Tschechoslowakei

?eskoslovensk republika
(tschechisch und slowakisch)
Tschechoslowakische Republik

Flagge der Tschechoslowakei

Koordinaten:50° N, 14° O

Die Tschechoslowakei (tschechischČeskoslovensko; slowakischČesko-Slovensko; am längsten bestehende amtliche Bezeichnung Tschechoslowakische Republik, ČSR), war ein von 1918 bis 1992 bestehender Binnenstaat in Mitteleuropa, auf dem Gebiet der heutigen Staaten Tschechien, Slowakei und einem Teil der Ukraine. Die Tschechoslowakei war einer der Nachfolgestaaten Österreich-Ungarns und bestand aus den Ländern Böhmen, Mähren, Schlesien, der Slowakei und bis 1946 auch aus der Karpatenukraine.

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Europa

Weitere Ereignisse in Europa:
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Auf massiven Druck der Siegermächte des Ersten Weltkriegs legen Polen und die Tschechoslowakei ihren Grenzkonflikt um das Olsagebiet vertraglich bei, der im Vorjahr als zweiwöchiger Polnisch-Tschechoslowakischer Grenzkrieg begann.

Geboren & Gestorben

Geboren:
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Robert Maxwell, britischer Medienunternehmer (kontrollierte die Hälfte von MTV Europe und andere Fernsehnetzwerke) wird als Ján Ludvik Hoch in der Tschechoslowakei geboren (+ 1990).

Gründungen, Ersturkundliche Erwähnungen & Auflösungen

1926

Geschichte > Anfänge > Gründung von Verbänden, erste Veranstaltungen:
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Internationale Tischtennisförderation ITTF in Berlin, gegründet von England, Schweden, Ungarn, Indien, Dänemark, Deutschland, Tschechoslowakei, Österreich und Wales

Flugzeugtypen

600 n. Chr.

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G (Grob Aircraft)

Mitgliederliste des Salon d’Automne

Diverses

1918

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Das Tschechische Kriegskreuz: Übergeben von der damaligen Übergangsregierung der Tschechoslowakei in Paris am 7. November 1918 als höchste Auszeichnung. Verliehen für Mut und Kühnheit im Kampf gegen den Feind und für Heldentaten im Kampf um die Unabhängigkeit von 1914 bis (Belgrad)

Österreichisch-Ungarische Nachfolgestaaten

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Die Tschechoslowakei besetzt Preßburg, Ungarn.

1919

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4. März: In der Tschechoslowakei demonstrieren Sudetendeutsche für das Selbstbestimmungsrecht der Völker. Militäreinheiten lösen die Kundgebungen gewaltsam auf.

Staatssymbole > Flagge und Wappen

1920

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Flagge der Tschechoslowakei ab

Kugelstoßen – Herren

1932

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24. September – Frantisek Douda, Tschechoslowakei, erreichte im Kugelstoßen der Herren 16,20 m (Liste der Leichtathletikweltrekorde der Männer nach Disziplinen bis 1970)

1931

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4. Oktober – Frantisek Douda, Tschechoslowakei, erreichte im Kugelstoßen der Herren 16,04 m (Liste der Leichtathletikweltrekorde der Männer nach Disziplinen bis 1970)

Liedpostkarten nach dem Tod Anton Günthers

1943

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Mit der Gründung des Reichsgau Sudetenland, der Annektierung böhmischer Gebiete der Tschechoslowakei, die im Deutschen Reich von 1939 bis 1945 eingegliedert wurden, erhielten die Karten den Verlagsvermerk „Anton Günthers Selbstverlag, Gottesgab, Sudentgau“, statt zuvor „Böhmen“ bzw. „Erzg. Böhmen“. Diese Karten erschienen bis etwa (Anton Günther (Volksdichter))

Divisionsgeschichte

1945

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Ungarn, Tschechoslowakei: September 1944 bis März (46. Infanterie-Division (Wehrmacht))

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1947

Veröffentlichungen:
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Im Namen Jesu. Kassel (Karl Bernhard Ritter)

1937

Werk:
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Slawische Märchen aus der Tschechoslowakei (Edmund Schneeweis)

