2002 - Größte Erfolge:
3.Platz im Steher Preis (Zoom Dancer) (Gerald Geisler)
1973 - Werke:
El derecho y el revés (Gabriel Celaya)
28.03.1930 - Ereignisse > Politik und Weltgeschehen:
Konstantinopel erhält offiziell den Namen Istanbul, nachdem die Stadt in der Bevölkerung schon lange so genannt worden ist. Ferner wird die Hauptstadt Angora nunmehr als Ankara bezeichnet. (28. März)
1930 - Politik & Weltgeschehen:
28. März: Konstantinopel erhält offiziell den Namen „Istanbul
1928 - Waffenerwerb:
Nordafrika (Marrakesch, Fès, Algier, Tunis, Kairo), Türkei , Griechenland (Athen), Italien (Neapel, Rom, Florenz, Venedig) als auch Zwischenstopps auf der Heimreise in Paris und London (George Cameron Stone)
1918 - Mitarbeiter:
Friedrich Schrader, Korrespondent in Konstantinopel bis (Kölnische Zeitung)
1915 - Ereignisse > Politik und Weltgeschehen:
Mit der Verhaftung der ersten 200-400 aus der armenischen Oberschicht in Konstantinopel auf Anordnung von Innenminister Talat Pascha beginnt im Osmanischen Reich der Völkermord an den Armeniern, die Verfolgung der Pontosgriechen und der Völkermord an den Aramäern. (24. April)
1912 - Europa & Mittelmeerraum:
17./18. November: Bulgarien versucht vergeblich, Konstantinopel einzunehmen.
1911 - Herkunft und Werdegang:
Botschaftsrat in Konstantinopel (Gerhard von Mutius)
09.01.1901 - Europa:
Nach dem Bekanntwerden eines tödlichen Pestfalles in Konstantinopel (heute Istanbul) wird der Personen- und Güterverkehr zwischen Rumänien und dem Osmanischen Reich vorläufig eingestellt. Auch der Orient-Express verkehrt nicht mehr. In den folgenden Wochen häufen sich weltweit Meldungen über Pestfälle in Hamburg, Kingston upon Hull und Kapstadt.
1897 - Werk:
Smaragda: Roman aus Konstantinopel, Stuttgart (August Wilhelm Otto Niemann)
1893 - Porträts:
Konstantinopel (Jan Ciągliński)
1885 - Ehrung:
Ehrenmitglied der Griechischen Philologischen Gesellschaft zu Konstantinopel (Iwan von Müller)
05.06.1883 - Wirtschaft:
Der erste Orient-Express startet vom Pariser Ostbahnhof zur Fahrt nach Warna am Schwarzen Meer, wo die Reisenden ein Schiff nach Konstantinopel nehmen können.
1871 - Ehrung:
μέλος ἐπίτιμον des ἑλληνικὸς σίλλογος φιλολογικός zu Konstantinopel (Moritz Schmidt)
05.06.1870 - Katastrophen:
Im Stadtteil Pera wütet in Konstantinopel ein großer Brand, dem mindestens 3.000 Häuser sowie etwa 1.300 Bewohner zum Opfer fallen.
22.04.1821 - Ereignisse:
Nach Beginn des Griechischen Unabhängigkeitskrieges wird der Ökumenische Patriarch Gregorios V. in Konstantinopel auf Befehl von Sultan Mahmud II. an einer Kirchentür aufgehängt.
16.11.1808 - Politik & Weltgeschehen:
Sultan Mustafa IV. wird in Konstantinopel ermordet. Sein Bruder Mahmud II. wird neuer Herrscher im Osmanischen Reich.
1800 - Osmanisches Reich:
21. März: Russland und das Osmanische Reich verabreden im Vertrag von Konstantinopel die Bildung der Republik der Ionischen Inseln. Sie ist der Hohen Pforte tributpflichtig.
14.09.1509 - Katastrophen:
Ein Erdbeben zerstört Teile von Konstantinopel und fordert etwa 13.000 Tote.
