Tonaufnahme

Als Tonaufnahme oder Tonaufzeichnung im engeren, technischen Sinn bezeichnet man die Aufzeichnung und Wiedergabe von Schall, also von Geräuschen, Tönen, Musik und Sprache, mit Audiorekordern. Sie ist gekennzeichnet durch die Trennung von Aufzeichnungs-, Speicher- und Wiedergabeverfahren und kann mechanisch (Rillen in Walzen, Schallplatten oder auf anderen geeigneten Feststoffen), magnetisch (Tonband), optisch (Lichtton von Kinofilmen) oder auch digital erfolgen, Letzteres auf magnetischen (Floppy Disk, Festplatte, DAT) oder optischen (CD, DVD) Medien oder auch auf unbeweglichen digitalen Speichern (Festwertspeicher, ROM).



Geschichte




Jean Marie Constant Duhamel (1797–1872) hatte entdeckt, dass man einen Bleistift so mit einer Stimmgabel kombinieren konnte, dass dieser die Vibrationen der Stimmgabel als Wellenlinie wiedergab. Der Physiker Thomas Young (1773–1829) baute aufgrund dieser Entdeckung den ersten Kymographen (Wellenschreiber), welchen er 1807 in der Schrift A course of lectures on natural philosophy and mechanical arts beschrieb. Mit diesem Gerät konnte er Vibrationen einer Stimmgabel auf einer russgeschwärzten rotierenden Walze aufzeichnen. Sein Apparat gilt als Vorläufer des Phonographen und dieses Prinzip als Basis für die Aufzeichnung und Analyse von Tönen, wie der von ihm untersuchte Kombinationston.Die älteste erhaltene Tonaufnahme (im weitesten Sinne) stammt aus dem Jahr 1860. Édouard-Léon Scott de Martinville ließ eine an einer Membran angebrachten Schweineborste auf einer sich drehenden, rußgeschwärzten Walze vibrieren. Seine graphische Aufzeichnungsmaschine von Schwingungen nannte er Phonautograph. Der Erfinder wollte „zeigen“, wie Schallschwingungen aussehen. An eine Nutzung dieser im wörtlichen Sinn „aufgezeichneten“ Schwingungen für die Tonwiedergabe wurde zu seiner Zeit noch nicht gedacht, 2008 wurde sie durch den Einsatz von Computertechnik aber möglich.Die nächstjüngeren Tonaufnahmen, die aber nun auch zur Wiedergabe und zur Vermarktung gedacht waren, sind die von Thomas Alva Edison aus dem Jahr 1877. Er nannte seine Erfindung Phonograph. Seine Geräte waren zunächst hauptsächlich als Diktiergeräte gedacht. Doch schon bald wurden mit Musik bespielte Walzen vertrieben. Trotzdem waren seine robusten Geräte immer gleichermaßen für Aufnahme und Wiedergabe ausgelegt und dienten daher lange Zeit sowohl Forschern (insbesondere Ethnologen) und Künstlern als auch Privatpersonen für ihre Eigenaufnahmen....

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Bobby Freeman stirbt in Daly City, Kalifornien, USA. Bobby Freeman war ein afrikanisch-amerikanischer Soul-Sänger, der Songs für das Label Autumn Records in San Francisco aufnahm. Er ist sehr bekannt für seinen 1958er-Hit „Do You Want to Dance?“ und seinen Top-Ten-Hit von 1964 „C'mon and Swim“. Die letztere Aufnahme wurde geschrieben und aufgenommen von dem zwanzigjährigen Sylvester Stewart, der später als Sly Stone bekannt wurde.
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Gestorben: Ray Dolby stirbt in San Francisco, Kalifornien. Ray Milton Dolby OBE war ein US-amerikanischer Ingenieur und Erfinder. Er erfand mehrere wichtige Techniken im Zusammenhang mit der magnetischen Schallaufzeichnung und -wiedergabe. 1965 gründete er die Firma Dolby.

1979

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Gestorben: Lawrence Gellert stirbt. Lawrence Gellert war ein Folklore- und Musikforscher, der in den 1930er Jahren die Protesttraditionen der Afroamerikaner im Süden der Vereinigten Staaten in Tonaufnahmen dokumentiert hat.
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Geboren: Glyn Johns wird in Epsom, England geboren. Glyn Johns ist ein britischer Toningenieur und Musikproduzent, der seit den 1960er Jahren an der Produktion zahlreicher bedeutender Tonaufnahmen beteiligt war und die Entwicklung der britischen Beatbands und deren Beatmusik maßgeblich mitbestimmt hat.
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Geboren: Bobby Freeman wird geboren. Bobby Freeman ist ein afrikanisch-amerikanischer Soul-Sänger, der Songs für das Label Autumn Records in San Francisco aufnahm. Er ist sehr bekannt für seinen 1958er-Hit „Do You Want to Dance?“ und seinen Top-Ten-Hit von 1964 „C'mon and Swim“. Die letztere Aufnahme wurde geschrieben und aufgenommen von dem zwanzigjährigen Sylvester Stewart, der später als Sly Stone bekannt wurde.

Musik

2004

Diskografie > Sonstiges:
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In Battle · Welcome to the Battlefield : Aufnahme, Abmischung, Mastering (Erik Rutan)

1997

Diskografie > Sonstiges:
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DisArray - Death Metal : Tonaufnahme, Toningenieur, Abmischung, Produktion (Fred Estby)

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