1934

Stationen seiner Laufbahn im DASV:
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Europameister in Rom im Schwergewicht (griech.-röm. Stil) mit Siegen über Raymund Badó, Ungarn, Puciata, Polen, Josef Klapuch, Tschechoslowakei und Rudolf Svensson, Schweden. (Kurt Hornfischer)

1930

Veröffentlichungen:
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Gottesdienst und Predigt. Schwerin (Karl Bernhard Ritter)

Militärische Nutzer

1948

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Tschechoslowakei? Tschechoslowakei: 1 Stück von 1945 bis (de Havilland Tiger Moth)

1000 m – Herren

1952

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27. Oktober – Stanislav Jungwirth, Tschechoslowakei, lief die 1000 Meter der Herren in 2:21,2 min (Liste der Leichtathletikweltrekorde der Männer nach Disziplinen bis 1970)

Geschichte

1953

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führte eine skandalöse Schlägerei in Nordamerika dazu, dass die USA und Kanada nicht zur WM in die Schweiz reisen durften. Außerdem verließ die Mannschaft aus der Tschechoslowakei nach dem Tode Klement Gottwalds vorzeitig das Turnier. (Schwedische Eishockeynationalmannschaft)

5000 m – Herren

1954

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30. Mai – Emil Zátopek, Tschechoslowakei, lief die 5000 m der Herren in 13:57,2 min (Liste der Leichtathletikweltrekorde der Männer nach Disziplinen bis 1970)

Internationale Studentenbewegung > Parallelen > Ostblock

1956

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In der damaligen Tschechoslowakei hatten Reformsozialisten, unter ihnen insbesondere Künstler (Plastic People of the Universe), Studenten und Intellektuelle schon länger einen Sozialismus mit menschlichem Antlitz gefordert, bis es zum Prager Frühling kam, der jedoch sehr schnell gewaltsam niedergeschlagen wurde – vergleichbar mit dem ähnlich motivierten Aufstand in Ungarn (Westdeutsche Studentenbewegung der 1960er Jahre)

10.000 m – Herren

1954

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1. Juni – Emil Zátopek, Tschechoslowakei, lief die 10.000 m der Herren in 28:54,2 min (Liste der Leichtathletikweltrekorde der Männer nach Disziplinen bis 1970)

1953

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1. November – Emil Zátopek, Tschechoslowakei, lief die 10.000 m der Herren in 29:01,6 min (Liste der Leichtathletikweltrekorde der Männer nach Disziplinen bis 1970)

1950

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4. August – Emil Zátopek, Tschechoslowakei, lief die 10.000 m der Herren in 29:02,6 min (Liste der Leichtathletikweltrekorde der Männer nach Disziplinen bis 1970)

1949

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22. Oktober – Emil Zátopek, Tschechoslowakei, lief die 10.000 m der Herren in 29:21,2 min (Liste der Leichtathletikweltrekorde der Männer nach Disziplinen bis 1970)

1949

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11. Juni – Emil Zátopek, Tschechoslowakei, lief die 10.000 m der Herren in 29:28,2 min (Liste der Leichtathletikweltrekorde der Männer nach Disziplinen bis 1970)

1500 m – Herren

1957

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12. Juli – Stanislav Jungwirth, Tschechoslowakei, lief die 1500 m der Herren in 3:38,1 min (Liste der Leichtathletikweltrekorde der Männer nach Disziplinen bis 1970)

Diskuswerfen – Herren

1965

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12. Oktober – Ludvík Dan?k, Tschechoslowakei, erreichte im Diskuswerfen der Herren 65,22 m (Liste der Leichtathletikweltrekorde der Männer nach Disziplinen bis 1970)

1964

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2. August – Ludvík Dan?k, Tschechoslowakei, erreichte im Diskuswerfen der Herren 64,55 m (Liste der Leichtathletikweltrekorde der Männer nach Disziplinen bis 1970)

Astor de Oro

1966

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At’ Zije Republika! von Karel Kachy?a (Festival Internacional de Cine de Mar del Plata)

Natur & Umwelt

Katastrophen:
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Absturz Jugoslovenski-Aerotransport-Flug JU 367 JAT von Stockholm über Kopenhagen nach Zagreb und Belgrad über dem Dorf Srbská Kamenice (CSSR) endete bis auf die Stewardess Vesna Vulović für alle weiteren 26 Insassen tödlich.