1472 - Weitere Ereignisse weltweit:
Iwan III. aus Russland heiratet Prinzessin Sophia aus Konstantinopel.
07.04.1453 - Byzantinisches Reich/Osmanisches Reich:
Das christliche Konstantinopel wird von den Türken vollends eingeschlossen und bis zu seinem Fall belagert.
1453 - Ereignisse und Entwicklungen:
fällt Konstantinopel an das Osmanische Reich. (15. Jahrhundert)
1453 - Ereignisse > Politik und Weltgeschehen > Byzantinisches Reich/Osmanisches Reich:
Eroberung von Konstantinopel : Konstantinopel (heute Istanbul) wird am 29. Mai von den Osmanen unter Sultan Mehmed II. erobert. Dies gilt als endgültiges Ende des Byzantinischen Reichs, dessen letzter Kaiser bei der Einnahme der Stadt fällt. Die Halbinsel Peloponnes verbleibt unterdessen noch bis 1460 und das Kaiserreich Trapezunt bis 1461 unter griechischer Herrschaft. Faktisches Ende des Oströmischen Reiches, früher mit dem Ende des Mittelalters gleichgesetzt. (1453)
1453 - Byzantinisches Reich/Osmanisches Reich:
Eroberung von Konstantinopel (1453): Konstantinopel (heute Istanbul) wird am 29. Mai von den Osmanen unter Sultan Mehmed II. erobert. Dies gilt als endgültiges Ende des Byzantinischen Reichs, dessen letzter Kaiser bei der Einnahme der Stadt fällt. Die Halbinsel Peloponnes verbleibt unterdessen noch bis 1460 und das Kaiserreich Trapezunt bis 1461 unter griechischer Herrschaft. Faktisches Ende des Oströmischen Reiches, früher mit dem Ende des Mittelalters gleichgesetzt.
03.02.1451 - Osmanisches Reich:
Nach dem Tod von Sultan Murad II. übernimmt sein Sohn Mehmed II., der spätere Eroberer Konstantinopels, die Macht im Osmanischen Reich.
1442 - Osmanisches Reich:
Die türkischen Osmanen unter Sultan Murad II. belagern erfolglos Konstantinopel, die unter der Herrschaft des byzantinischen Kaiser Johannes VIII. steht.
1402 - Politik & Weltgeschehen:
Die seit 1394 andauernde Belagerung Konstantinopels durch die Osmanen wird aufgehoben.
1394 - Politik & Weltgeschehen:
Beginn einer achtjährigen Belagerung Konstantinopels durch die Osmanen, die nach der Niederlage Bayezids I. gegen Tamerlan bei Angora aufgehoben wird.
1355 - Leben:
auf dem Weg nach Konstantinopel verstorben (Stefan Uroš IV. Dušan)
1351 - Religion:
Zweites hesychastisches Konzil in Konstantinopel bestätigt endgültig die Rechtgläubigkeit der Lehre des Gregor Palamas.
1314 - Weitere Ereignisse in Europa:
Der spätere serbische König Stefan Uroš III. Dečanski erhebt sich gegen seinen Vater Stefan Uroš II. Milutin, wird gefangengenommen, geblendet und ins Exil nach Byzanz geschickt.
1275 - Religion:
Johannes XI. wird Patriarch von Konstantinopel.
01.01.1259 - Byzantinisch-Fränkische Kriege:
Michael Palaiologos lässt sich neben dem seit dem Vorjahr regierenden neunjährigen Johannes IV. Laskaris zum Mitkaiser im Kaiserreich Nikaia, einem Nachfolgestaat des Byzantinischen Reichs, ausrufen und bringt damit das bis 1453 regierende Geschlecht der Palaiologen an die Macht. Da in Konstantinopel immer noch der lateinische Kaiser Balduin II. herrscht, regiert er vorläufig von Nicäa aus.
1239 - Kreuzzüge:
Balduin II. wird zum Kaiser von Konstantinopel gekrönt.
