31.08.2008 - Gestorben:
Karl Nicolussi-Leck stirbt in Bozen. Karl Nicolussi-Leck war Propagandist des Nationalsozialismus in Südtirol und während des Zweiten Weltkriegs Offizier der Waffen-SS, zuletzt im Rang eines SS-Hauptsturmführers. Nach 1945 war er Unternehmer und Kunstsammler.
26.09.2006 - Gestorben:
Iva Ikuko Toguri D’Aquino stirbt in Chicago, Illinois. Iva Ikuko Toguri D’Aquino war eine japanischstämmige Amerikanerin, die während des Pazifikkriegs im Zweiten Weltkrieg in Japan unter dem Pseudonym Orphan Ann bei Radio Tokyo (NHK) in der Sendung The Zero Hour als Musikmoderatorin engagiert war. Diese Sendung war Bestandteil der japanischen Propaganda.
23.09.2005 - Tagesgeschehen:
Windhoek/Namibia: Die in Namibia erscheinende deutschsprachige Wochenzeitung „Plus“ veröffentlicht eine Schmähanzeige gegen den verstorbenen Nazi-Jäger Simon Wiesenthal. Darin beschuldigt eine nicht näher bekannte Gruppe „Internationale Aktion wider das Vergessen“ Wiesenthal der Lüge und Verleumdung und drückt ihre Freude über seinen Tod aus. Diese Anzeige hat in Namibia und auch im Ausland Empörung hervorgerufen -der deutsche Botschafter Wolfgang Massing bezeichnet die Anzeige als „Hasspropaganda“ und forderte von der Zeitung eine unmissverständliche Distanzierung.
2005 - Film:
Why We Fight ist ein mehrfach ausgezeichneter Dokumentarfilm von Eugene Jarecki aus dem Jahre 2005. Der Titel des Films wurde gewählt in Anlehnung an die mehrteilige propagandistische Wochenschauserie Why We Fight des Pentagon aus dem Jahr 1942.

Stab:
Regie: Eugene Jarecki
Drehbuch: Eugene Jarecki
Produktion: Eugene JareckiSusannah Shipman
Musik: Robert Miller
Kamera: Etienne Sauret May Ying Welsh
Schnitt: Nancy Kennedy

Besetzung: John McCain, Susan Eisenhower, Richard Perle, Gore Vidal
09.09.2003 - Tagesgeschehen:
Deutschland. 5 Männer und eine Frau werden in Bayern, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg festgenommen. Sie werden dem rechtsextremen Spektrum zugerechnet. Einer der Festgenommenen ist Martin Wiese, eine Führungspersönlichkeit der Neonazis in Bayern. Es werden Sprengstoff, Granaten, 2 scharfe Schusswaffen, mehrere Stichwaffen, eine Streitaxt, Sturmhauben und Propagandamaterial sichergestellt. Die Ermittlungen ergeben, dass die Täter in der Nacht zum 9. November einen Sprengstoffanschlag auf die Baustelle eines jüdischen Gemeindezentrums verüben wollten. An diesem Tag wollen Bundespräsident Johannes Rau, Edmund Stoiber und Paul Spiegel der Grundsteinlegung beiwohnen. Die Bundesanwaltschaft hat den Fall wegen Verdachts auf die Bildung einer terroristischen Vereinigung übernommen.
17.07.1993 - Gestorben:
Eschel Rhoodie stirbt in Atlanta, Georgia. Eschel Mostert Rhoodie war ein südafrikanischer Journalist, Autor und Politiker, der von 1972 bis 1977 als Staatssekretär im südafrikanischen Informationsministerium fungierte. In dieser Funktion war er während dieser Zeit einer der wichtigsten Akteure der Regierung seines Heimatlandes im Bereich der politischen Propaganda. Zum Ende der 1970er Jahre spielte er eine zentrale Rolle in einem als Muldergate-Affäre bezeichneten politischen Skandal um die Aufdeckung verdeckter Propagandamaßnahmen im In- und Ausland. Er wurde infolgedessen zunächst wegen Betrugs verurteilt sowie später im Berufungsverfahren freigesprochen, und emigrierte 1982 in die USA.
1990 - Diskografie:
1234 von Propaganda (Pino Palladino)
1987 - Gestorben:
Bruce Lannes Smith stirbt. Bruce Lannes Smith war ein US-amerikanischer Politik- und Kommunikationswissenschaftler, der sich schwerpunktmäßig mit Propaganda beschäftigte. Er lehrte u.a. am Michigan State College. Nach dem Zweiten Weltkrieg war er mit der Suche und dem Verhör des NS-Propagandatheoretikers Franz Six betraut.
14.01.1971 - Gestorben:
Heinrich Anacker stirbt in Wasserburg am Bodensee. Heinrich Anacker war ein erfolgreicher schweizerisch-deutscherPropaganda-Schriftsteller im Nationalsozialismus.
29.08.1964 - Gestorben:
Bernd Köhlert stirbt bei Albertville. Bernd Michael Köhlert war ein deutscher Söldner. Er und Walter Nestler waren die ersten Deutschen, die während der Simba-Rebellion im Kongo fielen. Sein Tod erregte Aufsehen in den westdeutschen Medien und war für die DDR Anlass für eine Propagandakampagne gegen die Bundesrepublik.
1963 - Film:
Millioner (russisch Миллионер, Millioner) ist ein sowjetischerPropagandacartoon aus dem Jahr 1963, der unter der Regie von Vitold Bordzilovsky und Yuri Prytkov entstand. Der Cartoon wurde von der Filmfirma Soyuzmultfilm produziert. Das Drehbuch dieses Cartoons wurde von Sergei Wladimirowitsch Michalkow verfasst.

