Tscheka

WeTscheKa (russischВЧК) ist die Abkürzung für die Außerordentliche Allrussische Kommission zur Bekämpfung von Konterrevolution, Spekulation und Sabotage (russisch Всероссийская чрезвычайная комиссия по борьбе с контрреволюцией, спекуляцией и саботажем [Wserossijskaja tschreswytschainaja komissija po borbe s kontrrewoljuziej, spekuljaziej i sabotaschem]), die nach der Oktoberrevolution am 20. Dezember 1917 gegründete Staatssicherheit Sowjetrusslands, auf deren Tradition sich die politische Polizei der Ende 1922 gegründeten Sowjetunion berief. Hiervon abgeleitet wurde der propagandistische Ausdruck Tschekisten für die Mitarbeiter von Geheimdiensten in den Staaten des Ostblocks.

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Geboren & Gestorben

1941

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Gestorben: Pjotr Iwanowitsch Maggo stirbt in Moskau. Pjotr Iwanowitsch Maggo war ein lettisch-russisches Mitglied der Tscheka, der (O)GPU bzw. des NKWD. Während der 1930er Jahre, insbesondere während des Großen Terrors, gehörte er zu den für die Hinrichtung von vermeintlichen Volksfeinden zuständigen Henkern innerhalb der OGPU bzw. des NKWD. Am Ende seiner Dienstzeit war er Kommissar 3. Ranges innerhalb des NKWD.
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Gestorben: Alexander Iwanowitsch Uspenski stirbt in Moskau. Alexander Iwanowitsch Uspenski war ein hochrangiger Leiter der Tscheka, der GPU und des NKWD. Er war sowohl Täter als in gewisser Hinsicht auch Opfer des „Großen Terrors“.
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Gestorben: Jakow Michailowitsch Jurowski stirbt in Moskau. Jakow Michailowitsch Jurowski (russisch? Я́ков Миха́йлович (Я́нкель Хаи́мович) Юро́вский), ursprünglich Jankel Chaimowitsch Jurowski,, war ein Tschekist und sowjetischer Parteifunktionär. Er leitete die Ermordung der Zarenfamilie.
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Gestorben: Jakow Christoforowitsch Peters stirbt in Moskau. Jakow Christoforowitsch Peters war ein bolschewistischer Revolutionär und Politiker. Peters war ebenso wie Feliks Dserschinski einer der Gründer der sowjetischen Geheimpolizei Tscheka. Er hatte verschiedene Parteiämter inne. Im Zeitraum vom 7. Juli 1918 bis zum 22. August 1918 übte Peters das Amt des Vorsitzenden der Tscheka aus. 1938 wurde er Opfer der Stalinschen Säuberungen.
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Gestorben: Felix Edmundowitsch Dserschinski stirbt in Moskau. Feliks Edmundowitsch Dserschinski war ein bolschewikischer Berufsrevolutionär polnischer Herkunft, Organisator des Allrussischen Außerordentlichen Komitees zur Bekämpfung von Konterrevolution und Sabotage (Tscheka), der ersten Geheimpolizei Sowjetrusslands und Vorgängerorganisation der GPU, und deren erster Leiter.

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

600 n. Chr.

Entwicklung der Mitarbeiterzahlen:
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März 1918

Europa

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Der Geheimdienst Tscheka der russischen KPdSU wird in den neu gegründeten staatlichen Geheimdienst GPU überführt.

Rundfunk, Film & Fernsehen

1925

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Film: Tšeka komissar Miroštšenko (zu deutsch Tscheka-Kommissar Miroschtschenko) ist der Titel eines estnischen Stummfilms aus dem Jahr 1925. Der Film wurde auch unter dem Alternativtitel Tšekist Miroštšenko („Der Tschekist Miroschtschenko“) bekannt.

Stab:
Regie: Paul Sehnert
Drehbuch: N. Root
Produktion: Eesti National Film
Kamera: Rudolf Unt

Besetzung: Mihkel Lepper, Valentine Vassiljeva, Niina Ormus, Kalju Raag, Leoniide Jürisson, Alfred Hindre, Leonid Puhov, Elsa Silber, Eduard Pütsep

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