1235 - Kreuzzüge:
Der byzantinische Kaiser Johannes III. belagert mit Unterstützung der Bulgaren unter Iwan Asen II. erfolglos Konstantinopel. Der lateinische Kaiser Johann von Brienne kann die Angreifer mit diplomatischen Mitteln zur Aufgabe der Belagerung bewegen.
09.04.1217 - Übriges Europa:
Peter von Courtenay wird in Rom von Papst Honorius III. zum Kaiser des Lateinischen Kaiserreichs von Konstantinopel gesalbt. Doch wird der neue Kaiser sein Reich keinen einzigen Tag regieren, weil er im Verlauf der Anreise gefangen genommen wird.
05.02.1204 - Vierter Kreuzzug:
Alexios V. wird in Konstantinopelbyzantinischer Kaiser, zu einem Zeitpunkt, als das Heer des vierten Kreuzzugs die Stadt belagert.
1204 - Vierter Kreuzzug:
Vierter Kreuzzug: Unter Führung des Dogen Dandolo zieht ein venezianisch-fränkisches Kreuzfahrerheer gegen Konstantinopel. Januar: Isaak II. und Alexios IV. werden von Alexios V. gestürzt und später getötet. März: Die Kreuzfahrer unterzeichnen einen Vertrag über die Aufteilung des Byzantinischen Reichs. April: Der Angriff auf die Kaiserstadt Konstantinopel beginnt. 13. April: Kaiser Alexios V. flieht, die Verteidigung der Stadt bricht zusammen, die Kreuzfahrer erobern und plündern die Stadt. Das Verhältnis der orthodoxen Christen zur westeuropäischen, katholischen Kultur wird durch dieses Ereignis bis in die heutige Zeit schwer belastet. 12. Mai: Graf Balduin von Flandern und Hennegau wird als Balduin I. zum ersten Kaiser des neuen lateinischen Kaiserreichs gekrönt. Die aus Konstantinopel vertriebenen Brüder Theodor I. und Konstantin (XI.) Laskaris versammeln einige emigrierte byzantinische Adlige um sich und gründen das Kaiserreich Nikaia. Alexios I. Komnenos gründet mit dem Kaiserreich Trapezunt einen weiteren Nachfolgestaat des Byzantinischen Reichs.
1204 - Mittelalter:
Die Kreuzfahrer des Vierten Kreuzzuges erobern und plündern Konstantinopel. (Zeittafel Rom)
01.08.1203 - Vierter Kreuzzug:
Alexios IV. wird von seinem Vater Isaak II. zum Mitkaiser im Byzantinischen Reich bestimmt. Er übernimmt die faktische Herrschaft auf Druck der in Konstantinopel weilenden Kreuzfahrer des Vierten Kreuzzugs. Sein Vater ist durch achtjährige Kerkerhaft und Blendung nach dem Staatsstreich seines Bruders Alexios III. gehandicapt.
1203 - Religion & Kultur:
Der Geschichtsschreiber Robert de Clari erwähnt, er habe ein Tuch (möglicher Weise das Turiner Grabtuch) mit dem Abdruck des Herrn in Konstantinopel gesehen.
1202 - Vierter Kreuzzug:
Dezember: Alexios Angelos, Sohn des gestürzten byzantinischen Kaisers Isaak II., verspricht den Kreuzfahrern reiche Belohnung bei der Unterstützung seiner Machtansprüche gegen Alexios III.. Der Vierte Kreuzzug wendet sich gegen Byzanz.
1189 - Dritter Kreuzzug:
Bei Konstantinopel weigert sich der byzantinische Kaiser Isaak II. Friedrich Barbarossas Heer über den Bosporus zu befördern. Dieser erzwingt den Transport schließlich durch Einnahme der byzantinischen Städte Adrianopel und Pelopolis. Die Überfahrt erfolgt schließlich von Gallipoli über den Hellespont.
1189 - Religion:
Leon Theotokites wird Patriarch von Konstantinopel.
1182 - Politik & Weltgeschehen:
„Lateinerpogrom“: In den Wirren um die Thronfolge zur Machtergreifung des Andronikos I. Komnenos kommt es in Konstantinopel zu einem Aufstand, bei dem nahezu die gesamte „lateinische“ Bevölkerung (Genuesen und Pisaner) ermordet und ihr Stadtviertel niedergebrannt wird.
