Tscheljabinsk

Stadt
Tscheljabinsk
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FlaggeWappen
Flagge
FderationskreisUral
OblastTscheljabinsk
StadtkreisTscheljabinsk
Innere Gliederung7 Bezirke
BrgermeisterStanislaw Moscharow
Gegrndet1736
Stadt seit1787
Flche486km
Bevlkerung1.130.132 Einwohner
(Stand: 14. Okt. 2010)
Bevlkerungsdichte2325 Einwohner/km
Hhe des Zentrums220m
ZeitzoneUTC+5
Telefonvorwahl(+7) 351
Postleitzahl454xxx
Kfz-Kennzeichen74, 174
OKATO75401
Websitewww.cheladmin.ru
Geographische Lage
Koordinaten559?N, 6124?OKoordinaten:559?0?N, 6124?0?O
Lage in Russland
Lage in der Oblast Tscheljabinsk
Liste der Stdte in Russland

Tscheljabinsk [t͡ʃɛlʲˈjabɪnsk] ( Aussprache?/i, russisch Челябинск, wiss. Transliteration Čeljabinsk) ist eine russische Großstadt am Ural mit 1.191.994 Einwohnern (2016). Sie ist Verwaltungssitz der Oblast Tscheljabinsk und neuntgrößte Stadt Russlands.



Inhaltsverzeichnis



Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt liegt an der Grenze zwischen Mittlerem und Südlichem Ural, unweit des östlichen Fußes des Gebirges am Fluss Miass, einem Nebenfluss der Isset im Einzugsgebiet des Ob.



Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tscheljabinsk wurde 1736 erstmals als Festung erwähnt. Der Name der Stadt entstammt vermutlich regional uralischen Turksprachen, „Tscheljabi“ bedeutet dort „die Edlen“. Ende des 18. Jahrhunderts war die Stadt ein regionales Verwaltungszentrum und auch Schauplatz der Auseinandersetzungen beim Aufstand des Bauernführers Jemeljan Pugatschow gegen Katharina die Große.

Bis weit ins 19. Jahrhundert blieb Tscheljabinsk eine Kleinstadt im Gouvernement Orenburg. Gegen Ende der Zarenzeit und in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurden Eisenbahnverbindungen nach Moskau und Jekaterinburg hergestellt, was zu einer schnellen industriellen Entwicklung führte. Die Stadt wurde rasch zu einem der wichtigsten Industriestandorte im zaristischen Russland bzw. der Sowjetunion. Nach dem Ausbruch der Oktoberrevolution und des Russischen Bürgerkrieges wurde die Stadt durch die Weißgardisten des Admirals Koltschak besetzt. Erst am 24. Juli 1919 gelang es der Roten Armee die Stadt zurückzuerobern. 1919 wurde im Rahmen der Russischen SFSR das Gouvernement Tscheljabinsk gebildet , das nur bis 1923 bestand. Tscheljabinsk kam anschließend zur Oblast Ural, nach deren Auflösung wurde 1934 die bis heute bestehende Oblast Tscheljabinsk gebildet.

Das zur Fertigung von Kettenschleppern 1933 gegründete Traktorenwerk (heute Tscheljabinski Traktorny Sawod – URALTRAK) wurde im Zweiten Weltkrieg zu einem wichtigen Produzenten von Rüstungsgütern für die Rote Armee. Neben Raketenwerfern („Stalinorgeln“) fertigte das Werk vor allem gepanzerte Kettenfahrzeuge wie die KW-1 und T-34 Panzer sowie Selbstfahrlafetten der Typen SU-152/ISU-152. In der Zeit des Großen Vaterländischen Krieges erhielt die Stadt daher den Namen Tankograd – „Panzerstadt“.

Tscheljabinsk war ein Standort innerhalb des sowjetischen Gulag-Systems. Das Tscheljabinsker ITL (Besserungsarbeitslager) bestand von November 1941 bis Oktober 1951. Inhaftiert waren bis zu 15.400 Personen, die beim Bau eines Hüttenwerks, im Industrie-, Straßen-, Zivil- und Wohnungsbau sowie bei der Förderung von Bodenschätzen eingesetzt wurden.

