26.05.2014 - Gestorben:
Efrem Cattelan stirbt in Basel. Efrem Corinto Benjamin Cattelan war ein Schweizer Berufsoffizier und bekleidete den Rang eines Obersten im Schweizer Generalstab. Von 1979 bis 1990 war er Chef der geheimen Kaderorganisation für den Widerstand im feindbesetzten Gebiet Projekt 26 (P-26). Anlass zur Gründung dieser Organisation war das Szenario, dass in der Zeit des Kalten Krieges auch die Schweiz feindbesetzt werden könnte.
14.01.2014 - Gestorben:
Jonathan Dean stirbt in Mesa, Arizona. Jonathan Dean war ein US-amerikanischer Diplomat, dessen Karriere im Kalten Krieg begann. Er entwickelte sich auf Seiten der NATO zum angesehensten Spezialisten in Abrüstungsfragen und trat 1987 an die Öffentlichkeit mit der These, in Europa sei der Höhepunkt einer militärischen Konfrontation zu diesem Zeitpunkt überschritten.
04.02.2013 - Serienstart - Deutschland:
Pan Am ist eine US-amerikanische Fernsehserie von Jack Orman, die von Jack Orman Productions und Out of the Blue Entertainment für den US-Sender ABC produziert wurde. Sie handelt von der Besatzung der Fluggesellschaft Pan American World Airways, kurz Pan Am genannt und spielt in den frühen 1960er Jahren. Beginnend im Jahre 1963 konzentriert sich die Serie auf die Flugbegleiter und die Piloten des größten internationalen Luftfahrtunternehmen in den Vereinigten Staaten während der Anfangszeit des kommerziellen Jet-Zeitalter und der Jetset, vor dem Hintergrund des Kalten Krieges. In den USA wurde die Serie erstmals am 25. September 2011 auf ABC ausgestrahlt. Im Mai 2012 gab ABC das Ende der Serie nach der ersten Staffel bekannt.

Genre: Drama, Kostümfilm, Historienfilm
Produktion: Iain Paterson, Mike Daniels
Idee: Jack Orman
Musik: Blake Neely
20.02.2012 - Serienstart - Deutschland:
The Company -Im Auftrag der CIA (Originaltitel: The Company) ist eine dreiteilige US-amerikanische Miniserie über die Aktivitäten des US-Geheimdienstes CIA während des Kalten Krieges. Die Handlung des Filmes basiert auf den Geschehnissen des gleichnamigen Romans von Robert Littell. Ken Nolan verfilmte das Buch im Jahre 2007. Am 20. u. 27. Februar 2012 strahlt der Free-TV Sender Sat.1 die dreiteilige Miniserie als eine zweiteilige Miniserie aus.

Genre: Action, Thriller
Produktion: Mikael Salomon, Ridley Scott, Tony Scott, John Calley, Robert Bernacchi
Idee: Robert Littell
Musik: Jeff Beal

Besetzung: Chris O’Donnell, Alfred Molina, Michael Keaton, Tom Hollander, Alessandro Nivola, Natascha McElhone, Rory Cochrane, Alexandra Maria Lara, Ulrich Thomsen, Raoul Bova, Ted Atherton, Erika Marozsán, Mišel Matičević
25.09.2011 - Serienstart:
Pan Am ist eine US-amerikanische Fernsehserie von Jack Orman, die von Jack Orman Productions und Out of the Blue Entertainment für den US-Sender ABC produziert wurde. Sie handelt von der Besatzung der Fluggesellschaft Pan American World Airways, kurz Pan Am genannt und spielt in den frühen 1960er Jahren. Beginnend im Jahre 1963 konzentriert sich die Serie auf die Flugbegleiter und die Piloten des größten internationalen Luftfahrtunternehmen in den Vereinigten Staaten während der Anfangszeit des kommerziellen Jet-Zeitalter und der Jetset, vor dem Hintergrund des Kalten Krieges. In den USA wurde die Serie erstmals am 25. September 2011 auf ABC ausgestrahlt. Im Mai 2012 gab ABC das Ende der Serie nach der ersten Staffel bekannt.

Genre: Drama, Kostümfilm, Historienfilm
Produktion: Iain Paterson, Mike Daniels
Idee: Jack Orman
Musik: Blake Neely
26.08.2011 - Gestorben:
Donn A. Starry stirbt in Canton, Ohio. Donn Albert Starry war ein US-amerikanischer General der US-Army und Militärhistoriker, der nach den Konflikten in Südostasien während des Vietnamkrieges und des Kalten Krieges eine Doktrin zur Kriegsführung für die US Army erarbeitete.
2011 - Film:
Dame, König, As, Spion ist ein britischer Spionagefilm aus dem Jahr 2011. Der Thriller ist die Literaturverfilmung des gleichnamigen Romans Dame, König, As, Spion von John le Carré, welcher die Geschichte über einen Maulwurf beim britischen Geheimdienst während der Zeit des Kalten Krieges in den 1970er Jahren in London erzählt.

Stab:
Regie: Tomas Alfredson
Drehbuch: Bridget O'Connor, Peter Straughan, John le Carré (Roman)
Produktion: Robyn Slovo, Eric Fellner, Tim Bevan
Musik: Alberto Iglesias
Kamera: Hoyte van Hoytema
Schnitt: Dino Jonsäter

Besetzung: Gary Oldman, Colin Firth, Tom Hardy, Mark Strong, Ciarán Hinds, Benedict Cumberbatch, David Dencik, Stephen Graham, Simon McBurney, Toby Jones, John Hurt, Swetlana Chodtschenkowa, Kathy Burke, Roger Lloyd-Pack, Christian McKay, Konstantin Chabenski, Tomasz Kowalski
09.07.2010 - Tagesgeschehen:
Wien/Österreich: Russland und die Vereinigten Staaten tauschen auf dem Flughafen insgesamt 14 Agenten aus. Es ist der größte Agentenaustausch seit dem Ende des Kalten Krieges.
26.04.2010 - Gestorben:
Fred Halliday stirbt in Barcelona. Frederick Halliday war ein irischer Schriftsteller und Politikwissenschaftler auf dem Feld der Internationalen Beziehungen. Besondere Schwerpunkte seiner akademischen und publizistischen Tätigkeit waren revolutionäre Bewegungen, die Zusammenhänge zwischen Nord-Süd- und Ost-West-Konflikt sowie der Nahe und Mittlere Osten.
07.01.2010 - Gestorben:
Sándor Barcs stirbt in Budapest. Sándor Barcs war ein ungarischer Politiker, Journalist, Autor und Sportfunktionär. Er war u. a. Präsident des ungarischen Fußballverbandes MLSZ. Während des Kalten Krieges bekleidete er weitere Ämter, vor allem im staatlichen Medienbereich.
2010 - Film:
Countdown to Zero ist ein US-amerikanischer Dokumentarfilm von Lucy Walker, der die veränderte Bedrohung durch Nuklearwaffen seit dem Ende des Kalten Krieges thematisiert. Er plädiert für die weltweite Abschaffung von atomaren Waffen.

