Zeitsprung

27.09.2009 - Gestorben:
Apostolos (Metropolit) stirbt in Thessaloniki. Apostolos war Metropolit der autokephalen orthodoxen Kirche von Griechenland und Metropolit von Poliana und Kilkis und Exarch von Makedonien.
2004 - Film:
Oliver Stones Monumentalfilm Alexander aus dem Jahr 2004 schildert das Leben und Wirken von Alexander dem Großen. Der makedonische König gehört zu den größten Eroberern aller Zeiten und dehnte sein Reich bis nach Persien, Ägypten und Indien aus. Der Film konzentriert sich auf den Charakter Alexanders und die Historie und verzichtet bewusst auf die Darstellung der mythologischen Elemente, wie beispielsweise den gordischen Knoten, die Massenhochzeit von Susa oder das Orakel von Siwa.

Stab:
Regie: Oliver Stone
Drehbuch: Oliver Stone Christopher Kyle Laeta Kalogridis
Produktion: Moritz Borman Jon Kilik Thomas Schühly Iain Smith
Oliver Stone
Musik: Vangelis
Kamera: Rodrigo Prieto
Schnitt: Yann Hervé Alex Márquez Thomas J. Nordberg

Besetzung: Colin Farrell, Angelina Jolie, Jared Leto, Val Kilmer, Anthony Hopkins, Elliot Cowan, Christopher Plummer, Rosario Dawson, Jonathan Rhys Meyers, Raz Degan, Francisco Bosch, Gary Stretch, Brian Blessed, Erol Sander, Nick Dunning, Féodor Atkine, Joseph Morgan, Neil Jackson, Rory McCann, Ian Beattie, Annelise Hesme, Toby Kebbell, Tim Pigott-Smith, Brian McGrath
1994 - Gründung:
Baltak ist eine australische Metal-Band, die sich auf makedonische Themen spezialisiert hat.
05.09.1990 - Gestorben:
Iwan Michajlow stirbt in Rom, Italien. Iwan Michajlow Gawrilow war ein bulgarischer Widerstandskämpfer in Makedonien und langjähriger Anführer der IMRO (Inneren Mazedonischen Revolutionären Organisation).
1964 - Gestorben:
Mentscha Karnitschewa stirbt in Rom, Italien. Mentscha Karnitschewa, vollständiger Name Melpomena Dimitrowa Karnitschewa war eine Aktivistin der Inneren Mazedonischen Revolutionären Organisation (IMRO) in Makedonien und Ehefrau von Iwan Michajlow, dem Anführer der IMRO.
22.06.1959 - Gestorben:
Stojan Kanturow stirbt in Blagoewgrad in Bulgarien. Stojan Iwanow Kanturow war ein bulgarischer Revolutionär, Freiheitskämpfer, Wojwode der BMARK (Bulgarische Makedonisch-Adrianopeler Revolutionäre Komitees) und ihrer Nachfolgeorganisation IMRO (Innere Mazedonische Revolutionäre Organisation) in Makedonien.
1947 - Gestorben:
Andrej Mazanow stirbt in Plewen, Bulgarien. Andrej Mazanow war ein bulgarischer Militär, Freiheitskämpfer und gilt als eine führende Persönlichkeit der BMARK (Bulgarische Makedonisch-Adrianopeler Revolutionäre Komitees/Български Македоно-Одрински революционни комитети, einer Vorläuferorganisation der IMRO) in Makedonien und Thrakien. Er leitete das Adrianopel Revolutionäre Komitee (bulg. Одрински революционен окръг/Odrin Revolutionskomitee) der Organisation in der „7. revolutionären Region“ in Ostthrakien während des Ilinden-Preobraschenie-Aufstandes.
23.07.1942 - Gestorben:
Nikola Wapzarow stirbt in Sofia. Nikola Jonkow Wapzarow war ein bulgarischer Dichter. Er war Mitglied der BKP, bevor sie als Partei legalisiert und institutionalisiert wurde. Sein Vater Jonko Wapzarow war ein bulgarischer Freiheitskämpfer und Politiker aus Makedonien.
1942 - Geboren:
Efthymios Warlamis wird in Veria, in Makedonien, Griechenland geboren. Makis Efthymios Warlamis ist ein österreichischer Architekt, Designer, Maler, Bildhauer und Autor.
1924 - Geboren:
Apostolos (Metropolit) wird in Almyros, Volos, Griechenland geboren. Apostolos war Metropolit der autokephalen orthodoxen Kirche von Griechenland und Metropolit von Poliana und Kilkis und Exarch von Makedonien.
03.10.1922 - Gestorben:
Gregor von Kydonies stirbt in Alt?nova. Gregor von Kydonies (???????? ????????) oder Gregor Orologas (griechisch?Gregorios Orologas ????????? ????????) war ein griechisch-orthodoxer Metropolit im Osmanischen Reich des frühen 20. Jahrhunderts. Er war ursprünglich Metropolit von Strumiza in der Region Makedonien (1902–1908) und dann von Ayval?k (heute Ayval?k) im Westen Kleinasiens (1908–1922). Er wurde im Zuge der Griechenverfolgungen im Osmanischen Reich 1914–1923 am Ende des Griechisch-Türkischen Krieges (1919–1922) von der türkischen Armee hingerichtet.
05.07.1916 - Gestorben:
Christo Makedonski stirbt in Russe, Bulgarien. Christo Nikolow Makedonski war ein bulgarischer Hajduke, Wojwode und Freiheitskämpfer während der Bulgarischen Nationalen Wiedergeburt. Sein Nachname Makedonski leitet sich aus der geographischen Region Makedonien ab, aus der er stammte.
12.09.1912 - Gestorben:
Stamat Ikonomow stirbt in Sofia, Bulgarien. Stamat Georgiew Ikonomow war ein bulgarischer Revolutionär, Freiheitskämpfer und gilt als eine führende Persönlichkeit der BMARK (Bulgarische Makedonisch-Adrianopeler Revolutionäre Komitees/Български Македоно-Одрински революционни комитети, einer Vorläuferorganisation der IMRO) in Makedonien und Thrakien. Er leitete neben Michail Gerdschikow und Lasar Madscharow die Vorbereitungen und führte Kampfhandlungen der Organisation während des Ilinden-Preobraschenie-Aufstandes in der „7. revolutionären Region“, die Ostthrakien einschloss, an.
07.12.1909 - Geboren:
Nikola Wapzarow wird in Bansko geboren. Nikola Jonkow Wapzarow war ein bulgarischer Dichter. Er war Mitglied der BKP, bevor sie als Partei legalisiert und institutionalisiert wurde. Sein Vater Jonko Wapzarow war ein bulgarischer Freiheitskämpfer und Politiker aus Makedonien.
13.10.1904 - Gestorben:
Pavlos Melas stirbt. Pavlos Melas war ein griechischer Offizier der hellenischen Armee und Andart in Makedonien.
