27.12.2016 - Gestorben:
Hans Tietmeyer stirbt in Königstein im Taunus. Hans Tietmeyer war ein deutscher Volkswirt. Er war von 1982 bis 1989 Staatssekretär im Bundesfinanzministerium und fungierte gleichzeitig als Sherpa von Bundeskanzler Helmut Kohl bei den Weltwirtschaftsgipfeln. Bei den Verhandlungen zur Deutschen Wiedervereinigung war er 1990 Verhandlungsleiter der westdeutschen Delegation für die Deutsch-Deutsche Währungsunion. 1993 wurde er Präsident der Deutschen Bundesbank und besetzte dieses Amt bis er 1999 in den Ruhestand ging. Tietmeyer war bis zur Schieflage in der Finanzkrise Aufsichtsratsmitglied der Hypo Real Estate.
31.01.2015 - Gestorben:
Richard von Weizsäcker stirbt in Berlin. Richard Karl Freiherr von Weizsäcker war ein deutscher Politiker (CDU). Er war von 1981 bis 1984 Regierender Bürgermeister von Berlin und von 1984 bis 1994 der sechste Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland. Von Weizsäcker war nach Theodor Heuss der bisher einzige Bundespräsident, der zwei vollständige Amtszeiten absolviert hat. Mit 3652 Tagen hält von Weizsäcker nach Theodor Heuss die zweitlängste Amtszeit eines Bundespräsidenten mit einem Unterschied von nur einem Tag. In seine Amtszeit als Bundespräsident fiel die deutsche Wiedervereinigung in den Jahren 1989 bis 1990; somit wurde von Weizsäcker der erste Bundespräsident des vereinten Deutschlands.
18.02.2012 - Gestorben:
Thomas Langhoff stirbt in Berlin. Thomas Langhoff war ein deutscher Theaterregisseur, der bis zur Wiedervereinigung in der DDR lebte.
23.07.2010 - Tagesgeschehen:
München/Deutschland: Der ifo-Geschäftsklimaindex steigt gegenüber Juni um 4,4 auf 106,2 Punkte und verzeichnet damit den größten Anstieg seit der Wiedervereinigung.
2009 - Film:
Die Wölfe ist ein dreiteiliges Doku-Drama aus dem Jahr 2009. Es behandelt die Geschichte einer Berliner Jugendbande vor dem Hintergrund der Berlin-Blockade, der deutschen Teilung und der Wiedervereinigung. Die drei Folgen Nichts kann uns trennen, Zerbrochene Stadt und Hoffnung auf Glück wurden am 29. Januar, 2. und 3. Februar 2009 im ZDF erstmals ausgestrahlt.

Stab:
Regie: Friedemann Fromm
Drehbuch: Christoph Fromm,
Friedemann Fromm
Produktion: Regina Ziegler
Schnitt: Annemarie Bremer

Besetzung: Vincent Redetzki, Florian Lukas, Axel Prahl, Henriette Confurius, Annett Renneberg, Barbara Auer, Maximilian Werner, Constantin von Jascheroff, Neel Fehler, Florian Stetter, Matthias Brandt, Nina Gummich, Stefanie Stappenbeck, Johanna Gastdorf, Philip Wiegratz, Aljoscha Stadelmann, Felix Vörtler
17.04.2006 - Sport:
Die Eisbären Berlin besiegen im dritten Finale der Deutschen Eishockey-Liga die DEG Metro Stars mit 6:2 und sichern sich damit den zweiten gesamtdeutschen Meistertitel seit der Deutschen Wiedervereinigung1990 in Folge.
07.09.2005 - Gestorben:
Ekkehard Schwartz stirbt in Eberswalde. Ekkehard Schwartz war ein deutscher Forstwissenschaftler. Er ist vor allem mit Arbeiten zur Forstgeschichte der DDR hervorgetreten und war einer der herausragendsten Forsthistoriker Deutschlands. Alle nach der Wiedervereinigung entstandenen Untersuchungen zur Entwicklung der Waldeigentumsverhältnisse in den neuen Ländern stützten sich auf seine Arbeiten.
19.04.2005 - Sport:
Die Eisbären Berlin besiegen im dritten Finale der Deutschen Eishockey-Liga die Adler Mannheim mit 4:1 und sichern sich damit den ersten gesamtdeutschen Meistertitel seit der Deutschen Wiedervereinigung1990.
03.09.2004 - Gestorben:
Manfred Kittlaus stirbt in Berlin-Spandau. Manfred Kittlaus war der langjährige Leiter der Zentralen Ermittlungsgruppe für Regierungs- und Vereinigungskriminalität (ZERV) im Zusammenhang mit der DDR und der Wiedervereinigung.
2002 - Film:
Führer Ex ist ein deutscher Film aus dem Jahre 2002. Er thematisiert die deutsche Neonazi-Szene zur Zeit der politischen Wende in der DDR und nach der Wiedervereinigung. Der Film basiert auf dem Buch Die Abrechnung von Ingo Hasselbach, in dem der Autor seine Lebensgeschichte wiedergibt.