Außerdem befand sich das Kriegsgefangenenlager 68 für deutsche Kriegsgefangene des Zweiten Weltkriegs in Tscheljabinsk. Schwer Erkrankte wurden im Kriegsgefangenenhospital 5882 versorgt. Etwa 12 km östlich der Stadt gab es ein Kriegsgefangenen-Massengrab.

Seit Mitte der 1970er Jahre macht Tscheljabinsk große Fortschritte im Bereich Kultur. Gefördert wurde diese Entwicklung durch eine zentrale Skulpturenmeile in der 2004 zur Fußgängerzonen umgestalteten Kirow-Straße. Die militärische Produktion wurde im neuen Russland zugunsten einer stärkeren Gewichtung ziviler Fertigung verdrängt – so stellt das heutige URALTRAK-Werk vorwiegend Baufahrzeuge her.

Im August 2007 fand auf den umliegenden Militärstützpunkten das Großmanöver „Friedensmission 2007“ im Rahmen der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit statt, an der neben Russland auch Streitkräfte aus Kasachstan, Tadschikistan, Kirgisien, Usbekistan und der Volksrepublik China teilnahmen.

Über die Grenzen Russlands hinaus ist Tscheljabinsk durch eine ARD-Reportage für das Kinder- und Jugendgefängnis bekannt, in dem ca. 120 Kinder von 11 bis 16 Jahren wegen unterschiedlichster Straftaten von Diebstahl bis Mord einsitzen. Trotz Schulbildung in dieser Einrichtung werden ca. 90 % der Kinder rückfällig.

Am 15. Februar 2013 ging ein Meteor über der Stadt nieder, wodurch mehrere hundert Menschen verletzt wurden.

Bevlkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

JahrEinwohner
189719.998
1939273.116
1959689.049
1970875.210
19791.029.522
19891.141.777
20021.077.174
20101.130.132

Anmerkung: Volkszählungsdaten



Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einkaufszentrum am Hauptbahnhof von Tscheljabinsk
Bild: Mysid
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In der Fußgängerzone von Tscheljabinsk
Bild: Mysid
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Tscheljabinsk war vor dem Bau der Transsibirischen Eisenbahn unbedeutend. Im Jahr 1896 wurden die beiden Linien Tscheljabinsk-Ob (1432 km) und die Bahnlinie Jekaterinburg-Tscheljabinsk (226 km) fertiggestellt. Mit der Bahn kam der industrielle Aufschwung. Tscheljabinsk bildet ein Rüstungs-, Industrie-, Verkehrs- und Kulturzentrum von landesweiter Bedeutung. Die metallurgischen Kombinate gehören zu den größten Russlands und Europas in der Herstellung von:

  • Eisenlegierungen, Schleifmitteln, Elektroden, Edelsthlen
  • Draht, Grorohre (bis 1220mm Durchmesser)
  • Schwermaschinen- und Gertebau: Werkzeug-, Straenbaumaschinen, Fertigung von Diesel-, Elektrokrnen, Beregnungsanlagen, Uhren (zum Beispiel: Firma Molnija), Radios, Heizgerten, Messinstrumenten
  • Kettentraktoren und Baumaschinen aus dem Tscheljabinski Traktorny Sawod
  • Gtern der chemischen und Leicht- und Nahrungsmittelindustrie

Die Stadt betreibt mehrere Wärmekraftwerke, bildet einen Eisenbahn- und Verkehrsknoten und hat einen Flughafen. Es mündet eine Erdölleitung in der Stadt beziehungsweise hat die Stadt eine Durchleitung einer Gasleitung, die von Samotlor kommt. In der Umgebung existieren Lagerstätten von Braunkohle mit einem Gehalt von etwa 1,5 Milliarden Tonnen. Außerdem gibt es weißen Marmor bei Balandino und Kojelga sowie mit „Mochalin Log“ eine Lagerstätte für Mineralien aus denen Metalle der Seltenen Erden gewonnen werden können.

In der Nähe von Tscheljabinsk befindet sich die geheime Atomtestsperrzone „Tscheljabinsk 70“. Die Existenz des Testgebietes wurde 1992 öffentlich bekannt.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fenster im restaurierten Hauptbahnhof von Tscheljabinsk
Bild: Mysid
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Nahverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Metro Tscheljabinsk wird seit 1992 gebaut, aber die Eröffnung des ersten Abschnitts wurde hauptsächlich wegen mangelnder Finanzierung immer wieder verschoben. Die Hauptlast des öffentlichen Personennahverkehrs trägt aktuell ein System aus Trolleybussen, Straßenbahnen und gewöhnlichen Buslinien. Linientaxis spielen ebenfalls eine wichtige Rolle im öffentlichen Verkehr.