02.08.1903 - Europa:
Am Elias-Tag erheben sich die Bulgaren in Makedonien und Thrakien, organisiert durch die Bulgarische Makedonien-Adrianopeler Revolutionäre Komitees gegen die osmanisch-türkische Herrschaft im Ilinden-Preobraschenie-Aufstand.
16.03.1900 - Geboren:
Mentscha Karnitschewa wird , Kruševo, heute Republik Mazedonien geboren. Mentscha Karnitschewa, vollständiger Name Melpomena Dimitrowa Karnitschewa war eine Aktivistin der Inneren Mazedonischen Revolutionären Organisation (IMRO) in Makedonien und Ehefrau von Iwan Michajlow, dem Anführer der IMRO.
26.08.1896 - Geboren:
Iwan Michajlow wird , Nowo Selo bei Štip, in der heutigen Republik Mazedonien geboren. Iwan Michajlow Gawrilow war ein bulgarischer Widerstandskämpfer in Makedonien und langjähriger Anführer der IMRO (Inneren Mazedonischen Revolutionären Organisation).
18.07.1895 - Gestorben:
Stefan Stambolow stirbt in Sofia. Stefan Nikolow Stambolow war Premierminister von Bulgarien, einer der wichtigsten Begründer des Modernen Bulgariens, langjähriger Vorsitzender der „Volksliberalen Partei“ und einer der „Freiheitsapostel“ des Aprilaufstandes von 1876. Seine Familie stammte aus Trjawna. Er wurde von bulgarischen Nationalisten aus Makedonien, wegen seiner gemäßigten Politik gegenüber Makedonien und als Vergeltung für die Hinrichtung von Kosta Panica umgebracht.
14.09.1884 - Geboren:
Stojan Kanturow wird in Pehčevo, heute Mazedonien geboren. Stojan Iwanow Kanturow war ein bulgarischer Revolutionär, Freiheitskämpfer, Wojwode der BMARK (Bulgarische Makedonisch-Adrianopeler Revolutionäre Komitees) und ihrer Nachfolgeorganisation IMRO (Innere Mazedonische Revolutionäre Organisation) in Makedonien.
16.10.1880 - Geboren:
Andrej Mazanow wird in Köprülü, damals im Osmanischen Reich geboren. Andrej Mazanow war ein bulgarischer Militär, Freiheitskämpfer und gilt als eine führende Persönlichkeit der BMARK (Bulgarische Makedonisch-Adrianopeler Revolutionäre Komitees/Български Македоно-Одрински революционни комитети, einer Vorläuferorganisation der IMRO) in Makedonien und Thrakien. Er leitete das Adrianopel Revolutionäre Komitee (bulg. Одрински революционен окръг/Odrin Revolutionskomitee) der Organisation in der „7. revolutionären Region“ in Ostthrakien während des Ilinden-Preobraschenie-Aufstandes.
13.06.1878 - Balkan/Osmanisches Reich:
bis 13. Juli: Berliner Kongress unter dem Vorsitz Otto von Bismarcks: Rumänien, Serbien und Montenegro werden unabhängig, Rumänien erhält zudem die Dobrudscha, muss dafür jedoch einen Teil von Bessarabien an Russland abtreten. Bulgarien erhält einen Sonderstatus, bleibt jedoch dem Osmanischen Reich gegenüber tributpflichtig. Österreich-Ungarn darf Bosnien und die Herzegowina besetzen, Großbritannien erhält Zypern pachtweise, während Raszien, Albanien, Makedonien und Rumelien beim Osmanischen Reich verbleiben.
26.01.1877 - Geboren:
Michail Gerdschikow wird in Plowdiw geboren. Michail Iwanow Gerdschikow war ein Revolutionär und gilt als eine führende Persönlichkeit der BMARK (Bulgarische Makedonisch-Adrianopeler Revolutionäre Komitees/Български Македоно-Одрински революционни комитети, einer Vorläuferorganisation der IMRO) in Makedonien und Thrakien. Er leitete die Vorbereitungen und führte die Kampfhandlungen der Organisation während des Ilinden-Preobraschenie-Aufstandes in der „7. revolutionären Region“, die Ostthrakien einschloss. Er war außerdem einer der bekanntesten bulgarischen Vertreter des Anarchismus.
29.03.1870 - Geboren:
Pavlos Melas wird in Marseille, Frankreich geboren. Pavlos Melas war ein griechischer Offizier der hellenischen Armee und Andart in Makedonien.
18.06.1866 - Geboren:
Stamat Ikonomow wird in Malko Tarnowo, damals Osmanisches Reich geboren. Stamat Georgiew Ikonomow war ein bulgarischer Revolutionär, Freiheitskämpfer und gilt als eine führende Persönlichkeit der BMARK (Bulgarische Makedonisch-Adrianopeler Revolutionäre Komitees/Български Македоно-Одрински революционни комитети, einer Vorläuferorganisation der IMRO) in Makedonien und Thrakien. Er leitete neben Michail Gerdschikow und Lasar Madscharow die Vorbereitungen und führte Kampfhandlungen der Organisation während des Ilinden-Preobraschenie-Aufstandes in der „7. revolutionären Region“, die Ostthrakien einschloss, an.
1864 - Geboren:
Gregor von Kydonies wird in Manisa, Osmanisches Reich geboren. Gregor von Kydonies (???????? ????????) oder Gregor Orologas (griechisch?Gregorios Orologas ????????? ????????) war ein griechisch-orthodoxer Metropolit im Osmanischen Reich des frühen 20. Jahrhunderts. Er war ursprünglich Metropolit von Strumiza in der Region Makedonien (1902–1908) und dann von Ayval?k (heute Ayval?k) im Westen Kleinasiens (1908–1922). Er wurde im Zuge der Griechenverfolgungen im Osmanischen Reich 1914–1923 am Ende des Griechisch-Türkischen Krieges (1919–1922) von der türkischen Armee hingerichtet.
1861 - Wissenschaft & Technik:
Der französische Archäologe Léon Heuzey beginnt mit Ausgrabungen in der antiken makedonischen Stadt Aigai.
31.01.1854 - Geboren:
Stefan Stambolow wird in Weliko Tarnowo geboren. Stefan Nikolow Stambolow war Premierminister von Bulgarien, einer der wichtigsten Begründer des Modernen Bulgariens, langjähriger Vorsitzender der „Volksliberalen Partei“ und einer der „Freiheitsapostel“ des Aprilaufstandes von 1876. Seine Familie stammte aus Trjawna. Er wurde von bulgarischen Nationalisten aus Makedonien, wegen seiner gemäßigten Politik gegenüber Makedonien und als Vergeltung für die Hinrichtung von Kosta Panica umgebracht.
