25.09.2011 - Tagesgeschehen:
Riad/Saudi-Arabien: König Abdullah ibn Abd al-Aziz kündigt infolge der Proteste die Einführung des aktiven und passiven Frauenwahlrechtes für die Kommunalwahlen ab 2015 an.
2008 - Film:
Alles, was Recht ist. 90 Jahre Frauenwahlrecht, 45 min, 3sat (Renata Schmidtkunz)
2004 - Film:
Alice Paul -Der Weg ins Licht ist ein dokumentarischer Spielfilm der deutschen Regisseurin Katja von Garnier aus dem Jahr 2004. Er behandelt die Geschichte der US-amerikanischen Kämpferinnen für das Frauenwahlrecht und zwei ihrer Aktivistinnen, Alice Paul und Lucy Burns, in den Jahren 1912 bis 1920.

Stab:
Regie: Katja von Garnier
Drehbuch: Jennifer Friedes
Produktion: HBO Films
Musik: Johnny Klimek, Reinhold Heil
Schnitt: Hans Funck

Besetzung: Hilary Swank, Frances O'Connor, Margo Martindale, Anjelica Huston, Julia Ormond, Molly Parker, Laura Fraser, Patrick Dempsey, Joseph Adams, Bob Gunton
1997 - N > Neuseeland?Neuseeland:
– Die Petition für die Einführung des Frauenwahlrechts von 1893, Nationalarchiv, Wellington (Weltdokumentenerbe)
1991 - Auswirkungen auf die Politik > Frauen in der Politik:
wurde Khaleda Zia erste Premierministerin Bangladeschs
09.07.1977 - Gestorben:
Alice Paul stirbt in Moorestown, New Jersey. Alice Stokes Paul war eine führende US-amerikanische Suffragette und Frauenrechtlerin. Zusammen mit Lucy Burns, einer engen Freundin, und einer Reihe anderer Frauen führte sie zwischen 1912 und 1920 den erfolgreichen Kampf um das Frauenwahlrecht in den USA. Der 19. Zusatzartikel zur Verfassung der Vereinigten Staaten, der den Frauen das Wahlrecht garantierte, wurde 1920 vom US-Kongress beschlossen. Auch danach blieb Alice Paul bis wenige Jahre vor ihrem Tod frauenpolitisch aktiv.
06.07.1975 - Gestorben:
Mary Stocks, Baroness Stocks stirbt. Mary Danvers Stocks, Baroness Stocks, of the Royal Borough of Kensington and Chelsea war eine britische Frauenrechtlerin, Wirtschaftswissenschaftlerin, Hochschullehrerin und Politikerin, die sich insbesondere für das Frauenwahlrecht einsetzte, von 1939 bis 1951 Leiterin (Principal) des Westfield College der Universität London war und 1966 als Life Peeress aufgrund des Life Peerages Act 1958 Mitglied des House of Lords wurde.
1971 - Geschichte > Tabellarischer Überblick:
Einführung des Frauenwahlrechts, Nelly Wicky wird erste PdA-Nationalrätin (Partei der Arbeit der Schweiz)
22.12.1966 - Gestorben:
Lucy Burns stirbt in Brooklyn, New York. Lucy Burns war eine US-amerikanische Suffragette und Frauenrechtlerin. Zusammen mit Alice Paul, mit der sie eng befreundet war, und einer Reihe anderer Frauen führte sie zwischen 1912 und 1920 den erfolgreichen Kampf um das Frauenwahlrecht in den USA. Burns und Paul waren die Gründerinnen der National Woman’s Party (NWP), einer amerikanischen Frauenrechts-Organisation.
26.12.1963 - Gestorben:
Lizzy Lind-af-Hageby stirbt in London. Emilie Augusta Louise „Lizzy” Lind-af-Hageby war eine schwedisch-britische Autorin, Rednerin und Aktivistin für den Tierschutz, insbesondere die Tierversuchskritik, (sogenannter Antivivisektionismus) Pazifismus und Frauen(wahl)rechte. 1903 und erneut 1913 war sie eine Protagonistin einer besonders intensiv ausgetragenen Tierversuchskontroverse des Eduardischen Englands, den Browndog Riots.
27.02.1963 - Exponierte Ereignisse:
Schah Mohammad Reza Pahlavi führt im Zuge der „Weißen Revolution“ im Iran das Frauenwahlrecht ein.
