Tokugawa

Die Tokugawa (jap.徳川氏, -shi) sind eine japanische Shōgun-Dynastie, die das Tokugawa-Shogunat (auch Edo-Zeit, 1603–1868) begründete. Das Tokugawa-Shogunat (japanisch bakufu, wörtlich die Zeltregierung der Shōgune) nahm seinen Ausgang von General Tokugawa Ieyasu, von Imagawa Yoshimoto und Verbündeten von Oda Nobunaga. Das Wappen (Mon) der Tokugawa zeigt drei Malven-Blätter in einem Kreis.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Jules Brunet stirbt in Fontenay-sous-Bois. Jules Brunet war ein französischer Offizier und Mitglied der Militärmission des Zweiten Kaiserreichs Frankreichs zum Japanischen Kaiserreich mit dem Ziel, die Modernisierung der Armeen des Tokugawa-Shogunates zu unterstützen.
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Gestorben: Enomoto Takeaki stirbt. Enomoto Takeaki war ein japanischer Admiral der Marine des Tokugawa-Shōgunates, der zu Beginn der Meiji-Restauration gegen die neue Regierung des Kaisers Meiji kämpfte, bis das Shōgunat mit dem Ende des Boshin-Krieges endgültig unterging. Später diente er jedoch in der kaiserlichen Regierung.
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Gestorben: Kodama Gentarō stirbt in Tokio. Shishaku Kodama Gentarō war ein General des Kaiserlich Japanischen Heeres und Politiker während der Meiji-Zeit. Er hatte maßgeblichen Anteil am Aufbau einer modernen Armee nach Ende des Tokugawa-Shogunats.
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Gestorben: Katsu Kaishū stirbt. Katsu Kaishū war ein japanischer Staatsmann und Schiffsbauingenieur in der ausgehenden Edo-Zeit und der Restaurationsperiode der Meiji-Zeit. Katsu Kaishū ist bekannt als Admiral und Flottenbevollmächtigter des letzten Shōguns der Tokugawa-Dynastie und für seine Rolle bei der Kapitulation von Edo (heutiges Tokio), die das Ende des Shogunats bedeutete.
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Gestorben: Matsudaira Katamori stirbt. Matsudaira Katamori war ein Samurai, der in der Bakumatsu-Zeit (Ende der Edo-Zeit) und der Meiji-Zeit lebte. Während der Regentschaft des Tokugawa-Shōgunats in der Bakumatsu-Zeit war er der 9. und letzte Daimyō des Daimyats Aizu und für die Sicherheit Kyōtos zuständig. Obschon er in der Auseinandersetzung zwischen Shōgun und Tennō auf der Seite des Shōgunats gekämpft hatte, wurde sein Leben geschont. Nach der Meiji-Restauration wurde er mit der Führung des Schreins Nikkō Tōshō-gū betraut. Zusammen mit dreien seiner Brüder hatte er eine einflussreiche Position inne, sie wurden „die vier Takasu-Brüder“ genannt.

Religion

1612

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In Japan wird der christliche Glaube im direkt dem Tokugawa-Shogunat unterstellten Tenryō-Gebiet verboten.

Wirtschaft

1634

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Epoche des Nanban-Handels: Mit dem Verbot der Reisen nach Übersee durch das Tokugawa-Shogunat endet in Japan die Zeit des Rotsiegel-Handels.

Asien

1864

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27. März: Etwa 150 Samurai, Priester und Bauern aus dem Daimyat Mito versammeln sich auf dem Berg Tsukuba und erklären ihre Absicht, sonnō jōi zu propagieren. Auf ihrem Weg durch mehrere Lehen, während dessen sich ihre Anzahl auf 1.500 bis 2.000 erhöht, liefern sie sich in den folgenden Monaten mehrere Schlachten mit den Truppen des Tokugawa-Shōgunats, bis sie im Dezember desselben Jahres niedergeschlagen werden. Diese als Tengu-Aufstände (天狗党の乱, Tengutō no ran) bekannt gewordenen Unruhen waren der erste frühe Vorläufer der späteren Meiji-Restauration.

1825

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Das Tokugawa-Shogunat in Japan erlässt das Edikt zur Vertreibung fremder Schiffe zur Stärkung der Abschließungspolitik.

1680

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nach dem 4. Juni: Tokugawa Tsunayoshi wird zum 5. Shōgun des Tokugawa-Shogunats.

Japan

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Bakumatsu: Das dem Tokugawa-Shōgunat feindlich gesinnte Daimyat Chōshū, das kurz zuvor nach Abschaffung des Sankin kōtai seine Hauptstadt nach Yamaguchi verlegt hat, beginnt mit der Beschießung westlicher Schiffe in der Kammon-Straße.

1853

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Tokugawa Iesada wird nach dem Tod seines Bruders Tokugawa Ieyoshi zum 13. Shogun der Tokugawa.

