Zeitsprung

20.07.2004 - Tagesgeschehen:
Wiesbaden/Deutschland. Martin Hohmann wurde vom CDU-Landesverband Hessen aus der Partei ausgeschlossen. In einer Aufsehen erregenden Rede zum 3. Oktober 2003 benutzte er im Zusammenhang mit den Juden den Begriff Tätervolk.
14.11.2003 - Tagesgeschehen:
Berlin/Deutschland. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Martin Hohmann wird aufgrund seiner als antisemitisch eingestuften Äußerungen vom 3. Oktober d.J. aus der Bundestagsfraktion ausgeschlossen.
11.11.2003 - Tagesgeschehen:
Berlin/Deutschland. Die CDU-Fraktionsführung erwägt den Ausschluss Martin Hohmanns. Gleichzeitig kündigt Roland Koch den Parteiausschluss an. Daraufhin kommt es im Internetforum der CDU zu heftigen Protesten.
03.10.2003 - Tagesgeschehen:
Deutschland: Martin Hohmann hält eine Bundestagsrede, die einen Monat später zur Entlassung eines Brigadegenerals führt.
04.02.1948 - Geboren:
Martin Hohmann wird in Fulda geboren. Martin Hohmann ist ein deutscher Politiker (CDU, seit 2016 AfD). Er war von 1998 bis 2003 Mitglied des Deutschen Bundestages für die CDU, anschließend bis 2005 gehörte er dem Bundestag als fraktionsloser Abgeordneter an. Seine als antisemitisch kritisierte Rede zum Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober 2003 löste die sogenannte Hohmann-Affäre aus, die im Juni 2004 zu seinem Parteiausschluss führte. Seit 2016 ist er Kreistagsmitglied in Fulda und trat der AfD bei.

"Martin Hohmann" in den Nachrichten