1960 - Politik:
6. März: Im Kanton Genf (Schweiz) erhalten nach einer Volksabstimmung die Frauen das Stimmrecht
1960 - Auswirkungen auf die Politik > Frauen in der Politik:
wurde Sirimawo Bandaranaike (1916–2000) erste Premierministerin von Ceylon (heute Sri Lanka) – und auch erste Regierungschefin der Welt
31.12.1944 - Gestorben:
Ruth McCormick-Simms stirbt in Chicago, Illinois. Ruth McCormick-Simms war eine US-amerikanische Politikerin der Republikanischen Partei und erste weibliche Kongressabgeordnete des Bundesstaates Illinois. Sie hatte eine aktive Rolle bei der Frauenwahlrechtsbewegung in den Vereinigten Staaten.
28.04.1943 - Gestorben:
Rosa Manus stirbt im Konzentrationslager Ravensbrück. Rosa Manus, eigentlicher Name: Rosette Susanna Manus, war eine niederländische Feministin, Aktivistin für Frauenrechte, Frauenwahlrecht und Initiatorin verschiedener Organisationen. Zusammen mit Johanna Naber und Willemijn Posthumus-van der Goot gründete sie 1935 das „Internationale Archiv für die Frauenbewegung“ („Internationaal Archief voor de vrouwenbeweging“, IAV), das seit 2009 den Namen Aletta, instituut voor vrouwengeschiedenis trägt.
19.07.1930 - Gestorben:
Robert Stout stirbt in Wellington. Sir Robert Stout war zweimal Premierminister von Neuseeland und später Chief Justice of New Zealand. Er war der Einzige, der beide Ämter innehatte. Er war für seine Unterstützung liberaler Bestrebungen wie des Frauenwahlrechtes bekannt und glaubte, dass Philosophie und Theorie immer vor politischer Opportunität Vorrang haben sollten.
05.08.1929 - Gestorben:
Millicent Garrett Fawcett stirbt in London. Millicent Garrett Fawcett, GBE, war eine britische Frauenrechtlerin. Bekannt wurde sie insbesondere als Anführerin der Frauenwahlrechtsbewegung.
26.08.1920 - Vereinigte Staaten von Amerika:
Frauen erhalten in den USA das Wahlrecht (siehe Frauenwahlrecht)
16.02.1919 - Österreichisch-Ungarische Nachfolgestaaten:
Die Wahl der konstituierenden Nationalversammlung in Österreich: erste freie und gleiche Wahl in der Geschichte Österreichs (erstmals dürfen Frauen wählen): Stimmen- und mandatsstärkste Partei wird die SDAPÖ unter Staatskanzler Karl Renner.
19.01.1919 - Deutsches Reich:
Wahl zur Nationalversammlung in Deutschland. Zum ersten Mal erhalten Frauen das aktive und passive Wahlrecht.
1918 - Moderne Frauenrechtsbewegung > rechtliche Stationen zur Emanzipation in Deutschland:
wird das Frauenwahlrecht gewährt (die erste Reichstagswahl mit Frauenwahlrecht findet 1919 statt). (Frauenbewegung)
05.06.1915 - Weitere Ereignisse weltweit:
Die dänischen Frauen erhalten das Wahlrecht
19.03.1914 - Ereignisse > Politik und Weltgeschehen:
In Deutschland finden anlässlich des Internationalen Frauentags Demonstrationen für die Einführung des Wahlrechts für Frauen statt. (19. März)
25.10.1913 - Gestorben:
Cornelia Cole Fairbanks stirbt. Cornelia „Nellie“ Cole Fairbanks war die Ehefrau von Charles W. Fairbanks, der von 1905 bis 1909 der 26. Vizepräsident der Vereinigten Staaten war. Während der Amtszeit ihres Mannes hatte sie die inoffizielle Position der Second Lady der Vereinigten Staaten inne. Sie war an der Spitze des Frauenwahlrechtsbewegung und eine der Wegbereiterinnen der Politik für die amerikanischen Frauen im 20. und 21. Jahrhunderts.