Stab:
Regie: Winfried Bonengel
Drehbuch: Anne Braucks
Winfried Bonengel Ingo Hasselbach
Produktion: Clementina Hegewisch Laurens Straub
Musik: Loek Dikker, Michael Beckmann
Kamera: Frank Barbian
Schnitt: Monika Schindler

Besetzung: Aaron Hildebrand, Christian Blümel, Jule Flierl, Luci van Org, Dennis Grabosch, Max Richter, Dieter Laser, Henning Peker, Christoph Ortmann, Jürgen Lingmann, Harry Baer, Mirco Dziekanski, Matthias Freihof, Detlef Kapplusch, Marco Schulz, Jasmin Aksan
12.08.2000 - Gestorben:
Stefan Fink stirbt in Veringenstadt. Stefan Fink war ein deutscher Unternehmer und Kommunalpolitiker. Der gelernte Schreiner und Zimmermann gründete 1936 das Sägewerk Fink und Maschinenbau Fink. Von 1945 bis 1966 war er Bürgermeister von Veringenstadt. Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande und Ehrenbürger der Stadt Veringenstadt. In seinem Leben spiegelt sich ein Jahrhundert deutscher Kommunalgeschichte von der Kaiserzeit bis zur Wiedervereinigung.
2000 - Film:
Deutschlandspiel ist ein zweiteiliger deutscher Fernsehfilm aus dem Jahre 2000. Das Doku-Drama entstand für das ZDF unter der redaktionellen Mitarbeit von Guido Knopp und erzählt die Geschichte der deutschen Wiedervereinigung. Neben Spielszenen kommen die wesentlichen Protagonisten der Wiedervereinigung und weitere Zeitzeugen in Interviews zu Wort. Die Spielszenen werden außerdem von Original-Dokumenten unterstützt.

Stab:
Regie: Hans-Christoph Blumenberg
Drehbuch: Hans-Christoph Blumenberg
Produktion: Ulrich Lenze
Musik: Nikolaus Glowna
Kamera: Hartmut E. Lange
Schnitt: Florentine Bruck

Besetzung: Peter Ustinov, Rudolf Wessely, Ilse Zielstorff, Udo Samel, Hans-Michael Rehberg, Rudolf Kowalski, Jean-François Balmer, Ezard Haußmann, Peter Fitz, Nicole Heesters, Peter Sodann, Jürgen Holtz, Fabian Busch, Arnd Klawitter, Jaecki Schwarz, Stefanie Stappenbeck, Tobias Langhoff, Gustav-Peter Wöhler, Bernd Stegemann, Günter Junghans, Lambert Hamel, Udo Schenk, Andreas Schmidt-Schaller, Hermann Beyer, Edgar M. Böhlke, Matthias Fuchs, Sheri Hagen, Michael Mendl, Walter Gontermann, Elert Bode
1995 - Literatur:
Beim gesamtdeutschen Buchmarkt zeigt sich selbst nach fünf Jahren der Eindruck, dass eine Einigung nicht stattgefunden habe: „die Verhältnisse beim Bestseller-Küren sind - wie seit langem in den alten Bundesländern - unverändert erhalten geblieben, und ein wiedervereinter deutscher Buchmarkt mit der gleichberechtigten Integration (...) liegt im Bestseller-Geschäft noch weit entfernt“.
02.02.1993 - Serienstart - Deutschland:
Motzki ist eine vom deutschen Drehbuchautor Wolfgang Menge konzipierte 13-teilige Fernsehserie aus dem Jahr 1993, in der die deutsch-deutschen Befindlichkeiten kurz nach der Wiedervereinigungsatirisch kommentiert wurden. Sie wurde von der Kölner Produktionsfirma filmpool für NDR und WDR produziert und lief vom 2. Februar 1993 bis 27. April 1993 im Abendprogramm der ARD. Die Regie der Serie führte Thomas Nennstiel.

Genre: Komödie
Idee: Wolfgang Menge

Besetzung: Jürgen Holtz, Jutta Hoffmann, Eva Mattes, Albert Kitzl
19.09.1991 - Gestorben:
Samuel Kofi Yeboah stirbt in Saarlouis, Deutschland. Samuel Kofi Yeboah war ein ghanaischer Flüchtling, der durch einen bis heute nicht aufgeklärten Brandanschlag auf ein Asylantenwohnheim in Saarlouis starb. Er gilt laut Meinung einiger antirassistischer Gruppierungen als eines der ersten Todesopfer rassistischer Übergriffe in Westdeutschland nach der Wiedervereinigung; konkrete Angaben oder Indizien, die einen rassistisch motivierten Anschlag, wie sie in Mölln und Solingen geschehen sind, belegen würden, konnten weder durch Feuerwehr noch Polizei, mit Stand 22. September 2011, erbracht werden.
