Udo Jürgens

Udo Jürgens (2010)
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Udo Jürgens (* 30. September 1934 in Klagenfurt, Kärnten, Österreich; † 21. Dezember 2014 in Münsterlingen, Thurgau, Schweiz), bürgerlich Udo Jürgen Bockelmann, war ein Komponist, Pianist und Sänger hauptsächlich deutschsprachiger – aber auch (unter anderem) englischsprachiger Lieder. Er besaß neben der österreichischen seit 2007 auch die Schweizer Staatsbürgerschaft. Mit über 100 Millionen verkauften Tonträgern war Udo Jürgens einer der kommerziell erfolgreichsten Unterhaltungsmusiker im deutschen Sprachraum. Seine aktive Karriere erstreckte sich über nahezu 60 Jahre. Er ist stilistisch zwischen Schlager, Chanson, Jazz und Popmusik einzuordnen und gewann als erster Österreicher 1966 den Grand Prix Eurovision de la Chanson (heute Eurovision Song Contest).



Inhaltsverzeichnis



Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Familie und Persnliches[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schloss Ottmanach in der Gemeinde Magdalensberg
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Udo Jürgens wurde als Sohn deutscher Eltern in Klagenfurt geboren. Seine Mutter Käthe (geb. Arp; * 9. August 1908), stammte aus Prasdorf in der preußischen Provinz Schleswig-Holstein. Sein Vater Rudolf wurde als Sohn des deutschen Bankdirektors Heinrich Bockelmann am 14. Dezember 1904 in Moskau geboren und flüchtete nach Ausbruch des Ersten Weltkrieges mit seinen Eltern in das damals neutrale Schweden. Nach dem Krieg ließen sich seine Eltern auf Gut Schloss Ottmanach in Kärnten nieder, das Jürgens’ Großvater seinen fünf Söhnen geschenkt hatte. Sein Vater war von 1938 bis 1945 sowie von 1954 bis 1958 Bürgermeister der Gemeinde Ottmanach. Er verstarb am 2. April 1984. Jürgens’ Onkel mütterlicherseits war der Dadaist Hans Arp. Ein Onkel väterlicherseits, Werner Bockelmann (SPD), war von 1957 bis 1964 Oberbürgermeister von Frankfurt am Main. Ein weiterer Onkel, Gert Bockelmann, lebte auf Gut Barendorf bei Lüneburg, das heute eine Heimvolkshochschule beherbergt, und war dort zeitweise Bürgermeister. Udo Jürgens’ Onkel Erwin Bockelmann und Jonny Bockelmann waren Mineralölindustrielle. Sein mit dem Lied Mein Bruder ist ein Maler bedachter Bruder Manfred Bockelmann ist ein bekannter Maler und Fotograf.

Jürgens wuchs im elterlichen Schloss Ottmanach auf dem Magdalensberg in Kärnten zusammen mit seinen beiden Brüdern John (1931–2006) und Manfred auf. Das Klavierspielen brachte er sich selbst bei; systematischen Unterricht erhielt er erst später. Bei der Hitlerjugend erhielt er laut Aussage in seiner Biografie Der Mann mit dem Fagott von einem Gruppenführer eine heftige Ohrfeige, die ihm eine Verminderung seiner Hörfähigkeit auf einem Ohr eintrug. Das Gymnasium verließ er ein Jahr vor der Matura. Später studierte er Musik am Mozarteum in Salzburg.

Von 1964 bis 1989 war Jürgens mit dem ehemaligen Fotomodell Erika Meier, genannt Panja, verheiratet. Der Ehe entstammen zwei gemeinsame Kinder, John (* 20. Februar 1964) und Jenny (* 22. Jänner 1967), ein Künstler und DJ bzw. Schauspielerin. Außerdem hat Udo Jürgens zwei nichteheliche Töchter, Sonja Jürgens (* 1966) und Gloria Burda (* 29. November 1994) .