Flughafen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Flughafen Tscheljabinsk bietet regelmäßige Verbindungen nach Moskau, Sankt Petersburg sowie in sibirische Großstädte. Zu den internationalen Verbindungen zählen Direktflüge nach Düsseldorf, Peking und Dubai sowie Charterflüge in die Urlaubsregionen von Griechenland und der Türkei.

Bahnhof[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Bahnhof von Tscheljabinsk (HAFAS: Cheliabinsk) wurde 2005 zum besten Bahnhof Russlands gewählt und ist bis heute ein zentraler Verkehrsknotenpunkt von überregionaler Bedeutung. Hier kreuzen sich die West-Ost-Bahntrasse durch ganz Russland von Moskau nach Wladiwostok und die Hauptstrecke von Jekaterinburg südwärts nach Qaraghandy in Kasachstan. Aus Deutschland konnte man Tscheljabinsk mit einer wöchentlich verkehrenden Kurswagenverbindung aus Berlin ohne Umstieg mit einer Fahrzeit von 72 Stunden und 18 Minuten erreichen; diese Verbindung wurde zum Fahrplanwechsel 2013 gestrichen. Die Stadt ist Verwaltungssitz der Regionaldirektion Südural der Russischen Staatsbahn. Die Direktion betreibt nicht nur alle Eisenbahnlinien samt zugehöriger Infrastruktur im Großraum Tscheljabinsk, sondern auch ein über 8000 Kilometer langes Schienennetz.

Fernstraen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Über die föderale Fernstraße M5 ist Tscheljabinsk mit dem europäischen Teil Russlands verbunden. Hier beginnt die Fernstraße R254, die über Omsk (am namensgebenden Fluss Irtysch) nach Nowosibirsk verläuft. Gleichzeitig ist die Stadt Ausgangspunkt der Abzweigung A310, die in südlicher Richtung zur kasachischen Grenze führt.

Umweltverschmutzung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein mit der großen Konzentration der Schwerindustrie einhergehendes Problem ist die exorbitante Umweltverschmutzung in Tscheljabinsk. Dazu gehören insbesondere eine hohe Luftverschmutzung und vielfach unkontrollierte riesige Mülldeponien.



Demographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahre 1928 lebten in Tscheljabinsk ca. 60.000 Menschen, 2004 hatte die Stadt 1.071.000 Einwohner und ist in 7 Stadtbezirke unterteilt:

  • Kalininski Rajon ? 203.200 Einwohner
  • Kurtschatowski Rajon ? 182.400 Einwohner
  • Leninski Rajon ? 189.100 Einwohner
  • Metallurgitscheski Rajon ? 142.200 Einwohner
  • Sowjetski Rajon ? 112.200 Einwohner
  • Traktorosawodski Rajon ? 157.600 Einwohner
  • Zentralny Rajon ? 84.300 Einwohner

88,5 % der Einwohner sind ethnische Russen.



Bildung und Kultur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Opernhaus in Tscheljabinsk
Bild: Mysid
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Es gibt mindestens 23 Forschungsinstitute, 23 technische Zentren, 4 Theater, 1 Philharmonie, eine Bildergalerie, ein Heimatmuseum und ein Fernsehzentrum in der Stadt. Neben einer großen Zahl an Universitäten mit zahlreichen Studiengängen gibt es eine spezialisierte pädagogische Hochschule.

Es gibt mehr als ein Dutzend Hochschulen in Tscheljabinsk. Die bedeutendsten Universitäten sind die Staatliche Universität Südural, Staatliche Universität Tscheljabinsk und Medizinische Akademie Tscheljabinsk. Die älteste ist die Staatliche Pädagogische Universität Tscheljabinsk, die 1934 gegründet wurde. Neben dem bekannten Theater am Revolutionsplatz befindet sich ein weiteres Theater, ein Opernhaus mit Ballett und ein Puppentheater im Zentrum.



Sehenswrdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tscheljabinsk, Theater am Platz der Revolution
Bild: Mysid
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Historische Architektur vor dem 19. Jahrhundert ist in der Stadt wenig vorhanden. Wichtigste Attraktionen sind das 1903 erbaute Theater am Platz der Revolution und die 1915 entstandene Alexander-Newski- Kirche, die heute eine Konzerthalle vor allem für Orgelkonzerte ist. Am Platz der Revolution beginnt auch mit einem malerischen alten Tor die Fußgängerzone der Stadt (Kirow-Straße), an deren Rand sich eine beliebte Skulpturenmeile mit naturalistisch gestalteten, lebensgroßen Figuren befindet. Hier ist ein Zentrum des Tscheljabinsker Nachtlebens mit Restaurants, Casinos, Bars und Clubs.

Die Stadt wird gitterförmig von zahlreichen breiten und oft kilometerweit schnurgeraden Boulevards durchzogen, mit bis zu vier Fahrspuren in jeder Richtung. In der Umgebung gibt es zahlreiche Seen mit Sanatorien. Ausflüge können in das Naturreservat „Ilmenski Sapowednik“ und in die nahen Uralberge unternommen werden.



Freizeit und Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Stadt sind die Eishockeyclubs HK Traktor Tscheljabinsk und HK Metschel Tscheljabinsk beheimatet. Traktor spielt in der Saison 2008/2009 in der Kontinentalen Hockey-Liga. Metschel vertritt die Stadt in der zweithöchsten russischen Spielklasse. Erwähnenswert als Zentrum des Sports ist eine monumentale, für die beiden Clubs nach dem Millennium erbaute Eishalle, die für das Uralgebiet auch ein Zentrum für Eiskunst- und -schnelllauf ist. Weitere bekannte Sportteams der Stadt sind eine hochklassige Frauen-Volleyball- und eine Frauen-Basketballmannschaft. Der Fußballverein FK Tscheljabinsk nimmt am Spielbetrieb der dritthöchsten russischen Spielklasse teil.

Vom 26. bis zum 29. April 2012 fanden in Tscheljabinsk in der Eissportarena Traktor die Judo-Europameisterschaften und vom 25. bis 31. August 2014 die Judo-Weltmeisterschaften statt. Auch die Wettkämpfe der Taekwondo-Weltmeisterschaften 2015 wurden in der Eissportarena Traktor ausgefochten. Die Eisschnelllauf-Mehrkampfeuropameisterschaft 2015 wurde in der Eissporthalle Uralskaja Molnija ausgetragen.

Große Freizeiteinrichtungen abseits des Sports sind ein zentrales Vergnügungsgelände im Puschkin-Park, ein weiteres im Kulturpark und der Zirkus von Tscheljabinsk.



Stdtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tscheljabinsk listet folgende Partnerstädte auf:

  • Vereinigte Staaten Columbia, Vereinigte Staaten, seit 1995
  • Vereinigtes Konigreich Nottinghamshire, Vereinigtes Knigreich, seit 2000
  • Israel Ramla, Israel, seit 2000
  • China Volksrepublik rmqi, Volksrepublik China, seit 2004
  • China Volksrepublik Harbin, Volksrepublik China, seit 2012


Klimatabelle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tscheljabinsk
Klimadiagramm
JFMAMJJASOND
21
-11
-21
15
-8
-19
15
-1
-12
24
10
-1
43
18
6
61
23
12
86
25
14
54
22
11
39
16
6
35
6
-1
27
-2
-9
23
-8
-17
Temperatur in C, Niederschlag in mm
Quelle:Roshydromet
Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschlge fr Tscheljabinsk
JanFebMrAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Max. Temperatur (C)?10,8?8,1?0,610,218,422,824,521,515,96,4?1,9?8,27,6
Min. Temperatur (C)?20,5?19,3?12,2?0,86,211,514,211,46,4?1,0?9,3?16,9?2,4
Niederschlag (mm)211515244361865439352723?443
Regentage (d)6445791097877?83
T
e
m
p
e
r
a
t
u
r
?10,8
?20,5
?8,1
?19,3
?0,6
?12,2
10,2
?0,8
18,4
6,2
22,8
11,5
24,5
14,2
21,5
11,4
15,9
6,4
6,4
?1,0
?1,9
?9,3
?8,2
?16,9
JanFebMrAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
N
i
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21
15
15
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43
61
86
54
39
35
27
23
JanFebMrAprMaiJunJulAugSepOktNovDez