1171 - Politik & Weltgeschehen:
12. März: Nach Ausschreitungen, bei denen das Viertel der genuesischen Kaufleute in Konstantinopel, zerstört wird, lässt Kaiser Manuel I. Komnenos im gesamten Byzantinischen Reich alle Kaufleute Venedigs verhaften, einkerkern und ihren Besitz konfiszieren. Nur wenige können fliehen. (Vgl. Vorgeschichte des Vierten Kreuzzugs)
1171 - Politik & Weltgeschehen:
September: Eine venezianische Kriegsflotte mit 120 Schiffen läuft als Strafexpedition gegen Byzanz aus, überwintert auf Chios, muss aber im Frühjahr 1172 erfolglos umkehren, nachdem die Pest unter den Schiffsbesatzungen ausbricht und Tausende dahinrafft.
1097 - Kreuzzüge:
Bis April: Die Kreuzfahrer des ersten Kreuzzugs erreichen Konstantinopel.
1075 - Europa:
Kosmas I. wird Patriarch von Konstantinopel.
16.07.1054 - Religion:
Der päpstliche Gesandte Humbert von Silva Candida legt eine Bannbulle für Patriarch Michael I. in der Hagia Sophia in Konstantinopel nieder. Die führt zum Morgenländisches Schisma, der Spaltung des Christentums in orthodoxe und katholische Kirche), als Endpunkt einer jahrhundertelangen Entwicklung, in der sich Ost- und Westhälfte des ehemaligen römischen Reiches in politischer und kultureller Hinsicht immer mehr auseinandergelebt hatten.
988 n. Chr. - Religion:
Großfürst Wladimir I., Herrscher der Kiewer Rus, empfängt die orthodoxe Taufe. Durch den hauptsächlich auf Konstantinopel ausgerichteten Handel war es, trotz anfänglicher Eroberungsversuche seitens der Rus, zu engen Kontakten mit Byzanz gekommen, die zur christlichen Missionierung und schließlich zum Übertritt der Rus zum orthodoxen Glauben führten. In Kiew werden heidnische Tempel zerstört und slawische Götzenbilder in den Dnjepr geworfen (siehe auch Slawische Mythologie).
941 n. Chr. - Europa:
Großfürst Igor von Kiew greift mit einer Flotte Konstantinopel an, scheitert aber am griechischen Feuer der Verteidiger.
913 n. Chr. - Europa:
Belagerung von Konstantinopel durch Simeon von Bulgarien.
02.09.911 n. Chr. - Politik & Weltgeschehen:
Abgesandte des Warägerfürsten Oleg unterzeichnen in Konstantinopel einen Vertrag, der den Handelsaustausch zwischen der Kiewer Rus und dem byzantinischen Reich und die Rechtsstellung der russischen Kaufleute regelt. Die bestehenden Differenzen, die zu kriegerischen Konflikten geführt hatten, werden ausgeräumt.
865 n. Chr. - Politik & Weltgeschehen:
Erneuter Angriff der Rus auf Konstantinopel.
18.06.860 n. Chr. - Politik & Weltgeschehen:
Die in Kiew residierenden Warägerfürsten Askold und Dir unternehmen einen Feldzug gegen Konstantinopel, als sich Kaiser Michael III. auf einem Feldzug gegen die Araber befindet. Die Belagerung von Konstantinopel muss am 4. August abgebrochen werden, nachdem die Flotte der Angreifer im Sturm vernichtet wird.
813 n. Chr. - Byzantinisches Reich:
Nach dem Fall Adrianopels folgt die Belagerung von Konstantinopel durch die Bulgaren.
766 n. Chr. - Europa:
Kaiser Konstantin V. lässt den Valens-Aquädukt in Konstantinopel renovieren.
10.02.754 n. Chr. - Religion:
Das Konzil von Hiereia bei Konstantinopel tritt unter dem Vorsitz von Kaiser Konstantin V. zusammen. Es verurteilt die Ikonen und verurteilt Johannes von Damaskus als Ketzer. 787 wird es für ungültig erklärt.
