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Kosovo/Serbien: Der serbische Ministerpräsident Vojislav Koštunica lehnt einen Vorschlag der EU und der USA strikt ab, auf Grundlage einer weiteren UN-Resolution in neue direkte Verhandlungen mit der albanisch dominierten Provinzregierung des Kosovo einzutreten. Damit wächst die Gefahr, dass in nächster Zukunft die USA, aber letzten Endes auch EU-Staaten das Kosovo als unabhängigen Staat anerkennen.
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Tel Aviv/Beirut: Sowohl die israelische Armee als auch die libanesische Hisbollah-Miliz halten sich bisher an die seit 7:00 Uhr vereinbarte Waffenruhe. Diese ist Teil einer Resolution des Weltsicherheitsrats. Darin ist u. a. vorgesehen, dass je 15.000 libanesische und internationale Soldaten anstatt der Israelis und der Hisbollah in den Südlibanon einrücken.
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UNO/New York. Die diplomatische Lösung scheint im Libanonkrieg vor dem Scheitern zu stehen. Sowohl die von Frankreich und den USA ausgehandelte UN-Resolution, als auch ein von Russland eingebrachter Entwurf kamen zur Wirkung. Der Botschafter Russlands, Tschurkin, kündigt einen eigenen Text an, der eine 72-stündige Feuerpause im Libanon fordert, um humanitäre Hilfe zu ermöglichen. Diesen Vorschlag lehnte Israel jedoch ab, da sich die Hisbollah in dieser Phase nur erholen und reorganisieren könne.
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UNO/New York: Die von USA, England und Frankreich gegen Syrien eingebrachte Resolution wird nach Abmilderung einstimmig beschlossen. Die Resolution verpflichtet alle Staaten, Verdächtigen die Einreise zu verweigern und ihre Bankguthaben einzufrieren. Während Syriens Außenminister al-Sharaa in New York einen Eklat verursacht und in Damaskus gegen die Resolution demonstriert wird, stimmen ihr der Libanon und auch arabische Staaten zu. .
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New York, Teheran: Einen Tag nach dem Aufruf des iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad zur Zerstörung Israels hat Teheran Israel erneut die Legitimation abgesprochen. Der Iran erkenne „das zionistische Besatzungs regime“ nicht an, weil es sich nicht an die Resolutionen des UN-Sicherheitsrats halte, sagte der iranische Außenminister Manuschehr Mottaki laut staatlicher Nachrichtenagentur IRNA. Israel blühe und gedeihe auf der Grundlage des „Verderbens und des Exils der rechtmäßigen Besitzer des Landes“. Der Iran habe schon unmittelbar nach der Revolution von 1979 sowohl Israel als auch dem damaligen Apartheid-Regime von Südafrika vor der UNO die Legitimation abgesprochen. (AFP-Meldung)
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Teheran: Die Regierung Irans droht mit der Wiederaufnahme der Uran-Anreicherung. Der seit zwei Jahren geltende Verzicht darauf könne rückgängig gemacht werden, sagte Außenamtssprecher Hamid Resa Assefi. Er präzisierte damit eine Erklärung des Teheraner Außenministeriums vom Vorabend, die eine Abänderung der jüngsten Resolution der Internationalen Atomenergieorganisation (IAEO) gefordert hatte.
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Teheran: Der Iran droht mit der Aussetzung des Zusatzprotokolls zum Atomwaffensperrvertrag. Falls die Internationale Atomenergieorganisation (IAEO) die am Wochenende verabschiedete Resolution zum iranischen Atomprogramm nicht abändere und auf ihrer Anwendung beharre, sehe sich Iran gezwungen, „alle freiwilligen Zugeständnisse“ zurückzunehmen, erklärt das Außenministerium. Dies gelte insbesondere für das Zusatzprotokoll.
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Teheran/New York: Die Internationale Atomenergieorganisation (IAEO) beschließt eine Iran-Resolution, die den Staat wegen seiner Atompolitik vor den UNO-Sicherheitsrat bringen kann. Russland und China -die beiden schärfsten Kritiker der Entschließung -üben Stimmenthaltung.
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Wien/Teheran: Der Iran bleibt im Atomstreit weiter bei seinem Konfrontationskurs. Teheran drohte am Freitag mit der Wiederaufnahme der Uran-Anreicherung, sollte die Internationale Atomenergieorganisation (IAEO) eine Resolution gegen das iranische Atomprogramm annehmen, wie ein Diplomat am Sitz der IAEO in Wien sagte. Dann werde der Start der Uran-Anreicherung bekanntgegeben und ein Protokoll für weitere UN-Inspektionen im Iran nicht aufgelegt.
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New York City/USA. Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen verabschiedet eine Resolution zur Lage in der Krisenregion Darfur die der sudanesischen Regierung mit Sanktionen im Erdölsektor droht, wenn diese nicht die Vertreibungen und das Töten in der westsudanesischen Region beendet; welches von vielen als "Völkermord" bezeichnet wird. Die Resolution wurde mit 11-0 Stimmen verabschiedet, wobei es Enthaltungen von China, Russland, Pakistan und Algeriens gab. Diese Resolution konnte erst im dritten Anlauf verabschiedet werden, da zuvor China von seinem Veto Gebrauch machte.