Stab:
Regie: Lucy Walker
Produktion: Lawrence Bender
Musik: Peter Golub
Kamera: Robert Chappell Gary Clarke Bryan Donnell Nick Higgins
Schnitt: Brad Fuller Brian Johnson

Besetzung: Michail Gorbatschow, Jimmy Carter, Robert McNamara, Pervez Musharraf, Valerie Plame Wilson, Ira Helfand
02.11.2008 - Gestorben:
Peter Leibing stirbt in Oerel. Peter Leibing war ein deutscher Fotograf. Seine Aufnahme vom über den Stacheldraht springenden Grenzschützer Conrad Schumann gehört als Medienikone zu den bekanntesten Bildern des Kalten Krieges.
21.08.2008 - Gestorben:
Wolfgang Vogel (Rechtsanwalt) stirbt in Schliersee. Wolfgang Heinrich Vogel war Rechtsanwalt in der DDR, Organisator des ersten Agentenaustausches (1962) im Kalten Krieg und später Unterhändler der DDR beim so genannten Häftlingsfreikauf.
12.02.2008 - Gestorben:
Anatoli Iwanowitsch Gribkow stirbt in Moskau. Anatoli Iwanowitsch Gribkow war ein hoher sowjetischer Militär während der Zeit des Kalten Krieges. Von 1976 bis zu seiner Pensionierung 1988 war er der Stabschef des Warschauer Paktes.
05.08.2007 - Serienstart:
The Company -Im Auftrag der CIA (Originaltitel: The Company) ist eine dreiteilige US-amerikanische Miniserie über die Aktivitäten des US-Geheimdienstes CIA während des Kalten Krieges. Die Handlung des Filmes basiert auf den Geschehnissen des gleichnamigen Romans von Robert Littell. Ken Nolan verfilmte das Buch im Jahre 2007. Am 20. u. 27. Februar 2012 strahlt der Free-TV Sender Sat.1 die dreiteilige Miniserie als eine zweiteilige Miniserie aus.

Genre: Action, Thriller
Produktion: Mikael Salomon, Ridley Scott, Tony Scott, John Calley, Robert Bernacchi
Idee: Robert Littell
Musik: Jeff Beal

Besetzung: Chris O’Donnell, Alfred Molina, Michael Keaton, Tom Hollander, Alessandro Nivola, Natascha McElhone, Rory Cochrane, Alexandra Maria Lara, Ulrich Thomsen, Raoul Bova, Ted Atherton, Erika Marozsán, Mišel Matičević
11.02.2007 - Tagesgeschehen:
München: Der russische Präsident Vladimir Putin fordert auf der Münchner Konferenz für Sicherheitspolitik eine Stärkung der Vereinten Nationen bei globalen Konfliktlösungen. „Wir sollten die UNO weder durch die NATO noch durch die EU ersetzen“, und kritisierte die USA wegen des Aufbau eines Raketenabwehrsystems in Mitteleuropa. Beobachter sprechen von einer Fortsetzung des Kalten Krieges.
11.09.2006 - Tagesgeschehen:
New York: zum Fünfjahres-Gedenken an die Terroranschläge vom 11. September findet am Abend eine Lichtinstallation statt, welche die damals eingestürzten WTC-Türme optisch sichtbar macht. Präsident George W. Bush bekräftigt in einer von allen TV-Sendern übertragenen Ansprache, dass die Terrorismusbekämpfung seither Erfolge hatte, aber auch künftig eine wichtige Aufgabe sei. „Sie ist die größte Herausforderung an die USA seit Ende des Kalten Krieges“, sagt Bush. Die Demokratische Partei kritisiert, Bush würde am Vorabend von 20 Urwahlen zum Kongress das Thema politisch missbrauchen.
07.02.2005 - Tagesgeschehen:
Washington, D.C./USA. CIA gibt einige Geheimakten über Zusammenarbeit mit Nazis frei. Auf Druck von Historikern und Kongress-Abgeordneten hat sich der US-Geheimdienst zur Veröffentlichung geheimer Akten bereit erklärt, die Spionage-Einsätze früherer deutscher Nazis für die USA im Kalten Krieg gegen Moskau belegen. Die Erklärung der CIA am Montag erfolgte auf einen Offenen Brief hin, in dem 150 prominente US-Bürger die Freigabe der Akten forderten.
08.09.2003 - Gestorben:
Fritz G. A. Kraemer stirbt in Washington, D.C.. Fritz Gustav Anton Kraemer war Senior Civilian Advisor beim Chief of Staff of the Army im Verteidigungsministerium der Vereinigten Staaten. Er war eine Schlüsselfigur der US-Außen- und Sicherheitspolitik in nahezu der gesamten Zeit des Kalten Krieges und eine prägende Persönlichkeit der neokonservativen Bewegung in den USA, der er selbst aber nicht angehörte.
2003 - Film:
The Fog of War (Original: The Fog of War: Eleven Lessons from the Life of Robert S. McNamara) ist ein US-amerikanischer Dokumentarfilm des Regisseurs Errol Morris. Der Film handelt vom Leben des früheren Verteidigungsministers der USA, Robert S. McNamara während des Kalten Krieges. Er gewann verschiedene Preise, darunter den Academy Award für den Besten Dokumentarfilm.

Stab:
Regie: Errol Morris
Drehbuch: Errol Morris
Produktion: Errol Morris
Michael Williams
Julie Ahlberg
Musik: Philip Glass
Kamera: Robert Chappell
Peter Donahue
Schnitt: Doug Abel
Chyld KingKaren Schmeer
2003 - Demonstrationen weltweit > Historisch:
Weltweit die größten Friedensdemonstrationen seit Ende des Kalten Krieges gegen den dritten Golfkrieg. (Demonstration)
10.02.2002 - Gestorben:
Vernon A. Walters stirbt in West Palm Beach, Florida. Vernon Anthony Walters war ein US-amerikanischer Soldat, Nachrichtendienstler und Diplomat. Er diente über fünf Jahrzehnte lang acht verschiedenen US-Präsidenten als antikommunistischer Kämpfer im Kalten Krieg, zunächst in ausführender Rolle, später als Planer von offenen und verdeckten Aktionen und Verhandlungen in aller Welt.
2002 - Film:
K-19 -Showdown in der Tiefe (Originaltitel: K-19: The Widowmaker, Der Witwenmacher) ist ein Film aus dem Jahr 2002, der auf historische Ereignisse aus der Zeit des Kalten Krieges Bezug nimmt.

Stab:
Regie: Kathryn Bigelow
Drehbuch: Christopher Kyle
Produktion: Kathryn Bigelow, Edward S. Feldman, Sigurjon Sighvatsson, Chris Whitaker
Musik: Klaus Badelt
Kamera: Jeff Cronenweth
Schnitt: Walter Murch

Besetzung: Harrison Ford, Liam Neeson, Peter Sarsgaard, John Shrapnel, Donald Sumpter, Joss Ackland
20.06.1998 - Gestorben:
Conrad Schumann stirbt in Oberemmendorf, Landkreis Eichstätt, Bayern. Hans Conrad Schumann war einer der ersten Grenzflüchtlinge nach dem Bau der Berliner Mauer. Das Foto mit dem Titel Sprung in die Freiheit über eine Stacheldrahtrolle gehört als Medienikone zu den bekanntesten Bildern des Kalten Krieges.
1996 - Diskografie:
Howl, USA (Allen Ginsbergs Gedicht Howl vertont, zusammen mit anderen Stücken aus der Zeit des Kalten Kriegs) (Kronos Quartet)
28.06.1991 - Gestorben:
Herbert Petschow stirbt in Bad Kissingen. Herbert Paul Hermann Petschow war ein deutscher Rechtshistoriker und Altorientalist. Seine wissenschaftliche Karriere war wohl eine der außergewöhnlichsten deutsch-deutschen Akademikerkarrieren in der Zeit des Ost-West-Konfliktes. Der Umgang mancher hochschulpolitischer Entscheidungsträger der ehemaligen DDR mit Petschow war ein Beispiel für die ideologisch und mithin unsachgemäß geführte Hochschulpolitik der DDR.
16.12.1989 - Gestorben:
Emile de Antonio stirbt in Manhattan, New York. Emile de Antonio war ein US-amerikanischer Regisseur und Produzent von Dokumentarfilmen. De Antonio sah seine Filme als eine Art Geschichte des Kalten Krieges.
21.08.1989 - Gestorben:
Kurt-Werner Schulz stirbt bei Lutzmannsburg. Kurt-Werner Schulz war ein Architekt aus Weimar, der als der letzte bekannte Tote des Kalten Krieges gilt.
18.04.1989 - Gestorben:
Hilde Benjamin stirbt in Ost-Berlin. Hilde Benjamin, geb. Lange, war eine deutsche Rechtsanwältin und nach dem Zweiten Weltkrieg in der DDR Justizministerin und Vorsitzende Richterin in einer Reihe von politischen Schauprozessen während des Kalten Krieges in den 1950er Jahren.
1989 - Diskografie:
Blessing Of The Earth (Kodō)
1989 - Werk > Comic:
Brought to Light , Eclipse Comics; mit Paul Mavrides, einem Historiker und Kritiker der verdeckten Operationen der CIA während des Kalten Krieges, illustriert von Bill Sienkiewicz und Tom Yates (Alan Moore)
1987 - Werk > Sachbücher:
Ernst Reuter. Ein Zivilist im Kalten Krieg. Biografisches Porträt, Serie Piper, München (Hannes Schwenger)
1987 - Gründung:
Gorky Park (russisch? Парк Горького) ist eine russische Rockband, die gegen Ende des Kalten Krieges als erste russische Glam-Rock-Gruppe in den USA bekannt wurde und bis heute in Russland aktiv ist.
22.04.1986 - Serienstart - Deutschland:
Airwolf ist eine US-amerikanische Fernsehserie über einen geheimen, überschallschnellen Kampfhubschrauber -ein optisch umgebauter Bell-222-Helikopter -und dessen Piloten und spielt während der Zeit des Kalten Krieges.