1651

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Der zehnjährige Tokugawa Ietsuna wird nach dem Tod von Tokugawa Iemitsu zum 4. Shōgun in Japan. Daraufhin bricht der Keian-Aufstand aus, bei dem herrenlose Samurai unter der Führung von Yui Shōsetsu und Marubashi Chūya die Tokugawa-Shogune zu stürzen versuchen.

1623

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Tokugawa Hidetada tritt zurück und macht seinen ältesten Sohn Tokugawa Iemitsu zum 3. Shōgun des Tokugawa-Shogunats. Die faktische Macht behält er jedoch bis zu seinem Tod 1632 in den Händen.

1605

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Der Begründer des Tokugawa-Shogunats, Tokugawa Ieyasu, tritt zurück und macht seinen ältesten Sohn Tokugawa Hidetada zum 2. Shōgun. Die faktische Macht behält er jedoch bis zu seinem Tod 1616 in den Händen.

Politik & Weltgeschehen

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Ereignisse > Politik und Weltgeschehen: Nach dem Sturz des Sh?gunats der Tokugawa in Japan im Boshin-Krieg und dem Beginn der Meiji-Restauration flüchtet ein Teil der Marine mit Unterstützung französischer Militärberater um Jules Brunet nach Hokkaid? und gründet die Republik Ezo. Enomoto Takeaki wird zum Präsidenten gewählt und ist damit bis heute der einzige Präsident auf japanischem Boden. (25. Dezember)
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Ereignisse > Politik und Weltgeschehen: Ii Naosuke, die treibende Kraft hinter den Ansei-Säuberungen im Japan des Tokugawa-Shogunats, wird während des Sakuradamon-Zwischenfalls von einem Samurai vor dem Sakurada-Tor der Burg Edo getötet. (24. März)

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1898

Werk:
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Coup d’oeil sur les institutions du Gouvernement de Tokugawa. Paris (Oda Yorozu)

Rundfunk, Film & Fernsehen

1976

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Film: Shogun’s Sadism (jap. 徳川女刑罰絵巻 牛裂きの刑, Tokugawa Onna Keibatsu Emaki: Ushizaki no Kei, wörtlich: „Tokugawa-Frauenstrafen-Bildrollen: Strafe der Vierteilung mit Ochsen“), alternativ: The Joy Of Torture 2 -Oxen Split Torturing, ist ein von Regisseur Yūji Makiguchi (jap. 牧口 雄二) 1976 gedrehter japanischer Splatter und Bondage-Film, der in der sogenannten Edo-Zeit des Tokugawa-Shogunats spielt. Im ersten Teil geht es dabei um die Christenverfolgung in Japan während des 17. Jahrhunderts, und im zweiten Teil um die harten Zustände in Bordellen während des 19. Jahrhunderts. In dem Film sind u. a. sehr viele brutale Gewalt- und Folterszenen zu sehen.

Stab:
Regie: Yūji Makiguchi
Drehbuch: Seikō Shimura, Ichirō Ōtsu
Produktion: Tōei
Musik: Masao Yagi
Kamera: Motoya Washio

Besetzung: Yūsuke Kazato, Rena Uchimura, Akira Shioji, Masataka Iwao, Ryuichi Nagashima, Yusuke Tsukasa, Tetsuo Fujisawa, Yasumori Hikita, Mineko Maruhira, Miki Masuda, Kyōnosuke Murai

1968

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Film: Tokugawa -Gequälte Frauen (jap. 徳川女刑罰史, Tokugawa onna keibatsu-shi, wörtlich: „Geschichte der Tokugawa-Frauenstrafen“) ist ein Pink Eiga mit Untergenre Ero Guro (erotische Groteske) und der erste Teil der Tokugawa-Reihe des japanischen Regisseurs Teruo Ishii. Wie alle Filme dieser Reihe zeigt der Film explizite Gewaltdarstellungen und Folterungen an Frauen während der Edo-Zeit des Tokugawa-Shogunats in Japan.

Stab:
Regie: Teruo Ishii
Drehbuch: Teruo Ishii
Produktion: Tōei
Musik: Masao Yagi
Kamera: Motoya Washio

Besetzung: Reiko Mikasa, Miki Obana, Teruo Yoshida, Masumi Tachibana, Yuki Kagawa, Asao Koike, Fumio Watanabe

1962

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Film: Harakiri (jap. 切腹, Seppuku) ist ein japanischer Spielfilm des Regisseurs Masaki Kobayashi aus dem Jahr 1962. Die Geschichte spielt während der Edo-Zeit und der Herrschaft des Tokugawa-Shōgunats.

Stab:
Regie: Masaki Kobayashi
Drehbuch: Shinobu Hashimoto
Produktion: Tatsuo Hosoya
Musik: Tōru Takemitsu
Kamera: Yoshio Miyajima
Schnitt: Hisashi Sagara

Besetzung: Tatsuya Nakadai, Rentarō Mikuni, Shima Iwashita, Akira Ishihama

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