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London/Großbritannien. In einem BBC-Interview bezeichnet UN-Generalsekretär Kofi Annan den Einmarsch in den Irak unter Führung der USA als "illegal" gegenüber der UN-Charta. Seiner Meinung nach hätte es eine zweite Resolution des UN-Sicherheitsrates geben müssen, um einen "legalen" Einmarsch zu ermöglichen.
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Kairo/Ägypten. Auch eine modifizierte Version einer UN-Resolution für die Krisenregion Darfur wird vom sudanesischen Außenminister Mustafa Osman Ismail abgelehnt, da diese noch immer mit Wirtschaftssanktionen, z. B. gegen die Ölindustrie, droht, wenn die Regierung nicht unverzüglich die Vertreibungen und das Morden in der westsudanesischen Region beendet. Weiters sollten mit dieser Resolution auch die Beobachtungstruppen der Afrikanischen Union verstärkt werden.
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Khartum/Sudan. Nach anfänglicher Zustimmung lehnt die sudanesische Regierung die 30-Tage-Frist der am Freitag beschlossenen UN-Resolution ab. Man werde stattdessen an einem zuvor mit UN-Generalsekretär Kofi Annan vereinbarten 90-Tage Programm zur Behebung der Situation in der Krisenregion Darfur festhalten.
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Paris/Frankreich. Frankreich verlegt, unabhängig von der beschlossenen UN-Resolution, 200 im Tschad stationierte Soldaten an die sudanesische Grenze, um Flüchtlingen aus der Krisenregion Darfur humanitäre Hilfe leisten zu können. Zudem sollen auch Transportflugzeuge zur Lieferung von Hilfsgütern zur Verfügung gestellt werden.
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New York/USA. Der UN-Sicherheitsrat fordert in seiner Resolution 1556 von der sudanesischen Regierung ein Ende der Gewalt in der Krisenregion Darfur. Die mit 13 von 15 Stimmen beschlossene Resolution droht nach Ablauf einer 30-tägigen Frist mit nicht näher erläuterten Konsequenzen. Nach Schätzungen der US-Behörde für Internationale Entwicklung (USAID) sind in der Krisenregion bereits bis zu 80.000 Menschen ums Leben gekommen.
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New York/USA, Berlin/Deutschland. Die USA und Deutschland verstärken den diplomatischen Druck auf die sudanesische Regierung in Khartum gegen die anhaltenden Menschenrechtsverletzungen in der Region Darfur vorzugehen. Die USA brachten einen Entwurf für eine UN-Resolution im UN-Sicherheitsrat ein, in dem, nach Ablauf einer 30-tägigen Frist, mit Sanktionen gedroht wird. Der deutsche Außenminister Joschka Fischer verstärkte die Sanktionsdrohungen: “Wenn Khartum das Töten in Darfur nicht beendet und die geplante Resolution des UN-Sicherheitsrats nicht befriedigend umsetzt, wird die internationale Gemeinschaft Konsequenzen ziehen.”
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Rafah/Palästinensische Autonomiegebiete. Die israelische Armee beginnt mit dem Abzug aus zwei Vierteln des Flüchtlingslagers Rafah. Israels Vize-Regierungschef Olmert hatte den USA vorher zugesagt, keine weiteren Häuser im Gaza-Streifen zu zerstören, nachdem die USA am 20. Mai im UN-Sicherheitsrat auf ein Veto gegen eine Resolution verzichtete, die ebendiese Praktik verurteilte.
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New York City/USA. 14 der 15 derzeitigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrates haben einer UN-Resolution zugestimmt, die das Vorgehen der israelischen Armee im Gazastreifen gegen Zivilisten verurteilt. Durch die Stimmenthaltung der USA konnte die Resolution verabschiedet werden. In den letzten Jahren hatte die USA bei Resolutionsentwürfen gegen Israel generell ein Veto eingelegt. Die israelische Armee setzt unterdessen ihre Angriffe unvermindert fort.
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New York City/USA. Die USA verhindern mit einem Veto eine Resolution gegen die Ausweisung von Jassir Arafat aus Israel.
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Die USA drängen den Weltsicherheitsrat zu einer Resolution gegen den Iran wegen der Verletzung des Atomwaffensperrvertrages. Ein entsprechender Entwurf soll auf der am Montag beginnenden Konferenz der Internationalen Atomenergiebehörde vorgestellt werden. Washington will mit der Resolution den Iran zur "vollen Mitarbeit" drängen und wirft der Regierung in Teheran vor, am Bau von Atomwaffen zu forschen.
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Washington, D.C./Vereinigte Staaten: Das Weiße Haus kündigt den Entwurf für eine neue Irak-Resolution an. UN-Waffeninspekteur Hans Blix spricht der Regierung des Iraks in Bagdad die Glaubwürdigkeit ab.
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In einem Kompromiss der EU-Staaten der auch von Deutschland getragen wird, wird der Krieg als ultima ratio nicht mehr ausgeschlossen. In Blick auf die Waffeninspektionen wird großteils auf den UN-Sicherheitsrat verwiesen. Eine neue UN-Resolution wird von Frankreich abgelehnt.
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Moskau/Russland: Die russische Regierung spricht sich trotz starkem Druck gegen eine UN-Resolution für einen Irak-Krieg aus.

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