1843 - Geboren:
Christo Makedonski wird in Goren Todorak, heute Ano Theodoraki in Griechenland geboren. Christo Nikolow Makedonski war ein bulgarischer Hajduke, Wojwode und Freiheitskämpfer während der Bulgarischen Nationalen Wiedergeburt. Sein Nachname Makedonski leitet sich aus der geographischen Region Makedonien ab, aus der er stammte.
658 n. Chr. - Ereignisse:
Der byzantinische Kaiser Konstans II. unternimmt einen Feldzug auf dem Balkan. Es gelingt ihm, die Slawen in Makedonien zu besiegen und das dortige Territorium wieder unter byzantinische Oberherrschaft zu stellen. Ein Teil der besiegten Slawen wird nach Kleinasien umgesiedelt.
397 n. Chr. - Politik & Weltgeschehen:
Erneuter Föderatenvertrag zwischen Rom und den Westgoten, die in Makedonien angesiedelt werden.
268 n. Chr. - Römisches Reich:
Reichskrise des 3. Jahrhunderts: Frühjahr: Kaiser Gallienus gelingt es, den Goten auf ihrem Weg nach Makedonien am Nestos entgegenzutreten und ihnen eine empfindliche Niederlage beizubringen. Dann erhält er jedoch die Nachricht, dass sich sein Kavalleriekommandant Aureolus in Mediolanum gegen ihn erhoben habe, und er muss nach Italia zurückkehren.
4 n. Chr. - Ereignisse:
August: Nikanor von Stageira lässt auf Anweisung Alexanders des Großen während der Olympischen Spiele das Verbanntendekret in Olympia vor rund 20.000 Verbannten proklamieren, wonach alle griechischen Exilierten begnadigt werden sollten und mit makedonischer Garantie in ihre Heimatstaaten zurückkehren können. (324 v. Chr.)
2 n. Chr. - Ereignisse > Östliches Mittelmeer:
August - Philipp II., König von Makedonien, besiegt mit seinem Heer die Truppen von Athen und Theben in der Schlacht von Chaironeia. (338 v. Chr.)
146 v. Chr. - Politik & Weltgeschehen:
Quintus Caecilius Metellus Macedonicus gliedert Makedonien als Provinz Macedonia in das Römische Reich ein.
148 v. Chr. - Politik & Weltgeschehen:
Der makedonische Usurpator Andriskos wird von Quintus Caecilius Metellus Macedonicus besiegt und als Gefangener nach Rom gebracht.
151 v. Chr. - Ereignisse:
Andriskos gibt sich als Sohn von Perseus aus, des letzten Königs von Makedonien, und usurpiert die Königswürde.
162 v. Chr. - Ereignisse:
Der römische Gesandte im Seleukidenreich, Gnaeus Octavius, wird ermordet. Demetrios I. flieht aus seiner Geiselhaft in Rom, ermordet seinen minderjährigen Neffen Antiochos V. und dessen Regenten Lysias und macht sich selbst zum Herrscher im Seleukidenreich. Die Anerkennung des Römischen Reichs wird ihm allerdings verweigert, obwohl er sowohl den Mörder des Oktavius als auch den makedonischen Rebellen Andriskos an die Römer ausliefert.
22.06.168 v. Chr. - Dritter Makedonisch-Römischer Krieg:
Dem römischen Heer unter Aemilius Paullus gelingt es nach dreijähriger Kriegführung im Dritten Makedonisch-Römischen Krieg, die makedonischen Streitkräfte in der Schlacht von Pydna entscheidend zu besiegen. Das Königreich der Antigoniden wird aufgelöst, der letzte König Perseus in Alba Fucens eingekerkert.
170 v. Chr. - Politik & Weltgeschehen:
Unter dem glücklosen Aulus Hostilius Mancinus gelingt den Römern im Dritten Makedonisch-Römischen Krieg kein Raumgewinn. Epirus wechselt auf die Seite des Perseus von Makedonien.
172 v. Chr. - Ereignisse:
Eumenes II., König von Pergamon, reist nach Italien, um sich beim römischen Senat über den Makedonenkönig Perseus zu beschweren. Römische Gesandte, die daraufhin nach Makedonien reisen, werden von Perseus des Landes verwiesen. Damit beginnt der Dritte Makedonisch-Römische Krieg.
179 v. Chr. - Politik & Weltgeschehen:
Perseus wird nach dem Tod seines Vaters Philipp V. König von Makedonien.
197 v. Chr. - Politik & Weltgeschehen:
Philipp V. von Makedonien wird im Zweiten Makedonisch-Römischen Krieg in der Schlacht von Kynoskephalai von den Römern unter Titus Quinctius Flamininus entscheidend geschlagen. Das bedeutet das Ende der makedonischen Hegemonie in Griechenland.
199 v. Chr. - Ereignisse:
Zweiter Makedonisch-Römischer Krieg: Der Aitolische Bund wechselt vom Verbündeten Makedoniens zum Verbündeten Roms.
202 v. Chr. - Kleinasien:
Philipp V. von Makedonien überlässt Prusias I. von Bithynien die von ihm eroberten Häfen Kieros und Myrleia, die in Prusias ad Hypium und Apameia in Bithynien umbenannt werden.
204 v. Chr. - Ägypten:
Arsinoë III., die für ihren minderjährigen Sohn Ptolemaios V. die Regentschaft in Ägypten führen soll, wird in einer Palastrevolte von den Ministern Agathokles und Sosibios ermordet. Nach dem Bekanntwerden des Todes von Ptolemaios IV. beschließen Philipp V. von Makedonien und der Seleukide Antiochos III. vermutlich einen Raubvertrag zur Aufteilung Ägyptens.
205 v. Chr. - Zweiter Punischer Krieg:
Die Römer erkennen im Frieden von Phoinike die Vormachtstellung der Makedonier in Griechenland an (Ergebnis des ersten Makedonisch-Römischen Krieges).
214 v. Chr. - Erster Makedonisch-Römischer Krieg:
Der makedonische König Philipp V., erobert während des Ersten Makedonisch-Römischen Krieges die Stadt Oricum in Illyrien.
218 v. Chr. - Östliches Mittelmeer:
Philipp V., König von Makedonien, fällt in das mit dem Aitolischen Bund verbündete Elis ein, erobert und annektiert das benachbarte Triphylien. Er attackiert die Insel Kephallenia und rückt schließlich in Aitolien ein, wo er die Festung Thermos erobert und verwüstet.
219 v. Chr. - Östliches Mittelmeer:
Angesichts der Übergriffe des Demetrios von Pharos auf griechische Städte erklärt Rom ihm den Krieg (Zweiter Illyrischer Krieg). Dem römischen Konsul Lucius Aemilius Paullus gelingt dabei die Eroberung der illyrischen Stützpunkte Dimale und Pharos. Demetrios muss nach Makedonien fliehen.
