U-Bahn Nürnberg

Die U-Bahn Nürnberg wurde am 1. März 1972 eröffnet und ist seit dem 15. März 2008 der erste dauerhafte Betrieb mit einer fahrerlosen U-Bahn-Linie in Deutschland. Sie bildet heute das Rückgrat des schienengebundenen öffentlichen Personennahverkehrs in Nürnberg und Fürth und wird durch die S-Bahn und in Nürnberg zusätzlich durch die Straßenbahn ergänzt. Auf ihrem 37,1 Kilometer langen Streckennetz verkehren drei Stammlinien. Im Jahr 2015 fuhren mit der Nürnberger U-Bahn insgesamt 128,85 Millionen Fahrgäste, pro Tag also im Schnitt etwa 410.000. 66 % der Einwohner der Stadt sind seit der Erweiterung der U-Bahnlinie 3 im Dezember 2011 wohnungsnah an das U-Bahn-Netz angeschlossen.

Für Planung, Bau und Erneuerung der Anlagen ist das U-Bahn-Bauamt der Stadt Nürnberg zuständig. Dieses ging 2009 aus der Abteilung U-Bahn-Bau des inzwischen aufgelösten Tiefbauamtes hervor. Die Instandhaltung der Anlagen obliegt den Städten Nürnberg und Fürth. Betrieben wird die U-Bahn im Nürnberger Streckennetz von der Verkehrs-Aktiengesellschaft Nürnberg (VAG) und im Fürther Streckennetz von der infra fürth verkehr gmbh (infra), die ihren Anteil an den Betriebsleistungen jedoch ebenfalls von der VAG ausführen lässt. Da beide Verkehrsbetriebe Mitglied im Verkehrsverbund Großraum Nürnberg (VGN) sind, ist auch die U-Bahn Teil des gemeinsamen Verkehrs- und Tarifverbundes.

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Wirtschaft

1972

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1. März: Die U-Bahn Nürnberg nimmt den Betrieb auf dem ersten Abschnitt zwischen Langwasser Süd und Bauernfeindstraße auf.

Ereignisse > Wirtschaft

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Die U-Bahn Nürnberg nimmt nach rund fünfjähriger Bauzeit den Betrieb auf dem ersten Abschnitt zwischen Langwasser? Süd und Bauernfeindstraße auf. (1. März)

Wissenschaft & Technik

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Die weltweit erste automatische U-Bahn im Mischbetrieb wird bei der U-Bahn Nürnberg eröffnet.

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