Tod

Der Tod (wie englisch to die von germanisch dau, ‚sterben‘) ist das Ende des Lebens bzw. (als biologischer Tod bei einem Lebewesen) das endgültige Versagen aller lebenserhaltenden Funktionsabläufe. Der Übergang vom Leben zum Tod wird Sterben genannt, der eingetretene Tod auch Exitus letalis.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Morris Wessel stirbt in New Haven, Connecticut. Morris A. Wessel war ein amerikanischer Kinderarzt. 1954 formulierte er erstmals die Dreierregel für die Diagnose von exzessivem Schreien im Säuglingsalter („Dreimonatskolik“), die später als „Wessel-Criteria“ nach ihm benannt wurde. Er war Professor für klinische Pädiatrie an der Yale University, und forschte besonders zur frühkindlichen Entwicklung und zu Fragen der Bewältigung von Trauer über den Tod von Angehörigen bei Kindern und Jugendlichen. In New Haven arbeitete er mehr als 50 Jahre lang als Kinderarzt.
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Gestorben: Elisabeth Kübler-Ross stirbt in Scottsdale, Arizona. Elisabeth Kübler-Ross war eine schweizerisch-US-amerikanische Psychiaterin. Sie befasste sich mit dem Tod und dem Umgang mit Sterbenden, mit Trauer und Trauerarbeit sowie mit Nahtoderfahrungen und ist eine der Begründerinnen der modernen Sterbeforschung.
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Geboren: Thomas Macho wird in Wien geboren. Thomas Macho ist Kulturwissenschaftler, Philosoph und Direktor des Internationalen Forschungszentrums Kulturwissenschaften in Wien. Seine Forschungsschwerpunkte sind u.?a. die Geschichte der Zeitrechnung und Chronologie, Kulturgeschichte der Mensch-Tier-Beziehungen, Tod und Totenkulte, Religion in der Moderne, Geschichte der Rituale, Ästhetik des Monströsen, Science und Fiction. Weiterhin verfasst er regelmäßig Essays und Rezensionen für die Neue Zürcher Zeitung, Die Zeit und andere Printmedien. Er arbeitet mit dem Österreichischen Kulturforum in Berlin zusammen.

1952

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Geboren: Thomas Macho wird in Wien geboren. Thomas Macho ist Kulturwissenschaftler und Philosoph. Seine Forschungsschwerpunkte sind u.? a. die Geschichte der Zeitrechnung, Kulturgeschichte der Mensch-Tier-Beziehungen, Tod und Totenkulte. Weiterhin verfasst er regelmäßig Essays und Rezensionen für die Neue Zürcher Zeitung, Die Zeit und andere Printmedien. Er arbeitet mit dem Österreichischen Kulturforum in Berlin zusammen.
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Geboren: Elisabeth Kübler-Ross wird in Zürich geboren. Elisabeth Kübler-Ross war eine schweizerisch-US-amerikanische Psychiaterin. Sie befasste sich mit dem Tod und dem Umgang mit Sterbenden, mit Trauer und Trauerarbeit sowie mit Nahtoderfahrungen und ist eine der Begründerinnen der modernen Sterbeforschung.

Antike

1459

Heiliges Römisches Reich:
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Nach dem Tod von Graf Adolf VIII. von Holstein und Herzog von Schleswig gibt es keine Erben, daher hat niemand ein Anrecht auf das Herzogtum Schleswig und die Grafschaft Holstein. Für die Wahl eines neuen Herzogs kommt die Ritterschaft zusammen. Auch nach mehreren Wahlgängen kommt es 1460 zu keinem Ergebnis.