219 v. Chr. - Östliches Mittelmeer:
Angriff des Aitolischen Bundes auf Aigira und Dyme auf der Peloponnes und Plünderung der makedonischen Stadt Dion, während die Makedonier die Stadt Ambrakos in Epiros belagern und erobern und anschließend in Aitolien einfallen. Der aitolische Feldherr Dorimachos zieht daraufhin gegen das Heiligtum von Dodona in Epiros. Der Ort wird verwüstet.
220 v. Chr. - Östliches Mittelmeer:
Der Aitolische Bund beginnt mit Plünderungszügen gegen Messenien, den Achaiischen Bund, Akarnanien und Epiros. Die Aitolier besiegen die Achaier bei Kaphyai nahe Orchomenos in Arkadien und erobern Kynaitha, einen Stützpunkt der Achaier. Philipp V., König von Makedonien schließt sich dem Achaiischen Bund an und erklärt den Aitoliern den Krieg (Bundesgenossenkrieg).
221 v. Chr. - Östliches Mittelmeer:
Antigonos III. Doson stirbt während eines Feldzugs gegen die Illyrer. Sein Nachfolger als König von Makedonien wird sein 17-jähriger Großneffe Philipp V.
223 v. Chr. - Östliches Mittelmeer:
Sparta unter Kleomenes III. gerät im Kleomenischen Krieg in die Defensive, nachdem Argos sich der gegnerischen Koalition unter Antigonos III. Doson von Makedonien anschließt. Die Spartaner sehen sich daraufhin gezwungen, ihre Heloten in die Freiheit zu entlassen, woraufhin ihnen die Einnahme von Megalopoli gelingt; Kleomenes bietet den nach Messenien geflohenen Bewohnern die Rückkehr an, wenn diese sich von den Achaiern lossagen. Als diese sich weigern, lässt Kleomenes Megalopolis dem Erdboden gleichmachen. Unterdessen werden in Arkadien Tegea, Orchomenos und Mantineia von den Gegnern Spartas erobert, die mantineische Bevölkerung versklavt und die Stadt als Antigoneia neu errichtet.
224 v. Chr. - Östliches Mittelmeer:
Auf einer Versammlung des Achaiischen Bundes in Aigion wird Antigonos III. Doson von Makedonien zum Oberfeldherrn der antispartanischen Koalition bestimmt.
225 v. Chr. - Östliches Mittelmeer:
Argos und zahlreiche weitere Städte der Peloponnes (Kaphyai, Pellene, Pheneos, Phlios, Kleonai, Epidauros, Hermione und Troizen) schließen sich im Verlauf des Kleomenischen Krieges Kleomenes III. von Sparta an, der schließlich auch Korinth für sich gewinnen kann. Der Achaiische Bund appelliert daraufhin an Antigonos III. Doson von Makedonien, dem die Herrschaft über Korinth zugesagt wird, wenn er den Achaiiern gegen Sparta zu Hilfe komme.
226 v. Chr. - Östliches Mittelmeer:
Sparta unter Kleomenes III. erobert Arkadien, die Argolis und Korinth. Der Achaiische Bund wird bei Hekatombaion nahe Dyme besiegt. Eine spartanische Hegemonie in Griechenland fürchtend, stellt Ptolemaios von Ägypten die bisher geleisteten Hilfszahlungen für Kleomenes ein; Antigonos III. Doson von Makedonien greift auf Betreiben des Aratos von Sikyon als Gegner Spartas in die Auseinandersetzung ein.
227 v. Chr. - Östliches Mittelmeer:
Antigonos III. Doson, Regent für den unmündigen Philipp V., setzt diesen ab und erklärt sich selbst zum König von Makedonien. Er heiratet Phthia, Witwe des früheren Königs Demetrios.
229 v. Chr. - Östliches Mittelmeer:
Philipp V. besteigt nach dem Tod des Demetrios II. den makedonischen Thron. Da er noch minderjährig ist, übernimmt Antigonos III. Doson die Regentschaft.
230 v. Chr. - Östliches Mittelmeer:
Einfall der Dardaner nach Makedonien.
231 v. Chr. - Ereignisse:
Der illyrische König Agron macht mit der von ihm geförderten Piraterie das Adriatische Meer unsicher. Die Griechen auf der dalmatischen Insel Issa wenden sich daher an Rom um Hilfe. Demetrios II. von Makedonien schließt ein Bündnis mit Agron gegen den Aitolischen Bund, der von Agron besiegt wird. Bei der Siegesfeier soll Agron nach übermäßigem Weinkonsum gestorben sein; Nachfolger wird die Königin Teuta, die seine Seeräuberpolitik fortsetzt.
233 v. Chr. - Politik & Weltgeschehen:
Sieg der Makedonier über den Achaiischen Bund bei Phylakia. Im selben Jahr fällt der Achaiische Bund unter Aratos von Sikyon erneut in Attika ein.
234 v. Chr. - Ereignisse:
Einfall des makedonischen Königs Demetrios II. in Böotien. Die Stadt Pleuron wird bei den Kämpfen zerstört.
238 v. Chr. - Östliches Mittelmeer:
Demetrios II., König von Makedonien, heiratet Pythia, die Tochter des Königs Alexander von Epiros.
239 v. Chr. - Politik & Weltgeschehen:
Demetrios II., der Sohn des Antigonos II. Gonatas, wird nach dessen Tod König von Makedonien.
243 v. Chr. - Politik & Weltgeschehen:
Aratos von Sikyon bemächtigt sich in einem nächtlichen Angriff der korinthischen Festung Akrokorinth, wo eine makedonische Garnison stationiert ist. Daraufhin wendet sich auch die Stadt Korinth gegen Antigonos II. Gonatas von Makedonien und schließt sich dem Achaiischen Bund an. In Lechaion, dem Hafen Korinths, erbeutet Aratos 25 makedonische Schiffe. Nun schließen sich Megara, Troizen und Epidauros der Rebellion und dem Bund an. Dieser fällt in Attika ein, da Athen weiterhin auf der Seite des Antigonos steht.
249 v. Chr. - Östliches Mittelmeer:
Alexander von Korinth, Sohn des Krateros, erhebt sich gegen den makedonischen König Antigonos II. Gonatas.
250 v. Chr. - Östliches Mittelmeer:
Nach dem Tod von König Magas von Kyrene wird Demetrios der Schöne, der Halbbruder des makedonischen Königs Antigonos Gonatas, dessen Nachfolger.
251 v. Chr. - Östliches Mittelmeer:
Mai: Aratos von Sikyon vertreibt den Tyrannen Nikokles aus seiner Stadt und ruft seine eigenen Anhänger aus dem Exil zurück, die von Nikokles vertrieben worden sind. Aratos vertritt eine gegen Antigonos II. Gonatas von Makedonien gerichtete Politik und schließt sich dem Achaiischen Bund an. Antigonos versucht vergeblich, Aratos zu bestechen, der das Geld stattdessen seinen Bürgern schenkt.