Stab:
Regie: Vitold Bordzilovsky, Yuri Prytkov
Drehbuch: Sergei Wladimirowitsch Michalkow
Musik: Mikhail Meerovich
Kamera: E. Rizo
01.12.1960 - Gestorben:
Ethel MacDonald stirbt in Glasgow. Ethel MacDonald war eine schottische Anarchistin und Aktivistin sowie im Jahr 1937, während des Spanischen Bürgerkrieg, eine Propagandistin beim Radio der CNT in Barcelona.
1960 - Rundfunk:
21. März -Das DDR-Fernsehen strahlt die erste von insgesamt 1.519 Folgen der Propaganda-Reihe Der schwarze Kanal aus. Karl-Eduard von Schnitzler zeigt darin Ausschnitte aus westdeutschen Fernsehprogrammen und kommentiert diese nach den ideologischen Grundsätzen der SED.
16.05.1959 - Gestorben:
Friedrich Grimm (Rechtsanwalt) stirbt in Freiburg im Breisgau. Friedrich Wilhelm Johannes Grimm war ein deutscher antisemitischer und nationalsozialistischer Politiker, Jurist, Publizist und Propagandaredner. Er bekämpfte den Friedensvertrag von Versailles, verteidigte Fememörder, unterstützte den Aufstieg und die Verbrechen des Nationalsozialismus und bekämpfte Widerstandskämpfer und NS-Gegner wie David Frankfurter, Herschel Grynszpan oder Berthold Jacob. Außerdem war er ein bedeutender Exponent der nationalsozialistischen Frankreichpolitik.
05.08.1951 - Sport:
Unter großem propagandistischem Aufwand werden die III. Weltjugendfestspiele in Ost-Berlin eröffnet.
16.03.1946 - Ereignisse > Politik und Weltgeschehen:
Am wegen Landesverrats verurteilten Journalisten Max Blokzijl wird als erstem Niederländer nach dem Zweiten Weltkrieg die Todesstrafe vollstreckt. Er hat nationalsozialistische Propaganda über den Rundfunk in der deutschen Besatzungszeit verbreitet. (16. März)
1946 - Politik & Weltgeschehen:
16. März: Am wegen Landesverrats verurteilten Journalisten Max Blokzijl wird als erstem Niederländer nach dem Zweiten Weltkrieg die Todesstrafe vollstreckt. Er hat nationalsozialistische Propaganda über den Rundfunk in der deutschen Besatzungszeit verbreitet.
05.10.1945 - Gestorben:
Eduard Stadtler stirbt im Speziallager Sachsenhausen. Eduard Stadtler war Reichstagsabgeordneter der DNVP, später NSDAP , jungkonservativer Publizist, Gründer einiger antikommunistischer Organisationen und früher Propagandist eines nationalen Sozialismus. Nach eigenen Angaben habe er Kommandeur Waldemar Pabst zu der Ermordung an Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht animiert.
29.04.1945 - Gestorben:
Colin Ross stirbt in Urfeld am Walchensee. Colin Ross war ein österreichischer Journalist, Kriegsberichterstatter und Ingenieur. Er gehörte zwischen den Weltkriegen neben Egon Erwin Kisch, Richard Katz und Alfred E. Johann zu den bekanntesten deutschsprachigen Reisejournalisten. Ab 1933 nutzte er seine Auslandsreisen auch zu Zwecken der nationalsozialistischenPropaganda.
1943 - Film:
Der Fuehrer's Face (deutsch: Das Gesicht des Führers) ist ein US-amerikanischer Zeichentrickfilm, der am 1. Januar 1943 uraufgeführt wurde. Die Walt-Disney-Produktion mit dem Publikumsliebling Donald Duck in der Hauptrolle war Propaganda gegen das Dritte Reich und gewann einen Oscar für den besten animierten Kurzfilm.

