Tschechoslowakische Eishockeynationalmannschaft

Die tschechoslowakische Eishockeynationalmannschaft war eine der besten Mannschaften der Welt, während die Sowjetunion die internationale Eishockeyszene dominierte. Die Tschechen und Slowaken kämpften oft mit den Schweden um den zweiten Platz, und manchmal konnten sie auch die sowjetischen Spieler bezwingen. Zwischen 1971 und 1986 gewannen sie auch viermal den Iswestija Cup.

1950 erlitt die Eishockeynationalmannschaft, deren Spieler nach zwei WM-Siegen 1947 und 1949 sowie dem Gewinner einer Silbermedaille bei den Olympischen Winterspielen 1948 in St. Moritz als „goldene Generation“ galten, einen bitteren Rückschlag: Kurz vor ihrer Abreise zur Eishockey-Weltmeisterschaft 1950 in London wurden 13 Spieler des Nationalkaders inhaftiert. In einem politischen Schauprozess wurden sie wegen Spionage und Hochverrats zu Haftstrafen zwischen drei Monaten und 15 Jahren verurteilt, da sie angeblich geplant hatten, von ihrer Reise nicht zurückzukehren. Einige Spieler waren nach der Haft gesundheitlich gebrochen, andere emigrierten anschließend. Es dauerte 22 Jahre, bis wieder eine tschechoslowakische Nationalmannschaft Weltmeister im Eishockey wurde.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Jaroslav Holík stirbt in Jihlava. Jaroslav Holík war ein tschechoslowakischer Eishockeynationalspieler, der für Dukla Jihlava über 600 Spiele in der tschechoslowakischen Extraliga und über 140 Spiele im Trikot der tschechoslowakischen Nationalmannschaft absolvierte.
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Gestorben: Milan Kajkl stirbt in Pilsen, Tschechoslowakei. Milan Kajkl war ein tschechoslowakischer Eishockeyspieler, der über viele Jahre für Škoda Plze? und die tschechoslowakische Nationalmannschaft auf der Position des Verteidigers spielte.
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Gestorben: František Procházka stirbt. František Procházka war ein tschechischer Eishockeyspieler, der sieben Jahre lang für den HC Litvínov in der höchsten Spielklasse der ČSSR als rechter Flügelstürmer spielte und mit der tschechoslowakischen Nationalmannschaft eine olympische Bronzemedaille gewann. Nach dem Ende seiner aktiven Spielerkarriere arbeitete er als Eishockeytrainer.
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Gestorben: Jaroslav Jiřík stirbt bei Brno, Tschechien. Jaroslav Jiřík war ein tschechoslowakischer Eishockeyspieler, der 15 Jahre für TJ ZKL Brno in der höchsten Spielklasse der ČSSR als rechter Flügelstürmer spielte und mit der tschechoslowakischen Nationalmannschaft an neun Weltmeisterschaften teilnahm. Er war der erste Spieler eines Ostblockstaates in der National Hockey League , als er während der Saison 1969/70 drei Spiele für die St. Louis Blues absolvierte. Zwischen dem Ende seiner aktiven Spielerkarriere und seinem Tod arbeitete er als Eishockeytrainer und Spielervermittler.
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Gestorben: Eduard Novák stirbt. Eduard Novák war ein tschechischer Eishockeyspieler, der über viele Jahre für Poldi SONP Kladno und die tschechoslowakische Nationalmannschaft auf dem rechten Flügel spielte. Nach seinem Karriereende arbeitete er als Eishockeytrainer und betrieb ein Geschäft für Sportartikel.

Sport

1947

Eishockey:
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15./23. Februar: Ohne Rekordweltmeister Kanada wird in Prag die erste Weltmeisterschaft nach dem Krieg ausgespielt. Weltmeister wird Gastgeber Tschechoslowakei vor Schweden und Österreich.

Sieger

1976

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Nationalmannschaft der ?SSR (Tatranský pohár)

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