Genre: Drama, Actionserie, Krimi
Idee: Donald P. Bellisario
Musik: Sylvester Levay
22.01.1984 - Serienstart:
Airwolf ist eine US-amerikanische Fernsehserie über einen geheimen, überschallschnellen Kampfhubschrauber -ein optisch umgebauter Bell-222-Helikopter -und dessen Piloten und spielt während der Zeit des Kalten Krieges.

Genre: Drama, Actionserie, Krimi
Idee: Donald P. Bellisario
Musik: Sylvester Levay
1983 - Film:
Enigma ist ein Film aus dem Jahre 1983, der auf dem Roman Enigma Sacrifice von Michael Barak (Pseudonym des israelischen Autors Michael Bar-Zohar) basiert. Die Handlung spielt während des Kalten Krieges, es geht um die Beschaffung von Geheimmaterial aus Ost-Berlin. Der Film hat geringfügig mit der Verschlüsselungsmaschine Enigma aus dem Zweiten Weltkrieg zu tun. Gedreht wurde der Film in Lille, Paris und Straßburg in Frankreich.

Stab:
Regie: Jeannot Szwarc
Drehbuch: John Briley
Produktion: André Pergament
Peter Shaw
Musik: Douglas Gamley Marc Wilkinson
Kamera: Jean-Louis Picavet
Schnitt: Peter Culverwell
Peter Weatherley

Besetzung: Martin Sheen, Brigitte Fossey, Sam Neill, Derek Jacobi, Michael Lonsdale, Michel Auclair, Warren Clarke, Michael Williams, Kevin McNally
1983 - Film:
WarGames -Kriegsspiele ist ein US-amerikanischer Film von John Badham aus dem Jahr 1983. Die Hauptrollen spielten Matthew Broderick und Ally Sheedy. Der Film spielt im Jahr 1983 während des Kalten Kriegs und thematisiert die Gefahr eines irrtümlich ausgelösten Atomkriegs zwischen den USA und der UdSSR.

Stab:
Regie: John Badham
Drehbuch: Lawrence Lasker, Walter F. Parkes, Walon Green (ungenannt)
Produktion: Harold Schneider, Leonard Goldberg
Musik: Arthur B. Rubinstein
Kamera: William A. Fraker
Schnitt: Tom Rolf

Besetzung: Matthew Broderick, Dabney Coleman, John Wood, Ally Sheedy, Barry Corbin, Juanin Clay, Kent Williams, Dennis Lipscomb, Joe Dorsey, Irving Metzman, Michael Ensign, William Bogert, Susan Davis, James Tolkan, David Clover, John Spencer, Michael Madsen, Stephen Lee, Art LaFleur
16.06.1980 - Gestorben:
Jacob Talmon stirbt in Jerusalem, Israel. Jacob Leib Talmon war ein israelischer Historiker und Professor für zeitgenössische Geschichte an der Universität von Jerusalem. Er wurde aufgrund seines scharfen Anti-Marxismus, der sich durch sein gesamtes Werk zieht, als „Kalter-Kriegs-Liberaler“ eingeordnet.
09.05.1979 - Gestorben:
Cyrus Eaton stirbt in Cleveland, Ohio. Cyrus Stephen Eaton war ein erfolgreicher Investment-Banker, Geschäftsmann und Philanthrop in den USA. Weltbekannt wurde er durch seine Einladung zur sogenannten Pugwash-Konferenz während des Kalten Krieges.
1979 - Film:
Der menschliche Faktor (im Original The Human Factor) ist ein britischer Spielfilm aus dem Jahr 1979. Der Agentenfilm ist das letzte Werk des Regisseurs Otto Preminger und basiert auf dem gleichnamigen Roman seines Freundes Graham Greene. Er beschäftigt sich mit der Welt der britischen Spionage zur Zeit des Kalten Krieges und den Beziehungen der Westlichen Welt zum damaligen Apartheidsregime in Südafrika.

Stab:
Regie: Otto Preminger
Drehbuch: Tom Stoppard
Produktion: Sigma Production
Musik: Richard Logan
Gary Logan
Kamera: Mike Molloy
Schnitt: Richard Trevor

Besetzung: Richard Attenborough, John Gielgud, Derek Jacobi, Robert Morley, Joop Doderer, Ann Todd, Richard Vernon, Angela Thorne, Nicol Williamson, Iman Abdulmajid
1976 - Film:
Der blaue Vogel (Originaltitel: The Blue Bird / Синяя птица) ist ein Märchenfilm aus dem Jahr 1976. Das Drehbuch entstand frei nach L’oiseau bleu von Maurice Maeterlinck. Der Film war die erste und einzige Koproduktion zwischen den USA und der Sowjetunion während des Kalten Krieges. Regie führte der US-amerikanische Filmregisseur George Cukor.

Stab:
Regie: George Cukor
Drehbuch: Hugh Whitemore Alexei Kapler Alfred Hayes
Produktion: Paul Maslansky
Musik: Andrei Petrow Irwin Kostal Lionel Newman
Kamera: Freddie Young Jonas Gricius
Schnitt: Stanford C. Allen Tatjana Schapiro Ernest Walter