Stab:
Regie: Jack Kinney
Drehbuch: Joe Grant, Dick Huemer
Produktion: Walt Disney
Musik: Oliver Wallace

Besetzung: Clarence Nash, Bob Carlson
10.11.1942 - Geboren:
Bernd Köhlert wird in Stettin geboren. Bernd Michael Köhlert war ein deutscher Söldner. Er und Walter Nestler waren die ersten Deutschen, die während der Simba-Rebellion im Kongo fielen. Sein Tod erregte Aufsehen in den westdeutschen Medien und war für die DDR Anlass für eine Propagandakampagne gegen die Bundesrepublik.
16.10.1942 - Gestorben:
Heinrich Wilhelm Trambauer stirbt in München. Heinrich Wilhelm Trambauer war ein deutscher Nationalsozialist. Als Fahnenträger während des Hitlerputsches 1923 nahm er nach dem Schusswechsel an der Münchner Feldherrnhalle die mit dem Blut eines getöteten Mitputschisten verunreinigte Fahne seiner SA-Einheit an sich. Diese Fahne wurde als „Blutfahne“ eines der stärksten Symbole der nationalsozialistischenPropaganda. Trambauer selbst wurde 1932 im Streit von einem Vorgesetzten der SS so schwer misshandelt, dass er bleibende Hirnschäden erlitt und geistig umnachtet in einer psychiatrischen Anstalt starb.
1942 - Film:
Die Stimme des Terrors ist ein US-amerikanischer Spielfilm aus dem Jahr 1942. Er ist der dritte Film der Serie mit Basil Rathbone und Nigel Bruce sowie der erste, der zu Propagandazwecken in die aktuelle Zeit versetzt wurde. Das Drehbuch basiert in groben Linien auf der im September 1917 zuerst in "The Strand Magazine" und dann in "Collier's weekly" veröffentlichten Kurzgeschichte „His last Bow“ von Sir Arthur Conan Doyle. Der Film wurde von Universal Pictures produziert und hatte seine TV-Premiere in Deutschland erst am 17. August 1992 auf 3sat. Man merkt diesem und den folgenden Filmen an, dass die Geschichte deutlich im Dienste der Propaganda gegen Deutschland steht.

