Turkish-Airlines-Flug 981

Turkish-Airlines-Flug 981 war ein Linienflug der türkischen Fluggesellschaft Turkish Airlines von Istanbul nach London-Heathrow mit einer Zwischenlandung auf dem Flughafen Paris-Orly. Das Großraumflugzeug vom Typ McDonnell Douglas DC-10 mit dem LuftfahrzeugkennzeichenTC-JAV und dem Taufnamen Ankara startete am Sonntag, dem 3. März 1974 gegen Mittag in Paris-Orly. Etwa 10 Minuten später stürzte die Maschine in den Wald von Ermenonville, wobei alle 346 Menschen an Bord ums Leben kamen. Die Flugkatastrophe von Ermenonville war bis zum Absturz des Japan-Airlines Flugs 123 im August 1985 das schwerste Unglück in der Geschichte des Luftverkehrs mit einem einzelnen Flugzeug.

Ursache des Absturzes war der Verlust einer nicht korrekt verschlossenen Laderaumluke im Flug, was zu einer explosiven Dekompression führte. Infolgedessen wurde der hintere Kabinenboden der Maschine teilweise zerstört, wobei wichtige Kabel und Steuerseile der Maschine beeinträchtigt oder unterbrochen wurden. Danach war die Maschine kaum mehr steuerbar.

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Kurz nach dem Start vom Pariser Flughafen Paris-Orly verunglückt eine McDonnell Douglas DC-10 beim Turkish-Airlines-Flug 981. Beim Absturz kommen 346 Menschen ums Leben. (3. März)

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