261 v. Chr. - Östliches Mittelmeer:
Im Chremonideischen Krieg gelingt Antigonos II. Gonatas von Makedonien vor der Insel Kos ein entscheidender Sieg gegen Athens Verbündeten Ptolemaios II. von Ägypten, der die Getreidelieferungen nach Athen sichergestellt hatte. Athen, von Antigonos II. Gonatas ausgehungert, muss vor Makedonien kapitulieren und eine makedonische Garnison auf dem Museion-Hügel akzeptieren.
263 v. Chr. - Östliches Mittelmeer:
Alexander II. von Epirus fällt, wie zuvor sein Vater Pyrrhus, in Makedonien ein, um anstelle von Antiochos I. König zu werden.
265 v. Chr. - Östliches Mittelmeer:
Areus I., König von Sparta, fällt im Chremonideischen Krieg gegen Makedonien bei Korinth. Sein Nachfolger wird Akrotatos. Nach dieser Niederlage Spartas gerät Athen in Bedrängnis.
266 v. Chr. - Östliches Mittelmeer:
Antigonos II. Gonatas, König von Makedonien, schlägt eine Rebellion galatischer Söldner nieder.
267 v. Chr. - Östliches Mittelmeer:
Athen, wo die antimakedonische Partei unter Chremonides Zulauf bekommen hatte, erklärt Antigonos II. Gonatas, dem König von Makedonien, den Krieg. Sparta schließt sich an. Athen und Sparta werden dabei vom ägyptischen König Ptolemaios II. unterstützt. Beginn des Chremonideischen Krieges. Antigonos fällt in Attika ein.
268 v. Chr. - Östliches Mittelmeer:
In Athen gelangt die anti-makedonische Partei unter dem Stoiker Chremonides an die Macht. Sie steuert auf einen Krieg zu, um für die Stadt die Unabhängigkeit von Makedonien zu gewinnen.
270 v. Chr. - Östliches Mittelmeer:
Der makedonische König Antigonos II. Gonatas belagert die griechische Stadt Megara. Um die Kriegselefanten in Gonatas' Heer in Panik zu versetzen bestreichen die Einwohner zahllose Schweine mit Pech und zünden diese an. Gonatas muss sich zurückziehen.
273 v. Chr. - Mittelmeergebiet:
Pyrrhus von Epiros macht Antigonos II. Gonatas den makedonischen Thron streitig und fällt in Makedonien ein. Pyrrhus gelingt die Einnahme von Aigai; Antigonos wird zur Flucht gezwungen.
276 v. Chr. - Östliches Mittelmeer:
Antigonos II. Gonatas, König von Makedonien, erobert die Stadt Kassandreia und lässt den dortigen Tyrannen Apollodoros töten.
277 v. Chr. - Östliches Mittelmeer:
Antigonos II. Gonatas besteigt den Thron Makedoniens als Nachfolger des Sosthenes. Nachdem infolge des Kelteneinfalls zwei Jahre lang weitgehend Anomie mit häufig wechselnden Königen geherrscht hat, gelingt Antigonos die Restauration der makedonischen Herrschaft. Nahe Lysimacheia siegt er über die Kelten.
279 v. Chr. - Östliches Mittelmeer:
Ptolemaios Keraunos, König von Makedonien, heiratet Arsinoë II., die Witwe des Lysimachos, lässt aber deren Kinder töten, woraufhin Arsinoë ins Exil nach Samothrake geht.
280 v. Chr. - Östliches Mittelmeer:
Ptolemaios Keraunos, König von Makedonien siegt in einer Seeschlacht über die Flotte von Antigonos II. Gonatas, Sohn des Demetrios I. Poliorketes.
283 v. Chr. - Östliches Mittelmeer:
Demetrios I. Poliorketes, vormals König von Makedonien, stirbt in seleukidischer Gefangenschaft. Demetrios' Sohn Antigonos II. Gonatas setzt die Tradition der Antigoniden fort, muss aber seinen Vater, da Makedonien von Lysimachos besetzt ist, im thessalischen Demetrias beisetzen.
285 v. Chr. - Diadochenreiche:
Lysimachos vertreibt Pyrrhus aus Makedonien und macht sich dort zum alleinigen Herrscher.
286 v. Chr. - Mittelmeerraum:
Ende des Fünften Diadochenkrieges (seit 288 v. Chr.) Der aus seinem Königreich Makedonien vertriebene Demetrios I. Poliorketes gewinnt zunächst die Griechenstädte Ioniens, darunter Sardes; beim Versuch, sich nach Mesopotamien durchzuschlagen gerät er jedoch in der Gegend des Taurus in die Gefangenschaft des Seleukos I. In Makedonien herrschen nun Pyrrhus und Lysimachos, während sich Demetrios' Sohn Antigonos II. Gonatas in Griechenland behauptet. Dieser bietet sich als Geisel im Austausch für den Vater an, was Seleukos ablehnt.
287 v. Chr. - Mittelmeergebiet:
Während des Fünften Diadochenkriegs marschieren Lysimachos von Thrakien und Pyrrhus von Epirus in Makedonien ein. Als Pyrrhus bis Beroia vordringt, läuft das Heer des makedonischen Königs Demetrios I. Poliorketes zu ihm über. Die beiden Eroberer teilen das Land unter sich auf. Demetrios weicht nach Kleinasien aus, während sein Sohn Antigonos II. Gonatas versucht, die Stellung in Griechenland zu halten. Demetrios' Frau Phila begeht in Makedonien Selbstmord.
288 v. Chr. - Mittelmeergebiet:
Beginn des Fünften Diadochenkrieges (bis 286 v. Chr.). Gegen Demetrios I. Poliorketes, der sich Makedoniens bemächtigt hatte, bildet sich eine Koalition, der Lysimachos (Thrakien), Seleukos I. (Babylonien), Pyrrhus (Epirus) und Ptolemaios I. (Ägypten) angehören. Pyrrhus und Lysimachos greifen Makedonien von Westen bzw. Osten an, Ptolemaios erscheint mit einer Flotte vor der griechischen Küste, um die griechischen Städte zur Rebellion gegen Makedonien zu bewegen.
289 v. Chr. - Ereignisse:
Pyrrhus von Epirus besiegt Pantauchos, den Feldherrn des makedonischen Königs Demetrios I. Poliorketes, wobei Pyrrhus 5.000 Gefangene macht. Daraufhin dringt Pyrrhus bis Edessa vor, wird aber anschließend wieder aus Makedonien vertrieben.
292 v. Chr. - Östliches Mittelmeer:
Demetrios I. Poliorketes, König von Makedonien, unterwirft das rebellierende Theben.
293 v. Chr. - Östliches Mittelmeer:
Demetrios I. Poliorketes, König von Makedonien und Herr über Athen, gewinnt die Herrschaft über Thessalien und die Böotier. Auf Anstiftung des spartanischen Königs Kleonymos erheben sich die Thebaner gegen Demetrios, dem es aber gelingt, die Rebellion niederzuwerfen.
