Tritheismus

Anhänger des Tritheismus glauben nicht an die Dreifaltigkeit, sondern an eine Art Familie. Diese Familie besteht aus dem christlichen Gott als Vater, Jesus Christus als Sohn und Maria als Mutter.

Der Tritheismus des frühen Mittelalters ging im Wesentlichen auf Johannes Asotzanges zurück, der im Konstantinopel des Jahres 557 hinsichtlich Gott und Christus die Zweinaturenlehre neu mit der Trinitätslehre kombinierte. Danach gab es in Gott drei Wesen, drei Substanzen, drei Naturen. Der Tritheismus rief gerade in den monophysitischen Kirchen im oströmischen Reich als „Dreigötterglauben“ heftigen Widerstand hervor. Die syrisch-orthodoxen Christen und Jakob Baradai († 578) bekämpften den Tritheismus.

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Religion

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November: Viertes Laterankonzil, einige der Beschlüsse: Die Königswahl Friedrichs II. wird anerkannt und Otto IV. für abgesetzt erklärt, die Auslieferung der verurteilten Albigenser an die weltliche Gewalt gefordert, die Augustinusregel bestätigt, Joachim von Fiores Ansichten zur Trinität als Tritheismus verworfen, einige der bisher üblichen Gottesurteile verboten, die Transsubstantiationslehre dogmatisiert.

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