Trauma (Psychologie)

Als psychisches, seelisches oder mentalesTrauma oder Psychotrauma (PluralTraumata, Traumen; griechischWunde, τραύμα) wird in der Psychologie eine seelische Verletzung bezeichnet. Das Wort Trauma kommt aus dem Griechischen und bedeutet allgemein Verletzung, ohne dabei eine Festlegung zu treffen, wodurch diese hervorgerufen wurde. In der Medizin wird mit dem Begriff Trauma eine körperliche Verwundung bezeichnet, die durch einen Unfall oder eine Gewalteinwirkung hervorgerufen wurde. Diese Verwendung ist seit dem 19. Jahrhundert belegt. Analog hierzu bezeichnet man in der Psychologie eine starke psychische Erschütterung, die durch ein traumatisierendes Erlebnis hervorgerufen wurde, als Psychotrauma. Der Begriff wird nicht einheitlich verwendet und kann sowohl das auslösende Ereignis, aber auch die Symptome oder das hervorgerufene innere Leiden bezeichnen. Psychische Traumatisierungen spielen eine zentrale Rolle für die Entwicklung psychischer Störungen.

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Geboren & Gestorben

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Geboren: Michaela Huber wird in München geboren. Michaela Huber ist psychologische Psychotherapeutin, Supervisorin und Ausbilderin in Traumabehandlung.

1952

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Geboren: Colin A. Ross wird in Manitoba geboren. Colin A. Ross ist ein kanadischer Psychiater. Sein Arbeitsschwerpunkt liegt in der Behandlung und der Erforschung von psychischen Traumata und der Dissoziativen Identitätsstörung.

1952

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Geboren: Michaela Huber wird geboren. Michaela Huber ist psychologische Psychotherapeutin, Supervisorin und Ausbilderin in Traumabehandlung.

1949

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Geboren: Elisabeth Brainin wird geboren. Elisabeth Brainin ist eine österreichische Psychiaterin, Psychoanalytikerin, Autorin und Vortragende, die sich in den Bereichen Kinderpsychoanalyse, Trauma, Antisemitismus und Aufarbeitung der Folgen des Nationalsozialismus spezialisiert hat. Sie ist die ehemalige Leiterin der Child Guidance Wien, der Institute für Erziehungshilfe, fungiert als Vorstandsmitglied von ESRA und arbeitet eng mit Vera Ligeti und Samy Teicher zusammen.
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Geboren: Francine Shapiro wird in Brooklyn, New York City geboren. Francine Shapiro ist eine US-amerikanische Literaturwissenschaftlerin, Psychologin und Begründerin von EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing). Dieses psychotherapeutische Verfahren ist heute weltweit anerkannt zur Behandlung von Traumata und Angstzuständen.

Rundfunk, Film & Fernsehen

2008

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Film: Nacht vor Augen ist ein deutscher Spielfilm aus dem Jahr 2008. Er behandelt die fiktive Geschichte eines jungen Bundeswehrsoldaten, der traumatisiert aus einem Afghanistan-Einsatz in sein Heimatdorf zurückkehrt und sich im Zivilleben nicht mehr zurechtfindet. Der Film entstand im Rahmen der SWR-Reihe Debüt im Dritten (Fernseh-Erstausstrahlung am 19. Oktober 2009) und war für die Regisseurin Brigitte Bertele und die Drehbuchautorin Johanna Stuttmann zugleich Abschlussfilm des Studiums an der Filmakademie Baden-Württemberg. Uraufführung war am 9. Februar 2008 im Rahmen des Internationalen Forums des Jungen Films der Berlinale, seitdem wurde der Film auf zahlreichen Festivals in verschiedenen Ländern gezeigt. Die Kritiker zeigten sich überwiegend beeindruckt. Die Regisseurin, die Drehbuchautorin und der Hauptdarsteller Hanno Koffler wurden mit mehreren Preisen ausgezeichnet, unter anderem erhielt Nacht vor Augen den First Steps Award und den Preis der deutschen Filmkritik 2008 als bestes Spielfilmdebüt.

Stab:
Regie: Brigitte Bertele
Drehbuch: Johanna Stuttmann
Produktion: Didi Danquart,
Boris Michalski
Musik: Christian Biegai
Kamera: Mathias Prause
Schnitt: Stephan Krumbiegel

Besetzung: Hanno Koffler, Petra Schmidt-Schaller, Wolfram Koch, Margarita Broich, Maxim Mehmet, Bruno Cathomas, Christina Große

2003

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Reden und Bühnengespräche: Rede vom zerbrochenen Narrativ, Traumaerfahrungen der Folgegenerationen nach der Shoa, Österreichische Akademie der Wissenschaften, Wien (Felix de Mendelssohn)

2000

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Film: Memento ist ein Kriminalfilm aus dem Jahr 2000 des Regisseurs Christopher Nolan, basierend auf der Kurzgeschichte „Memento mori“ seines Bruders Jonathan. Das markanteste Merkmal des komplexen Films sind die beiden Handlungsstränge, von denen jeweils einer in der korrekten (Szenen in Schwarz/Weiß) und einer in entgegengesetzt chronologischer (Farbe) Reihenfolge der Szenen abläuft. Die Hauptperson ist ein Mann, der nach einem traumatischen Ereignis die Fähigkeit verloren hat, neue Erinnerungen zu bilden.

Stab:
Regie: Christopher Nolan
Drehbuch: Jonathan Nolan,
Christopher Nolan
Produktion: Suzanne Todd, Jennifer Todd
Musik: David Julyan
Kamera: Wally Pfister
Schnitt: Dody Dorn

Besetzung: Guy Pearce, Carrie-Anne Moss, Joe Pantoliano, Stephen Tobolowsky, Jorja Fox, Mark Boone Junior, Larry Holden, Callum Keith Rennie

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