2010 - Filmografie:
Die schlafende Schöne (La belle endormie) ist ein französischer Fernsehfilm aus dem Jahre 2010 der Regisseurin Catherine Breillat. Die Abwandlung der Märchen von Dornröschen und der Schneekönigin handelt von Prinzessin Anastasia, die in einen hundertjährigen Schlaf fällt und währenddessen träumt, auf der Suche nach einem Jungen und mutig wie ein Ritter zu sein. Enthalten sind auch Bezüge zu Alice im Wunderland. Breillat erklärte ihr Interesse an dem Stoff damit, dass Mädchen meistens dahin erzogen werden, unterwürfig zu sein. Sie wollte aber, dass sie wie heldenhafte Ritter „Herausforderungen der Welt stellen, Kämpfe ausfechten und gewinnen.“ Als kleines Mädchen habe sie an den Spielen der Jungs teilnehmen wollen.

Stab:
Regie: Catherine Breillat
Drehbuch: Catherine Breillat
Produktion: Jean-François Lepetit
Kamera: Denis Lenoir
Schnitt: Pascale Chavance

Besetzung: Carla Besnaïnou, Julia Artamonov
2009 - Filmografie:
Blaubarts jüngste Frau (Barbe bleue) ist ein französischer Spielfilm der Regisseurin Catherine Breillat aus dem Jahre 2009. Er beruht auf dem 1697 veröffentlichten Märchen Blaubart von Charles Perrault und handelt von weiblichem Wissensdrang und den Versuchen patriarchalischer Männer, diesen zu bestrafen. Breillat interessierte sich für dieses Märchen, weil das Mädchen einen Serienmörder liebt, obwohl es um ihn Bescheid weiß, und weil das Mädchen mit seinen Ängsten umgehen kann. Uraufgeführt wurde das Werk an der Berlinale 2009 außerhalb des Wettbewerbs; am 6. Oktober desselben Jahres strahlte ARTE es aus.

Stab:
Regie: Catherine Breillat
Drehbuch: Catherine Breillat
Produktion: Sylvette Frydman Jean-François Lepetit
Kamera: Vilko Filač
Schnitt: Pascale Chavance

Besetzung: Lola Créton, Daphné Baiwir, Dominique Thomas, Isabelle Lapouge, Farida Khelfa
2007 - Filmografie:
Der französische Spielfilm Die letzte Mätresse (Une vieille maîtresse) wurde 2007 von Catherine Breillat inszeniert. Es ist ihr erstes Kostümdrama, und erstmals verfasste sie das Drehbuch nicht nach einer eigenen Erzählung, sondern nach dem gleichnamigen Roman von Barbey d'Aurevilly (1851). Die Liebesgeschichte handelt von zwei Menschen, die trotz allen ihrer Beziehung innewohnenden Schwierigkeiten nicht voneinander loskommen. Sie ist 1835 im müßiggängerischen Pariser Adel und oberen Bürgertum angesiedelt, die Handlungsorte sind Parks, Salons und Schlafgemächer. Die Hauptrollen spielen Asia Argento und Fu'ad Aït Aattou. In Neben- und Kleinstrollen bietet Breillat viele Schauspielerinnen auf, die in ihren früheren Filmen Hauptrollen innehatten, so Lio, Caroline Ducey, Roxane Mesquida, Sarah Pratt, Anne Parillaud und Amira Casar. Seine Uraufführung erlebte das 7 Millionen Euro teure Werk im Wettbewerb von Cannes 2007.

Stab:
Regie: Catherine Breillat
Drehbuch: Catherine Breillat
Produktion: Jean-François Lepetit
Musik: Klassische Stücke
Kamera: Yórgos Arvanítis
Schnitt: Pascale Chavance