Sonstiges

1981

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In Wolfgang Petersens Verfilmung von Lothar-Günther Buchheims Roman Das Boot sinniert Lt.z.S. Werner (Herbert Grönemeyer), als er im U-Boot festsitzend den Tod vor Augen hat, über seine Situation und das Gedicht Schlacht - Das Maß von Binding:
„Ich habe es ja selbst so gewollt. Einmal vor Unerbittlichem stehen/ Wo keines Mutter sich nach uns umsieht/ Kein Weib unsern Weg kreuzt/ Wo nur die Wirklichkeit herrscht/ Grausam und groß. Ich war ganz besoffen davon.“ (Rudolf G. Binding)

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1981

Trivia:
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In Wolfgang Petersens Film Das Boot sinniert Lt. Werner (Herbert Grönemeyer), als sie im U-Boot festsitzend den Tod vor Augen haben, über seine Situation und das Gedicht Schlacht - Das Maß von Binding:
"Ich habe es ja selbst so gewollt. Einmal vor Unerbittlichem stehen, Wo keines Mutter sich nach uns umsieht, Kein Weib unsern Weg kreuzt, Wo nur die Wirklichkeit herrscht, Grausam und groß. Ich war ganz besoffen davon." (Rudolf G. Binding)

Gründungen, Ersturkundliche Erwähnungen & Auflösungen

1993

Gründung:
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Aura Noir ist eine Thrash-Metal-/Black-Metal-Band aus Oslo, Norwegen. Aura Noir hat sehr starke Einflüsse von frühen Thrash-Metal-Bands wie Kreator, anderen deutschen Thrash-Metal-Bands und Slayer. In ihren Liedtexten geht es um Blasphemie, Tod und Aggressivität.

1984

Gründung:
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Deceased..., oft auch nur Deceased (engl. für „ableben“) ist eine Metal-Band aus Arlingtion, Virginia, USA.

Tagesgeschehen

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Mena/Saudi-Arabien. Bei der alljährlichen PilgerfahrtHaddsch” kam es in der Stadt Mena zu einer Massenpanik bei der mindestens 345 Menschen getötet wurden. Zehntausende Menschen hatten sich dort versammelt, um die symbolische Steinigung des Teufels zu vollziehen. Dieses Ritual ist Teil der Wallfahrt nach Mekka. 2003 wurden bei einer Massenpanik 244 Menschen zu Tode getrampelt. 1990 waren es über 1000. Saudi-Arabien hatte sich nach den letzten Unglücken bemüht, für mehr Sicherheit zu sorgen. Es waren rund 60.000 Sicherheitskräfte im Einsatz.
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Iran: Ein 19-jähriger wurde zum dritten Mal überführt, Alkohol getrunken zu haben. Deshalb wurde er jetzt zum Tod durch den Strang verurteilt.

Rundfunk, Film & Fernsehen

2009

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Film: Seelenvögel ist ein Dokumentarfilm von Thomas Riedelsheimer. Er handelt von drei an Leukämie erkrankten Kindern, die sich mit dem Thema „Tod“ auseinandersetzen. Die Premiere fand am 28. Juni 2009 beim Filmfest München statt, bundesweiter Kinostart war am 5. November 2009.

Stab:
Regie: Thomas Riedelsheimer
Drehbuch: Thomas Riedelsheimer
Produktion: Thomas Riedelsheimer , Stefan Tolz
Musik: Marina Schlagintweit, André Buttler, Max Hundlshausen, Elischa Kaminer
Kamera: Thomas Riedelsheimer
Schnitt: Thomas Riedelsheimer

2000

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Film: Zurück auf Los! ist eine 2000 gedrehte Tragikomödie des Regisseurs und Schauspielers Pierre Sanoussi-Bliss. Produziert wurde der Film von ö Filmproduktion GmbH in Zusammenarbeit mit dem ZDF (Das kleine Fernsehspiel). Im Fokus steht das tragisch-komische Alltagserleben einer homosexuellen Clique in Berlin/Prenzlauer Berg. Der Film greift mit Leichtigkeit die Themen Liebe, AIDS, Freundschaft, Tod, Behinderung und Rassismus auf. Zurück auf Los! lief nach seiner Uraufführung auf der Berlinale 2000 auf über 60 internationalen Festivals weltweit, z. B. in San Francisco, Montreal, Amsterdam, Sydney und Südafrika.