Im Juni 1977 zog Jürgens in eine Penthouse-Wohnung am Bellevue in Zürich . Da zu jener Zeit sowohl in Österreich als auch in Deutschland Steuerschulden bestanden, wurde ihm dieser Umzug in diversen Medien als Steuerflucht ausgelegt. Jürgens sah diese Schulden jedoch durch einen auf einem Münchner Sperrkonto deponierten „siebenstelligen Betrag“ abgedeckt. Seit 17. November 1978 ist seine Firma Udo Jürgen Bockelmann 

Am 4. Juli 1999 heiratete er seine langjährige Lebensgefährtin Corinna Reinhold (aus Mönchengladbach-Rheydt) in New York. Zusammen bezogen sie 1997 ein Haus in Zumikon in der Schweiz. 2006 ließen sie sich scheiden. Im Februar 2007 erlangte Udo Jürgens die schweizerische Staatsbürgerschaft, am 8. Juni wurde ihm im Rahmen des Zumiker Dorffestes die Einbürgerungsurkunde übergeben. Seine österreichische Staatsbürgerschaft durfte er behalten, so dass er anschließend Doppelbürger war. Im Juli 2012 erwarb Jürgens eine Villa in der Gemeinde Meilen mit Blick auf den Zürichsee, Dieses Haus ließ er umbauen. Er wohnte während der Umbauzeit in Gottlieben. 2015 wollte er in das Haus in Meilen einziehen, wozu es jedoch durch seinen Tod nicht mehr kam.

Udo Jürgens bezeichnete sich selbst in der Öffentlichkeit mehrfach als Atheist.

Nach der im Februar 2014 mit knapper Mehrheit entschiedenen Eidgenössischen Volksinitiative «Gegen Masseneinwanderung» wurde Jürgens nach einem Interview der Bild-Zeitung in den deutschsprachigen Medien zitiert mit „Das hat mich schockiert und tief enttäuscht. […] Europa ist die beste Idee, die dieser Kontinent seit tausend Jahren hatte. Ich habe mich nach der Entscheidung für die Schweiz geschämt“ und dass er sich „nicht mehr willkommen gefühlt [habe] in der Schweiz“, was in der Folge zu kontroversen Reaktionen führte. In einem weiteren Interview mit Bluewin Entertainment relativierte er diese Aussagen als Missverständnis und stellte fest: „Diese Äusserung tut mir leid, das gebe ich ehrlich zu.“

Die Geschichte seiner Familie und die Anfänge seiner Karriere beschreibt Jürgens in dem Roman Der Mann mit dem Fagott gemeinsam mit Michaela Moritz im Jahr 2004 (verfilmt im Jahr 2011), mit der er bis zu seinem Tod liiert war.

Der weiße Marmorflügel als Grabstein wurde von Udos Bruder Manfred Bockelmann entworfen.
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Am 21. Dezember 2014 brach Udo Jürgens während eines Spaziergangs in Gottlieben im Kanton Thurgau bewusstlos zusammen und starb trotz eines Wiederbelebungsversuches im Spital von Münsterlingen an Herzversagen im Alter von 80 Jahren. Nur zwei Wochen zuvor hatte er in Zürich den ersten Teil seiner 25. Konzerttournee, die unter dem Motto „Mitten im Leben“ stand, beendet. Seinen letzten öffentlichen Auftritt absolvierte er am 11. und 12. Dezember 2014 im Berliner Velodrom in der Helene Fischer Show. Der Auftritt wurde kurz nach seinem Tod zu Weihnachten im Fernsehen ausgestrahlt.

Seinem eigenen Wunsch entsprechend wurde sein Leichnam eingeäschert. Die Einäscherung wurde am 23. Dezember 2014, zwei Tage nach seinem Ableben, vorgenommen. Am 15. Januar 2015 nahmen rund 200 Freunde und Weggefährten bei einer Gedenkfeier in Zürich Abschied von Udo Jürgens. Am 22. und 23. Januar wurde die Urne Jürgens’ in der Volkshalle des Wiener Rathauses aufgestellt, wo die Öffentlichkeit dem Musiker die letzte Ehre erweisen konnte. Amtsträger wie der österreichische Bundespräsident Heinz Fischer und Bundeskanzler Werner Faymann trugen sich dort in die ausliegenden Kondolenzbücher ein. Bestattet wurde er am 9. Mai 2015 in einem Ehrengrab der Stadt Wien (Gruppe 33 G, Grab Nr. 85) auf dem Zentralfriedhof. Der Grabstein, der einen in ein weißes Trauertuch gehüllten Marmorflügel zeigt, wurde von seinem Bruder Manfred entworfen und vom Bildhauer Hans Muhr umgesetzt. Auf der Gedenktafel steht unter anderem eine seiner Textpassagen „Ihr seid das Notenblatt, das für mich alles war, ich lass’ Euch alles – ich lass Euch alles da!“.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jürgens, Gewinner des Grand Prix Eurovision de la Chanson Européenne 1966, mit France Gall
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Im Jahr 1950 gewann Udo Jürgens bei einem Komponisten-Wettbewerb des Österreichischen Rundfunks unter 300 Einsendungen mit dem Lied Je t’aime als jüngster Teilnehmer den 1. Preis. Seine ersten Auftritte unter dem Künstlernamen Udo Bolán Band fanden während seiner Studienzeit in kleineren Lokalen statt. Erst später machte er aus seinen beiden Vornamen Udo und Jürgen den Künstlernamen „Udo Jürgens“.