Stab:
Regie: John Rawlins
Drehbuch: John Bright, Robert Hardy Andrews, Lynn Riggs
Produktion: Howard Benedict
Musik: Frank Skinner
Kamera: Elwood Bredell
Schnitt: Russell Schoengarth

Besetzung: Basil Rathbone, Nigel Bruce, Evelyn Ankers, Reginald Denny, Thomas Gomez, Henry Daniell, Montagu Love, Olaf Hytten, Leyland Hodgson, Mary Gordon
08.12.1941 - Gestorben:
Miklós Kozma stirbt in Ungvár, Ungarn. Miklós Kozma von Leveld war ein ungarischer Offizier, Jurist, Medienunternehmer und Politiker. Er gehörte 1919 zu den führenden Konterrevolutionären um Miklós Horthy. Als Direktor der ungarischen Nachrichtenagentur, des ungarischen Films und des Rundfunks unterstützte er das Horthy-Regime propagandistisch. 1935 bis 1937 war er Innenminister der pro-faschistischen Regierungen von Gyula Gömbös und Kálmán Darányi. Nachdem er 1938 illegale Sabotageaktionen gegen die Tschechoslowakei zur Wiedergewinnung der Karpatenukraine organisiert hatte, wurde er im Dezember 1939 Regierungskommissar des inzwischen von Ungarn annektierten Gebiets. Hier betrieb er eine aggressive Magyarisierungspolitik und initiierte 1941 die Deportation von wenigstens 18.000 Menschen als angeblich staatenlose Juden in den deutschen Herrschaftsbereich in Ostgalizien (Distrikt Galizien). Die meisten Deportierten wurden dort Opfer des Massakers von Kamenez-Podolsk.
1940 - Film:
Der Störenfried ist ein deutscher animierter Propaganda-Kurzfilm aus dem Jahr 1940, der im Kino vor der Wochenschau gezeigt wurde.

Stab:
Regie: Hans Held
Produktion: Bavaria Filmkunst
Musik: Leo Leux
1940 - Geboren:
Muhammad as-Sahhaf wird in Hilla, Irak geboren. Muhammad as-Sahhaf, auch „Baghdad Bob“ oder „Comical Ali“ genannt, war unter Saddam Hussein Außenminister und später Informationsminister des Irak. Er wurde während des dritten Golfkrieges bekannt. Grund waren vor allem seine abwegigen und völlig unglaubwürdigen Propagandaaussagen.
1940 - Film:
Der Fuchs von Glenarvon ist ein NS-Propagandafilm von Max W. Kimmich aus dem Jahr 1940 mit stark antibritischen und -ebenso wie Mein Leben für Irland -proirischen Tendenzen.

Stab:
Regie: Max W. Kimmich
Drehbuch: Hans Bertram, Wolf Neumeister
Produktion: Hans Lehmann für Tobis-Filmkunst GmbH (Berlin), Herstellungsgruppe Herbert Engelsing
Musik: Otto Konradt
Kamera: Fritz Arno Wagner
Schnitt: Willy Zeyn junior

Besetzung: Olga Tschechowa, Karl Ludwig Diehl, Ferdinand Marian, Elisabeth Flickenschildt, Traudl Stark, Albert Florath, Lucie Höflich, Else von Möllendorff, Richard Häußler, Werner Hinz, Hermann Braun, Hans Mierendorff, Paul Otto, Hans Richter, Horst Birr, Peter Elsholtz, Aribert Mog, Hilde Körber, Friedrich Kayssler, Bruno Hübner, Bernhard Goetzke, Karl Hannemann, Franz Weber, Albert Venohr, Hans Waschatko, Lilli Schönborn, Gustav Püttjer, Frida Richard, Ferdinand Terpe
26.02.1938 - Gestorben:
Gustavs Klucis stirbt in Moskau. Gustavs Klucis war ein wegbereitender Fotograf und bedeutendes Mitglied der konstruktivistischen Avantgarde im frühen 20. Jahrhundert, bekannt für seine sowjetische Revolutionspropaganda und spätere stalinistischePropaganda, die er mit seiner Mitarbeiterin und Frau Valentina Kulagina (1902–1987) schuf.
1937 - Film:
Menschen ohne Vaterland ist ein Propaganda-Spielfilm der UFA aus dem Jahre 1937. Er spielt vor dem Hintergrund der Freikorpskämpfe von 1919 im Baltikum.