746 n. Chr. - Katastrophen:
In Konstantinopel bricht die Pest aus.
743 n. Chr. - Europa:
Kaiser Konstantin V. gelingt die Einnahme seiner Hauptstadt Konstantinopel, die der Usurpator Artabasdos besetzt hatte; dieser wird vom Kaiser getötet.
742 n. Chr. - Europa:
Nachdem der Usurpator Artabasdos sich der Stadt Konstantinopel bemächtigt hat, wird diese von Kaiser Konstantin V., der sich in Kleinasien aufgehalten hat, belagert.
26.10.740 n. Chr. - Katastrophen:
Ein schweres Erdbeben erschüttert Konstantinopel.
710 n. Chr. - Europa:
Papst Konstantin I. besucht Konstantinopel, um mit Kaiser und Patriarch die Ergebnisse der Trullanischen Synode zu besprechen. Es ist der letzte Besuch eines Papstes in dieser Stadt für über 750 Jahre.
691 n. Chr. - Ereignisse:
Herbst: Im Kuppelsaal des Kaiserpalastes in Konstantinopel findet die Trullanische Synode statt. Papst Sergius I. anerkennt die Beschlüsse des Trullanums auf Druck des byzantinischen Kaisers.
674 n. Chr. - Belagerung von Konstantinopel:
Islamische Expansion: Beginn einer mehrjährigen Belagerung von Konstantinopel durch die Araber unter Muʿāwiya I. (bis 678).
672 n. Chr. - Islamische Expansion:
Die Araber überfallen das byzantinische Smyrna; in dieser Zeit setzen sie sich auch in Kyzikos in unmittelbarer Nähe von Konstantinopel fest.
669 n. Chr. - Politik & Weltgeschehen:
Islamische Expansion: Die Muslime müssen die erste Belagerung von Konstantinopel (seit 668) abbrechen.
668 n. Chr. - Islamische Expansion:
668/669: Erster arabischer Vorstoß nach Konstantinopel und Belagerung der Stadt.
668 n. Chr. - Byzantinisches Reich:
Konstantin IV. wird nach der Ermordung seines Vorgängers Kaiser des Byzantinischen Reiches. Er verlegt seine Residenz wieder nach Konstantinopel.
12.09.654 n. Chr. - Politik & Weltgeschehen:
Dem abgesetzten Papst Martin I. wird, nachdem er ein Jahr in schwerer Haft auf Naxos verbracht hatte, in Konstantinopel der Prozess gemacht. Zunächst wird auf Todesstrafe entschieden, das Urteil dann aber in lebenslange Verbannung auf die Krim umgewandelt, wo er sechs Monate später an den Folgen der ihm zugefügten Behandlung stirbt.
14.09.641 n. Chr. - Geschichte:
Das Volk stürmt den Kaiserpalast von Konstantinopel und verstümmelt die Regentin Martina und ihren Sohn, Kaiser Heraklonas, der abgesetzt wird und wenig später stirbt. Unangefochtener Kaiser ist nun Konstans II. (bis 668).
628 n. Chr. - Asien:
September: Kaiser Herakleios kehrt im Triumphzug von seinem Perser-Feldzug nach Konstantinopel zurück, wobei er das zurückgewonnene Heilige Kreuz mitführt.
29.07.626 n. Chr. - Europa:
7. August: Konstantinopel wird durch die Awaren, Slawen und Perser belagert (Belagerung von Konstantinopel).
619 n. Chr. - Europa:
Erster Angriff der Awaren auf Konstantinopel nach einer Schlacht bei Herakleia am Marmarameer.
612 n. Chr. - Politik & Weltgeschehen:
um 612: Awaren und Slawen nehmen ihre Plünderungszüge auf dem Balkan wieder auf. Die Slawen beginnen mit der flächendeckenden Landnahme auf dem Balkan. Da sich für Ostrom gleichzeitig die Lage an der persischen Front dramatisch verschlechtert, kann es diese Entwicklung nicht verhindern. Um 625 befinden sich auf der Balkanhalbinsel nur noch vereinzelte Kastelle und einige größere Städte wie Konstantinopel und Thessaloniki in oströmischer Hand.