294 v. Chr. - Östliches Mittelmeer:
Antipater II., König von Makedonien, versucht nach dem Mord an seiner Mutter Thessalonike auch sich seines Bruders und Mitkönigs Alexander V. zu entledigen, der daraufhin Demetrios I. Poliorketes zu Hilfe ruft. Dieser macht selbst Ansprüche auf den Thron geltend, stürzt Antipater, der ins Exil geht, lässt Alexander V. als unliebsamen Konkurrenten töten und erklärt sich selbst zum König Makedoniens.
297 v. Chr. - Östliches Mittelmeer:
April/Mai - Nach dem Tod des Königs von Makedonien, Kassander, kommt es dort zu langwierigen Kämpfen um die Nachfolge; zunächst regiert der Sohn Philipp, der aber bereits nach vier Monaten stirbt. Dann erben Philipps Brüder Alexander V. und Antipater II. gemeinsam den Thron.
303 v. Chr. - Europa:
Demetrios I. Poliorketes unternimmt einen Feldzug gegen die makedonische Herrschaft in der nördlichen Peloponnes und erobert Korinth, Bura, Orchomenos und weitere Städte.
304 v. Chr. - Östliches Mittelmeer & Naher Osten:
Demetrios I. Poliorketes vertreibt die makedonischen Truppen des Kassander aus Attika und erobert Chalkis.
305 v. Chr. - Alexanderreich / Diadochenkriege:
Nach Antigonos I. nehmen auch die übrigen Diadochen Seleukos I. in Mesopotamien, Ptolemaios I. in Ägypten, Lysimachos in Thrakien und Kassander in Makedonien den Königstitel an; endgültiges Ende der Reichseinheit des Alexanderreiches.
308 v. Chr. - Reich Alexanders des Großen:
Ptolemaios I. gelingt die Einnahme der von den Makedoniern unter Kassander besetzten Städte Korinth, Megara und Sikyon. Er verlässt Griechenland, nachdem er mit Kassander einen Waffenstillstand vereinbart.
309 v. Chr. - Reich Alexanders des Großen:
Antigonos I. schickt Herakles, den illegitimen Sohn Alexanders des Großen, seinem Verbündeten Polyperchon auf der Peloponnes zur Unterstützung gegen Kassander. Bald darauf wechselt Polyperchon allerdings die Seiten und liefert Herakles und dessen Mutter Barsine an Kassander aus, der beide töten lässt. Damit ist die alte makedonische Königsdynastie endgültig ausgelöscht.
310 v. Chr. - Gestorben:
Alexander IV. Aigos stirbt. Alexander IV. Aigos war Sohn Alexander des Großen und der sogdischen Prinzessin Roxane. Er war der Alleinerbe des von seinem Vater aufgebauten Königreiches, das sich von Makedonien bis zu westlichen Teilen von Indien erstreckte.
313 v. Chr. - Alexanderreich / Diadochenkriege:
Während Antigonos I. die kleinasiatischen Griechenstädte gewinnt, machen seine Feldherren im griechischen Mutterland Fortschritte gegen Kassander: Die makedonischen Garnisonen in Chalkis und Oropos werden vertrieben, Athens Tyrann Demetrios von Phaleron, bislang Gefolgsmann Kassanders, wechselt daraufhin die Seiten, während die Truppen Antigonos' in Böotien, Phokis und Lokris einmarschieren.
314 v. Chr. - Reich Alexanders des Großen:
Kassander belagert die Stadt Kyllene (in Elis), muss die Belagerung aber aufgeben, nachdem Aristodemos, Feldherr des Antigonos, der Stadt zu Hilfe kommt. Auch aus dem nahen achäischen Dyme, wo er eine makedonische Garnison stationiert hatte, wird Kassander von Aristodemos vertrieben, der auch Patras befreit. Sikyon wird dagegen von Kassanders Feldherr Alexander, nach dessen Ermordung von Alexanders Frau Kratesipolis gehalten.
315 v. Chr. - Reich Alexanders des Großen/Diadochenkriege:
Der makedonische Diadoche Kassandros gründet die Stadt Thessalonike, benannt nach seiner Frau.
316 v. Chr. - Reich Alexanders des Großen:
Kassander kehrt von der Peloponnes mit seinem Heer nach Makedonien zurück, wo er Pydna belagert und erobert. Olympias von Epirus, die im Vorjahr von Epirus aus nach Makedonien gekommen und ihm die Herrschaft streitig gemacht hat, lässt er töten. Roxane und Alexander IV. Aigos hält er in Amphipolis gefangen. Polyperchon gelingt die Flucht nach Aitolien.
317 v. Chr. - Reich Alexander des Großen:
Herbst: Kassander gewinnt Athen, wo er Demetrios von Phaleron als Statthalter einsetzt. Auch in Makedonien setzt er sich durch und wird als Regent für Philipp III. Arrhidaios anerkannt. Kassanders Rivale, Polyperchon, flieht, gemeinsam mit Roxane und Philipps fünfjährigen Mitkönig Alexander IV., nach Epirus, wo er sich mit Olympias verbündet.
318 v. Chr. - Reich Alexanders des Großen:
Kassander siegt über Polyperchon bei Megalopolis und zwingt ihn, sich nach Makedonien zurückzuziehen.
319 v. Chr. - Reich Alexanders des Großen:
Sommer: Tod des makedonischen Reichsverwesers Antipater. Dieser hatte als seinen Nachfolger im Amt des Regenten für den geisteskranken König Philipp III. Arrhidaios seinen Vertrauten Polyperchon bestimmt. Antipaters Sohn Kassander fühlt sich übergangen. Da auch Antigonos in Kleinasien und Ptolemaios in Ägypten Polyperchon die Anerkennung verweigern, dieser aber sich mit Eumenes verbündet, kommt es zum Zweiten Diadochenkrieg, der bis 316 v. Chr. dauert. Ptolemaios I. greift Phönizien und Syrien an. Polyperchon versucht, die griechischen Städte für sich zu gewinnen, indem er ihre Freiheit proklamiert. Dies richtet sich vor allem gegen Nikanor, den Feldherren Kassanders, der Athen über die im nahen Munychia stationierte makedonische Garnison kontrolliert.
320 v. Chr. - Geboren:
um 320 v. Chr.: Ptolemaios Keraunos, König von Makedonien (+ 279 v. Chr.)
321 v. Chr. - Reich Alexanders des Großen:
Erster Diadochenkrieg bricht aus (bis 320): Der Reichsverweser Perdikkas und sein Feldherr Eumenes sehen sich einer Opposition aus Antipater (in Makedonien und Griechenland), Krateros (Makedonien), Antigonos (in Phrygien) und Ptolemaios (in Ägypten) gegenüber. Während sich Eumenes im Kleinasien gegen Krateros wendet und diesen in der Schlacht am Hellespont überwindet und tötet, marschiert Perdikkas nach Ägypten. Er scheitert aber im Frühjahr 320 v. Chr., als er versucht, den Nil zu überqueren und wird dann von den eigenen Leuten ermordet.
