29.06.2012 - Gestorben:
Ernst Eichler (Linguist) stirbt in Leipzig. Ernst Eichler war ein deutscher Sprachwissenschaftler, der als Nestor der slawistischen Namenkunde in Deutschland galt.
02.04.2005 - Gestorben:
Johannes Paul II. stirbt in der Vatikanstadt. Johannes Paul II. war vom 16.? Oktober 1978 bis zu seinem Tod 26 Jahre und 5 Monate lang Papst der römisch-katholischen Kirche. Ein längeres Pontifikat ist nur für Pius IX. belegt. Johannes Paul II. war der erste Slawe auf dem Papstthron. Ihm wird eine maßgebliche Rolle bei der Beendigung des Sozialismus in seinem Heimatland Polen zugeschrieben. Am 1.? Mai 2011 sprach ihn sein Nachfolger Benedikt XVI. in Rom selig.
26.06.1988 - Gestorben:
Karl Wilhelm Struve stirbt in Schleswig. Karl Wilhelm Struve war ein deutscher Vor- und Frühgeschichtler, der sich um die Erforschung der jungsteinzeitlichen und slawischen Vergangenheit Schleswig-Holsteins und insbesondere der von den Wagriern aus dem Stammesverband der Abodriten hinterlassenen Ringwälle in Ostholstein verdient gemacht hat.
04.10.1951 - Gestorben:
Reinhold Trautmann stirbt in Jena. Reinhold Trautmann war ein deutscher Slawist. Als solcher forschte er zur Sprache, Literatur und Kultur der Slawen. Er erwarb sich maßgebliche Verdienste um die Übersetzung slawischer Literatur. So übersetzte er im Jahr 1931 die altrussische Nestorchronik ins Deutsche. Daneben forschte er zu den slawischen Sprachresten im deutschsprachigen Raum.
21.06.1948 - Geboren:
Andrzej Sapkowski wird in ?ód?, Polen geboren. Andrzej Sapkowski ist ein polnischer Schriftsteller. Seine Bücher greifen – zumeist parodistisch – Motive slawischerLegenden und Märchen auf. Internationale Bekanntheit erlangte er vorwiegend durch seine Fantasyromane über den Hexer Geralt, der zum Protagonisten in mehreren Computerspielen, Filmen und Comics geworden ist.
15.05.1930 - Geboren:
Ernst Eichler (Linguist) wird in Niemes, Tschechoslowakei geboren. Ernst Eichler war ein deutscher Sprachwissenschaftler, der als Nestor der slawistischen Namenkunde in Deutschland galt.
18.05.1920 - Geboren:
Johannes Paul II. wird in Wadowice, Polen geboren. Johannes Paul II. war vom 16.? Oktober 1978 bis zu seinem Tod 26 Jahre und 5 Monate lang Papst der römisch-katholischen Kirche. Ein längeres Pontifikat ist nur für Pius IX. belegt. Johannes Paul II. war der erste Slawe auf dem Papstthron. Ihm wird eine maßgebliche Rolle bei der Beendigung des Sozialismus in seinem Heimatland Polen zugeschrieben. Am 1.? Mai 2011 sprach ihn sein Nachfolger Benedikt XVI. in Rom selig.
12.02.1917 - Geboren:
Karl Wilhelm Struve wird in Elmshorn geboren. Karl Wilhelm Struve war ein deutscher Vor- und Frühgeschichtler, der sich um die Erforschung der jungsteinzeitlichen und slawischen Vergangenheit Schleswig-Holsteins und insbesondere der von den Wagriern aus dem Stammesverband der Abodriten hinterlassenen Ringwälle in Ostholstein verdient gemacht hat.