Stab:
Regie: Pierre Sanoussi-Bliss
Drehbuch: Pierre Sanoussi-Bliss
Produktion: Frank Löprich, Katrin Schlösser
Musik: Pascal von Wroblewsky
Kamera: Thomas Plenert
Schnitt: Gudrun Steinbrück-Plenert

Besetzung: Pierre Sanoussi-Bliss, Matthias Freihof, Dieter Bach, Bart Klein, Paul Gilling, Ared Hubert, Frank Schäfer, Stefan Kling, Thilo Ackermann, Stefan Dierichs, Markus Böttcher, Nikolaus Gröbe, Jonathan Giertler, Mike Hinkel, Susanne Böwe, Susann Uplegger, Doris Dörrie, Michael Ande, Pascal von Wroblewsky, Anja Kling, Gerit Kling

1998

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Film: Die Liebenden des Polarkreises (Originaltitel: Los amantes del círculo polar) ist ein Film des spanisches Regisseurs Julio Médem aus dem Jahr 1998. Die Handlung des Liebesfilms erzählt die Geschichte von Otto und Ana, die sich seit der Schulzeit kennen und lieben lernen und mit der Zeit beginnen, eine sexuelle Beziehung zu führen. Als diese Beziehung zerbricht, versucht Otto erst Selbstmord zu begehen, bis er dann schließlich als Pilot zum Polarkreis fliegt. Dorthin zieht es dann auch Ana und es kommt zu einer erneuten Annäherung, der jedoch ein Unfall, bei dem Ana ums Leben kommt, ein Ende bereitet. Die beiden Hauptcharaktere Otto und Ana werden von Fele Martínez und Najwa Nimri gespielt. Der Film behandelt Themen wie Liebe, Tod, Schicksal und Kreisläufe im Leben, die in vielen Filmen von Médem eine Rolle spielen. Der Film erhielt einige Preise, von denen zwei Goyas aus dem Jahr 1999 die bedeutendsten sind.

Stab:
Regie: Julio Médem
Drehbuch: Julio Médem
Produktion: Fele Martínez Najwa Nimri Nancho Novo
Musik: Alberto Iglesias
Kamera: Gonzalo F. Berridi

Besetzung: Najwa Nimri, Fele Martínez, Nancho Novo, Maru Valdivielso, Peru Medem, Beate Jensen, Joost Siedhoff

1991

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Film: Drei Wege in den Tod (Originaltitel: Two-Fisted Tales) ist ein US-amerikanischer Episodenfilm aus dem Jahr 1991. Er besteht aus drei Kurzfilmen, die den Tod zum Thema haben, mit dazwischenliegender Moderation durch William Sadler.

Stab:
Regie: 1. Teil: Richard Donner
2. Teil: Tom Holland
3. Teil: Robert Zemeckis
Drehbuch: 1. Teil: Frank Darabont
2. Teil: Randall Jahnson
3. Teil: Jim Thomas, John Thomas
Produktion: Richard Donner, David Giler, Walter Hill, Joel Silver, William Teitler, Robert Zemeckis
Musik: 1. Teil: Michael Kamen
2. Teil: Warren Zevon
3. Teil: Alan Silvestri
Kamera: 1. Teil: Hiro Narita
2. Teil: Gary B. Kibbe
3. Teil: Don Burgess
Schnitt: Michael Thau

Besetzung: Neil Giuntoli, David Morse, Roderick Cook, Brad Pitt, Raymond J. Barry, Michelle Bronson, Kirk Douglas, Eric Douglas, Dan Aykroyd, Lance Henriksen

1978

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Film: Gesichter des Todes ist ein 1978 erschienener US-amerikanischer Mondo-Film von Conan LeCilaire, der das Thema Tod und Sterben behandelt.

Stab:
Regie: Conan LeCilaire
Drehbuch: Alan Black
Produktion: William B. James Herbie Lee Rosilyn T. Scott
Musik: Gene Kauer

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