06.04.1991 - Gestorben:
Jorge Gomondai stirbt in Dresden. Jorge João Gomondai (?????(?) gomondai) wurde das erste Todesopfer eines fremdenfeindlichen Überfalls in Dresden nach der Wiedervereinigung Deutschlands.
1991 - Politik & Weltgeschehen:
15. März: Ratifikation des Zwei-plus-Vier-Vertrages zur Wiedervereinigung Deutschlands unter Zustimmung der Siegermächte des Zweiten Weltkrieges
1991 - Gründung:
Der Volk und Wissen Verlag ist ein deutscher Verlag, der bis zur deutschen Wiedervereinigung als Volk und Wissen Volkseigener Verlag Berlin nahezu alle Schulbücher in der DDR verlegte.
06.12.1990 - Gestorben:
Amadeu Antonio Kiowa stirbt in Eberswalde. Amadeu Antonio Kiowa war ein aus Angola stammender Arbeiter, der eines der ersten bekannten Todesopfer rassistisch motivierter Gewalt in Deutschland nach der Wiedervereinigung wurde. Die Urteile im Gerichtsprozess gegen die Täter sind vielfach kritisiert worden. Während das Gericht die Täter wegen Körperverletzung mit Todesfolge zu maximal vier Jahren Haft verurteilte, stuften Wissenschaft, politische Öffentlichkeit und Medien die Tat vielfach als Mord ein.
03.10.1990 - Politik & Weltgeschehen:
Mit dem Beitritt der Gebiete der DDR samt Ost-Berlins zum Geltungsbereich des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland wird die Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten vollzogen. Damit enden die Reste der Alliierten Vorbehaltsrechte bezüglich Gesamtdeutschlands und Berlin als Folge des Zweiten Weltkriegs -Deutschland wird vollends souverän. Erstmalig ist der 3. Oktober als Tag der Deutschen Einheit auch gesamtdeutscher Nationalfeiertag.
03.10.1990 - Sehenswürdigkeiten:
Deutsche Wiedervereinigung
12.09.1990 - Politik & Weltgeschehen:
Auf dem Weg zur Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten wird in Moskau der Zwei-plus-Vier-Vertrag unterzeichnet.
31.08.1990 - Politik & Weltgeschehen:
Auf dem Weg zur Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten wird in Berlin der Einigungsvertrag unterzeichnet.
1990 - Ereignisse:
Wiedervereinigung Deutschlands (1990er)
1990 - Auflösung:
Der Volkseigene Betrieb (VEB) Getränkekombinat Berlin war ein Zusammenschluss von Großbetrieben zur Erzeugung von Bier und nichtalkoholischen Getränken, das 1969 gegründet wurde. Die in diesem Kombinat vereinten Brauereien waren die Schultheiß-Brauerei, die Engelhardt-Brauerei, die Kindl-Brauerei, die Bärenquell-Brauerei und Berliner Bürgerbräu. Die Erfrischungsgetränke wurden in einem gesonderten Betriebsteil, dem VEB Berliner Spreequell, hergestellt. Die alkoholfreien Biere und weinhaltigen Erfrischungsgetränke kamen aus der Schultheiß-Brauerei in der Schönhauser Allee. Das Kombinat wurde nach der deutschen Wiedervereinigung1990 aufgelöst und einzelne Teile reprivatisiert.
1990 - Ereignisse:
Wiedervereinigung Deutschlands. (1990er)
1990 - Historische Entwicklung:
die endgültige Lösung der Berlin-Frage im Zuge der deutschen Wiedervereinigung im Jahr
27.11.1989 - Politik & Weltgeschehen:
Bundeskanzler Helmut Kohl gibt im Bundestag überraschend sein deutschlandpolitisches 10-Punkte-Programm bekannt, Ziel Wiedervereinigung maximal in zehn Jahren
09.11.1989 - Rundfunk:
Öffnung der deutsch-deutschen Grenze.
1988 - Leben:
1988 bis 1992: Redakteurin RIAS-TV; Schwerpunkte der Berichterstattung über die Wiedervereinigung Deutschlands, Mittel- und Osteuropa; zeitweise in Washington, D.C. (Manuela Kasper-Claridge)
06.07.1975 - Gestorben:
Margret Boveri stirbt in Berlin. Margret Antonie Boveri war eine deutsche Journalistin, die u.a. für die renommierten Tageszeitungen Berliner Tageblatt unter Paul Scheffer, die Frankfurter Zeitung und – nach deren Verbot – für Das Reich schrieb. Ihr Leben war durch zahlreiche historische Brüche gekennzeichnet. In der Zeit des Nationalsozialismus kam sie zunächst mit der Gestapo in Berührung. Als feindliche Auslandskorrespondentin in den USA interniert, kehrte sie während des Zweiten Weltkrieges in das Deutsche Reich zurück und trat teilweise durch nationalsozialistisch geprägte Presseartikel hervor. Nach Kriegsende setzte sie sich vor allem für die Wiedervereinigung Deutschlands ein. Zu ihrem Freundes- und Bekanntenkreis zählten so unterschiedliche Persönlichkeiten wie Wilhelm Conrad Röntgen, Theodor Heuss, Ernst von Weizsäcker, Freya von Moltke, Ernst Jünger, Carl Schmitt, Armin Mohler, Gottfried Benn und Uwe Johnson.