1898 - Kultur, Baudenkmale und Parks > Kultur- und Begegnungszentren:
Deutsch-Slawisches Kulturzentrum in der denkmalgeschützten Villa im Ludwig.-A.-Meyer-Haus aus dem Jahr (Guben)
1898 - Kultur, Baudenkmale und Parks > Kultur- und Begegnungszentren:
Deutsch-Slawisches Kulturzentrum in der denkmalgeschützten Villa im Ludwig-A.-Meyer-Haus aus dem Jahr (Guben)
1891 - Werk > Bilderzyklen:
Das Leben der alten Slawen (Život starých Slovanů) (Mikoláš Aleš)
16.01.1883 - Geboren:
Reinhold Trautmann wird in Königsberg i. Pr. geboren. Reinhold Trautmann war ein deutscher Slawist. Als solcher forschte er zur Sprache, Literatur und Kultur der Slawen. Er erwarb sich maßgebliche Verdienste um die Übersetzung slawischer Literatur. So übersetzte er im Jahr 1931 die altrussische Nestorchronik ins Deutsche. Daneben forschte er zu den slawischen Sprachresten im deutschsprachigen Raum.
08.11.1325 - Gestorben:
Wizlaw III. (Rügen) stirbt. Wizlaw III. war der letzte slawische Fürst von Rügen. Er ist wahrscheinlich identisch mit dem Minnesänger Wizlaw aus der Jenaer Liederhandschrift.
1265 - Geboren:
Wizlaw III. (Rügen) wird oder 1268 geboren. Wizlaw III. war der letzte slawische Fürst von Rügen. Er ist wahrscheinlich identisch mit dem Minnesänger Wizlaw aus der Jenaer Liederhandschrift.
17.11.1225 - Politik & Weltgeschehen:
Kaiser Friedrich II. schließt mit dem gefangenen König Waldemar II. von Dänemark nach der Schlacht bei Mölln einen Vertrag, der diesen zur Rückgabe der slawischen Gebiete mit Ausnahme Rügens verpflichtet.
1150 - Ausbreitung der Westslawen > Nördliche Westslawen:
Burg Fischerinsel bei Neubrandenburg in Mecklenburg um 1150
15.07.1066 - Gestorben:
Ansverus stirbt bei Ratzeburg. Ansverus (auch Ansuerus, deutsch Answer;) entstammte einer vornehmen und reichen sächsischen Familie und wurde im christlichen Glauben erzogen. Als 15-jähriger reiste er nach einem Traum unter einem Vorwand nach Ratzeburg, um dort in das Benediktinerkloster St. Georg auf dem Berge einzutreten. Im Kloster wurde er Priester und Mönch mit ernsthafter Ausrichtung nach der Benediktinerregel und starkem missionarischen Einsatz, der einigen Erfolg brachte. Die um Ratzeburg seit etwa 300 Jahren ansässigen slawischen Stämme verehrten auf der nahen Ratzeburger Insel die Göttin Siwa. Im Sommer 1066 erhoben sich die Slawen gegen die Sachsen. Kirche und Kloster wurden teilweise zerstört. Am 15. Juli wurde der Abt Ansverus mit seinen 18 Mönchen gefangen genommen, nach Einhaus bei Ratzeburg gebracht und dort auf dem Rinsberg durch Steinigung getötet. So starb er im Alter von 28 Jahren als Märtyrer.
1038 - Geboren:
Ansverus wird in Schleswig/Haithabu geboren. Ansverus (auch Ansuerus, deutsch Answer;) entstammte einer vornehmen und reichen sächsischen Familie und wurde im christlichen Glauben erzogen. Als 15-jähriger reiste er nach einem Traum unter einem Vorwand nach Ratzeburg, um dort in das Benediktinerkloster St. Georg auf dem Berge einzutreten. Im Kloster wurde er Priester und Mönch mit ernsthafter Ausrichtung nach der Benediktinerregel und starkem missionarischen Einsatz, der einigen Erfolg brachte. Die um Ratzeburg seit etwa 300 Jahren ansässigen slawischen Stämme verehrten auf der nahen Ratzeburger Insel die Göttin Siwa. Im Sommer 1066 erhoben sich die Slawen gegen die Sachsen. Kirche und Kloster wurden teilweise zerstört. Am 15. Juli wurde der Abt Ansverus mit seinen 18 Mönchen gefangen genommen, nach Einhaus bei Ratzeburg gebracht und dort auf dem Rinsberg durch Steinigung getötet. So starb er im Alter von 28 Jahren als Märtyrer.