1959 erzielte er einen ersten Achtungserfolg mit dem Lied Jenny; der Titel wurde 1961 von Lale Andersen mit einem von Jürgens neu geschriebenen Text (Jonny) interpretiert. 1960 komponierte er für Shirley Bassey den Welthit Reach for the Stars. Im selben Jahr gewann er zusammen mit Hannelore Auer, Heinz Sagner, Inge Brandenburg und Frank Forster das Songfestival von Knokke für Deutschland. Ab 1963 arbeitete er mit dem Münchener Medienmanager Hans Rudolf Beierlein zusammen, der ihn besonders als Komponist förderte. 1964 startete Udo Jürgens beim Grand Prix Eurovision für Österreich in Kopenhagen. Er erreichte mit Warum nur, warum? den 6. Platz. Matt Monro verkaufte mit der englischen Version Walk Away 1,5 Millionen Schallplatten, kam auf Platz 23 in den USA, Platz 4 in Großbritannien und belegte weitere Plätze in den Hitparaden rund um die Welt. Das deutschsprachige Original wurde in Frankreich ein Nummer-1-Hit. Jürgens komponierte für Frank Sinatra If I Never Sing Another Song. Sinatra trat diesen Titel wegen einer Karrierepause an seinen Freund Sammy Davis junior ab. 1965 hatte Jürgens Erfolg mit dem Hit "17 Jahr', blondes Haar".

Udo Jürgens bei der Grand Gala du Disque Populaire 1968
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1965 nahm Udo Jürgens sowohl am Sanremo-Festival als auch erneut am Grand Prix Eurovision, diesmal in Neapel, teil. Bei letzterem erreichte er mit Sag ihr, ich laß sie grüßen Platz 4. Im nächsten Jahr folgte die dritte Teilnahme, und er erreichte am 5. März in Luxemburg mit Merci, Chérie den ersten Platz. Dies verschaffte ihm den internationalen Durchbruch. Es folgten ausgedehnte Tourneen in alle Welt. 1968 kehrte er zum Sanremo-Festival zurück. In dieser Zeit nahm er Platten seiner Kompositionen in unterschiedlichen Sprachen auf.

Neben seiner musikalischen Karriere spielte Udo Jürgens in den 1950er und 1960er Jahren in mehreren deutschen Unterhaltungsfilmen.

1971 sang Udo Jürgens das Lied der ARD-Fernsehlotterie Zeig mir den Platz an der Sonne. Auch 1976 (Ein Lied für alle, die einsam sind) und 1980 (Ist das nichts?) sang er die Lieder der Fernsehlotterie. Griechischer Wein (1974) wurde ein großer Hit. Zu seiner Ehrung und als Ausdruck des Dankes, das Leben der griechischen Gastarbeiter in Deutschland derart emotional ausgedrückt zu haben, wurden Udo Jürgens und der Textschreiber Michael Kunze vom griechischen Ministerpräsidenten Konstantinos Karamanlis in Athen empfangen. Das Lied wurde unter dem Titel Phile kerna krassi ins Griechische übertragen und zu einer Art Volkslied. Bing Crosby nahm es mit dem Titel Come Share the Wine auf; später sang es Al Martino, der damit ebenfalls großen Erfolg hatte. Udo Jürgens bestritt Tourneen durch Deutschland, Österreich, die Schweiz, Griechenland, Polen, Japan und Australien.

1977 übernahm der Schweizer Freddy Burger das Management von Udo Jürgens. Die erfolgreiche Zusammenarbeit und Freundschaft hielt bis zu Jürgens’ Tod an. Erstmals ging Udo Jürgens 1982 mit dem Orchester von Pepe Lienhard auf Tournee.

Sein größter finanzieller Erfolg war Buenos días, Argentina mit der bundesdeutschen Fußballnationalelf. 1978 bekam er dafür nach fünf Wochen eine Goldene Schallplatte und nach zwei Monaten eine Platin-Schallplatte. Außerdem war dieser Schlager in einer Country-Musik-Fassung in Nordamerika sehr erfolgreich; Marty Robbins erreichte damit Platz 25 in den Country-Charts.