322 v. Chr. - Reich Alexanders des Großen:
Frühjahr: Der makedonische Feldherr Leonnatos eilt aus Asien mit Entsatztruppen herbei, um den während des Lamischen Krieges von den aufständischen Griechen in Lamia eingeschlossenen Antipater zu Hilfe zu kommen. Die Belagerung wird gesprengt, doch fällt Leonnatos im Kampf.
323 v. Chr. - Geboren:
Alexander IV. Aigos wird geboren. Alexander IV. Aigos war Sohn Alexander des Großen und der sogdischen Prinzessin Roxane. Er war der Alleinerbe des von seinem Vater aufgebauten Königreiches, das sich von Makedonien bis zu westlichen Teilen von Indien erstreckte.
10.06.323 v. Chr. - Gestorben:
Alexander der Große stirbt in Babylon. Alexander der Große (griechisch? Ἀλέξανδρος ὁ Μέγας Aléxandros ho Mégas) bzw. Alexander III. von Makedonien war von 336 v.? Chr. bis zu seinem Tod König von Makedonien und Hegemon des Korinthischen Bundes.
324 v. Chr. - Griechenland / Reich Alexanders des Großen:
Februar: Alexander der Große feiert in Susa Hochzeit mit Stateira, Tochter von Dareios III., sowie mit Parysatis, Tochter von Artaxerxes III.; zugleich werden 10.000 makedonische Soldaten mit persischen Frauen verheiratet.
04.08.324 v. Chr. - Griechenland / Reich Alexanders des Großen:
Nikanor von Stageira lässt auf Anweisung Alexanders des Großen während der Olympischen Spiele das Verbanntendekret in Olympia vor rund 20.000 Verbannten proklamieren, wonach alle griechischen Exilierten begnadigt werden sollten und mit makedonischer Garantie in ihre Heimatstaaten zurückkehren können.
329 v. Chr. - Alexanderzug:
Juli: Der baktrische Hauptmann Spitamenes rebelliert gegen die makedonische Besatzung; es folgt ein langwieriger Guerillakrieg Alexanders gegen die Aufständischen in Baktrien und Sogdien. Eine makedonische Armee unter Pharnuches wird dabei aufgerieben.
330 v. Chr. - Alexanderzug:
Atropates wird Satrap von Medien, Mithrenes von Armenien -damit beginnt Alexander, neben Makedoniern auch Perser mit der Verwaltung seines Reichs zu beauftragen.
331 v. Chr. - Alexanderzug & -reich:
Herbst, Schlacht von Megalopolis: Die Makedonier unter Antipater schlagen den Aufstand der Spartaner nieder. Deren König Agis III. fällt im Kampf; sein Nachfolger, Eudamidas I., ist wieder ganz von Makedonien abhängig.
332 v. Chr. - Alexanderzug & -reich:
Alexander der Große erobert Gaza nach dreimonatiger Belagerung. Auch das übrige Palästina gerät unter makedonische Herrschaft.
335 v. Chr. - Politik & Weltgeschehen:
Während Alexander im Norden kämpft, erhebt sich Theben gegen die makedonische Herrschaft und vertreibt die makedonische Garnison. Athen schließt sich auf Betreiben des Demosthenes dem Aufstand an. Von Illyrien aus eilt Alexander heran und unterwirft Theben, 6.000 Einwohner lässt er töten, 30.000 in die Sklaverei verkaufen und die Stadt dem Erdboden gleichmachen. Nach diesem Exempel unterwerfen sich die übrigen Griechenstädte und geloben Alexander in Korinth ihre Gefolgschaft.
336 v. Chr. - Griechenland:
Frühjahr - Erste makedonische Truppen (10.000 Mann) unter Parmenion überqueren den Hellespont und landen in Asien, werden aber von persischen Truppen unter Memnon von Rhodos vor Attarneos aufgehalten. Ein weiterer Vormarsch wird zudem durch die Ermordung Philipps II. verzögert.
337 v. Chr. - Östliches Mittelmeer:
Korinthischer Bund: alle Griechenstädte (außer Sparta) erkennen den makedonischen König Philipp II. als Hegemon an. Makedonien garantiert im Rahmen eines Allgemeinen Friedens die Autonomie der Bündner; die Verfassung eines anderen Staates durch gewaltsame Intervention zu ändern, ist ebenso verboten wie Fehden oder Piraterie. Oberstes Organ des Bundes ist der Synhedrion (Rat), dem Philipp als Hegemon vorsitzt. Zur Sicherung des Friedens legt Makedonien Besatzungen nach Theben, Korinth und Chalkis; Athen muss die Chersones an Makedonien abtreten. Der Krieg gegen Persien (Rachefeldzug für die Zerstörung Athens 480 v. Chr.) wird beschlossen.
02.08.338 v. Chr. - Östliches Mittelmeer:
Philipp II., König von Makedonien, besiegt mit seinem Heer die Truppen von Athen und Theben in der Schlacht von Chaironeia.
339 v. Chr. - Östliches Mittelmeer:
Die Makedonier müssen die Belagerung von Byzantion erfolglos abbrechen.
340 v. Chr. - Östliches Mittelmeer:
Philipp II. von Makedonien gewinnt die Insel Thassos. Außerdem belagert er sowohl Perinthos als auch Byzantion.
341 v. Chr. - Östliches Mittelmeer:
Bei seinem Feldzug in Thrakien stößt Philipp II. von Makedonien bis nach Odessos (heute: Warna) an der Schwarzmeer-Küste vor.
342 v. Chr. - Östliches Mittelmeer:
Thrakien-Feldzug des makedonischen Königs Philipp II. Der thrakische König Kersebleptes wird unterworfen, die makedonische Herrschaft bis zum Balkangebirge ausgedehnt und die Stadt Philippopolis (Plowdiw) errichtet.
343 v. Chr. - Östliches Mittelmeer:
Konflikt um Kardia auf der Chersones. Die Stadt ist mit Philipp II. von Makedonien verbündet; dennoch schickt Athen Siedler (Kleruchen) nach Kardia, um die Halbinsel, die an der für Athen lebenswichtigen Getreideroute zum Schwarzen Meer liegt, zu sichern. Philipp nimmt dies zum Anlass, einzugreifen; wenig später kontrolliert er ganz Thrakien.
344 v. Chr. - Östliches Mittelmeer:
Einer Anekdote zufolge zähmt der 12-jährige MakedonenprinzAlexander (später: der Große) das Pferd Bukephalos.
346 v. Chr. - Ereignisse:
Der Friede des Philokrates beendet den Dritten Heiligen Krieg in Griechenland. Makedonien wird anstelle der Phoker in die Delphische Amphiktyonie aufgenommen.