Besetzung: Todd Lookinland, Patsy Kensit, Elizabeth Taylor, Leonid Newedomski, Will Geer, Mona Washbourne, Jewgeni Schtscherbakow, Walentina Ganibalowa, Richard Pearson, Margarita Terechowa, Georgi Wizin, George Cole, Cicely Tyson, Jane Fonda, Nadeschda Pawlowa, Ava Gardner, Harry Andrews, Robert Morley, Oleg Popow, Pheona McLellan
20.12.1974 - Gestorben:
Rajani Palme Dutt stirbt in London. Rajani Palme Dutt war ein britischer kommunistischer Politiker, Journalist und Autor. Der gleichermaßen publizistisch wie politisch engagierte Dutt war über vier Jahrzehnte lang eine Schlüsselfigur im Führungsapparat der Communist Party of Great Britain. Obwohl er die eigentliche Führung der Partei nur kurz und unter außergewöhnlichen Umständen innehatte und ansonsten über lange Zeiträume eher informell oder im Rahmen eines Leitungskollektivs Einfluss ausübte, gilt er heute als „the most important figure in the Communist Party of Great Britain.“ Um die Mitte des 20. Jahrhunderts war er zudem der weltweit – insbesondere in den britischen Kolonien und Dominions – meistrezipierte marxistische Theoretiker englischer Sprache. Allerdings war der menschlich schwierige, als „cold fish“ beschriebene Dutt innerparteilich durchaus umstritten und außerhalb der Partei – vor allem bei nichtkommunistischen Linken – nicht selten regelrecht verhasst. Zu diesem noch immer weitgehend wirksamen Negativbild trug insbesondere die im Zuge des Kalten Krieges durch die britische Publizistik verbreitete Charakterisierung Dutts – „the prototype of the Communist robots“ – bei, die nach seinem Tod fast unverändert von der eurokommunistischen Strömung in der CPGB übernommen wurde.
18.02.1974 - Gestorben:
Khosrow Golsorkhi stirbt in Teheran. Khosrow Golsorkhi war ein iranischer Journalist, Dichter und kommunistischer Aktivist im Iran während des Kalten Krieges. Khosrow Golsorkhi war Mitglied der Organisation der Volksfedayin Guerilla Iran (چریک های فدایی خلق). Hooman Majd nannte ihn den iranischen Che Guevara.
1971 - Geschichte und Verträge:
wurde schließlich die „Zone des Friedens, der Freiheit und der Neutralität“ (ZOPFAN) errichtet. Der erste Bali-Gipfel stand unter dem Eindruck des Erfolges kommunistischer Gruppen in Südostasien. Es war daher wichtig, Solidarität und kollektives Bewusstsein zu zeigen, gerade nachdem ASEAN es über zehn Jahre nicht über wenig überzeugende Forderungen nach wirtschaftlicher und sozialpolitischer Zusammenarbeit hinausgebracht hatte. Auf dem Gipfel wurde das ASEAN-Sekretariat (in Jakarta) ins Leben gerufen und der „Vertrag über Freundschaft und Zusammenarbeit“ (TAC) geschlossen, der gegenseitige Konsultationen in Streitfragen vorsah und eine gewisse Öffnung für weitere Staaten der Region bedeutete. Dies stellte ein Angebot für revolutionäre Staaten wie Vietnam dar, sich gemäß dem Völkerrecht zu verhalten. Anfangs fand der Vertrag wenig Interesse, aber nach der Überwindung des Kalten Krieges bekundeten Staaten wie Vietnam und Laos Interesse an einer Zusammenarbeit. In einer Erklärung zur Eintracht von ASEAN wurde als Ziel festgehalten, die Stabilität in den Mitgliedsländern und in Südostasien zu fördern, womit ZOPFAN erneut bestätigt wurde.
1970 - Film:
Der Brief an den Kreml ist ein US-amerikanischer Agentenfilm von John Huston aus dem Jahr 1970, der auf dem gleichnamigen Roman von Noel Behn basiert und eine Geschichte erzählt, die auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges spielt.

Stab:
Regie: John Huston
Drehbuch: John HustonGladys Hill
Produktion: John HustonCarter DeHaven Sam Wiesenthal
Musik: Robert Drasnin
Kamera: Edward Scaife
Schnitt: Russell Lloyd

Besetzung: Bibi Andersson, Richard Boone, Patrick O'Neal, Dean Jagger, Barbara Parkins, Nigel Green, George Sanders, Ronald Radd, Max von Sydow, Orson Welles, Lila Kedrova
23.06.1967 - Politik & Weltgeschehen:
Bei der Konferenz von Glassboro treffen US-Präsident Lyndon B. Johnson und der sowjetische Premierminister Alexei Nikolajewitsch Kossygin aufeinander. Themen der Gespräche sind die Entspannung im Kalten Krieg sowie Stellvertreterkriege der beiden Supermächte.
1966 - Film:
Die Haut des Anderen (Originaltitel: Avec la peau des autres) ist ein französisch-italienischer Agentenfilm von Jacques Deray aus dem Jahr 1966. Die Handlung spielt in Wien zur Zeit des Kalten Krieges.

Stab:
Regie: Jacques Deray
Drehbuch: José Giovanni, Jacques Deray, Georges Bardawil
Produktion: Eugène Tucherer
Musik: Michel Magne
Kamera: Jean Boffety

Besetzung: Lino Ventura, Marilu Tolo, Jean Bouise, Adrian Hoven, Wolfgang Preiss, Jean Servais, Charles Régnier, Louis Arbessier
1965 - Film:
The War Game (deutsche Alternativtitel: Kriegsspiel oder Wargame) ist ein mit dokumentarischen Mitteln gedrehter Kurzspielfilm über einen hypothetischen nuklearen Angriff auf Großbritannien während des Kalten Krieges. Peter Watkins drehte den Schwarzweißfilm 1965 für den britischen Sender BBC. Der Film erlangte unter anderem Bekanntheit durch eine öffentlich geführte Debatte über die drastische Darstellung der Folgen eines atomaren Krieges sowie der Entscheidung der BBC, den Film nicht auszustrahlen.

Stab:
Regie: Peter Watkins
Drehbuch: Peter Watkins
Produktion: Peter Watkins
Kamera: Peter Bartlett
Schnitt: Michael Bradsell
1965 - Film:
Ipcress -Streng geheim (Originaltitel: The Ipcress File) ist die 1965 erschienene Verfilmung von Len Deightons gleichnamigem Roman unter der Regie von Sidney J. Furie. In dem von Harry Saltzman produzierten Thriller hat der von Michael Caine gespielte Geheimagent Harry Palmer in der Ära des Kalten Krieges seinen ersten Kinoauftritt als „aufmüpfiger Spion aus der Arbeiterklasse“. Der Film wurde als „Goldfinger des denkenden Mannes“ bezeichnet.

Stab:
Regie: Sidney J. Furie
Drehbuch: Bill Canaway, James Doran
Produktion: Harry Saltzman
Musik: John Barry
Kamera: Otto Heller
Schnitt: Peter Hunt

Besetzung: Michael Caine, Guy Doleman, Nigel Green, Sue Lloyd, Frank Gatliff, Aubrey Richards, Gordon Jackson, Oliver Macgreevy, Thomas Baptiste
1965 - Geboren:
William I. Hitchcock wird in Fukuoka, Japan geboren. William I. Hitchcock ist ein US-amerikanischer Historiker. Sein Forschungsschwerpunkt liegt auf der Geschichte des 20. Jahrhunderts, die er unter Geschichtspunkten der Weltgeschichte, der Geschichte der Diplomatie und der Militärgeschichte betrachtet. Sein Hauptaugenmerk liegt hierbei vor allem auf dem Zeitraum der beiden Weltkriege sowie des Kalten Krieges.
1964 - Film:
Dr. Seltsam oder: Wie ich lernte, die Bombe zu lieben (Originaltitel: Dr. Strangelove or: How I Learned to Stop Worrying and Love the Bomb) ist ein satirischer Film über den Kalten Krieg und Nukleare Abschreckung von Stanley Kubrick aus dem Jahr 1964. Er basiert auf dem Roman Bei Rot: Alarm! Der Roman des Drucktastenkriegs (Originaltitel: Red Alert) von Peter Bryant.

Stab:
Regie: Stanley Kubrick
Drehbuch: Stanley Kubrick, Terry Southern, Peter Bryant
Produktion: Hawk Films,
Stanley Kubrick
Musik: Laurie Johnson
Kamera: Gilbert Taylor
Schnitt: Anthony Harvey

Besetzung: Peter Sellers, George C. Scott, Sterling Hayden, Slim Pickens, Keenan Wynn, Peter Bull, James Earl Jones, Jack Creley
1964 - Film:
Angriffsziel Moskau (Originaltitel: Fail-Safe) ist ein US-amerikanischer Thriller aus dem Jahr 1964, der zur Zeit des Kalten Krieges spielt. Grundlage war der Roman Feuer wird vom Himmel fallen (Originaltitel: Fail-Safe) von Eugene Burdick und Harvey Wheeler.