28.05.1973 - Politik & Weltgeschehen:
Die Bayerische Staatsregierung legt beim Bundesverfassungsgericht Beschwerde gegen den vom Bundestag mehrheitlich ratifizierten Grundlagenvertrag ein. Der von beiden deutschen Staaten geschlossene Vertrag verletze das Wiedervereinigungsgebot, gelte für Berlin nur eingeschränkt und behindere eine Fürsorgepflicht in Bezug auf die Deutsche Demokratische Republik.
22.02.1970 - Geboren:
Manuela Stellmach wird in Berlin geboren. Manuela Stellmach ist eine ehemalige deutsche Schwimmerin, die sowohl für die DDR und nach der Wiedervereinigung für Deutschland startete.
1969 - Gründung:
Der Volkseigene Betrieb (VEB) Getränkekombinat Berlin war ein Zusammenschluss von Großbetrieben zur Erzeugung von Bier und nichtalkoholischen Getränken, das 1969 gegründet wurde. Die in diesem Kombinat vereinten Brauereien waren die Schultheiß-Brauerei, die Engelhardt-Brauerei, die Kindl-Brauerei, die Bärenquell-Brauerei und Berliner Bürgerbräu. Die Erfrischungsgetränke wurden in einem gesonderten Betriebsteil, dem VEB Berliner Spreequell, hergestellt. Die alkoholfreien Biere und weinhaltigen Erfrischungsgetränke kamen aus der Schultheiß-Brauerei in der Schönhauser Allee. Das Kombinat wurde nach der deutschen Wiedervereinigung 1990 aufgelöst und einzelne Teile reprivatisiert.
05.09.1967 - Geboren:
Matthias Sammer wird in Dresden geboren. Matthias Sammer ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler und Fußballtrainer. Er war von 1986 bis 1997 Nationalspieler, zuerst in der Deutschen Demokratischen Republik, nach der Wiedervereinigung in der gesamtdeutschen Nationalmannschaft. Zudem spielte er bei der SG Dynamo Dresden, dem VfB Stuttgart, Inter Mailand sowie Borussia Dortmund.
24.12.1966 - Geboren:
Jörg Behrend wird in Potsdam geboren. Jörg Behrend ist ein ehemaliger Geräteturner, der für die DDR und nach der Wiedervereinigung für die Bundesrepublik Deutschland startete. Sein größter Erfolg war 1989 der Gewinn des Weltmeistertitels im Pferdsprung.
29.04.1965 - Geboren:
Jürgen Evers wird in Stuttgart geboren. Jürgen Evers ist ein ehemaliger deutscher Leichtathlet und Olympiateilnehmer, der? – für die Bundesrepublik startend? – in den 1980er-Jahren ein erfolgreicher Sprinter war. Sein größter Erfolg ist die Silbermedaille im 200-Meter-Lauf bei den Europameisterschaften 1986 (20,75? s). Seine persönliche Bestzeit über 200? m war 20,37? s. Bis zur Wiedervereinigung war dies der deutsche Rekord.
05.10.1964 - Gestorben:
Egon Schultz stirbt in Berlin. Egon Schultz war ein Unteroffizier der Grenztruppen der DDR. Er wurde bei einem Schusswechsel mit Fluchthelfern versehentlich von einem anderen DDR-Grenzsoldaten in Ost-Berlin erschossen. Von DDR-Führung und Stasi wurde wahrheitswidrig verbreitet, dass Schultz von einem Fluchthelfer erschossen wurde, diese Propagandalüge wurde erst nach der Deutschen Wiedervereinigung aufgedeckt.
06.09.1964 - Geboren:
Samuel Kofi Yeboah wird geboren. Samuel Kofi Yeboah war ein ghanaischer Flüchtling, der durch einen bis heute nicht aufgeklärten Brandanschlag auf ein Asylantenwohnheim in Saarlouis starb. Er gilt laut Meinung einiger antirassistischer Gruppierungen als eines der ersten Todesopfer rassistischer Übergriffe in Westdeutschland nach der Wiedervereinigung; konkrete Angaben oder Indizien, die einen rassistisch motivierten Anschlag, wie sie in Mölln und Solingen geschehen sind, belegen würden, konnten weder durch Feuerwehr noch Polizei, mit Stand 22. September 2011, erbracht werden.
27.12.1962 - Geboren:
Jorge Gomondai wird in Chimoio, Mosambik geboren. Jorge João Gomondai (?????(?) gomondai) wurde das erste Todesopfer eines fremdenfeindlichen Überfalls in Dresden nach der Wiedervereinigung Deutschlands.