03.03.1913 - Ereignisse > Politik und Weltgeschehen:
Die erste nationale Suffragettenparade für das Frauenwahlrecht in Washington wird von einem wütenden Mob angegriffen. Viele Frauen der National Woman’s Party werden unter den Augen der Polizei verletzt. (3. März)
1913 - Vereinigte Staaten von Amerika:
3. März: Die erste nationale Suffragettenparade für das Frauenwahlrecht in Washington wird von einem wütenden Mob angegriffen. Viele Frauen der National Woman’s Party werden unter den Augen der untätigen Polizei verletzt. Der Zwischenfall beschert der Bewegung erstmals die Aufmerksamkeit der nationalen Presse.
1909 - Episoden > Kapitel 1: Welt im Aufbruch:
– Stimmrecht für Frauen! (100 Jahre – Der Countdown)
09.02.1907 - Europa:
In London demonstrieren 3.000 britische Suffragetten für die Einführung des Stimmrechts für Frauen, an ihrer Spitze Lady Frances Balfour und Lady Millicent Garrett Fawcett.
03.07.1906 - Russland:
Im finnischen Parlament werden radikale Änderungen vorgenommen: Der mittelalterliche Vierständesenat wird abgeschafft, an seine Stelle tritt der Einkammerlandtag, der nach dem Proporzwahlrecht bestellt wird. Frauen erhalten das Wahlrecht und dürfen nun auch in Ämter gewählt werden.
11.01.1903 - Gestorben:
Helen Blackburn stirbt in London. Helen Blackburn war eine irische Sozialreformerin, Frauenrechtlerin und Vorkämpferin für das Frauenwahlrecht.
1902 - Leben > Premierminister und Oberrichter:
Commonwealth Franchise Act : Mit diesem Gesetz wurde das Frauenwahlrecht auf Bundesebene eingeführt. (Edmund Barton)
19.09.1893 - Ozeanien:
Einführung des Frauenwahlrechts in Neuseeland. Neuseeland ist der erste neuzeitliche Staat, der Frauen dieses Bürgerrecht uneingeschränkt zugesteht.
25.07.1891 - Geboren:
Mary Stocks, Baroness Stocks wird in London geboren. Mary Danvers Stocks, Baroness Stocks, of the Royal Borough of Kensington and Chelsea war eine britische Frauenrechtlerin, Wirtschaftswissenschaftlerin, Hochschullehrerin und Politikerin, die sich insbesondere für das Frauenwahlrecht einsetzte, von 1939 bis 1951 Leiterin (Principal) des Westfield College der Universität London war und 1966 als Life Peeress aufgrund des Life Peerages Act 1958 Mitglied des House of Lords wurde.
11.01.1885 - Geboren:
Alice Paul wird in Mount Laurel, New Jersey geboren. Alice Stokes Paul war eine führende US-amerikanische Suffragette und Frauenrechtlerin. Zusammen mit Lucy Burns, einer engen Freundin, und einer Reihe anderer Frauen führte sie zwischen 1912 und 1920 den erfolgreichen Kampf um das Frauenwahlrecht in den USA. Der 19. Zusatzartikel zur Verfassung der Vereinigten Staaten, der den Frauen das Wahlrecht garantierte, wurde 1920 vom US-Kongress beschlossen. Auch danach blieb Alice Paul bis wenige Jahre vor ihrem Tod frauenpolitisch aktiv.
20.08.1881 - Geboren:
Rosa Manus wird in Amsterdam geboren. Rosa Manus, eigentlicher Name: Rosette Susanna Manus, war eine niederländische Feministin, Aktivistin für Frauenrechte, Frauenwahlrecht und Initiatorin verschiedener Organisationen. Zusammen mit Johanna Naber und Willemijn Posthumus-van der Goot gründete sie 1935 das „Internationale Archiv für die Frauenbewegung“ („Internationaal Archief voor de vrouwenbeweging“, IAV), das seit 2009 den Namen Aletta, instituut voor vrouwengeschiedenis trägt.
12.01.1881 - Geboren:
Mary Gawthorpe wird in Woodhouse, Leeds, Vereinigtes Königreich geboren. Mary Eleanor Gawthorpe war eine britisch-amerikanische Sozialistin, Gewerkschafterin und Suffragette. Sie gehörte zu den führenden Persönlichkeiten im Kampf für das Wahlrecht für Frauen im Großbritannien des beginnenden 20. Jahrhunderts. Nach ihrer Emigration in die Vereinigten Staaten 1916 war sie auch dort in Interessensverbänden der Arbeiter- und der Frauenrechtsbewegung aktiv.