347 v. Chr. - Politik & Weltgeschehen:
Athen schickt eine Gesandtschaft unter Aischines zu Philipp II. von Makedonien, um einen Frieden auszuhandeln.
348 v. Chr. - Ereignisse:
Zerstörung der mit Athen verbündeten Stadt Olynth durch die Makedonier unter Philipp II. Die übrigen Städte des Chalkidischen Bundes ergeben sich daraufhin kampflos.
349 v. Chr. - Griechenland:
Olynth nimmt die makedonischen Thronprätendenten Arrhidaios und Menelaos, Halbbrüder König Philipps II. auf. Dieser fordert die Auslieferung; als diese verweigert wird, greift er die Stadt an. Diese wird von den Athenern unterstützt, die erst ihren Feldherrn Chares schicken, der bald von Charidemos abgelöst wird. In Athen selbst schwört Demosthenes die Bevölkerung in drei Olynthischen Reden (Teil seiner Philippika) auf einen antimakedonischen Kurs ein.
350 v. Chr. - Makedonien:
Die Makedonier unternehmen einen kurzen Feldzug nach Epirus und setzen Alexander I. als König ein.
351 v. Chr. - Griechenland:
Auf der Halbinsel Chersones kommt es zu Kämpfen zwischen den Athenern unter Charidemos und den Makedoniern. Auch Selymbria ist mit Athen verbündet.
352 v. Chr. - Makedonien:
Makedonien erobert die thrakische Küstenstadt Abdera.
353 v. Chr. - Östliches Mittelmeer:
Das Heer Philipps II. von Makedonien gerät in einen Hinterhalt der Phoker. Es kommt zur Schlacht in Thessalien; die Makedonier müssen sich zunächst zurückziehen.
354 v. Chr. - Östliches Mittelmeer:
Die Belagerung von Methone durch den makedonischen König Philipp II. endet. Er gewährt den Einwohnern der Stadt nach deren Kapitulation freies Geleit und lässt die Stadt schleifen.
355 v. Chr. - Östliches Mittelmeer:
Philipp II. von Makedonien belagert die Stadt Methone. Durch einen Pfeil verliert er ein Auge.
356 v. Chr. - Östliches Mittelmeer:
Philipp II. von Makedonien erobert die Stadt Potidaia und lässt sie zerstören. Das Gebiet wird Olynth zugesprochen. Weiterhin erobern die Makedonier die Stadt Pydna.
20.07.356 v. Chr. - Geboren:
Alexander der Große wird in Pella geboren. Alexander der Große (griechisch? Ἀλέξανδρος ὁ Μέγας Aléxandros ho Mégas) bzw. Alexander III. von Makedonien war von 336 v.? Chr. bis zu seinem Tod König von Makedonien und Hegemon des Korinthischen Bundes.
357 v. Chr. - Östliches Mittelmeer:
König Philipp II. von Makedonien erobert das westliche Thrakien bis zum Nestos, einschließlich der Stadt Amphipolis und des Pangaion-Gebirges mit seinen wertvollen Gold- und Silberminen.
358 v. Chr. - Östliches Mittelmeer:
Alexander von Pherai wird vom Bruder seiner Frau auf deren Anstiftung hin ermordet. Nach seinem Tod gerät Thessalien zunehmend in Abhängigkeit Makedoniens.
359 v. Chr. - Ereignisse:
Der makedonische König Perdikkas III. fällt zusammen mit 4.000 Soldaten in einer Schlacht gegen die Illyrer unter ihrem König Bardylis. Sein dreijähriger Sohn Amyntas IV. wird sein Nachfolger; sein Bruder Philipp II. wird zum Regenten ernannt. Durch die militärische Niederlage steht der makedonische Staat kurz vor dem Zusammenbruch.
364 v. Chr. - Östliches Mittelmeer:
Athen erobert die makedonische Hafenstadt Pydna.
365 v. Chr. - Östliches Mittelmeer:
Der makedonische Regent Ptolemaios von Aloros fällt einem Mordanschlag des Königs Perdikkas III. zum Opfer. Ptolemaios hatte einige Jahre zuvor Perdikkas’ Bruder ermorden lassen, um die Regentschaft zu erlangen.
368 v. Chr. - Östliches Mittelmeer:
König Alexander II. von Makedonien wird auf Geheiß seines Schwagers Ptolemaios von Aloros während eines Festes ermordet. Sein jüngerer Bruder Perdikkas wird sein Nachfolger; da er aber noch minderjährig ist, wird Ptolemaios zu seinem Regenten ernannt.
370 v. Chr. - Östliches Mittelmeer:
Alexander II. folgt seinem Vater Amyntas III. auf den Thron von Makedonien.
379 v. Chr. - Griechenland:
Olynth muss im Ersten Olynthischen Krieg nach mehreren Monaten Belagerung vor Sparta kapitulieren. Der Bund der chalkidischen Städte wird aufgelöst. Ein Großteil der Region fällt wieder unter die Vorherrschaft Makedoniens.
383 v. Chr. - Östliches Mittelmeer:
Die Illyrer dringen in Makedonien ein und verdrängen König Amyntas III. von seinem Thron. Er kann erst im Folgejahr zurückkehren.
392 v. Chr. - Östliches Mittelmeer:
Amyntas III. wird neuerlich König von Makedonien.
393 v. Chr. - Östliches Mittelmeer:
Pausanias folgt seinem Vater Aeropos II. auf den Thron von Makedonien.
396 v. Chr. - Östliches Mittelmeer:
Orestes, der jugendliche König von Makedonien, wird von seinem Regenten Aeropos II. ermordet. Dieser herrscht von nun an als „Archelaos II.“ allein.
399 v. Chr. - Östliches Mittelmeer:
Archelaos I., König von Makedonien, wird von seinem Pagen Krateros während der Jagd getötet. Dieser erhebt sich selbst zum neuen Herrscher über das Reich.
408 v. Chr. - Sport:
Der makedonische König Archelaos I. siegt bei den Olympischen Spielen im tethrippon, dem Rennen mit dem Vierergespann.
410 v. Chr. - Politik & Weltgeschehen:
Die von Makedonien abgefallene Stadt Pydna wird vom makedonischen König Archelaos I. erobert, zerstört und ein wenig landeinwärts wieder aufgebaut.
413 v. Chr. - Politik & Weltgeschehen:
Archelaos I. wird nach dem Tod seines Vaters Perdikkas II. König von Makedonien.
434 v. Chr. - Ereignisse:
Athen sendet Truppen gegen König Perdikkas II. von Makedonien.
513 v. Chr. - Ereignisse/Entwicklungen > Griechenland:
: Skythenfeldzug des Perserkönigs Dareios I.; ein Vorstoß über die Donau scheitert, doch werden Thrakien und Makedonien persisch. (6. Jahrhundert )

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