Tragödie

Die Tragödie ist eine Form des Dramas und neben der Komödie die bedeutsamste Vertreterin dieser Gattung. Sie lässt sich bis in das antike Griechenland zurückführen.

Kennzeichnend für die Tragödie ist der schicksalhafte Konflikt der Hauptfigur. Ihre Situation verschlechtert sich ab dem Punkt, an dem die Katastrophe eintritt. In diesem Fall bedeutet das Wort Katastrophe nur die unausweichliche Verschlechterung für den tragischen Helden. Allerdings bedeutet diese Verschlechterung nicht zwangsläufig den Tod des Protagonisten.

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Geboren & Gestorben

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Geboren: Michael Brandner (Schauspieler) wird in Augsburg geboren. Michael Brandner ist ein deutscher Schauspieler. Zu seinen häufigsten Arbeiten zählen extreme, zum Teil überzeichnete Charaktere in Verbindung mit tragischen oder komödiantischen Geschichten.
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Geboren: Olivia Hussey wird in Buenos Aires, Argentinien geboren. Olivia Hussey ist eine argentinisch-britische Schauspielerin, die in Franco Zeffirellis Verfilmung der Shakespeare-TragödieRomeo und Julia“ von 1968 die Rolle der Julia spielte. Für diese Rolle erhielt sie den Golden Globe Award als Beste Nachwuchsdarstellerin.
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Gestorben: Rachel (Schauspielerin) stirbt in Le Cannet in Südfrankreich. Rachel, auch Mademoiselle Rachel, eigentlich Élisa Rachel Félix oder Elizabeth-Rachel Félix, war eine französisch-jüdische Schauspielerin und galt als eine der größten Tragödinnen ihrer Zeit.
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Gestorben: Antonio Albertini stirbt in Venedig. Anton Constant Albertini war ein italienischer Dichter. Nach vollendetem Studium wirkte er im Staatsdienst und hatte mehrere Ämter inne, zuletzt war er Appellationsrat in Venedig. Bereits in jungen Jahren widmete er sich der Poesie. Neben Trauerspielen verfasste er auch komische Gedichte und auch ein wissenschaftliches Werk auf dem Gebiete der Kriminalistik.
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Geboren: Rachel (Schauspielerin) wird in Mumpf, Kanton Aargau, Schweiz geboren. Rachel, auch Mademoiselle Rachel, eigentlich Élisa Rachel Félix oder Elizabeth-Rachel Félix, war eine französisch-jüdische Schauspielerin und galt als eine der größten Tragödinnen ihrer Zeit.

Ereignisse

534 v. Chr.

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Erstmals gibt es nachweislich Wettkämpfe zwischen Tragödiendichtern bei den Dionysien. Der Dichter Thespis führt hierbei die erste Tragödie auf, indem er dem singenden und tanzenden Chor des bereits im 7. Jahrhundert v. Chr. entstandenen Dithyrambos erstmals einen einzelnen Schauspieler gegenüberstellt.

Wissenschaft & Technik

1572

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Jean de La Taille beschreibt in seinem Werk L´art de la tragédie unter Bezug auf Aristoteles und Scaliger Grundzüge des Tragödienaufbaus.

Kunst & Kultur

1612

Kultur:
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Die Tragödie The White Devil von John Webster hat ihre Uraufführung.

240 v. Chr.

Kultur:
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In Rom werden von Staats wegen erstmals je eine griechischeTragödie und Komödie in lateinischer Übersetzung aufgeführt: schlagartiger Anbruch der römischen Literatur (vorklassische Periode) und des römischen Theaterwesens; Livius Andronicus verfasst noch im selben Jahr mit seinem Achilles das erste Drama in lateinischer Sprache.