1024 - Politik & Weltgeschehen > Kiewer Rus:
Schlacht von Listwen: Im Kampf der Söhne Wladimirs um die Nachfolge unterliegt Jaroslaws Warägertruppe unter Jakun den slawischen Kontingenten seines Bruders Mstislaw. (Kiewer Rus)
25.05.992 n. Chr. - Gestorben:
Mieszko I. stirbt. Mieszko I. aus der Herrscherfamilie der Piasten war ein slawischer Fürst, der in den westlichen Quellen als erster Herrscher im Gebiet des heutigen Polen namentlich nachweisbar ist. Er war ab etwa 960 Herzog von Polen.
928 n. Chr. - Europa:
König Heinrich I. führt einen Feldzug gegen die Slawen östlich der Elbe. Er schlägt die Wilzen bei Lenzen, zieht gegen die Liutizen und nimmt zum Winter die Belagerung der Brandenburg auf.
922 n. Chr. - Geboren:
Mieszko I. wird oder 945 geboren. Mieszko I. aus der Herrscherfamilie der Piasten war ein slawischer Fürst, der in den westlichen Quellen als erster Herrscher im Gebiet des heutigen Polen namentlich nachweisbar ist. Er war ab etwa 960 Herzog von Polen.
868 n. Chr. - Europa:
Die Rus unter Askold und Dir übernimmt die Kontrolle über die slawische Stadt Kiew.
859 n. Chr. - Europa:
Laut Nestorchronik erheben die Waräger Zins von den Slawen, Finnen und Esten.
811 n. Chr. - Europa:
Auf dem fränkischen Reichstag zu Aachen wird die Entsendung eines Heers nach Pannonien beschlossen, um die Streitigkeiten zwischen Awaren und Slawen zu schlichten.
808 n. Chr. - Politik & Weltgeschehen:
Wikingerzeit: Die Wikinger zerstören den slawischen Handelsplatz Reric an der mecklenburgischen Küste und verschleppen die Kaufleute nach Haithabu.
24.12.805 n. Chr. - Europa:
Im Diedenhofener Kapitular verbietet Karl der Große den darin genannten Städten den Waffenhandel mit den Slawen.
797 n. Chr. - Mitteleuropa:
Karls des Großen Sohn Pippin führt gemeinsam mit bairischen und langobardischen Verbänden einen Feldzug gegen die Slawen.
795 n. Chr. - Europa:
Eine fränkische Expedition unter Führung des Slawen Wonomyrs plündert zum ersten Mal den „Ring“ der Awaren. Die Beute wird nach Aachen überführt, wo sie unter geistlichen und weltlichen Getreuen von Karl dem Großen verteilt wird. Den größte Teil schenkt Karl Papst Leo III..
789 n. Chr. - Europa:
Karl der Große führt einen ersten Feldzug gegen die Slawen (Wilzen und Heveller) jenseits der Elbe. Dabei gelangt das fränkische Heer bis zur Peene.
743 n. Chr. - Europa:
Die Hausmeier Pippin und Karlmann ziehen gegen Slawen, Sachsen und Alamannen unter Bajuwarenherzog Odilo und Alamannenherzog Theudebald. Beide Herzöge fliehen nach der Niederlage am Lech.
658 n. Chr. - Ereignisse:
Der byzantinische Kaiser Konstans II. unternimmt einen Feldzug auf dem Balkan. Es gelingt ihm, die Slawen in Makedonien zu besiegen und das dortige Territorium wieder unter byzantinische Oberherrschaft zu stellen. Ein Teil der besiegten Slawen wird nach Kleinasien umgesiedelt.
633 n. Chr. - Europa:
Bündnis des Frankenkönigs Dagobert I. mit den Sachsen gegen die Slawen.
631 n. Chr. - Europa:
Frankenkönig Dagobert I. beginnt einen Feldzug gegen den SlawenherrscherSamo, wird aber bei Wogastisburg geschlagen. An dem Feldzug nimmt auch der Alemannenherzog Chrodobert teil.
