Trentino

Das Trentino, amtlich Autonome Provinz Trient (italienischProvincia autonoma di Trento) ist eine Provinz im Norden Italiens und der südliche Teil der Region Trentino-Südtirol. Ihre gegenwärtige Autonomie erhielt die Provinz 1972 durch das sogenannte Zweite Autonomiestatut, als die Region entmachtet und die Autonomie an die Provinzen Trentino und Südtirol weitergereicht wurde. Die Provinz hat etwa 538.000 Einwohner, eine Gesamtfläche von rund 6.200 Quadratkilometern und gliedert sich in 177 Gemeinden mit 16 Talgemeinschaften. Das Trentino ist zudem Teil der Europaregion Tirol–Südtirol–Trentino, die im Wesentlichen dem Gebiet des Kronlandes Tirol des früheren Kaisertums Österreich und der nachfolgenden Österreichisch-Ungarischen Monarchie entspricht.

Größte Stadt und zugleich Sitz der autonomen Landesregierung ist Trient, die vor allem für das im 16. Jahrhundert abgehaltene Konzil bekannt ist. Seit 1989 wirbt der Trentiner Fremdenverkehrsverband mit einem Schmetterling als Markenzeichen, da das Trentino in seinen Umrissen einem solchen ähnelt. Dabei greift man auf einen Vergleich Cesare Battistis zurück, der bereits Ende des 19. Jahrhunderts die Form des Landes mit dem eines Schmetterlings beschrieb. Der Naturpark Adamello-Brenta, die seenreiche Berglandschaft und nicht zuletzt die zahlreichen Skigebiete, darunter Madonna di Campiglio, bescherten der Provinz in den letzten Jahrzehnten einen touristischen Aufschwung.

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Geboren & Gestorben

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Geboren: Andrea Pinamonti wird in Cles, ProvinzTrentino, Italien geboren. Andrea Pinamonti ist ein italienischer Fußballspieler. Er spielt in der Jugend des Erstligisten Inter Mailand.
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Geboren: Stefano Gross wird in Bozen geboren. Stefano Gross ist ein italienischer Skirennläufer aus dem Trentino. Seine Spezialdisziplin ist der Slalom.
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Gestorben: Giovanni Spagnolli stirbt in Rovereto, Welschtirol, damals Österreich-Ungarn, heute Rovereto, Provinz Trentino, Italien. Giovanni Spagnolli war ein italienischer Politiker der Democrazia Cristiana (DC), der zwischen 1953 und 1976 Mitglied des Senato della Repubblica war und mehrere Ministerposten bekleidete. Zuletzt war er zwischen 1973 und 1976 Senatspräsident.
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Geboren: Andrea Pizzini wird in Mezzolombardo, Trentino, Italien geboren. Andrea Pizzini ist ein italienischer Filmemacher. Er lebt in Salurn.

Gefechtskalender

1735

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Sicherungs- und Patrouillendienste am rechten Po Ufer. Danach Verlegung nach Südtirol (zu dem damals auch das Trentino zählte!) (K.u.k. Galizisches Ulanen-Regiment „Kaiser Joseph II.“ Nr. 6)

Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

1980

Ehrung:
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Europäischer Jugendbuchpreis Provincia di Trento für das Gedicht „Zwölf Schubladen“ (Josef Guggenmos)

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1983

Werk:
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Agrargeographie des südwestlichen Trentino, Wiesbaden (Rainer Loose)

Kunst & Kultur

2008

Gruppenausstellung:
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„Peripheral vision and collective body“ – Museion in Bozen, Trentino (Paul de Vree)

2008

Gruppenausstellung:
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Peripheral vision and collective body – Museion in Bozen, Trentino (Paul de Vree)

Politik & Weltgeschehen

2013

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Autonomie und Politik > Trentiner Landeshauptleute: Alberto Pacher

1809

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Gefechtskalender > Koalitionskriege: Dem zur Verteidigung von Tirol bestimmten Korps von Feldmarschalleutnant Chasteler zugeteilt. Eine Vorhut mit einem Teil des Bataillons war an dem Gefechte an der Ladritscher Brücke beteiligt. Gefechte bei Bucco di Vela, Volano, Castelpietra und Pilcante. (Alle Orte liegen im heutigen Trentino) Vier Kompanien wurden dann nach Nordtirol kommandiert, wo eine halbe Kompanie an der Verteidigung des Strub-Passes eingesetzt war. Die 1. und 5.Kompanie wurden im Gefecht bei Wörgl zersprengt und größtenteils gefangengenommen. Der Rest des Verbandes kämpfte auf dem Rückzug durch Kärnten bei Sachsenburg; die 4. Kompanie wurde bei dem Versuch sich durch Bayern durchzuschlagen, bei Neumarkt in der Oberpfalz ebenfalls gefangen genommen. (k.u.k. „Steirisches“ Feldjägerbataillon Nr. 9)

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