12.08.1962 - Geboren:
Amadeu Antonio Kiowa wird in Quimbele, Angola geboren. Amadeu Antonio Kiowa war ein aus Angola stammender Arbeiter, der eines der ersten bekannten Todesopfer rassistisch motivierter Gewalt in Deutschland nach der Wiedervereinigung wurde. Die Urteile im Gerichtsprozess gegen die Täter sind vielfach kritisiert worden. Während das Gericht die Täter wegen Körperverletzung mit Todesfolge zu maximal vier Jahren Haft verurteilte, stuften Wissenschaft, politische Öffentlichkeit und Medien die Tat vielfach als Mord ein.
30.08.1954 - Geboren:
Stefan Bollinger wird in Berlin geboren. Stefan Bollinger ist ein deutscher Politikwissenschaftler und Historiker. Schwerpunkte seiner Arbeit sind die DDR und die Deutsche Wiedervereinigung.
24.07.1954 - Geboren:
Bernd Schwarzer wird in Weimar geboren. Bernd Schwarzer ist ein deutscher Künstler. Schwarzers Werke beschäftigen sich mit den Themen Europa, Wiedervereinigung von Ost und West, Weimar sowie Menschenrechte.
22.02.1952 - Geboren:
Werner Lotze wird in Mülheim an der Ruhr geboren. Werner Bernhard Lotze ist ein ehemaliges Mitglied der zweiten Generation der Rote Armee Fraktion (RAF). 1980 ging Lotze als RAF-Aussteiger in die DDR und wurde dort im Zuge der Wiedervereinigung 1990 verhaftet. Bei seinem Verfahren machte er von der Kronzeugenregelung gebrauch und wurde 1992 zu elf Jahren Freiheitsstrafe verurteilt.
16.02.1952 - Geboren:
Wolfgang Lippert wird in Berlin-Kaulsdorf geboren. Wolfgang Lippert ist ein deutscher Sänger, Moderator und Entertainer. Auch unter dem Künstlernamen „Lippi“ bekannt, war er einer der beliebtesten Unterhaltungskünstler der DDR. Nach der Wiedervereinigung Deutschlands wurde er in den alten Bundesländern unter anderem als Moderator der Fernsehsendung Wetten, dass..? bekannt.
1950 - Geboren:
Gerhard Lauter wird in Dresden geboren. Gerhard Lauter ist ein ehemaliger Offizier der Volkspolizei und war seit dem 1. Juli 1989 bis zur Wiedervereinigung Hauptabteilungsleiter für Pass- und Meldewesen im Ministerium des Innern der DDR. In dieser Funktion spielte er eine zentrale Rolle für den Fall der Berliner Mauer am 9. November 1989.
08.10.1948 - Geboren:
Hans Püschel wird in Weißenfels geboren. Hans Püschel ist ein deutscher Kommunalpolitiker. Er war nach der Wiedervereinigung Gründungsmitglied der SPD in Sachsen-Anhalt und ist (mit siebenjähriger Unterbrechung) seit 1990 Bürgermeister der Gemeinde Krauschwitz.
1948 - Geboren:
Bettina Hoeltje wird in São Paulo geboren. Bettina Hoeltje ist eine ehemalige deutsche Politikerin (Die Grünen), die sich spätestens nach der deutschen Wiedervereinigung aus der aktiven Parteipolitik zurückzog.
11.12.1946 - Geboren:
Werner E. Ablaß wird in Briesen geboren. Werner Erich Ablaß ist ein deutscher Politiker, der der christlichen Opposition der DDR entstammt und während der Deutschen Wiedervereinigung als Staatssekretär im Verteidigungsministerium der DDR zusammen mit Minister Rainer Eppelmann in führender Position für die Auflösung der NVA verantwortlich war.
21.02.1945 - Geboren:
Walter Momper wird in Sulingen, Landkreis Grafschaft Diepholz, Provinz Hannover geboren. Walter Momper ist ein deutscher Politiker (SPD) und ein Politikwissenschaftler. Von 2001 bis 2011 war er Präsident des Abgeordnetenhauses von Berlin. Von 1989 bis 1991 war er der 11. Regierende Bürgermeister von Berlin; die Wende mit dem Fall der Berliner Mauer und die Deutsche Wiedervereinigung fielen in seine Amtszeit.
12.12.1944 - Gestorben:
Regina Jonas stirbt im KZ Auschwitz-Birkenau. Regina Jonas war die erste in Deutschland praktizierende Rabbinerin und, soweit bekannt, die erste ordentlich ordinierte Rabbinerin weltweit. Der berufliche Aufstieg von Regina Jonas in eine Position, die bis dahin ausschließlich jüdischen Männern vorbehalten war, sorgte im deutschen Judentum der 1930er Jahre für intensive öffentliche und interne Auseinandersetzungen, die jedoch nur spärliche Spuren hinterlassen haben. Von Jonas selbst existieren nur wenige Texte. Ein sehr fragmentarischer Nachlass wurde der Forschung nach der deutschen Wiedervereinigung zugänglich, bis 1991 war Rabbinerin Jonas fast vergessen.