Stab:
Regie: Sidney Lumet
Drehbuch: Eugene Burdick, Harvey Wheeler, Walter Bernstein
Produktion: Charles H. Maguire, Max E. Youngstein,
Sidney Lumet
Kamera: Gerald Hirschfeld
Schnitt: Ralph Rosenblum

Besetzung: Henry Fonda, Walter Matthau, Larry Hagman, Dan O’Herlihy, Frank Overton, William Hansen, Russell Hardie, Ed Binns, Fritz Weaver, Russell Collins, Sorrell Booke, Nancy Berg
22.11.1963 - Gestorben:
John Fitzgerald Kennedy stirbt in Dallas, Texas. John Fitzgerald „Jack“ Kennedy, aufgrund seiner Initialen auch JFK genannt, war von 1961 bis 1963 der 35. Präsident der Vereinigten Staaten. In seine Amtszeit in der Hochphase des Kalten Krieges fielen historische Ereignisse wie die Kuba-Krise, der Bau der Berliner Mauer, der Beginn des amerikanischen Raumfahrtprogramms und des späteren Vietnamkriegs sowie die Bürgerrechtsbewegung der afro-amerikanischen Bevölkerung. Er war Mitglied der Demokratischen Partei. Wegen seiner Jugend und seines Charismas verkörperte er für viele die Hoffnung auf eine Erneuerung der Vereinigten Staaten. Kennedy war der erste katholische US-Präsident. Die Hintergründe seiner Ermordung 1963 sind bis heute umstritten.
1963 - Film:
Der Kommodore (im Original A Gathering of Eagles -zu deutsch: Ein Schwarm Adler) ist ein US-amerikanisches Filmdrama vor dem Hintergrund des Kalten Krieges des Regisseurs Delbert Mann aus dem Jahr 1963. Die Uraufführung in Deutschland fand am 25. Oktober 1963 statt.

Stab:
Regie: Delbert Mann
Drehbuch: Robert Pirosh
Produktion: Sy Bartlett
Musik: Jerry Goldsmith
Kamera: Russell Harlan
Schnitt: Russell Schoengarth

Besetzung: Rock Hudson, Rod Taylor, Mary Peach, Barry Sullivan, Kevin McCarthy, Henry Silva, Leora Dana, Richard Anderson, Robert Lansing
1963 - Gestorben:
Jan Hanč stirbt in Prag. Jan Hanč, bedeutender tschechischer Athlet und Schriftsteller. Seinerzeit tschechischer Meister im 100-Meter-Lauf und Teilnehmer an den Olympischen Spielen von 1936. Mitglied der Gruppe 42. Seine Literatur ist von sehr gesellschafts- und kulturkritischen Andeutungen geprägt, wodurch sie vor dem Prager Frühling und nach dem Ende des Ost-West-Konfliktes besondere Bedeutung erlangte.
1961 - Ereignisse > Wissenschaft und Technik:
Der sowjetische Kosmonaut Juri Gagarin fliegt von Baikonur aus an Bord von Wostok 1 als erster Mensch ins All. Damit beginnt die bemannte Raumfahrt, die der Sowjetunion beim Wettlauf ins All im Kalten Krieg einen Vorsprung einbringt. Nach einer Umrundung der Erde landet Gagarin noch am selben Tag wieder sicher auf der Erde. (12. April)
27.03.1958 - Ereignisse > Politik und Weltgeschehen:
Nikita Chruschtschow wird als Nachfolger von Nikolai Alexandrowitsch Bulganin Regierungschef der Sowjetunion. Er ist Anhänger einer friedlichen Koexistenz, doch bleibt der Kalte Krieg bestehen. (27. März)
03.04.1957 - Rundfunk:
Der Rundfunk der DDR beginnt damit, Propagandasendungen auch in arabischer Sprache zu verbreiten. Der Hintergrund sind Entwicklungen wie die Sueskrise, die Eisenhower-Doktrin, sowie der Algerienkrieg, die diesen Teil der Welt verstärkt in den ideologischen Ost-West-Gegensatz geraten lassen.
06.03.1954 - Ereignisse > Politik und Weltgeschehen:
Der deutsche Bundeskanzler Konrad Adenauer besucht erstmals die USA, einen wichtigen Verbündeten in der Zeit des Kalten Kriegs. (6. März)
05.08.1953 - Geboren:
Felice Casson wird in Chioggia, Provinz Venedig geboren. Felice Casson ist ein italienischer Richter und Politiker, der die Existenz von Gladio entdeckte, einer antikommunistischen Stay-behind-Organisation der NATO zur Zeit des Kalten Krieges, während er den Angriff auf drei Carabinieri von 1972 untersuchte, für den zwei Neo-Faschisten verurteilt wurden; der bei dem Angriff verwendete Sprengstoff stammte vermutlich aus einem NATO-Waffenlager. 622 Gladio-Mitglieder, darunter zwei Personen, die Premierminister bzw. Präsident waren, wurden während der Ermittlungen enttarnt.
25.07.1953 - Geboren:
Kurt-Werner Schulz wird in Falkenstein/Vogtland geboren. Kurt-Werner Schulz war ein Architekt aus Weimar, der als der letzte bekannte Tote des Kalten Krieges gilt.
1953 - Film:
Polizei greift ein (englischer Originaltitel: Pickup on South Street, deutscher Alternativtitel: Lange Finger -harte Fäuste, deutscher Fernsehtitel: Alarm auf der South Street) ist ein US-amerikanischer Spielfilm von Samuel Fuller aus dem Jahr 1953. Dieser Gangsterfilm ist thematisch und stilistisch dem späten Film noir zuzurechnen. Richard Widmark spielt den Taschendieb Skip McCoy, der durch den Diebstahl eines Mikrofilms, der brisante Informationen amerikanischer Kommunisten an die Sowjetunion enthält, zwischen die Fronten des Kalten Kriegs gerät und letztlich die Liebe der bestohlenen Candy (Jean Peters) gewinnt. Der Film wurde sowohl in der deutschen als auch in der französischen Synchronfassung entpolitisiert, indem die kommunistischen Spione durch Drogenhändler ersetzt wurden. Der Film gewann 1953 den Bronzenen Löwen bei den Filmfestspielen in Venedig.

Stab:
Regie: Samuel Fuller
Drehbuch: Samuel Fuller nach einer Geschichte von Dwight Taylor
Produktion: Jules Schermer
Musik: Leigh Harline
Kamera: Joseph MacDonald
Schnitt: Nick DeMaggio