Besetzung: Asia Argento, Fu'ad Aït Aattou, Roxane Mesquida, Claude Sarraute, Yolande Moreau, Michael Lonsdale, Léa Seydoux, Amira Casar, Lio, Caroline Ducey, Anne Parillaud, Jean-Philippe Tessé, Sarah Pratt, Nicolas Hawtrey
2003 - Ehrung:
Blauer Salon Preis des Literaturhauses Frankfurt
2003 - Film:
Anatomie de l’enfer (wörtlich „Anatomie der Hölle“) ist ein französischer Spielfilm der Regisseurin Catherine Breillat aus dem Jahre 2003. Sie thematisiert darin den männlichen Bick auf den weiblichen Körper und insbesondere auf das weibliche Geschlechtsteil. Auch stellt sie eine Verbindung her zwischen dem Menstruationsblut und den blutigen Wunden Christi am Kreuz, sowie zwischen Tampons und Hostien. Bei der Bildgestaltung ließ sie sich durch die Gemälde Olympia von Édouard Manet und Der Ursprung der Welt von Gustave Courbet inspirieren. Hauptdarstellerin Amira Casar wurde bei einigen Aufnahmen von einer anderen Frau gedoubelt, in der männlichen Rolle ist der Pornodarsteller Rocco Siffredi besetzt.

Stab:
Regie: Catherine Breillat
Drehbuch: Catherine Breillat
Produktion: Jean-François Lepetit
Kamera: Yorgos Arvanitis Guillaume Schiffman
Schnitt: Pascale Chavance

Besetzung: Amira Casar, Rocco Siffredi, Catherine Breillat
2002 - Filmografie:
Sex Is Comedy ist eine französische Filmpersiflage der Regisseurin Catherine Breillat aus dem Jahre 2002. Halb Selbstporträt und halb Drehbericht, zeigt er als zentrale Figur eine Filmregisseurin, die als Alter Ego Breillats erkennbar ist und einen Film mit dem Titel „Scènes intimes“ dreht. Zahlreiche Motiven sind durch Erlebnisse bei den Dreharbeiten ihres Films Meine Schwester (2001) inspiriert: Aufnahmen an einem „Sommerstrand“ bei tiefen Temperaturen, eine Beinverletzung, wegen derer die Regisseurin eine Krücke benutzen muss, große Vertraulichkeit mit dem Regieassistenten, ein widerspenstiger Hauptdarsteller und eine Entjungferungsszene. Dabei nimmt Breillat sich selbst wie auch das in der Öffentlichkeit von ihr kolportierte Bild auf die Schippe. Sie betonte, dass es sich um „Autofiktion“ handle und um keine Autobiografie. Sie habe Anne Parillaud nicht ihrer äußeren Ähnlichkeit mit ihr wegen ausgesucht, sondern wegen ihres Talents. Gedreht wurde in Portugal. Breillat machte für das teilweise Misslingen ihres Films das Wetter und die falsche Wahl des Kameramanns verantwortlich.

Stab:
Regie: Catherine Breillat
Drehbuch: Catherine Breillat
Produktion: Jean-François Lepetit
Kamera: Laurent Machuel
Schnitt: Pascale Chavance

Besetzung: Anne Parillaud, Grégoire Colin, Roxane Mesquida, Ashley Wanniger, Bart Binnema, Dominique Colladent
2001 - Film:
Meine Schwester (Originaltitel: À ma sœur!) ist ein französisch-italienischer Spielfilm aus dem Jahr 2001. Regie bei dem Drama führte Catherine Breillat, die auch das Drehbuch schrieb. Die Hauptrollen spielten Anaïs Reboux und Roxane Mesquida.

Stab:
Regie: Catherine Breillat
Drehbuch: Catherine Breillat
Produktion: Conchita Airoldi Jean-François Lepetit
Kamera: Yorgos Arvanitis
Schnitt: Pascale Chavance

Besetzung: Anaïs Reboux, Roxane Mesquida, Libero De Rienzo, Arsinée Khanjian, Romain Goupil, Laura Betti, Albert Goldberg
2001 - Filmografie:
Der französische Spielfilm Kurze Überfahrt (Brève traversée) von Catherine Breillat wurde 2001 vom Fernsehsender ARTE produziert. Die in tristen Bildern erzählte Handlung ist schlicht gehalten: Auf der Fähre über den Ärmelkanal zu einem Sprachaufenthalt in England begegnet ein jungfräulicher 16-Jähriger einer verheirateten älteren Engländerin. Sie verbringen eine gemeinsame Nacht. Damit befasste sich Breillat erstmals mit den sexuellen Herausforderungen nicht einer weiblichen Protagonistin, sondern eines Mannes. Die Vorgaben des Senders beschränkten die Aufnahmen auf zwanzig Drehtage und das Budget auf eine Million Euro und schrieben die Verwendung einer Digitalvideokamera vor. Weil das digitale Format Breillat überhaupt nicht behagte, wich man auf die Verwendung von 16mm-Material aus.

