. Der BotschafterRusslands, Tschurkin, kündigt einen eigenen Text an, der eine 72-stündige Feuerpause im Libanon fordert, um humanitäre Hilfe zu ermöglichen. Diesen Vorschlag lehnte Israel jedoch ab, da sich die Hisbollah in dieser Phase nur erholen und reorganisieren könne.
14.01.2006 - Tagesgeschehen:
Islamabad/Pakistan. Die pakistanische Regierung hat bei den USA scharfen Protest gegen den Luftangriff auf ihrem Territorium eingelegt. Außenminister Riaz Khan habe US-Botschafter Ryan Crocker einbestellt und eine Protestnote überreicht, so Ministeriumssprecherin Tasnim Aslam am Samstag zu AFP. Der pakistanische Informationsminister Sheikh Rashid verurteilte den US-Angriff mit mindestens 18 Toten als „hochgradig verdammenswert”. Er bedauere zutiefst, dass bei dem Zwischenfall so viele Zivilisten ums Leben gekommen seien.
2006 - Auszeichnungen:
Botschafter für die Fußball-Weltmeisterschaft der Menschen mit Behinderung in Deutschland (Fritz Pleitgen)
07.12.2005 - Tagesgeschehen:
Iran: Der iranische Staatspräsident Mahmud Ahmadinedschad ruft bei einer Konferenz „Die Welt ohne Zionismus” dazu auf, Israel von der Landkarte zu tilgen. Die offiz. Agentur Irna zitiert den erst im August Gewählten: „Die islamische Welt wird ihren historischen Feind nicht in ihrer Mitte leben lassen.” Eine neue Welle palästinensischer Anschläge werde „dieses Brandmal auslöschen”. Viele der 3.000 Konferenzteilnehmer (meist radikal-konservative Studenten) skandierten daraufhin Parolen gegen Israel und Amerika. Die Äußerungen lösen internationale Empörung aus. In Berlin und Paris werden sie aufs Schärfste verurteilt, einige Staaten rufen die iranischen Botschafter in die Außenministerien. Der Sprecher des Weißen Hauses Scott McClellan sieht die Bedenken bestätigt, welche die US-Regierung wegen Irans Atompolitik habe. Teheran weist dies zurück mit dem Verweis, es gehe ihr nur um Energiegewinnung. Den Gazastreifen-Abzug Israels nannte Ahmadinedschad einen Trick. Der Freitag (Ende des Fastenmonats Ramadan) wurde zum Kuds-Tag (Jerusalem-Tag) erklärt und landesweite Solidaritätskundgebungen für die Palästinenser angekündigt.
23.09.2005 - Tagesgeschehen:
Windhoek/Namibia: Die in Namibia erscheinende deutschsprachige Wochenzeitung „Plus“ veröffentlicht eine Schmähanzeige gegen den verstorbenen Nazi-Jäger Simon Wiesenthal. Darin beschuldigt eine nicht näher bekannte Gruppe „Internationale Aktion wider das Vergessen“ Wiesenthal der Lüge und Verleumdung und drückt ihre Freude über seinen Tod aus. Diese Anzeige hat in Namibia und auch im Ausland Empörung hervorgerufen -der deutsche Botschafter Wolfgang Massing bezeichnet die Anzeige als „Hass propaganda“ und forderte von der Zeitung eine unmissverständliche Distanzierung.
17.02.2005 - Tagesgeschehen:
Washington, D.C./USA. US-Präsident George W. Bush nominiert den bisherigen US-Botschafter in Bagdad, John Negroponte (65), als künftigen nationalen Geheimdienstdirektor der Vereinigten Staaten. In seinem neuen Amt wird Negroponte dafür zuständig sein, die Arbeit aller 15 verschiedenen US-Nachrichtendienste mit ihren insgesamt rund 100.000 militärischen und zivilen Beschäftigten zu koordinieren. Siehe auch: Wikinews-Artikel.
1998 - Träger:
Gerd Wagner, Botschafter, Stellvertreter des Hohen Repräsentanten für Bosnien und Herzegowina in Sarajevo, postum (Wagner (* 19. Mai 1942; ??? 17. September 1997) starb während seiner Bosnien-Mission bei einem Helikopterabsturz) (Manfred-Wörner-Medaille)
1997 - Persönlichkeiten:
Raymond Flynn - Bürgermeister von Boston von 1984 bis 1993 sowie Botschafter der Vereinigten Staaten beim Heiligen Stuhl von 1993 bis (South Boston (Boston))
1991 - Ehrung:
Botschafter der Kunst (Türkei) (Barış Manço)
06.02.1904 - Russisch-Japanischer Krieg:
Japan bricht seine diplomatischen Beziehungen zu Russland ab und zieht seinen Botschafter aus Sankt Petersburg zurück.
19.03.1815 - Ereignisse > Politik und Weltgeschehen:
In einem Protokoll des Wiener Kongresses werden Fragen des staatlichen Gesandtenwesens und der ständigen diplomatischen Vertreter geregelt. Unter anderem ist der Botschafter seither ranghöchster Diplomat. (19. März)
5 n. Chr. - Europa:
Die germanischen Stämme Kimbern und Chatten schicken Botschafter nach Rom.

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