16.09.1943 - Geboren:
Oskar Lafontaine wird in Saarlautern - Roden, heute Saarlouis - Roden geboren. Oskar Lafontaine ist ein deutscher Politiker und Publizist. Von 1985 bis zum 9. November 1998 war er Ministerpräsident des Saarlandes. Er war Kanzlerkandidat der SPD für die Bundestagswahl am 2. Dezember 1990 (kurz nach der Wiedervereinigung) und von 1995 bis 1999 SPD-Vorsitzender. Nach der Bundestagswahl im September 1998 – Gerhard Schröder wurde Bundeskanzler – übernahm er im Kabinett Schröder I das Bundesministerium der Finanzen. Im März 1999 legte er überraschend alle politischen Ämter – auch sein Bundestagsmandat – nieder und trat fortan als Kritiker des rot-grünen Regierungskurses von Gerhard Schröder auf.
04.01.1943 - Geboren:
Egon Schultz wird in Groß Jestin, Landkreis Kolberg-Körlin geboren. Egon Schultz war ein Unteroffizier der Grenztruppen der DDR. Er wurde bei einem Schusswechsel mit Fluchthelfern versehentlich von einem anderen DDR-Grenzsoldaten in Ost-Berlin erschossen. Von DDR-Führung und Stasi wurde wahrheitswidrig verbreitet, dass Schultz von einem Fluchthelfer erschossen wurde, diese Propagandalüge wurde erst nach der Deutschen Wiedervereinigung aufgedeckt.
03.04.1942 - Geboren:
Bernd Pansold wird in Zwickau geboren. Bernd Pansold ist ein deutscher Sportmediziner. Er war von 1968 bis 1990 Sportarzt des SC Dynamo Berlin sowie ab 1971 inoffizieller Mitarbeiter (IM) des Ministeriums für Staatssicherheit (Stasi) unter dem Decknamen „Jürgen Wendt“. Nach der deutschen Wiedervereinigung arbeitete Pansold für ein österreichisches Leistungssportzentrum in Obertauern als medizinischer Betreuer von professionellen Wintersportlern. 1998 wurde Pansold vor dem Landgericht Berlin wegen des Dopings von Minderjährigen in neun Fällen zu einer Geldstrafe verurteilt, woraufhin der österreichische Skiverband (ÖSV) seine Entlassung erwirkte. Seit 2003 ist Pansold für das österreichische Unternehmen Red Bull als Leiter des firmeneigenen Diagnostik- und Trainingszentrums tätig, in dem von Red Bull gesponserte Profisportler betreut werden.
02.03.1940 - Geboren:
Lothar de Maizière wird in Nordhausen geboren. Lothar de Maizière wirkte vom Herbst 1989 bis zum Spätsommer 1991 als deutscher Politiker (CDU) und wurde besonders durch seinen Beitrag zur deutschen Wiedervereinigung bekannt. Zuvor war er und seither ist er wieder als Rechtsanwalt in Berlin tätig.
24.01.1940 - Geboren:
Joachim Gauck wird in Rostock geboren. Joachim Gauck ist der elfte Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland. Zu DDR-Zeiten war Gauck evangelisch-lutherischer Pastor und Kirchenfunktionär. Während des letzten Jahrzehnts der DDR leitete Gauck die Vorbereitung und Durchführung der beiden evangelischen Kirchentage 1983 und 1988 in Rostock. Im Zuge der friedlichen Revolution wurde er ein führendes Mitglied des Neuen Forums in Rostock. Die erste frei gewählte Volkskammer der DDR, der er als Abgeordneter angehörte, wählte ihn am 21. Juni 1990 zum Vorsitzenden des Sonderausschusses zur Kontrolle der Auflösung des ehemaligen MfS/AfNS. Mit der deutschen Wiedervereinigung war Gauck kurzzeitig Mitglied des Deutschen Bundestages für das Bündnis 90. Dieses Mandat legte er mit der Wahl zum ersten Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen nieder.
19.02.1939 - Geboren:
Rudolf Krause (Sachsen) wird in Neißgrund, Landkreis Glatz geboren. Rudolf Krause ist ein deutscher Pädagoge und Politiker (CDU). Er ist ehemaliges Mitglied des Sächsischen Landtages und war von 1990 bis 1991 erster Innenminister Sachsens nach der Wiedervereinigung.
08.04.1938 - Geboren:
Thomas Langhoff wird in Zürich geboren. Thomas Langhoff war ein deutscher Theaterregisseur, der bis zur Wiedervereinigung in der DDR lebte.
24.12.1937 - Geboren:
Manfred Kittlaus wird geboren. Manfred Kittlaus war der langjährige Leiter der Zentralen Ermittlungsgruppe für Regierungs- und Vereinigungskriminalität (ZERV) im Zusammenhang mit der DDR und der Wiedervereinigung.