04.10.610 n. Chr. - Oströmisches Reich:
Herakleios, der Sohn des Statthalters von Karthago, nimmt nach einem kurzen Bürgerkrieg Konstantinopel ein und stürzt den Kaiser Phokas, der grausam verstümmelt wird.
603 n. Chr. - Europa:
Der spätere Papst Bonifatius III. wird Gesandter der römischen Kurie in Konstantinopel.
598 n. Chr. - Politik & Weltgeschehen:
30. März: Die Awaren brechen während der Balkanfeldzüge des Maurikios die Belagerung von Tomis ab und schlagen Komentiolos bei Iatrus in die Flucht, anschließend stoßen sie bis kurz vor Konstantinopel, wo sie durch die Pest hohe Verluste erleiden. Schließlich ziehen sie gegen Zahlungen ab.
597 n. Chr. - Oströmisches Reich:
Kaiser Maurikios erkrankt schwer und regelt seine Nachfolge: Sein älterer Sohn soll ihm als Kaiser in Konstantinopel nachfolgen, der zweitgeborene hingegen das weströmische Kaisertum erneuern und in Rom residieren. Die beiden übrigen Söhne sind eventuell als Unterkaiser vorgesehen. Die Regelung tritt nie in Kraft.
591 n. Chr. - Asien:
Der persische Großkönig Chosrau II., der vor dem Usurpator Bahram Chobin nach Konstantinopel geflohen war, kann mit oströmischer Hilfe seinen Thron zurückerobern. Dafür gesteht er Ostrom einige Grenzgebiete in Armenien und Georgien zu. Bahram flieht vermutlich zu den Göktürken.
559 n. Chr. - Ereignisse:
Einfall der Hunno-Bulgaren in das Oströmische Reich; sie werden bei Konstantinopel von Belisar zurückgeschlagen.
07.05.558 n. Chr. - Religion & Kultur:
Die Kuppel der Hagia Sophia in Konstantinopel stürzt ein. Kaiser Justinian I. veranlasst umgehend den Wiederaufbau.
553 n. Chr. - Ereignisse:
Das Fünfte Ökumenische Konzil tagt in Konstantinopel. (6. Jahrhundert)
551 n. Chr. - Katastrophen:
Erdbeben im östlichen Mittelmeergebiet: Nach einer schweren Welle von Erdbeben in Mittelgriechenland kommt es zu weiteren in Konstantinopel, Tyros, Sidon, Berytos, Byblos und Petra, die große Zerstörungen anrichten. An der Mittelmeerküste führt dies zugleich zu großen Flutwellen.
544 n. Chr. - Religion:
Kaiser Justinian I. zitiert Papst Vigilius nach Konstantinopel, um diesen für seine monophysiten-freundliche Politik zu gewinnen. Justinians Ziel ist dabei insbesondere die Verurteilung der drei Theologen Ibas von Edessa, Theodoret von Kyrrhos und Theodor von Mopsuestia (siehe: Dreikapitelstreit).
540 n. Chr. - Europa:
Mai: Den oströmischen Truppen unter Belisar gelingt die Eroberung der ostgotischen Residenzstadt Ravenna. Witichis gerät in Gefangenschaft und wird nach Konstantinopel gebracht. Den ostgotischen Widerstand setzt Hildebad fort.
27.12.537 n. Chr. - Kultur & Religion:
Der Bau der Hagia Sophia in Konstantinopel wird fertiggestellt und die Basilika eingeweiht.
27.03.537 n. Chr. - Exponierte Ereignisse:
In Konstantinopel wird im Beisein des Kaisers Justinian I. die Hagia Sophia eingeweiht.
536 n. Chr. - Religion:
Vor 13. März: Während seines Aufenthalts in Konstantinopel gelingt es Papst Agapitus I., Kaiser Justinian I. gegen den monophysitischen Patriarchen der Stadt, Anthimus I., einzunehmen, der abgesetzt und durch Menas ersetzt wird.