Shne und Tchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]



Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]



Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. ? abItogi Vserossijskoj perepisi naselenija 2010 goda. Tom 1. ?islennost? i razme??enie naselenija (Ergebnisse der allrussischen Volkszhlung 2010. Band 1. Anzahl und Verteilung der Bevlkerung). Tabellen 5, S. 12?209; 11, S. 312?979 (Download von der Website des Fderalen Dienstes fr staatliche Statistik der Russischen Fderation)
  2. ???????????????? ?????? ? ????? ???????????????-??????????????? ?????? ? 1917?1923 ??. (russ.)
  3. ??????? ????????? ???????, ?????????? ?????? ???????????????-???????????????? ??????? ? 1923?1929 ??. (russ.)
  4. ?Tscheljabinsker-ITL im Internetportal GULAG des Memorial Deutschland e.?V.
  5. ?Maschke, Erich (Hrsg.): Zur Geschichte der deutschen Kriegsgefangenen des Zweiten Weltkrieges. Verlag Ernst und Werner Gieseking, Bielefeld 1962-1977
  6. ?Spiegel Online: Ural-Provinz Tscheljabinsk: Hunderte Verletzte bei Meteoritenregen in Russland vom 15. Februar 2013
  7. ?Rekordstrecke: Bahnverbindung Berlin-Nowosibirsk wird eingestellt, Berliner Morgenpost, 12. November 2013
  8. ??Forenbeitrag D1249 Berlin-Saratov ab Fahrplanwechsel? mit Links auf russischsprachige Medien
  9. ?'We struggle to breathe in this city'. BBC News, 8.Dezember 2016, abgerufen am 8.Dezember 2016 (englisch).

Einkaufszentrum am Hauptbahnhof von TscheljabinskBild: MysidLizenz: PD-RU-exempt (flags)
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In der Fußgängerzone von TscheljabinskBild: MysidLizenz: PD-RU-exempt (flags)
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Fenster im restaurierten Hauptbahnhof von TscheljabinskBild: MysidLizenz: PD-RU-exempt (flags)
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Opernhaus in TscheljabinskBild: MysidLizenz: PD-RU-exempt (flags)
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Tscheljabinsk, Theater am Platz der RevolutionBild: MysidLizenz: PD-RU-exempt (flags)
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Flagge der Oblast Tscheljabinsk

Flagge der Oblast Tscheljabinsk

Tscheljabinsk [t͡ʃɛlʲˈjabɪnsk] (Audio-Datei / HörbeispielAussprache?/i, russischЧелябинск, wiss. Transliteration Čeljabinsk) ist eine russische Großstadt am Ural mit 1.191.994 Einwohnern (2016). Sie ist Verwaltungssitz der Oblast Tscheljabinsk und neuntgrößte Stadt Russlands.

mehr zu "Tscheljabinsk" in der Wikipedia: Tscheljabinsk

Geboren & Gestorben

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Gestorben: Wadim Nikolajewitsch Glowazki stirbt in Tscheljabinsk, Russland. Wadim Nikolajewitsch Glowazki war ein kasachischer Eishockeyspieler, der in seiner aktiven Zeit von 1985 bis 2006 unter anderem für den HK Traktor Tscheljabinsk, HK Metallurg Magnitogorsk, Sewerstal Tscherepowez, HK Spartak Moskau und HK Sibir Nowosibirsk in der russischen Superliga gespielt hat.
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Gestorben: Waleri Jewgenjewitsch Karpow stirbt in Tscheljabinsk, Russische SFSR. Waleri Jewgenjewitsch Karpow war ein russischer Eishockeyspieler, der in seiner aktiven Zeit von 1988 bis 2006 unter anderem für die Mighty Ducks of Anaheim in der National Hockey League in Nordamerika spielte.
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Gestorben: Igor Dmitrijewitsch Kurnossow stirbt in Tscheljabinsk. Igor Dmitrijewitsch Kurnossow war ein russischer Schach-Großmeister.
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Gestorben: Alexander Igorewitsch Kaljanin stirbt in Tunoschna bei Jaroslawl. Alexander Igorewitsch Kaljanin war ein russischer Eishockeyspieler, der während seiner Karriere unter anderem beim HK Traktor Tscheljabinsk und Lokomotive Jaroslawl in der Superliga sowie Kontinentalen Hockey-Liga unter Vertrag stand.
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Gestorben: Arlen Wiktorowitsch Bljum stirbt in Sankt Petersburg. Arlen Wiktorowitsch Bljum war ein sowjetischer bzw. russischer Bibliograph und Historiker, der sich auf die Geschichte der Zensur in der Sowjetunion spezialisiert hatte. Er war seit 1955 Doktor der Pädagogik und später Professor an der russischen staatlichen Universität für Kultur und Kunst in Sankt Petersburg. Nach seiner Promotion erhielt er eine Stelle in Tscheljabinsk, wo er für mehrere Jahre tätig war. In den Jahren 1958 bis 1962 war er Bibliograph der universellen wissenschaftlichen Bibliothek der Oblast Tscheljabinsk. Viele Arbeiten Bljums behandeln die Geschichte des Buches in den sowjetischen Provinzen und die Zensur in der Sowjetunion.

