Tokio

Tokio (älter auch Tokjo, Tokei, vor 1868 bekannt als Dscheddo, Yeddo, Yedo, Jeddo, Jedo, Edo, jap.東京, TōkyōZum Anhören bitte klicken! [to̞ːkjo̞ː]) ist eine Weltstadt in der Kantō-Region im Osten der japanischen Hauptinsel Honshū. Mit 9.460.426 Einwohnern ist sie nicht nur die bevölkerungsreichste Stadt des Landes, sondern als Sitz der japanischen Regierung und des Tennō auch die Hauptstadt Japans. Sie umfasst die 23 Bezirke auf dem Gebiet der 1943 als Verwaltungseinheit abgeschafften Stadt Tokio und ist damit keine eigene Gebietskörperschaft mehr; stattdessen bilden die Bezirke zusammen mit den Städten und Gemeinden der westlich gelegenen Tama-Region und den südlichen Izu- und Ogasawara-Inseln die Präfektur Tokio. Diese bildet wiederum das Zentrum der Metropolregion Tokio-Yokohama, in der mehr als 37 Millionen Menschen leben (Stand 2014), was die Region zum größten Ballungsraum der Welt macht.

Die Stadtgeschichte beginnt im Jahr 1446, als Ōta Dōkan in einem Sumpfgebiet am Nordufer der heutigen Bucht von Tokio mit dem Bau der Burg Edo begann, umgeben von einigen Fischerdörfern. 1590 ging diese Burg an Tokugawa Ieyasu, der hier nach seinem Sieg in der Schlacht von Sekigahara sein neues Shogunat und damit die Edo-Zeit begründete. Edo wurde neben Kyōto zum politischen und kulturellen Zentrum des Landes. Mit der Meiji-Restauration 1868 wurde das Shogunat abgeschafft und der Sitz des Tennō nach Edo verlegt, die Burg wurde zum Kaiserpalast und Edo bekam seinen neuen Namen Tokio, der „Östliche Hauptstadt“ bedeutet. Von da an wuchs auch die Bevölkerung der Stadt, die bereits um 1910 mit rund zwei Millionen Einwohnern zu den größten der Welt zählte. Im Zweiten Weltkrieg war Tokio zahlreichen Luftangriffen durch die USA ausgesetzt, bei denen rund die Hälfte der Stadtfläche zerstört wurde. Nach dem Ende der amerikanischen Besatzungszeit folgte ein rasanter wirtschaftlicher Aufschwung, einhergehend mit einem erneuten Bevölkerungszuwachs.

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Erfolge als aktiver Judoka

1964

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Vize-Olympiasieger Tokio bis 80 kg (Wolfgang Hofmann (Judoka))

Werdegang > Internationaler Erfolg

1964

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4. Platz, OS in Tokio, S, mit 512,5 kg, hinter Leonid Schabotinski, UdSSR, 572,5 kg Wlassow, 570 kg und Schemansky, 537,5 kg; (Gary Gubner)

1964

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4. Platz, OS in Tokio, S, mit 512,5? kg, hinter Leonid Schabotinski, UdSSR, 572,5? kg Wlassow, 570? kg und Schemansky, 537,5? kg; (Gary Gubner)

Werdegang > Schwimmkarriere > Weitere sportliche Erfolge

1964

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Drei Silbermedaillen bei den Olympischen Spielen in Tokio: 400? Meter Freistil, 4×100? Meter Freistilstaffel (mit Horst Löffler, Uwe Jacobsen und Hans-Joachim Klein), 4×200? Meter Freistilstaffel (mit Horst-Günther Gregor, Gerhard Hetz, Hans-Joachim Klein) (Frank Wiegand)

Erfolg > Weltmeisterschaft

1977

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14. Rang - Tokio (Garnet Ostermeier)

Erfolg/Ergebniss (Eiskunstlauf) > Wettbewerb

1988

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– 3. Rang – NHK Trophy, Tokio (Marina Kielmann)

Ehrung

1990

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juristische Ehrendoktorwürde der Meiji-Universität in Tokio (Rudolf Bernhardt)

1987

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eine Preisverleihung in Tokio, Japan (Srećko Puntarić)

1957

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Preis der Graphik der Internationalen Ausstellung von Tokio (Fritz Winter (Maler))

Erfolg/Ergebniss > Paarlauf > Weltmeisterschaft

2007

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– 18. Rang – Tokio (Florian Just)

Internationaler Erfolg

2008

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Bronzemedaille Weltmeisterschaft in Tokio, Japan (+ 80 kg) (Jonathan Horne)

1964

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Bronzemedaille, OS in Tokio, Ms, mit 467,5? kg, hinter Wladimir Golowanow (UdSSR, 487,5? kg) und Martin (475? kg); (Ireneusz Paliński)

1964

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Goldmedaille, OS in Tokio, Hw, vor Jewgeni Frolow, UdSSR, Eddie Blay, Ghana u. Habib Galhia, Tunesien (Jerzy Kulej)

Ehrung > Ehrendoktorate (Dr. iur. h. c.)

2009

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Ehrendoktorwürde der Kei?-Universität in Tokio, Japan (Klaus Stern (Rechtswissenschaftler))

2009

Sportlicher Erfolg > Weltmeisterschaft

2010

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3. Platz Tokio (Sabrina Filzmoser)

Erfolg

2005

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Nissan X-Trail Jam in Tokio, 1. Platz (Nicolas Müller (Snowboarder))

1978

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Europameister (Halbschwergewicht und Offene Klasse), als erster Nichtjapaner Sieger des Jigoro Kano Cup in Tokio, DDR-Meister (Halbschwergewicht und Offene Klasse) (Dietmar Lorenz)

1973

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2. Platz Kata und Kumite (Mannschaft) bei der Weltmeisterschaft in Tokio (Carlo Fugazza)

1964

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Silbermedaille über 10.000 m in 28:24,8 min. bei den Olympischen Spielen in Tokio (Mohamed Gammoudi)

1964

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7. Platz über 10.000 Meter bei den Olympischen Spielen in Tokio (Murray Halberg)

1956

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in Tokio: 1. Platz Doppel (mit Ella Zeller-Constantinescu), 1. Platz mit dem rumänischen Team (Angelica Adelstein-Rozeanu)

Geschichte > Erfolge deutscher Spieler und Mannschaften

2014

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Die deutsche Herrenmannschaft gewinnt die Silbermedaille bei der Tischtennisweltmeisterschaft in Tokio

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