19.03.1937 - Geboren:
Egon Krenz wird in Kolberg, Pommern geboren. Egon Krenz ist ein ehemaliger deutscher Politiker der SED. Er war seit dem 17. Oktober 1989 für sieben Wochen als Nachfolger Erich Honeckers SED-Generalsekretär und Staatsratsvorsitzender der DDR. Bei der Antrittsrede führte er den Begriff „Wende“ in die DDR-Politik ein, der bis heute, vor allem wegen dieses Ursprungs, umstritten ist. Nach der Wiedervereinigung wurde er wegen Totschlags zu sechseinhalb Jahren Freiheitsstrafe verurteilt und 2003 aus der Haft entlassen.
11.03.1937 - Geboren:
Dieter Kastrup wird in Bielefeld geboren. Dieter Kastrup ist ein deutscher Jurist und Diplomat. Er war von 1990 bis 1995 Staatssekretär im Auswärtigen Amt und 1990 Leiter der Delegation der Bundesrepublik Deutschland bei den Verhandlungen zum Zwei-plus-Vier-Vertrag zwischen der Deutschen Demokratischen Republik und der Bundesrepublik Deutschland sowie Frankreich, den Vereinigten Staaten, dem Vereinigten Königreich und der Sowjetunion, dessen Abschluss die Deutsche Einheit ermöglichte.
21.05.1935 - Geboren:
Eberhard Borkmann wird in Danzig geboren. Eberhard Borkmann war ein deutscher Kameramann, der von 1964 bis 1990 für die DEFA tätig war. Bis zur Wiedervereinigung wirkte er an 23 Produktionen des DDR-Film und Fernsehens mit.
21.08.1932 - Geboren:
Benno Parthier wird in Holleben geboren. Benno Parthier ist ein deutscher Biologe. Er war ab 1967 Abteilungsleiter am Institut für Biochemie der Pflanzen in Halle, das zur Forschungsgemeinschaft der Akademie der Wissenschaften der DDR gehörte, und wurde 1975 von der Akademie zum Professor für Molekularbiologie ernannt. Nach der deutschen Wiedervereinigung fungierte er 1991 als Gründungsdirektor und anschließend bis 1997 als geschäftsführender Direktor des Leibniz-Instituts für Pflanzenbiochemie als Nachfolgeeinrichtung des Akademieinstituts, darüber hinaus wirkte er von 1993 bis 1998 als Professor für Zellbiochemie an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Zwischen 1990 und 2003 war er Präsident der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina, der er seit 1974 angehört. Er erhielt 1997 das Bundesverdienstkreuz und ist seit 2007 Ehrenmitglied der Deutschen Botanischen Gesellschaft.
18.08.1931 - Geboren:
Hans Tietmeyer wird in Metelen geboren. Hans Tietmeyer war ein deutscher Volkswirt. Er war von 1982 bis 1989 Staatssekretär im Bundesfinanzministerium und fungierte gleichzeitig als Sherpa von Bundeskanzler Helmut Kohl bei den Weltwirtschaftsgipfeln. Bei den Verhandlungen zur Deutschen Wiedervereinigung war er 1990 Verhandlungsleiter der westdeutschen Delegation für die Deutsch-Deutsche Währungsunion. 1993 wurde er Präsident der Deutschen Bundesbank und besetzte dieses Amt bis er 1999 in den Ruhestand ging. Tietmeyer war bis zur Schieflage in der Finanzkrise Aufsichtsratsmitglied der Hypo Real Estate.
06.03.1929 - Geboren:
Günter Kunert wird in Berlin geboren. Günter Kunert ist ein deutscher Schriftsteller, der mit seinem Werk in besonderem Maße die Literatur der beiden deutschen Staaten, das heißt die Kompliziertheit ihrer Wechselbeziehungen und ihrer unterschiedlichen Befindlichkeiten, sowie dann des wiedervereinigten Deutschlands repräsentiert.
1928 - Geboren:
Nikolai Sergejewitsch Portugalow wird in Moskau geboren. Nikolai Sergejewitsch Portugalow war ein sowjetischer Journalist und Politiker. Portugalow studierte an der Moskauer Hochschule für internationale Beziehungen (MGIMO), seine Abschlussarbeit befasste sich mit dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland. Während der Amtszeit Valentin Falins als Botschafter in Deutschland war er in Bonn als Journalist tätig. Er war Mitglied des Zentralkomitees der KPdSU und Berater von Parteichef Michail Gorbatschow. Portugalow war führend auf sowjetischer Seite an der WiedervereinigungDeutschlands beteiligt.
22.08.1926 - Geboren:
Bernhard Fisch wird in Willenberg, Ostpreußen geboren. Bernhard Fisch ist ein deutscher Buchautor. Fisch war in der DDR als Pädagoge und Slawist tätig. Nach der Wiedervereinigung und seiner Pensionierung publizierte er über Ostpreußen, die Vertreibung und insbesondere über das Massaker von Nemmersdorf.