27.03.1880 - Geboren:
Ruth McCormick-Simms wird in Cleveland, Ohio geboren. Ruth McCormick-Simms war eine US-amerikanische Politikerin der Republikanischen Partei und erste weibliche Kongressabgeordnete des Bundesstaates Illinois. Sie hatte eine aktive Rolle bei der Frauenwahlrechtsbewegung in den Vereinigten Staaten.
28.07.1879 - Geboren:
Lucy Burns wird in Brooklyn, New York geboren. Lucy Burns war eine US-amerikanische Suffragette und Frauenrechtlerin. Zusammen mit Alice Paul, mit der sie eng befreundet war, und einer Reihe anderer Frauen führte sie zwischen 1912 und 1920 den erfolgreichen Kampf um das Frauenwahlrecht in den USA. Burns und Paul waren die Gründerinnen der National Woman’s Party (NWP), einer amerikanischen Frauenrechts-Organisation.
20.09.1878 - Geboren:
Lizzy Lind-af-Hageby wird in Stockholm geboren. Emilie Augusta Louise „Lizzy” Lind-af-Hageby war eine schwedisch-britische Autorin, Rednerin und Aktivistin für den Tierschutz, insbesondere die Tierversuchskritik, (sogenannter Antivivisektionismus) Pazifismus und Frauen(wahl)rechte. 1903 und erneut 1913 war sie eine Protagonistin einer besonders intensiv ausgetragenen Tierversuchskontroverse des Eduardischen Englands, den Browndog Riots.
11.10.1872 - Geboren:
Die Suffragette Emily Davison, eine Vorkämpferin für das Frauenwahlrecht im Vereinigten Königreich, wird geboren.
1869 - Amerika:
Einführung des Frauenwahlrechts im US-Bundesstaat Wyoming
09.01.1859 - Geboren:
Carrie Chapman Catt wird als Carrie Clinton Lane in Ripon, Wisconsin/USA geboren. Carrie Chapman Catt war eine Kämpferin für das Frauenwahlrecht in Amerika. Sie beteiligte sich an Kampagnen für den neunzehnten Verfassungszusatz zur Verfassung der Vereinigten Staaten, welcher ab 1920 volljährigen US-Bürgerinnen das Wahlrecht garantierte. Catt war Präsidentin der National American Woman Suffrage Association und gründete die League of Women Voters sowie die International Alliance of Women (IAW).
1853 - Südamerika:
Vélez in der Republik Neugranada, dem heutigen Kolumbien, führt als erste Stadt das Frauenwahlrecht ein.
1852 - Geboren:
Cornelia Cole Fairbanks wird in Marysville, Ohio geboren. Cornelia „Nellie“ Cole Fairbanks war die Ehefrau von Charles W. Fairbanks, der von 1905 bis 1909 der 26. Vizepräsident der Vereinigten Staaten war. Während der Amtszeit ihres Mannes hatte sie die inoffizielle Position der Second Lady der Vereinigten Staaten inne. Sie war an der Spitze des Frauenwahlrechtsbewegung und eine der Wegbereiterinnen der Politik für die amerikanischen Frauen im 20. und 21. Jahrhunderts.
11.06.1847 - Geboren:
Millicent Garrett Fawcett wird in Aldeburgh, Suffolk geboren. Millicent Garrett Fawcett, GBE, war eine britische Frauenrechtlerin. Bekannt wurde sie insbesondere als Anführerin der Frauenwahlrechtsbewegung.
28.09.1844 - Geboren:
Robert Stout wird in Lerwick geboren. Sir Robert Stout war zweimal Premierminister von Neuseeland und später Oberster Richter von Neuseeland. Er war der Einzige, der beide dieser Ämter innehatte. Er war für seine Unterstützung liberaler Bestrebungen wie des Frauenwahlrechtes bekannt und glaubte, dass Philosophie und Theorie immer vor politischer Opportunität Vorrang haben solle.
25.05.1842 - Geboren:
Helen Blackburn wird in Knightstown, County Kerry, Irland geboren. Helen Blackburn war eine irische Sozialreformerin, Frauenrechtlerin und Vorkämpferin für das Frauenwahlrecht.
30.11.1838 - Ozeanien:
Auf Pitcairn wird das erste nachhaltige Frauenwahlrecht eingeführt.

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