30.04.535 n. Chr. - Europa:
Restauratio imperii: Der ostgotische König Theodahad, der seine Cousine und Königin Amalasuntha in Ravenna hatte festsetzen lassen, lässt sie auf der Insel Martana im Bolsenischen See im Bad erwürgen. Dies nimmt der oströmische Kaiser Justinian I. zum Anlass, im Ostgotenreich einzufallen, womit der Gotenkrieg seinen Anfang nimmt: Der Versuch Theodahads, den Krieg dadurch aufzuhalten, dass er den neuen Papst Agapitus I. nach Konstantinopel schickt, erweist sich als erfolglos. Während sein Feldherr Mundus in Dalmatien Salona erobert, im übrigen aber wenig erfolgreich ist, gelingt es Belisar, mit einer Elitetruppe von nur 7.500 Mann Sizilien zu erobern und bald darauf bei Neapel zu landen.
534 n. Chr. - Europa & Mittelmeerraum:
Restauratio imperii: Angesichts seiner aussichtslosen militärischen Lage kapituliert der Vandalenkönig Gelimer, der zuletzt von Numidien aus operierte, vor den oströmischen Truppen Belisars. Die Eroberung des Vandalenreiches ist damit abgeschlossen; auch die Balearen, Korsika (erobert durch Cyril) und Sardinien fallen an Ostrom. Gelimer wird in Konstantinopel in einem Triumphzug vorgeführt und dann auf ein Landgut in Kleinasien verbannt.
532 n. Chr. - Europa:
14. - 18. Januar: Nika-Aufstand in Konstantinopel: Die Zirkusparteien erheben sich gegen den oströmischen Kaiser Justinian I. und planen, den Heerführer Flavius Hypatius (einen Neffen des Anastasios I.) zum neuen Kaiser zu ernennen. Die Heerführer Belisar und Narses werden mit der Niederwerfung der Aufständischen beauftragt; dabei kommen über 30.000 Menschen ums Leben.
531 n. Chr. - Europa:
In Konstantinopel werden Mitglieder der blauen und grünen Zirkusparteien inhaftiert, denen Mord vorgeworfen wird. Dies ist wenig später Anlass für den Ausbruch des Nika-Aufstands.
530 n. Chr. - Europa / Afrika:
Konstantinopel hat ca. 500.000 Einwohner, Rom ca. 100.000 (im Mittelalter dann nur noch 20.000).
18.05.526 n. Chr. - Politik & Weltgeschehen:
Papst Johannes I. stirbt in Ravenna, wenige Tage, nachdem er von Ostgotenkönig Theoderich dem Großen eingekerkert worden war, an den Folgen der Haft. Grund der Inhaftierung war, dass die Reise Johannes' nach Konstantinopel, wo er im Auftrag Theoderichs Kaiser Justin I. zu einer arianerfreundlicheren Politik bewegen sollte, fehlgeschlagen war.
525 n. Chr. - Europa:
Papst Johannes I. wird von Theoderich nach Konstantinopel entsandt, um Kaiser Justin I. zur Einstellung der Maßnahmen gegen die Arianer in seinem Reich zu veranlassen.
500 n. Chr. - Ereignisse:
Um 500: Anastasios I., oströmische Kaiser von Konstantinopel, herrscht über den Großteil des Balkans, Kleinasien, Syrien und Palästina, Tiele des Zweistromlandes (Mesopotamien) sowie über Ägypten und Libyen. Damit ist sein Herrschaftsgebiet (das Byzantinisches Reich) weitgehend deckungsgleich mit dem späteren Osmanischen Reich in dessen größter Ausdehnung.
497 n. Chr. - Politik & Weltgeschehen:
Theoderich der Große, König der Ostgoten, erhält vom oströmischen Kaiser Anastasios I. in Konstantinopel die Anerkennung seiner Herrschaft in Italien.
11.04.491 n. Chr. - Ereignisse:
Anastasios I. wird in Konstantinopel zum oströmischen Kaiser ausgerufen.