Besetzung: Richard Widmark, Jean Peters, Thelma Ritter, Murvyn Vye, Richard Kiley, Willis Bouchey, Milburn Stone
1951 - Geboren:
Marian Zacharski wird geboren. Marian Zacharski ist ein ehemaliger Nachrichtendienstoffizier, Brigadier des polnischen Innenministeriums zur Zeit des Kalten Krieges u. III RP.
30.09.1947 - Exponierte Ereignisse:
Kalter Krieg: Analog zur Truman-Doktrin der US-Außenpolitik formuliert Andrei Alexandrowitsch Schdanow die Zwei-Lager-Theorie aus sowjetischer Sicht.
24.08.1947 - Geboren:
Werner Stiller wird in Weßmar geboren. Werner Stiller ist ein deutscher Nachrichtendienstler. Er war Oberleutnant der Hauptverwaltung Aufklärung (HVA) und nach Darstellung des Bundesnachrichtendienstes Doppelagent für den BND. Er flüchtete 1979 mit zahlreichen geheimen Unterlagen der DDR-Spionageabteilung HVA in den Westen. Seine Flucht aus der DDR gilt bis heute als eine der spektakulärsten Spionage-Affären im Kalten Krieg.
07.06.1947 - Geboren:
Arthur Nicholson wird geboren. Arthur Donald Nicholson junior, Spitzname „Nick“, war Major der Streitkräfte der Vereinigten Staaten von Amerika sowie Mitarbeiter des militärischen Geheimdienstes und gilt als letztes Opfer des Kalten Krieges.
12.03.1947 - Ereignisse > Politik und Weltgeschehen:
Während des Kalten Krieges veröffentlicht US-Präsident Harry S. Truman in einer Rede vor dem Kongress die auf der Zwei-Lager-Theorie basierende Truman-Doktrin, die am Anfang der US-amerikanischen Containment-Politik zur Eindämmung des Kommunismus steht. (12. März)
22.02.1946 - Geboren:
Fred Halliday wird in Dublin geboren. Frederick Halliday war ein irischer Schriftsteller und Politikwissenschaftler auf dem Feld der Internationalen Beziehungen. Besondere Schwerpunkte seiner akademischen und publizistischen Tätigkeit waren revolutionäre Bewegungen, die Zusammenhänge zwischen Nord-Süd- und Ost-West-Konflikt sowie der Nahe und Mittlere Osten.
12.01.1946 - Geboren:
Ryszard Jan Szurkowski wird in ?wiebodów, Polen, IPA geboren. Ryszard Jan Szurkowski ist ein ehemaliger polnischer Straßenradrennfahrer und dreifacher Weltmeister. Er gilt als der polnische Eddie Merckx, konnte sich allerdings nie unmittelbar mit ihm messen, da er während des Kalten Krieges bei Profirennen im Westen nicht antreten durfte. Szurkowski dominierte in den 1970er Jahren das ostmitteleuropäische Pendant zur Tour de France, die Internationale Friedensfahrt. Nach seiner aktiven Zeit war er 1984 bis 1988 Trainer der Radnationalmannschaft Polens.
1946 - Kritik > Weitere Kritik:
scheiterte der Plan der Vereinigten Staaten, die nuklearen Waffen unter die Kontrolle der UN zu stellen. Einerseits wollten die USA auf die Atombomben nicht verzichten, solange sie nicht sicher sein konnten, dass kein anderes Land sie bauen kann, andererseits wollte die Sowjetunion ihre Forschung nicht einstellen, solange Washington über das Nuklearwaffen-Monopol verfügte. Während des Kalten Krieges versuchte jede Weltmacht, weitere Staaten auf ihre Seite zu ziehen, sie wurden mit großzügigen Wirtschaftshilfen und Ausrüstungen gelockt. Infolgedessen brachen viele Kriege aus, die diese Staaten stellvertretend für die Supermächte ausfochten (Stellvertreterkriege). (Vereinte Nationen)
1946 - Geboren:
Ibn Warraq wird in Rajkot, Indien geboren. Ibn Warraq ist ein Pseudonym, das traditionellerweise von kritischen Denkern im Islam angenommen wurde. Heute arbeitet unter diesem Pseudonym ein Autor, der 1946 in Rajkot in Indien als Muslim geboren wurde, aber sich später als Apostat vom Islam abgewandt hat. Bekanntheit erreicht er mit seiner Forderung nach einem „Kalten Krieg“ der „Aufgeklärten“ gegen den Islam.
22.01.1944 - Geboren:
Khosrow Golsorkhi wird in Rascht geboren. Khosrow Golsorkhi war ein iranischer Journalist, Dichter und kommunistischer Aktivist im Iran während des Kalten Krieges. Khosrow Golsorkhi war Mitglied der Organisation der Volksfedayin Guerilla Iran (چریک های فدایی خلق). Hooman Majd nannte ihn den iranischen Che Guevara.
01.03.1943 - Geboren:
Ortrun Enderlein wird in Trünzig geboren. Ortrun Zöphel-Enderlein ist eine ehemalige Rennrodlerin der DDR. Sie war eine der erfolgreichsten Rennrodlerinnern in den 1960ern. Mit dem Rennrodeln kam sie in ihrem Heimatdorf Raschau im Erzgebirge in Berührung, startete aber während ihrer aktiven Karriere für den SC Traktor Oberwiesenthal. Sie ist die erste Olympiasiegerin (1964 in Innsbruck) ihrer Sportart und gewann zudem unter anderem zwei Weltmeistertitel (1965 in Davos und 1967 in Hammarstrand). Die sportlichen Erfolge der Rennrodler um Thomas Köhler und Ortrun Enderlein wurden in der DDR gefeiert und politisiert. Beider Sportkarriere fiel in eine Zeit inmitten des Kalten Krieges, in der die DDR aufgrund der Hallstein-Doktrin durch die Bundesrepublik Deutschland weder anerkannt war, noch dass sportliche Wettkämpfe zwischen Sportlern beider deutscher Staaten auf deutschem Boden geduldet worden wären. Höhepunkt der Spannungen in Enderleins Sportkarriere war die umstrittene Disqualifikation im „Kufenskandal“ der Olympischen Winterspiele 1968 in Grenoble, als sie wie auch zwei weitere DDR-Sportlerinnen aufgrund des Vorwurfs, mit geheizten Kufen angetreten zu sein, in Führung liegend aus der Wertung genommen wurde. Von DDR-Offiziellen wurde sofort der Verdacht geäußert, dass es sich dabei um eine Intrige gegen die erstmals mit einer eigenständigen Mannschaft bei Olympischen Spielen startende DDR handelte. Nach dem Ende ihrer Sportkarriere war Enderlein als Vertriebsingenieurin tätig. Sie war Präsidiumsmitglied des Rennschlitten- und Bobsportverbandes der DDR und gehörte dem NOK der DDR als persönliches Mitglied an.
18.12.1941 - Geboren:
Jan Kowalczyk wird in Drogomysl geboren. Jan Kowalczyk ist ein ehemaliger polnischer Springreiter. Er nahm an den Olympischen Spielen von 1968, 1972 und 1980 teil. Sein größter Erfolg war der Gewinn der Einzel-Goldmedaille bei den Spielen 1980 in Moskau, die von den meisten westlichen Nationen wegen des Kalten Krieges boykottiert wurden.
1941 - Geboren:
Peter Leibing wird in Hamburg geboren. Peter Leibing war ein deutscher Fotograf. Seine Aufnahme vom über den Stacheldraht springenden Grenzschützer Conrad Schumann gehört als Medienikone zu den bekanntesten Bildern des Kalten Krieges.
01.04.1934 - Geboren:
Wladimir Wladimirowitsch Posner wird in Paris geboren. Wladimir Wladimirowitsch Posner ist ein russischer Journalist und Moderator, der durch sein Eintreten für die Sichtweise der Sowjetunion im Kalten Krieg im Westen bekannt wurde.
29.11.1931 - Geboren:
Efrem Cattelan wird geboren. Efrem Corinto Benjamin Cattelan war ein Schweizer Berufsoffizier und bekleidete den Rang eines Obersten im Schweizer Generalstab. Von 1979 bis 1990 war er Chef der geheimen Kaderorganisation für den Widerstand im feindbesetzten Gebiet Projekt 26 (P-26). Anlass zur Gründung dieser Organisation war das Szenario, dass in der Zeit des Kalten Krieges auch die Schweiz feindbesetzt werden könnte.