05.04.1926 - Geboren:
Ekkehard Schwartz wird in Altenburg geboren. Ekkehard Schwartz war ein deutscher Forstwissenschaftler. Er ist vor allem mit Arbeiten zur Forstgeschichte der DDR hervorgetreten und war einer der herausragendsten Forsthistoriker Deutschlands. Alle nach der Wiedervereinigung entstandenen Untersuchungen zur Entwicklung der Waldeigentumsverhältnisse in den neuen Ländern stützten sich auf seine Arbeiten.
15.04.1920 - Geboren:
Richard von Weizsäcker wird in Stuttgart geboren. Richard Karl Freiherr von Weizsäcker war ein deutscher Politiker (CDU). Er war von 1981 bis 1984 Regierender Bürgermeister von Berlin und von 1984 bis 1994 der sechste Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland. Von Weizsäcker war nach Theodor Heuss der bisher einzige Bundespräsident, der zwei vollständige Amtszeiten absolviert hat. Mit 3652 Tagen hält von Weizsäcker nach Theodor Heuss die zweitlängste Amtszeit eines Bundespräsidenten mit einem Unterschied von nur einem Tag. In seine Amtszeit als Bundespräsident fiel die deutsche Wiedervereinigung in den Jahren 1989 bis 1990; somit wurde von Weizsäcker der erste Bundespräsident des vereinten Deutschlands.
02.09.1908 - Geboren:
Stefan Fink wird in Veringenstadt geboren. Stefan Fink war ein deutscher Unternehmer und Kommunalpolitiker. Der gelernte Schreiner und Zimmermann gründete 1936 das Sägewerk Fink und Maschinenbau Fink. Von 1945 bis 1966 war er Bürgermeister von Veringenstadt. Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande und Ehrenbürger der Stadt Veringenstadt. In seinem Leben spiegelt sich ein Jahrhundert deutscher Kommunalgeschichte von der Kaiserzeit bis zur Wiedervereinigung.
03.08.1902 - Geboren:
Regina Jonas wird in Berlin geboren. Regina Jonas war die erste in Deutschland praktizierende Rabbinerin und, soweit bekannt, die erste ordentlich ordinierte Rabbinerin weltweit. Der berufliche Aufstieg von Regina Jonas in eine Position, die bis dahin ausschließlich jüdischen Männern vorbehalten war, sorgte im deutschen Judentum der 1930er Jahre für intensive öffentliche und interne Auseinandersetzungen, die jedoch nur spärliche Spuren hinterlassen haben. Von Jonas selbst existieren nur wenige Texte. Ein sehr fragmentarischer Nachlass wurde der Forschung nach der deutschen Wiedervereinigung zugänglich, bis 1991 war Rabbinerin Jonas fast vergessen.
14.08.1900 - Geboren:
Margret Boveri wird in Würzburg geboren. Margret Antonie Boveri war eine deutsche Journalistin, die u.a. für die renommierten Tageszeitungen Berliner Tageblatt unter Paul Scheffer, die Frankfurter Zeitung und – nach deren Verbot – für Das Reich schrieb. Ihr Leben war durch zahlreiche historische Brüche gekennzeichnet. In der Zeit des Nationalsozialismus kam sie zunächst mit der Gestapo in Berührung. Als feindliche Auslandskorrespondentin in den USA interniert, kehrte sie während des Zweiten Weltkrieges in das Deutsche Reich zurück und trat teilweise durch nationalsozialistisch geprägte Presseartikel hervor. Nach Kriegsende setzte sie sich vor allem für die Wiedervereinigung Deutschlands ein. Zu ihrem Freundes- und Bekanntenkreis zählten so unterschiedliche Persönlichkeiten wie Wilhelm Conrad Röntgen, Theodor Heuss, Ernst von Weizsäcker, Freya von Moltke, Ernst Jünger, Carl Schmitt, Armin Mohler, Gottfried Benn und Uwe Johnson.
1883 - Gründung:
Die Halberstädter Würstchen- und Konservenvertriebs GmbH ist ein Hersteller von Fleisch- und Wurstwaren sowie Suppen und Fertiggerichten in Halberstadt. Gegründet wurde das Unternehmen 1883 von Friedrich Heine, zunächst unter dem Namen Heine & Co. 1896 bot Heine & Co. als weltweit erstes Unternehmen Brühwürste in Konservendosen an und gilt damit als Erfinder der Dosenwurst. 1929 starb Heine und das Unternehmen wurde in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. Nach Gründung der DDR wurde das Unternehmen 1948 enteignet und unter dem Namen VENAG, seit 1954 VEB Halberstädter Fleischwaren, weitergeführt. Die Produkte galten als Bückware und waren äußerst beliebt. Im Zuge der deutschen Wiedervereinigung änderte sich die Gesellschaftsform erneut zu einer GmbH. 1992 wurde sie von dem aus Lehrte stammenden Kaufmann und Fleischermeister Ulrich Nitsch übernommen und wird jetzt von seiner Tochter geführt.

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