476 n. Chr. - Oströmisches Reich:
Anfang August: Der oströmische Kaiser Zenon vertreibt den Usurpator Basiliskos, vor dem er im Vorjahr geflohen ist, und nimmt kampflos Konstantinopel ein, nachdem auch Armatus, Neffe des Basiliskos, und General Illus die Seiten gewechselt haben. Armatus' Sohn wird unter dem Namen Leo zum caesar erhoben.
476 n. Chr. - Westeuropa:
Odoaker wird König (rex) der germanischen Söldner in Italien und erhält später durch die kaiserliche Regierung in Konstantinopel die formale Anerkennung als kaiserlicher Statthalter. Sein Herrschaftssitz wird Ravenna, die bisherige Kaiserresidenz. Formal erkennt er wie alle germanischen Nachfolgereiche auf weströmischem Boden die Oberhoheit des oströmischen Kaisers an.
475 n. Chr. - Oströmisches Reich:
Die Zeus-Statue des Phidias, eines der Sieben Weltwunder, wird in Konstantinopel bei einem Brand zerstört.
469 n. Chr. - Ereignisse:
Der ostgotische Prinz Theoderich (später „der Große“) verlässt den Hof von Konstantinopel, wo er als Geisel gehalten wurde, und kehrt zu seinem Volk nach Pannonien zurück.
459 n. Chr. - Politik & Weltgeschehen:
um 459: Der ostgotische Prinz Theoderich, (später „der Große“) kommt als Geisel an den Hof Leos I. in Konstantinopel.
448 n. Chr. - Ereignisse:
Auf einem Konzil in Konstantinopel unter Leitung des römischen Kaisers Theodosius II. wird Eutyches der Häresie angeklagt.
27.01.447 n. Chr. - Katastrophen:
Ein Erdbeben beschädigt die Konstantinopel schützende Theodosianische Mauer erheblich. Einige Abschnitte werden zerstört und 57 Türme stürzen ein.
438 n. Chr. - Ereignisse:
Reliquien des Johannes Chrysostomos werden nach Konstantinopel verbracht.
22.10.424 n. Chr. - Politik & Weltgeschehen:
Valentinian III., der 5-jährige Sohn der Galla Placidia, wird im Exil in Konstantinopel zum weströmischen Kaiser gegen den Usurpator Johannes erklärt.
423 n. Chr. - Politik & Weltgeschehen:
Galla Placidia flieht vor Kaiser Johannes aus Rom nach Konstantinopel, wo sie um Unterstützung für die Einsetzung ihres vierjährigen Sohnes Valentinian III. als weströmischer Kaiser wirbt.
412 n. Chr. - Politik & Weltgeschehen:
ab 412: Konstantinopel erhält die mächtige Theodosianische Landmauer.
381 n. Chr. - Ereignisse:
Gregor von Nazianz legt das Amt des Metropoliten von Konstantinopel nieder, ihm folgt Nektarius im Amt.
380 n. Chr. - Ereignisse:
Gregor von Nazianz wird zum Metropoliten von Konstantinopel gewählt.
378 n. Chr. - Wissenschaft & Technik:
Der Valens-Aquädukt in Konstantinopel wird fertiggestellt.
357 n. Chr. - Religion:
3. März: Reliquien der Apostel Andreas und Lukas werden nach Konstantinopel gebracht.
01.06.356 n. Chr. - Religion:
Die Reliquien des Timotheus werden nach Konstantinopel gebracht.
344 n. Chr. - Religion:
Einer Legende aus dem 12. Jahrhundert zufolge überführt Bischof Eustorgius I. die Gebeine der Heiligen Drei Könige von Konstantinopel nach Mailand.
326 n. Chr. - Römisches Reich:
Byzantium wird von Kaiser Konstantin unter dem Namen Nova Roma zur Residenz und zur neuen Hauptstadt des Römischen Reiches erhoben. Die Stadt erhält einige Jahre später den Namen Konstantinopel (heute: Istanbul, Türkei).

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