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

2002

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Werk > Theaterstücke: Zwei Seelen – Eine Welt, Co-Autor Martin Oberhauser, (Kabarett-Tragödie) (Eberhard Wagner)

2002

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Werk > Theaterstücke: Zwei Seelen – Eine Welt (Kabarett-Tragödie) (Eberhard Wagner)

1951

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Ausgewählte Publikationen: Livet er et fund. En bog om humor og tragedie. Kopenhagen (Vilhelm Grønbech)

1889

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Literatur: 14. März: Die TragödieFräulein Julie des schwedischen Dramatikers August Strindberg hat ihre Uraufführung in Kopenhagen, wo seine Frau Siri von Essen die Hauptrolle spielt. Das Stück ist bis heute eines der meistgespielten des Autors. In seiner Heimat Schweden wird das Stück jedoch erst 1906 zum ersten Mal aufgeführt.

1861

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Literatur: Das Trauerspiel in drei Abteilungen Die Nibelungen von Friedrich Hebbel erscheint. Die Uraufführung der ersten beiden Abteilungen erfolgt am 31. Januar am Großherzogliches Hoftheater Weimar. Vom 16. bis zum 18. Mai findet eine Aufführung aller drei Teile statt, bei der die dritte Abteilung uraufgeführt wird.

Rundfunk, Film & Fernsehen

2011

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Film: Gnomeo und Julia ist ein US-amerikanisch-britischer Animationsfilm aus dem Jahr 2011, der lose auf der TragödieRomeo und Julia von William Shakespeare aufbaut.

Stab:
Regie: Kelly Asbury
Drehbuch: Kelly AsburyMark Burton Kevin Cecil Emily Cook Andy Riley Kathy Greenberg Steve Hamilton Shaw
Produktion: Baker Bloodworth David Furnish Steve Hamilton Shaw
Musik: James Newton Howard Elton John Chris Bacon
Schnitt: Catherine Apple

2004

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Film: Dandelion -Eine Liebe in Idaho (OT: Dandelion) ist ein US-amerikanisches Filmdrama aus dem Jahr 2004, das teilweise die Grenze zur Tragödie überschreitet. Regie bei dem Spielfilm führte Mark Milgard, die Hauptrolle wurde von Vincent Kartheiser gespielt. Der Titel Dandelion bezieht sich auf das englische Wort für Löwenzahn.

Stab:
Regie: Mark Milgard
Drehbuch: Mark Milgard, Richard Murphy, Robb Williamson
Produktion: Molly M. Mayeau
Musik: Robb Williamson
Kamera: Tim Orr
Schnitt: Amy E. Duddleston

Besetzung: Vincent Kartheiser, Taryn Manning, Arliss Howard, Mare Winningham, Blake Heron, Michelle Forbes, Marshall Bell

1987

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Film: Mit Hamlet goes Business brachte der finnische Filmregisseur Aki Kaurismäki seine Version von William ShakespearesTragödieHamlet auf die Leinwand. Die Handlung des Schwarzweiß-Films hält sich weitgehend an die Vorlage und wurde von Kaurismäki in das Finnland des 20. Jahrhunderts versetzt.

Stab:
Regie: Aki Kaurismäki
Drehbuch: Aki Kaurismäki
Produktion: Aki Kaurismäki
Musik: Elmore James
Kamera: Timo Salminen
Schnitt: Raija Talvio

Besetzung: Pirkka-Pekka Petelius, Esko Salminen, Kati Outinen, Elina Salo, Esko Nikkari, Kari Väänänen, Turo Pajala, Aake Kalliala

1986

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Film: Camorra ist ein sozialkritischer italienischer Spielfilm von Lina Wertmüller (Regie und Drehbuch) aus dem Jahr 1986, vom Genre her eine Tragödie. Er spielt im Umfeld der Camorra und des Heroin-Handels in Neapel.

Stab:
Regie: Lina Wertmüller
Drehbuch: Elvio Porta
Lina Wertmüller
Produktion: Yoram Globus Menahem Golan
Musik: Paolo Conte Tony Esposito
Kamera: Giuseppe Lanci
Schnitt: Michael J. Duthie Luigi Zitta

Besetzung: Ángela Molina, Harvey Keitel, Isa Danieli, Vittorio Squillante, Paolo Bonacelli, Francisco Rabal, Pino Ammendola

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Weiterführende Informationen

Literatur