Stab:
Regie: Catherine Breillat
Drehbuch: Catherine Breillat
Produktion: Jean-Pierre Guérin Pierre Eid Christophe Valette
Kamera: Eric Gautier
Schnitt: Pascale Chavence

Besetzung: Sarah Pratt, Gilles Guillain
1999 - Film:
Romance XXX (Alternativtitel: Romance und Romance X), mit dem Untertitel Was wissen Sie über Männer?, ist ein Film der französischen Regisseurin Catherine Breillat, der im Jahre 1999 in die Kinos kam.

Stab:
Regie: Catherine Breillat
Drehbuch: Catherine Breillat
Produktion: Jean-François Lepetit, Catherine Jacques (ausführend)
Musik: Raphaël Tidas, DJ Valentin
Kamera: Yorgos Arvanitis
Schnitt: Agnès Guillemot

Besetzung: Caroline Ducey, Sagamore Stévenin, François Berléand, Rocco Siffredi, Reza Habouhossein, Ashley Wanninger, Emma Colberti, Fabien de Jomaron, Pierre Maufront
1996 - Film:
Eine perfekte Liebe (Parfait amour !) ist ein französischer Spielfilm aus dem Jahr 1996 der Regisseurin Catherine Breillat. Hinter dem ironischen Titel geht es um zwei Liebende, die weder miteinander leben noch sich voneinander trennen können, und um eine enge Verknüpfung von Sexual- und Todestrieb. Eine Zeitungsmeldung über einen Mordfall inspirierte Breillat zu dieser Geschichte, anhand der sie exemplarisch zeigen konnte, dass es die Frauen seien, die die Männer beherrschten.

Stab:
Regie: Catherine Breillat
Drehbuch: Catherine Breillat
Produktion: Georges Benayoun
Kamera: Laurent Dailland
Schnitt: Agnès Guillemot

Besetzung: Isabelle Renauld, Francis Renaud, Alain Soral
1996 - Film:
Eine perfekte Liebe (Parfait amour? !)
1991 - Filmografie:
Schmutziger Engel (Sale comme un ange) ist ein 1991 entstandener französischer Spielfilm der Regisseurin Catherine Breillat. Das Drama dreht sich um die Beziehung zwischen einem älteren Polizeiinspektor, gespielt von Claude Brasseur, und einer jungen Frau (die Sängerin Lio).

Stab:
Regie: Catherine Breillat
Drehbuch: Catherine Breillat
Produktion: Nella Banfi Emmanuel Schlummberger Alessandro Verdecchi Robert Boner
Musik: Olivier Manoury
Kamera: Laurent Dailland
Schnitt: Agnès Guillemot

Besetzung: Claude Brasseur, Lio, Nils Tavernier, Roland Amstutz, Jean-Claude Philippe, Leila Samir
1990 - Filmografie:
Aventure de Catherine C. (dt.: „Abenteuer der Catherine C.“) ist ein französisch-italienisches Filmdrama mit Fanny Ardant und Hanna Schygulla aus dem Jahr 1990. Als literarische Vorlage diente die Geschichte Die Abenteuer der Catherine Crachat (Aventure de Catherine Crachat) von Pierre Jean Jouve.

Stab:
Regie: Pierre Beuchot
Drehbuch: Pierre Beuchot, Catherine Breillat, Jean-Pierre Kremer
Produktion: Adriano Attala, Antoine Gannagé, Chantal Perrin, Daniele Pettinari
Musik: Michel Portal
Kamera: Willy Kurant
Schnitt: Françoise Collin

Besetzung: Fanny Ardant, Hanna Schygulla, Robin Renucci, André Wilms, Michael Greiling, Christophe Neidhardt, Marilu Marini, Marianne Denicourt, Emmanuelle Cuau, Geneviève Omini, Patty Patrick, Ronald Mills, Christian Erickson
1988 - Film:
Lolita ’90, auch Schuhgröße 36, im Original 36 fillette, ist ein französischer Spielfilm der Regisseurin Catherine Breillat über das erotische Erwachen einer 15-Jährigen. Sie schrieb das Drehbuch nach ihrem eigenen Roman 36 fillette, dessen Titel eine Kinderkleidergröße bezeichnet.