Stab:
Regie: Herbert Maisch
Drehbuch: Gertrude von Brockdorff,
Herbert Maisch, Lotte Neumann (als C.H. Diller), Ernst von Salomon, Walter Wassermann
Produktion: Bruno Duday
Musik: Harald M. Kirchstein

Besetzung: Willy Fritsch, Maria von Tasnady, Willy Birgel, Grethe Weiser, Siegfried Schürenberg, Werner Stock, Willy Schaeffers, Nikolai Kolin, Lissy Arna, Alexander Golling, Aribert Grimmer, Maria Loja
11.07.1933 - Geboren:
Eschel Rhoodie wird in Caledon, Kapprovinz geboren. Eschel Mostert Rhoodie war ein südafrikanischer Journalist, Autor und Politiker, der von 1972 bis 1977 als Staatssekretär im südafrikanischen Informationsministerium fungierte. In dieser Funktion war er während dieser Zeit einer der wichtigsten Akteure der Regierung seines Heimatlandes im Bereich der politischen Propaganda. Zum Ende der 1970er Jahre spielte er eine zentrale Rolle in einem als Muldergate-Affäre bezeichneten politischen Skandal um die Aufdeckung verdeckter Propagandamaßnahmen im In- und Ausland. Er wurde infolgedessen zunächst wegen Betrugs verurteilt sowie später im Berufungsverfahren freigesprochen, und emigrierte 1982 in die USA.
1933 - Rundfunk:
Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten am 30. Januar wird in Deutschland die 1925 gegründete Reichs-Rundfunk-Gesellschaft (RRG) gestärkt und die bis dahin selbstständigen Rundfunkgesellschaften aufgelöst. Das Radio wird das wichtigste Propagandainstrument der Nazis, kontrolliert und geleitet vom Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda unter der Leitung von Joseph Goebbels.
1931 - Geboren:
Trịnh Thị Ngọ wird geboren. Trịnh Thị Ngọ moderierte während des Vietnamkriegs unter dem Pseudonym Thu Hương - the fragrance of autumn (dt.: Herbstduft) eine Propagandasendung im vietnamesischen Radio Voice of Vietnam. Die US-Amerikaner gaben ihr den Namen Hanoi Hannah.
20.11.1927 - Geboren:
Walter Heynowski wird in Ingolstadt geboren. Walter Heynowski ist gemeinsam mit Gerhard Scheumann einer der bekanntesten und bedeutendsten Dokumentar- und Propagandafilm-Regisseure der DDR. Daneben wirkte er auch als Texter, Szenarist, Drehbuchautor oder Produzent an zahlreichen Filmen mit.
11.11.1927 - Geboren:
Günter Siemund wird geboren. Günter Siemund ist ein ehemaliger SED-Funktionär und Journalist. Er war stellvertretender Leiter der Abteilung Propaganda beim ZK der SED sowie stellvertretender Generaldirektor des Allgemeinen Deutschen Nachrichtendienstes (ADN).
14.03.1917 - Geboren:
Karl Nicolussi-Leck wird in Pfatten geboren. Karl Nicolussi-Leck war Propagandist des Nationalsozialismus in Südtirol und während des Zweiten Weltkriegs Offizier der Waffen-SS, zuletzt im Rang eines SS-Hauptsturmführers. Nach 1945 war er Unternehmer und Kunstsammler.
04.07.1916 - Geboren:
Iva Ikuko Toguri D’Aquino wird in Los Angeles, Kalifornien geboren. Iva Ikuko Toguri D’Aquino war eine japanischstämmige Amerikanerin, die während des Pazifikkriegs im Zweiten Weltkrieg in Japan unter dem Pseudonym Orphan Ann bei Radio Tokyo (NHK) in der Sendung The Zero Hour als Musikmoderatorin engagiert war. Diese Sendung war Bestandteil der japanischen Propaganda.
11.12.1909 - Geboren:
Bruce Lannes Smith wird in Webster Groves, Missouri geboren. Bruce Lannes Smith war ein US-amerikanischer Politik- und Kommunikationswissenschaftler, der sich schwerpunktmäßig mit Propaganda beschäftigte. Er lehrte u.a. am Michigan State College. Nach dem Zweiten Weltkrieg war er mit der Suche und dem Verhör des NS-Propagandatheoretikers Franz Six betraut.
