Trilobiten

Die Trilobiten (Trilobita, „Dreilapper“, von altgriechischτρίαtria „drei“ und λοβόςlobós „Lappen“) sind eine ausgestorbene Klasse meeresbewohnender Gliederfüßer (Arthropoda).

Die Trilobiten existierten nahezu während der gesamten Spanne des Paläozoikums (Erdaltertum), von der 2. Serie des Kambriums (Beginn vor 521 Mio. Jahren) bis zum Massenaussterben am Ende des Perms vor etwa 251 Mio. Jahren. Ihre mit Calcit (Calciumcarbonat) zu einem Panzer verstärkten Exoskelette (Außenskelette) sind als Fossilien in großer Zahl erhalten geblieben und ermöglichen so, die Evolution und den Formenreichtum der zahlreichen Arten zu rekonstruieren. Dies, in Verbindung mit ihrer Schichtbeständigkeit und weiten geographischen Ausdehnung, macht Trilobiten zu wichtigen Leitfossilien für das Paläozoikum, insbesondere im Kambrium.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Harry Whittington stirbt in Cambridge. Harry Blackmore Whittington war ein britischer Paläontologe. Er wurde international bekannt für seine Studien über die Fossilien des Burgess Shale und galt als „die weltweit führende Autorität für Trilobiten“.
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Gestorben: Wolfgang Struve (Paläontologe) stirbt. Wolfgang Struve war ein deutscher Paläontologe. Er war leitender Mitarbeiter am Senckenberg Naturmuseum und befasste sich insbesondere mit Trilobiten, Brachiopoden und der Biostratigraphie des Devons besonders der Eifel.

1964

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Geboren: Gregory Edgecombe wird in Kanada geboren. Gregory Donald Edgecombe ist ein kanadischer Paläontologe, der als führender Trilobiten-Forscher gilt.
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Gestorben: Emma Richter stirbt. Emma Richter war eine deutsche Paläontologin, die sich insbesondere mit Trilobiten befasste.

1943

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Geboren: Brian Chatterton wird geboren. Brian D. E. Chatterton ist ein kanadischer Paläontologe, der als führender Trilobiten-Forscher gilt.

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