Stab:
Regie: Catherine Breillat
Drehbuch: Catherine Breillat
Produktion: Emmanuel Schlumberger Valérie Seydoux
Musik: Titel von Kraftwerk, Jacques Dutronc, Miles Davis und Stéphanie
Kamera: Laurent Dailland
Schnitt: Yann Dedet

Besetzung: Delphine Zentout, Etienne Chicot, Olivier Parnière, Jean-François Stévenin, Jean-Pierre Léaud
1985 - Film:
Der Bulle von Paris ist ein Film von Maurice Pialat aus dem Jahr 1985. In der Hauptrolle dieses "zutiefst irritierendes Psychogramms" ist Gérard Depardieu zu sehen. Drei Jahre nach der französischen Uraufführung lief der Film am 20. Oktober 1988 in den westdeutschen Kinos an.

Stab:
Regie: Maurice Pialat
Drehbuch: Catherine Breillat Sylvie Pialat als Sylvie Danton Jacques Fieschi
Maurice Pialat
Musik: Henryk Mikolaj Gorecki
Kamera: Luciano Tovoli
Schnitt: Yann Dedet

Besetzung: Gérard Depardieu, Sophie Marceau, Richard Anconina, Pascale Rocard, Sandrine Bonnaire, Frank Karoui
1979 - Filmografie:
Tapage nocturne, bei deutschen Aufführungen oft mit dem Titelzusatz Nächtliche Ruhestörung, ist ein französischer Spielfilm von Regisseurin Catherine Breillat aus dem Jahr 1979, den sie mit kleinem Budget herstellte. In diesem diskursiven Film mit erotischen Szenen lässt sie teilweise Erfahrungen aus ihrer Beziehung mit Daniel Toscan du Plantier einfließen, der damals die Filmgesellschaft Gaumont führte und sie in ihren künstlerischen Ambitionen nicht unterstützte. Die Hauptfigur ist eine „dislozierte Frau“ zwischen etlichen Männern. Bei seinem Erscheinen kam der Film in der französischen Kritik schlecht weg.

Stab:
Regie: Catherine Breillat
Drehbuch: Catherine Breillat
Produktion: Emmanuel Schlumberger Pierre Sayag
Musik: Serge Gainsbourg
interpretiert von Bijou
Kamera: Jacques Boumendil
Schnitt: Annie Charrier

Besetzung: Dominique Laffin, Bertrand Bonvoisin, Marie-Hélène Breillat, Joe Dallessandro, Bruno Devoldère, Gérard Lanvin
1977 - Film:
Bilitis ist ein Film des britischen Fotografen David Hamilton, nach den Gedichten von Pierre Louÿs.

Stab:
Regie: David Hamilton
Drehbuch: Catherine Breillat, Jacques Nahum, Robert Boussinot
Produktion: David Hamilton, Sylvio Tabet
Musik: Francis Lai
Kamera: Bernard Daillencourt
Schnitt: Henri Colpi, Claire Painchault

Besetzung: Patti D'Arbanville, Mona Kristensen, Bernard Giraudeau, Mathieu Carrière, Gilles Kohler, Irka Bochenko, Jacqueline Fontaine, Marie-Thérèse Caumont, Camille Larivière, Catherine Leprince
1976 - Film:
Die Herren Dracula ist eine französische Horrorkomödie aus dem Jahr 1976. Als literarische Vorlage zum Film diente das Buch Der Vampir von Paris von Claude Klotz, das außer Motiven nichts mit Bram Stokers Dracula zu tun hat.

Stab:
Regie: Édouard Molinaro
Drehbuch: Alain Godard Jean-Marie Poiré
Édouard Molinaro
Produktion: Alain Poiré
Musik: Vladimir Cosma
Kamera: Alain Levent
Schnitt: Monique Isnardon Robert Isnardon

Besetzung: Christopher Lee, Bernard Menez, Marie-Hélène Breillat, Bernard Alane, Anna Gaël, Mustapha Dali, Catherine Breillat, Jean-Claude Dauphin, Anna Gaël, Gérard Jugnot
1976 - Film:
Ein Mädchen (Une vraie jeune fille)
1972 - Film:
Der letzte Tango in Paris (Ultimo tango a Parigi)
13.07.1948 - Geboren:
Catherine Breillat wird in Bressuire, Poitou-Charentes geboren. Catherine Breillat ist eine französische Schriftstellerin, Filmemacherin und Schauspielerin.

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