24.02.1909 - Geboren:
Ethel MacDonald wird in Bellshill bei Glasgow geboren. Ethel MacDonald war eine schottische Anarchistin und Aktivistin sowie im Jahr 1937, während des Spanischen Bürgerkrieg, eine Propagandistin beim Radio der CNT in Barcelona.
25.04.1907 - Geboren:
Kirsten Heiberg wird in Kragerø, Norwegen geboren. Kirsten Heiberg war eine norwegische Sängerin und Schauspielerin. Sie war ein UFA-Star und Femme fatale des deutschen Films im Dritten Reich. Nach dem Krieg erhielt sie von den Alliierten zwei Jahre Berufsverbot in der Filmindustrie wegen ihrer Mitwirkung an nationalsozialistischerPropaganda.
29.01.1901 - Geboren:
Heinrich Anacker wird in Buchs, Kanton Aargau geboren. Heinrich Anacker war ein erfolgreicher schweizerisch-deutscherPropaganda-Schriftsteller im Nationalsozialismus.
21.08.1899 - Geboren:
Heinrich Wilhelm Trambauer wird in Nürnberg geboren. Heinrich Wilhelm Trambauer war ein deutscher Nationalsozialist. Als Fahnenträger während des Hitlerputsches 1923 nahm er nach dem Schusswechsel an der Münchner Feldherrnhalle die mit dem Blut eines getöteten Mitputschisten verunreinigte Fahne seiner SA-Einheit an sich. Diese Fahne wurde als „Blutfahne“ eines der stärksten Symbole der nationalsozialistischenPropaganda. Trambauer selbst wurde 1932 im Streit von einem Vorgesetzten der SS so schwer misshandelt, dass er bleibende Hirnschäden erlitt und geistig umnachtet in einer psychiatrischen Anstalt starb.
17.06.1888 - Geboren:
Friedrich Grimm (Rechtsanwalt) wird in Düsseldorf geboren. Friedrich Wilhelm Johannes Grimm war ein deutscher antisemitischer und nationalsozialistischer Politiker, Jurist, Publizist und Propagandaredner. Er bekämpfte den Friedensvertrag von Versailles, verteidigte Fememörder, unterstützte den Aufstieg und die Verbrechen des Nationalsozialismus und bekämpfte Widerstandskämpfer und NS-Gegner wie David Frankfurter, Herschel Grynszpan oder Berthold Jacob. Außerdem war er ein bedeutender Exponent der nationalsozialistischen Frankreichpolitik.
17.02.1886 - Geboren:
Eduard Stadtler wird in Hagenau, Elsass geboren. Eduard Stadtler war Reichstagsabgeordneter der DNVP, später NSDAP , jungkonservativer Publizist, Gründer einiger antikommunistischer Organisationen und früher Propagandist eines nationalen Sozialismus. Nach eigenen Angaben habe er Kommandeur Waldemar Pabst zu der Ermordung an Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht animiert.
04.06.1885 - Geboren:
Colin Ross wird in Wien geboren. Colin Ross war ein österreichischer Journalist, Kriegsberichterstatter und Ingenieur. Er gehörte zwischen den Weltkriegen neben Egon Erwin Kisch, Richard Katz und Alfred E. Johann zu den bekanntesten deutschsprachigen Reisejournalisten. Ab 1933 nutzte er seine Auslandsreisen auch zu Zwecken der nationalsozialistischenPropaganda.
05.09.1884 - Geboren:
Miklós Kozma wird in Nagyvárad, Österreich-Ungarn geboren. Miklós Kozma von Leveld war ein ungarischer Offizier, Jurist, Medienunternehmer und Politiker. Er gehörte 1919 zu den führenden Konterrevolutionären um Miklós Horthy. Als Direktor der ungarischen Nachrichtenagentur, des ungarischen Films und des Rundfunks unterstützte er das Horthy-Regime propagandistisch. 1935 bis 1937 war er Innenminister der pro-faschistischen Regierungen von Gyula Gömbös und Kálmán Darányi. Nachdem er 1938 illegale Sabotageaktionen gegen die Tschechoslowakei zur Wiedergewinnung der Karpatenukraine organisiert hatte, wurde er im Dezember 1939 Regierungskommissar des inzwischen von Ungarn annektierten Gebiets. Hier betrieb er eine aggressive Magyarisierungspolitik und initiierte 1941 die Deportation von wenigstens 18.000 Menschen als angeblich staatenlose Juden in den deutschen Herrschaftsbereich in Ostgalizien (Distrikt Galizien). Die meisten Deportierten wurden dort Opfer des Massakers von Kamenez-Podolsk.