Meilensteine

1977

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Erste Weite über 22 Meter: 22,32 m, Helena Fibingerová (TCH) (Kugelstoßen)

1922

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Erster offizieller Weltrekord: 5,16? m, Marie Mejzlíková II (TCH), 6. August (Weitsprung)

Kunst & Kultur

1977

Sieger des Festivals:
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Tschechoslowakei? Tschechoslowakei - Helena Vondrá?ková - Malovaný džbánku (Sopot Festival)

1966

internationale Ausstellungen:
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XXXIII Biennale in Venedig, Internationale Biennale der Graphischen Künste in Krakau; Ausstellung in Tokio, Japan; Ausstellung im Collegium Hungaricum, Wien, Österreich; Ausstellung im Ungarisches Institut, Prag, Tschechoslowakei (Gyula Feledy)

Reisen & Expeditionen

1982

Auslandsreisen und internationale Kontakte:
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Prag, Most (Harmonie Lindenholzhausen)

Konferenzorte

Übersicht > Andere Staaten

1989

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die Samtene Revolution in der Tschechoslowakischen Sozialistischen Republik im November und Dezember (Revolutionen im Jahr 1989)

Rundfunk, Film & Fernsehen

1987

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Film > Internationale Produktionen: in der Tschechoslowakei: Úsmev diabla - Regie: Ján Zeman (Beata Tyszkiewicz)
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Rundfunk: Das tschechoslowakische Fernsehen Československá televize strahlt die erste Folge der Krimiserie Die Kriminalfälle des Major Zeman (Die dreißig Fälle des Major Zeman), Regie: Jiří Sequens aus. Die erste Episode der chronologisch aufgebauten Serie trägt den Titel Tod am See und handelt davon, wie der junge Jan Zeman 1945 vom Konzentrationslager heimkehrt und beschließt, Polizist zu werden. Eine weitere Folge (Fuchsjagd) hat den kommunistischen Februarputsch Klement Gottwalds im Jahr 1948 zum Thema. Major Zeman unterscheidet sich nicht nur von der Anlage und vom Aufbau her von herkömmlichen (weitestgehend unpolitischen) Fernsehkrimiserien, wie sie in öffentlich-rechtlichen Anstalten beiderseits des Eisernen Vorhangs seit den 1960er Jahren üblich waren, sie gilt vor allem als regimetreue Propaganda der sogenannten "Normalisierung" nach dem Prager Frühling 1968.

1975

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Rundfunk: Start von Farbfernsehen in Australien nach der PAL-Norm und in der CSSR nach dem SECAM-Verfahren.
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Rundfunk: Während des Einmarsches von Truppen des Warschauer Paktes in die ČSSR meldet sich der Leiter des Tschechoslovakischen Rundfunks, Jiří Pelikán, mittels einer mobilen Fernsehsendestation. Immer wieder richtet er auch in deutscher Sprache (Dies sind vielleicht die letzten Worte die ich sprechen kann, bitte helft dem tschechoslowakischen Volk ) dramatische Appelle an das westliche Ausland.
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Rundfunk: Um 2 Uhr Ortszeit informiert Radio Prag die Bevölkerung der Tschechoslowakei über den wenige Stunden zuvor erfolgten Einmarsch der Truppen des Warschauer Paktes. Der Sprecher fordert die Bürger auf, Ruhe zu bewahren und keinen Widerstand zu leisten. Die Sicherheitskräfte der ČSSR seien nicht angewiesen, das Land zu verteidigen.

Ehemalige Einheitsparteien

1989

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Tschechoslowakei (Komunistická strana ?eskoslovenska) 1948 (Einheitspartei)

Offizieller Name

1990

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Tschechoslowakische Föderative Republik bzw. Tschecho-Slowakische Föderative Republik
(?SFR: tsch. ?eskoslovenská federativní republika bzw. sl. ?esko-Slovenská federatívna republika)

Bemerkenswertes

Exponierte Ereignisse:
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Die Tschechische und Slowakische Föderative Republik wird aufgelöst.