19.10.1931 - Geboren:
John le Carré wird in Poole, Dorset, Vereinigtes Königreich geboren. John le Carré ist ein englischer Schriftsteller. Nachdem er selbst für den britischen Geheimdienst gearbeitet hatte, wurde er seit den 1960er Jahren durch seine Spionageromane bekannt. Anfänglich spielten sie zumeist im Milieu des Kalten Kriegs und rankten sich um die Figur des Geheimagenten George Smiley. Ab den 1990er Jahren griffen le Carrés Thriller auch andere Themen auf wie die Verstrickung von Politik und Wirtschaft. Seine Werke wurden vielfach verfilmt.
02.03.1931 - Geboren:
Michail Sergejewitsch Gorbatschow wird in Priwolnoje in der sowjetischen Region Stawropol geboren. Michail Sergejewitsch Gorbatschow ist ein russischer Politiker und war von März 1985 bis August 1991 Generalsekretär des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei der Sowjetunion (KPdSU) und von März 1990 bis Dezember 1991 Präsident der Sowjetunion. Durch seine Politik der Glasnost (wörtlich: „Offenheit“) und der Perestroika (wörtlich: „Umbau“) leitete er das Ende des Kalten Krieges ein. Er erhielt 1990 den Friedensnobelpreis.
1931 - Geboren:
Joseph Green (Autor) wird in Florida geboren. Joseph Lee Green ist ein US-amerikanischer Wissenschaftsjournalist, der viele Jahre bei der NASA im John-F.-Kennedy-Raumfahrtzentrum arbeitete. Seit 1962 schrieb er regelmäßig Science Fiction, die meist die Begegnung mit außerirdischen Intelligenzen zum Thema hatte. Greens Aliens sind dabei keine Horrorgestalten, die an primitive Ängste appellieren, sondern nur fremde Kreaturen, die es zu verstehen gilt. Dieser positive Ansatz der gewaltfreien Konfliktlösung zu Zeiten des Kalten Kriegs, in denen seine Romane entstanden, gibt Greens Romanen und Erzählungen eine sympathische Anmutung. Seit mehreren Jahren veröffentlicht Green Kurzgeschichten in online Magazinen.
1931 - Geboren:
Efrem Cattelan wird geboren. Efrem Cattelan ist ein Schweizer Berufsoffizier. Von 1979 bis 1990 war er Chef der geheimen Widerstandsorganisation P-26. Anlass zur Gründung dieser Organisation war die Vorstellung, dass in der Zeit des Kalten Krieges auch die Schweiz feindbesetzt werden könnte.
11.05.1928 - Geboren:
Bruder Andrew wird in Sint Pancras, Niederlande geboren. Anne van der Bijl, genannt Bruder Andrew, ist ein evangelischer Missionar und Gründer der Organisation Open Doors. Bekannt wurde er durch den Schmuggel von Bibeln in den Ostblock während des Kalten Krieges, der ihm den Spitznamen „Gottes Schmuggler“ einbrachte.
1928 - Geboren:
Michael Csizmas wird als Mihály Csizmás geboren. Michael Csizmas ist ein ungarischstämmiger Sachbuchautor zum Thema Kalter Krieg, Kommunismus und Ostblock.
30.10.1925 - Geboren:
Wolfgang Vogel (Rechtsanwalt) wird in Wilhelmsthal, Kreis Habelschwerdt, Niederschlesien geboren. Wolfgang Heinrich Vogel war Rechtsanwalt in der DDR, Organisator des ersten Agentenaustausches (1962) im Kalten Krieg und später Unterhändler der DDR beim so genannten Häftlingsfreikauf.
31.05.1925 - Geboren:
Donn A. Starry wird in New York City geboren. Donn Albert Starry war ein US-amerikanischer General der US-Army und Militärhistoriker, der nach den Konflikten in Südostasien während des Vietnamkrieges und des Kalten Krieges eine Doktrin zur Kriegsführung für die US Army erarbeitete.
15.06.1924 - Geboren:
Jonathan Dean wird in New York City geboren. Jonathan Dean war ein US-amerikanischer Diplomat, dessen Karriere im Kalten Krieg begann. Er entwickelte sich auf Seiten der NATO zum angesehensten Spezialisten in Abrüstungsfragen und trat 1987 an die Öffentlichkeit mit der These, in Europa sei der Höhepunkt einer militärischen Konfrontation zu diesem Zeitpunkt überschritten.
1924 - Geboren:
Wjatscheslaw Jerwandowitsch Keworkow wird in Moskau geboren. Wjatscheslaw Jerwandowitsch Keworkow war maßgeblich als „back channel“, wie solche Geheimverbindungen in der Diplomatensprache heißen, für den direkten Kontakt zwischen der Führung der Sowjetunion und der Bundesrepublik Deutschland tätig. Zusammen mit seinem deutschen Gegenüber, Egon Bahr, trug dieser inoffizielle Kanal maßgeblich zum Austausch der beiden Länder im Kalten Krieg bei, sodass Willy Brandt und Leonid Breschnew direkt über Fragen zur Ostpolitik miteinander kommunizieren konnten.
11.07.1923 - Geboren:
Richard Pipes wird in Cieszyn geboren. Richard Pipes ist ein US-amerikanischer Historiker, der sich auf die Geschichte Russlands und der Sowjetunion spezialisiert hat. Während des Kalten Krieges stand er einem Gremium von auswärtigen Experten namens Team B vor, das die strategischen Ziele und Kapazitäten der Sowjetregierung für die CIA analysierte.
27.05.1923 - Geboren:
Henry Kissinger wird in Fürth, Deutsches Reich als Heinz Alfred Kissinger geboren. Henry Alfred Kissinger ist ein US-amerikanischer Politikwissenschaftler und ehemaliger Politiker der Republikanischen Partei. Der Deutschamerikaner Kissinger spielte in der Außenpolitik der Vereinigten Staaten zwischen 1969 und 1977 eine zentrale Rolle; er war Vertreter einer harten Realpolitik wie auch einer der Architekten der Entspannung im Kalten Krieg. Von 1969 bis 1973 war Kissinger Nationaler Sicherheitsberater, von 1973 bis 1977 Außenminister der Vereinigten Staaten. 1973 erhielt er gemeinsam mit Lê ??c Th? den Friedensnobelpreis für ein Waffenstillstands- und Abzugsabkommen mit Nordvietnam. Von 1977 bis 1981 war Kissinger Direktor der amerikanischen Denkfabrik Council on Foreign Relations.
13.02.1922 - Geboren:
Wolfgang Schollwer wird in Potsdam geboren. Wolfgang Schollwer ist ein in Bonn lebender ehemaliger Ministerialreferent, Parteipolitiker, Funktionär und Autor, der als „Vordenker liberaler Entspannungspolitik“ in der Ost-West-Auseinandersetzung des „Kalten Krieges“ bekannt wurde. Von ihm stammen die Deutschlandpläne („Schollwer-Pläne“) der Freien Demokratischen Partei (FDP) von 1962 und 1967, in denen eine Politik der Annäherung der damals bestehenden beiden deutschen Staaten konzipiert wurde.
07.08.1921 - Geboren:
Anatoli Grigorjewitsch Mereschko wird in Nowotscherkassk, Oblast Rostow geboren. Anatoli Grigorjewitsch Mereschko ist ein ehemaliger hoher sowjetischer Militär während der Zeit des Kalten Krieges. Von 1969 bis 1983 war er Chef der operativen Verwaltung und stellvertretender Chef des Stabes der Vereinigten Streitkräfte der Staaten des Warschauer Paktes.
23.03.1919 - Geboren:
Anatoli Iwanowitsch Gribkow wird in Duchowoje bei Liski, heute Oblast Woronesch geboren. Anatoli Iwanowitsch Gribkow war ein hoher sowjetischer Militär während der Zeit des Kalten Krieges. Bis zu seiner Pensionierung 1988 war er der Stabschef des Warschauer Paktes.
1919 - Geboren:
Emile de Antonio wird in Scranton, Pennsylvania geboren. Emile de Antonio war ein US-amerikanischer Regisseur und Produzent von Dokumentarfilmen. De Antonio sah seine Filme als eine Art Geschichte des Kalten Krieges.
29.05.1917 - Geboren:
John Fitzgerald Kennedy wird in Brookline, Massachusetts geboren. John Fitzgerald „Jack“ Kennedy, aufgrund seiner Initialen auch JFK genannt, war von 1961 bis 1963 der 35. Präsident der Vereinigten Staaten. In seine Amtszeit in der Hochphase des Kalten Krieges fielen historische Ereignisse wie die Kuba-Krise, der Bau der Berliner Mauer, der Beginn des amerikanischen Raumfahrtprogramms und des späteren Vietnamkriegs sowie die Bürgerrechtsbewegung der afro-amerikanischen Bevölkerung. Er war Mitglied der Demokratischen Partei. Wegen seiner Jugend und seines Charismas verkörperte er für viele die Hoffnung auf eine Erneuerung der Vereinigten Staaten. Kennedy war der erste katholische US-Präsident. Die Hintergründe seiner Ermordung 1963 sind bis heute umstritten.
03.01.1917 - Geboren:
Vernon A. Walters wird in New York geboren. Vernon Anthony Walters war ein US-amerikanischer Soldat, Nachrichtendienstler und Diplomat. Er diente über fünf Jahrzehnte lang acht verschiedenen US-Präsidenten als antikommunistischer Kämpfer im Kalten Krieg, zunächst in ausführender Rolle, später als Planer von offenen und verdeckten Aktionen und Verhandlungen in aller Welt.
14.06.1916 - Geboren:
Jacob Talmon wird in Rypin, Polen geboren. Jacob Leib Talmon war ein israelischer Historiker und Professor für zeitgenössische Geschichte an der Universität von Jerusalem. Er wurde aufgrund seines scharfen Anti-Marxismus, der sich durch sein gesamtes Werk zieht, als „Kalter-Kriegs-Liberaler“ eingeordnet.
1916 - Geboren:
Jan Hanč wird in Plzeň geboren. Jan Hanč, bedeutender tschechischer Athlet und Schriftsteller. Seinerzeit tschechischer Meister im 100-Meter-Lauf und Teilnehmer an den Olympischen Spielen von 1936. Mitglied der Gruppe 42. Seine Literatur ist von sehr gesellschafts- und kulturkritischen Andeutungen geprägt, wodurch sie vor dem Prager Frühling und nach dem Ende des Ost-West-Konfliktes besondere Bedeutung erlangte.
10.11.1912 - Geboren:
Sándor Barcs wird in Szeged geboren. Sándor Barcs war ein ungarischer Politiker, Journalist, Autor und Sportfunktionär. Er war u. a. Präsident des ungarischen Fußballverbandes MLSZ. Während des Kalten Krieges bekleidete er weitere Ämter, vor allem im staatlichen Medienbereich.
26.12.1909 - Geboren:
Herbert Petschow wird in Dresden geboren. Herbert Paul Hermann Petschow war ein deutscher Rechtshistoriker und Altorientalist. Seine wissenschaftliche Karriere war wohl eine der außergewöhnlichsten deutsch-deutschen Akademikerkarrieren in der Zeit des Ost-West-Konfliktes. Der Umgang mancher hochschulpolitischer Entscheidungsträger der ehemaligen DDR mit Petschow war ein Beispiel für die ideologisch und mithin unsachgemäß geführte Hochschulpolitik der DDR.
12.12.1909 - Geboren:
Werner Tutter wird in Prag-Smíchov geboren. Kurt Werner Tutter war ein deutscher Kriegsverbrecher im Zweiten Weltkrieg und während des Kalten Krieges als Agent der Staatssicherheit der Tschechoslowakischen Sozialistischen Republik (?SSR) tätig.
03.07.1908 - Geboren:
Fritz G. A. Kraemer wird in Essen geboren. Fritz Gustav Anton Kraemer war Senior Civilian Advisor beim Chief of Staff of the Army im Verteidigungsministerium der Vereinigten Staaten. Er war eine Schlüsselfigur der US-Außen- und Sicherheitspolitik in nahezu der gesamten Zeit des Kalten Krieges und eine prägende Persönlichkeit der neokonservativen Bewegung in den USA, der er selbst aber nicht angehörte.
10.06.1904 - Geboren:
William S. Schlamm wird als Wilhelm Siegmund Schlamm in Przemyśl, Galizien, Österreich-Ungarn, heute Polen geboren. William S. Schlamm war ein politischer Publizist. Er schrieb bis in die 1930er Jahre für kommunistische Organe, wechselte im US-amerikanischen Exil zum Konservatismus und galt nach seiner Rückkehr nach Europa als einer der bekanntesten „Kalten Krieger“ in der deutschsprachigen Publizistik.
16.02.1904 - Geboren:
George F. Kennan wird in Milwaukee, Wisconsin geboren. George Frost Kennan war ein US-amerikanischer Historiker und Diplomat. Sein Name ist verbunden mit dem Marshallplan sowie der Containment-Politik in der Zeit des Kalten Krieges.
05.02.1902 - Geboren:
Hilde Benjamin wird in Bernburg geboren. Hilde Benjamin, geb. Lange, war eine deutsche Rechtsanwältin und nach dem Zweiten Weltkrieg in der DDR Justizministerin und Vorsitzende Richterin in einer Reihe von politischen Schauprozessen während des Kalten Krieges in den 1950er Jahren.
19.06.1896 - Geboren:
Rajani Palme Dutt wird in Cambridge geboren. Rajani Palme Dutt war ein britischer kommunistischer Politiker, Journalist und Autor. Der gleichermaßen publizistisch wie politisch engagierte Dutt war über vier Jahrzehnte lang eine Schlüsselfigur im Führungsapparat der Communist Party of Great Britain. Obwohl er die eigentliche Führung der Partei nur kurz und unter außergewöhnlichen Umständen innehatte und ansonsten über lange Zeiträume eher informell oder im Rahmen eines Leitungskollektivs Einfluss ausübte, gilt er heute als „the most important figure in the Communist Party of Great Britain.“ Um die Mitte des 20. Jahrhunderts war er zudem der weltweit – insbesondere in den britischen Kolonien und Dominions – meistrezipierte marxistische Theoretiker englischer Sprache. Allerdings war der menschlich schwierige, als „cold fish“ beschriebene Dutt innerparteilich durchaus umstritten und außerhalb der Partei – vor allem bei nichtkommunistischen Linken – nicht selten regelrecht verhasst. Zu diesem noch immer weitgehend wirksamen Negativbild trug insbesondere die im Zuge des Kalten Krieges durch die britische Publizistik verbreitete Charakterisierung Dutts – „the prototype of the Communist robots“ – bei, die nach seinem Tod fast unverändert von der eurokommunistischen Strömung in der CPGB übernommen wurde.
19.11.1892 - Geboren:
Angelo Tasca wird in Moretta, Piemont geboren. Angelo Tasca war ein italienischer und französischer Politiker und Journalist. Tasca war einer der Mitbegründer des Partito Comunista Italiano (PCI) und später ein Funktionär des Vichy-Regimes, der auch mit der belgischen Exilregierung und Résistance kollaborierte. Nach dem Zweiten Weltkrieg endete seine politische Karriere, aber er setzte sich im Kalten Krieg publizistisch für Antikommunismus, insbesondere Antistalinismus, ein.
27.12.1883 - Geboren:
Cyrus Eaton wird in Pugwash, Kanada geboren. Cyrus Stephen Eaton war ein erfolgreicher Investment-Banker, Geschäftsmann und Philanthrop in den USA. Weltbekannt wurde er durch seine Einladung zur sogenannten Pugwash-Konferenz während des Kalten Krieges.
1868 - Werk:
Sankt Barthelmä, Roman (Hermann von Schmid)

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