19.06.1865 - Geboren:
Alfred Hugenberg wird in Hannover geboren. Alfred Ernst Christian Alexander Hugenberg war ein deutscher Montan-, Rüstungs- und Medienunternehmer, Politiker (DNVP) und während der ersten Monate nach Hitlers Machtergreifung Minister für Wirtschaft, Landwirtschaft und Ernährung in dessen erstem Kabinett. Er gilt als bedeutendster bürgerlicher Wegbereiter des Nationalsozialismus. Mit seinem Hugenberg-Konzern, einem Medienkonzern, der die Hälfte der deutschen Presse kontrollierte, trug er mit nationalistischer und antisemitischerPropaganda maßgeblich zum Aufstieg der rechten Parteien in der Weimarer Republik bei.
1287 - Gestorben:
Werner von Oberwesel stirbt. Werner von Oberwesel war ein Tagelöhner, dessen ungeklärter Tod Juden angelastet wurde und so zu einer blutigen Judenverfolgung am Mittelrhein führte. Er wurde lange als katholischer Volksheiliger verehrt; sein Gedenktag war der 19. April. Eine „Werner“-Kapelle in Oberwesel am Rhein wurde für ihn ab 1289 ausgebaut in Erwartung von Wallfahrern und, zeittypisch, der finanziellen Früchte einer Wallfahrt. Seine?– auch zeitweise finanziell lohnende?– Verehrung führte zu aufhetzerischen Legenden um angeblichen Hostienfrevel, Ritualmord und Wunder. Mit seinem Namen bleiben christliche Pogrome, antisemitische Hetze und christliche antijudaistischePropaganda verbunden. 1963 wurde Werners Name aus dem Heiligenverzeichnis gestrichen.
1271 - Geboren:
Werner von Oberwesel wird in Womrath, Hunsrück geboren. Werner von Oberwesel war ein Tagelöhner, dessen ungeklärter Tod Juden angelastet wurde und so zu einer blutigen Judenverfolgung am Mittelrhein führte. Er wurde lange als katholischer Volksheiliger verehrt; sein Gedenktag war der 19. April. Eine „Werner“-Kapelle in Oberwesel am Rhein wurde für ihn ab 1289 ausgebaut in Erwartung von Wallfahrern und, zeittypisch, der finanziellen Früchte einer Wallfahrt. Seine?– auch zeitweise finanziell lohnende?– Verehrung führte zu aufhetzerischen Legenden um angeblichen Hostienfrevel, Ritualmord und Wunder. Mit seinem Namen bleiben christliche Pogrome, antisemitische Hetze und christliche antijudaistischePropaganda verbunden. 1963 wurde Werners Name aus dem Heiligenverzeichnis gestrichen.
33 v. Chr. - Römisches Reich:
Oktavian und Marcus Antonius, die jeder für sich die Alleinherrschaft im Reich anstreben, bekämpfen sich in einem aufwendig geführten Propagandakrieg. Die zwei Rivalen versuchen, den jewells anderen vor der römischen Öffentlichkeit zu diskreditieren. Es gelingt Oktavian zahlreiche Römer gegen Marcus Antonius einzunehmen, indem er ihm ein seit Jahren gepflegtes Liebesverhältnis mit der ägyptischen Königin Kleopatra sowie den Verrat an den Interessen Roms vorwirft.
46 v. Chr. - Römisches Reich:
Caesar entdeckt die Funktion des Geldes als Machtmittel. Zum ersten Mal wird ein noch lebender römischer Bürger auf einer Münze verewigt. Bis dahin wurden nur historische Ereignisse zur Propaganda abgebildet. Die neuen Münzen sind Ausdruck des Personenkults um den Römischen Diktator.

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