Schachkomposition

Eine Schachkomposition ist eine ersonnene Aufgabe. Gewöhnlich besteht sie aus einer Schachstellung (meist als Diagramm dargestellt), einer Forderung (zum Beispiel „Weiß zieht und gewinnt“) und der Lösung der Aufgabe. Falls nicht anders angegeben, richtet sich die Forderung an Weiß, der auch am Zuge ist (Hilfsmattaufgaben ausgenommen). Im Normalfall gelten die üblichen Schachregeln.

Die Wurzeln dieser häufig auch als Problemschach bezeichneten Form der Beschäftigung mit Schach reichen bis zu den Anfängen des Schachspiels zurück. Die Schachkomposition hat sich in den letzten 150 Jahren durch Spezialisierung weitgehend verselbständigt. Mitunter wird von Kunstschach gesprochen, um ihre ästhetische Seite zu unterstreichen. Schachkompositionen werden in Schachspalten von Tageszeitungen und Zeitschriften sowie in Schachzeitschriften veröffentlicht. Zudem gibt es Spezialliteratur, die sich mit Schachkomposition beschäftigt. In Veröffentlichungen werden Angaben zum Urheber („Autor“ oder „Komponist“ genannt) und zur Quelle der Erstveröffentlichung (bei neuen Werken der Vermerk „Urdruck“ oder „Original“) gemacht. Ein Überblick über Schachkomponisten ist in der Kategorie:Schachkomponist zu finden.

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