623 n. Chr. - Europa:
um 623: Samo löst die westlichen Slawen von der awarischen Herrschaft und gründet als ihr Anführer ein eigenes Reich zwischen den Awaren und dem Frankenreich.
620 n. Chr. - Politik & Weltgeschehen:
Die Slawen greifen Thessaloniki an.
615 n. Chr. - Europa:
Justiniana Prima wird von den Awaren und Slawen zerstört.
613 n. Chr. - Europa:
nach 613: Die Slawen erobern von Ostrom Novae (das heutige Swischtow).
612 n. Chr. - Ereignisse > Europa:
Beginn der Balkanfeldzüge des Maurikios, einer langen Serie von meist erfolgreichen Feldzügen der Oströmer gegen die Awaren und Slawen, bei denen oströmische Heere den Awaren und Slawen über die Donau nacheilen, um ihnen auch dort Niederlagen zuzufügen. Diese Feldzüge finden frühestens mit dem Sturz des Kaisers Maurikios infolge des erneut aufgeflammten Krieges mit Persien 602/603 ihr Ende und verschaffen den Donauprovinzen des oströmischen Reiches eine Atempause bis mindestens (591)
612 n. Chr. - Politik & Weltgeschehen:
um 612: Awaren und Slawen nehmen ihre Plünderungszüge auf dem Balkan wieder auf. Die Slawen beginnen mit der flächendeckenden Landnahme auf dem Balkan. Da sich für Ostrom gleichzeitig die Lage an der persischen Front dramatisch verschlechtert, kann es diese Entwicklung nicht verhindern. Um 625 befinden sich auf der Balkanhalbinsel nur noch vereinzelte Kastelle und einige größere Städte wie Konstantinopel und Thessaloniki in oströmischer Hand.
600 n. Chr. - Religion:
um 600: Infolge der Ausbreitung der Slawen wird das Kärntner christliche Wallfahrtszentrum Hemmaberg aufgegeben.
594 n. Chr. - Politik & Weltgeschehen:
Balkanfeldzüge des Maurikios: Der oströmische Feldherr Priskos fällt bei dem Kaiser Maurikios vorübergehend in Ungnade und wird durch Petros, den Bruder des Kaisers ersetzt, der die untere Donau gegen die Slawen hält.
593 n. Chr. - Europa:
Der oströmische Feldherr Priskos fügt den Slawen während der Balkanfeldzüge des Maurikios auf byzantinischem Territorium südlich der Donau mehrere Niederlagen zu. Er setzt ihnen über die Donau in die heutige Walachei nach, um dort seine Serie von Siegen fortzusetzen. Dem Befehl des Kaisers Maurikios, den Feldzug im Winter fortzusetzen, leistet er jedoch keine Folge. Daher fällt er vorübergehend in Ungnade.
591 n. Chr. - Europa:
Beginn der Balkanfeldzüge des Maurikios, einer langen Serie von meist erfolgreichen Feldzügen der Oströmer gegen die Awaren und Slawen, bei denen oströmische Heere den Awaren und Slawen über die Donau nacheilen, um ihnen auch dort Niederlagen zuzufügen. Diese Feldzüge finden frühestens mit dem Sturz des Kaisers Maurikios infolge des erneut aufgeflammten Krieges mit Persien 602/603 ihr Ende und verschaffen den Donauprovinzen des oströmischen Reiches eine Atempause bis mindestens 612.
586 n. Chr. - Europa:
Slawen stoßen bis vor Thessaloniki und zum Peloponnes vor.
583 n. Chr. - Politik & Weltgeschehen:
Balkanfeldzüge des Maurikios: Die peloponnesische Festungsstadt Monemvasia wird als Schutz vor den einfallenden Slawen errichtet.
580 n. Chr. - Europa:
ab etwa 580: Die südlichen Slawen weichen vor den Awaren nach Süden, überschreiten die Donau und beginnen mit der Landnahme im Oströmischen Reich im Gebiet der heutigen Staaten Bulgarien, Serbien, Mazedonien sowie im nördlichen Griechenland; in den nächsten Jahrzehnten dringen sie sogar bis zur Peloponnes vor (slawische Ortsnamen).

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