Gründungen, Ersturkundliche Erwähnungen & Auflösungen

1999

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Gründung: Gitanes Blondes (französisch) ist eine deutsche Musikgruppe aus München, die sich vor allem den musikalischen Stilrichtungen Klezmer, Balkan-Folk und Jazz widmet. Zu der Gruppe gehören der gebürtige Kroate Mario Korunic (Geige), der aus dem russischen Tscheljabinsk stammende Konstantin Ischenko (Akkordeon) sowie Christoph Peters (Gitarre) und Simon Ackermann (Kontrabass), die beide aus München kommen. Alle vier Musiker studierten an renommierten Ausbildungsstätten für klassische Musik. Der Name (deutsch: Blonde Zigeuner) bezieht sich auf die ungewöhnliche Konstellation der Balkanmusik spielenden Mitteleuropäer.

Strategien der USA / NATO

1945

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beauftragte US-Präsident Harry S. Truman die US Air Force einen Operationsentwurf für einen möglichen Krieg mit der UdSSR auszuarbeiten. Im Dezember wurde unter Führung von General Dwight Eisenhower der Plan Operation Totality (JIC 329/1) ausgearbeitet, der bei einem sowjetischen Überraschungsangriff den Abwurf von bis zu 30 Atombomben auf 20 sowjetische Städte vorsah. Hierzu zählten: Moskau, Gorki, Kuibyschew, Swerdlowsk, Nowosibirsk, Omsk, Saratow, Kasan, Leningrad, Baku, Taschkent, Tscheljabinsk, Nischni Tagil, Magnitogorsk, Molotow/Perm, Tiflis, Stalinsk/Nowokusnezk, Grosny, Irkutsk und Jaroslawl.Damit sollte Zeit für eine Mobilmachung der konventionellen Streitkräfte gewonnen werden. Dieser Plan wurde bis Mai 1948 mehrmals ergänzt, im Dezember 1948 sah er bereits den Abwurf von 133 Atombomben auf 20 sowjetische Städte vor. Im Falle einer Eskalation einer Krise war auch ein Präventivschlag (First Strike) gegen die Sowjetunion vorgesehen. (Nuklearstrategie)

Städtepartnerschaften

2012

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China Volksrepublik Harbin, Volksrepublik China, seit

2004

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China Volksrepublik Ürümqi, Volksrepublik China, seit

2000

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Vereinigtes Konigreich Nottinghamshire, Vereinigtes Königreich, seit

2000

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Israel Ramla, Israel, seit

1995

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Vereinigte Staaten Columbia, Vereinigte Staaten, seit

Natur & Umwelt

Ereignisse > Katastrophen:
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Bei Tscheljabinsk tritt ein Meteor in die Erdatmosphäre ein und explodiert 30 bis 50 Kilometer über dem Erdboden. Die darauffolgende Druckwelle beschädigt rund 3500 Gebäude. 1491 Menschen werden durch umherfliegende Glassplitter verletzt. Es ist der größte Meteor seit dem Eintritt des Tunguska-Meteoriden. (15. Februar)

Tagesgeschehen

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Tscheljabinsk/Russland: Bei einem Meteoriteneinschlag im Ural werden mehr als 700 Menschen verletzt.

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