Politik & Weltgeschehen

1991

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Februar: Visegrád-Abkommen zur engeren Kooperation zwischen Polen, Ungarn und der Tschechoslowakei. Damit begründen sie das ostmitteleuropäische Pendant zur Benelux
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In Hardegg wird der Grenzübergang über die Thayabrücke Hardegg -Čížov in die ČSFR eröffnet.
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Ereignisse > Politik und Weltgeschehen: Die DDR gestattet ihren dortigen Bürgern die direkte Ausreise aus der ?SSR in die Bundesrepublik Deutschland, nachdem erneut etwa 5.000 Menschen in die westdeutsche Botschaft in Prag gelangt sind. (3. November)
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Ungarn beginnt den Abbau seiner Grenzsperren nach Österreich, der Eiserne Vorhang und die Berliner Mauer bekommen ernsthafte Risse, bis Ende des Jahres haben auch die Tschechoslowakei und die DDR ihre Grenzbefestigungen geöffnet.

1989

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Politik > Städtepartnerschaften: Tschechoslowakei? Bratislava, damals Tschechoslowakei, heute Hauptstadt der Slowakei? Slowakei (Bremen)

Ereignisse

1993

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Die Tschechoslowakei löst sich auf. Die Nachfolgestaaten Slowakei (Slowakische Republik) und Tschechien (Tschechische Republik) entstehen. (1990er)

Musik

1918

Kurzgeschichte des Verbands:
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Mit der Einverleibung der deutschen Gebiete in die neugegründete Tschechoslowakei durften im BdEG nur noch dort ansässige Gmoin Mitglied sein. (Egerländer Gmoi)

Tagesgeschehen

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Europa: Die Staaten Tschechien und Slowakei entstehen durch die Auflösung der Tschechoslowakei.

Sport

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Leichtathletik: Jan Železný, Tschechoslowakei, erreichte im Speerwerfen der Herren 98,48 Meter.

1992

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Statistik > Streckenrekorde: Frauen: 2:34:17 h, Mária Starovská (TCH) (Tiberias-Marathon)
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Leichtathletik: Pavol Blažek, Tschechoslowakei, ging die 20.000 Meter Gehen der Herren in 01:18:13 Stunden.
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Leichtathletik: Jan Železný, Tschechoslowakei, erreichte im Speerwerfen der Herren 87,66 Meter.

1985

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Sportliche Großereignisse in Deutschland: richtete der DBB erstmals die Basketball-Europameisterschaft aus. Dies war auch die erste internationale Meisterschaft, bei der die neue Drei-Punkte-Regelung für Distanzwürfe angewendet wurde. In der Vorrunde wurde in der Europahalle in Karlsruhe und in der Leverkusener Wilhelm-Dopatka-Halle gespielt. Die Finalrunde fand in der Stuttgarter Hanns-Martin-Schleyer-Halle statt. Es gewann die Sowjetunion vor der Tschechoslowakei und Italien. Das Team der Bundesrepublik Deutschland belegte den fünften Platz. (Basketball in Deutschland)

Scuola Nazionale di Cinema

2001

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La Scuola in Piemonte für Animation in Turin (Centro Sperimentale di Cinematografia)

Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

2014

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Erfolg: Griechischer Pokalsieger: 2004, 2007 (Stefanos Kotsolis)

1993

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Ehrung: Karls-Universität Prag: (Verdienste um die philosophiehistorische Forschung in der Tschechoslowakei sowie für die Lehrtätigkeit im Untergrund von 1982-1989) Goldene Medaille (Wilhelm Schmidt-Biggemann)

1990

1990

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Internationaler Erfolg: 4. Platz, EM in Posen, GR, SS, hinter Alexander Karelin, Rangel Gerowski und Ioan Grigora? und vor Lubomir David, Tschechoslowakei und Alexander Neumüller, Österreich (László Klauz)

1990

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Erfolge: Vize-Weltmeister in der Tschechoslowakei (Andrei Iwanowitsch Lawrow)

"Tschechoslowakei" in den Nachrichten