Seit Anfang der 1980er gelangen Udo Jürgens keine Top-10-Platzierungen in den bundesdeutschen Single-Charts mehr, er veröffentlichte jedoch regelmäßig weiter Alben, die sich vor allem in Österreich gut verkauften. In Deutschland war sein kommerzieller Erfolg zu dieser Zeit eher mäßig.

Als Nebendarsteller war er in den 1990er Jahren in den Fernsehserien Das Traumschiff und Ein Schloß am Wörthersee zu sehen.

Größere mediale Aufmerksamkeit erhielt Udo Jürgens wieder Ende der 2000er Jahre, nachdem das Musical Ich war noch niemals in New York seine Premiere hatte. So nahmen 2009 die Sportfreunde Stiller eine Cover-Version des Titelstückes auf ihrem Album MTV Unplugged in New York auf, bei dem auch Gesangsaufnahmen von Udo Jürgens verwendet wurden. Der Erfolg dieses Albums und der Single brachten dem Sänger nach 17 Jahren seine ersten Platzierungen in den deutschen Singlecharts ein.

Mit dem Erfolg des Musicals stiegen auch wieder die Verkaufszahlen für Jürgens’ Albumveröffentlichungen. Ab 2008 belegten diese regelmäßig Spitzenpositionen in den deutschen und österreichischen Charts. Im Februar 2014 veröffentlichte er sein letztes Album, Mitten im Leben, und ging ab Ende Oktober 2014 auf die gleichnamige Tournee. Sein letztes Konzert gab Udo Jürgens am 7. Dezember 2014 im ausverkauften Hallenstadion in Zürich.

Nach seinem Tod im Dezember 2014 stiegen die Verkaufszahlen sprunghaft an und blieben über Wochen auf einem hohen Niveau; dieser posthum-Effekt gipfelte im erneuten Erreichen der Nr. 1 in den österreichischen Charts Anfang April 2015.



Bedeutung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Udo Jürgens 1970 beim Sommerfest des deutschen Bundeskanzlers Willy Brandt
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Konzert im Jahr 2010
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Udo Jürgens gilt als einer der bedeutendsten Entertainer des 20. und frühen 21. Jahrhunderts. Er komponierte mehr als 1000 Lieder, veröffentlichte über 50 Musikalben und verkaufte in seiner mehr als sechzig Jahre andauernden Karriere über 105 Millionen Tonträger. Er zählt damit zu den erfolgreichsten männlichen Solokünstlern der Welt. Seit 2015 hält er zudem den weltweiten Rekord als am längsten erfolgreicher Künstler in den Charts mit über 57 Jahren vom Ersteinstieg 1958 bis 2015.

In den Anfangsjahren wurde er meist als Schlagersänger gesehen, später sprengte er mit seinem umfangreichen kompositorischen Werk die Grenzen des Schlagers. Seine Liedtexte, die von verschiedenen Textern und von ihm selbst stammen, sprechen häufig gesellschaftliche Themen an, z. B. Dekadenz (Café Größenwahn, 1993). Mit Ein ehrenwertes Haus (1975) karikierte er die spießbürgerliche Bigotterie in Bezug auf die damals vielfach noch als problematisch empfundene wilde Ehe – die „Ehe ohne Trauschein“. Auch zur Gastarbeiterproblematik (Griechischer Wein, 1974), zur Umweltproblematik (5 Minuten vor 12, 1982; vgl. dagegen Die Schwalben fliegen hoch, 1983), zum Wettrüsten (Traumtänzer, 1983) oder zur Drogenproblematik (Rot blüht der Mohn, 1984) nahm er Stellung.

Im Titel Gehet hin und vermehret Euch aus Das Blaue Album von 1988 schafft er eine Verbindung zwischen dem Papst und einem Bibelzitat. Das Radioprogramm des Bayerischen Rundfunks nahm das Lied deshalb auf den Index. Ebenfalls auf diesem Album ist das Lied Moskau – New York zu hören, in dem Jürgens ein Jahr vorher den Fall der Berliner Mauer besingt.

Sein breit gefächertes Schaffen umfasst auch symphonische Kompositionen, wie Wort und Die Krone der Schöpfung, die mit den Berliner Philharmonikern aufgenommen wurden. Am 2. Dezember 2007 fand die Premiere des Udo-Jürgens-Musicals Ich war noch niemals in New York am Operettenhaus in Hamburg statt. Seitdem wurde das Musical in Wien (ab 2010), Stuttgart (ab 2010), Tokio (ab 2011), Oberhausen und Zürich (ab 2012) aufgeführt; in Berlin begann die Spielzeit im Frühjahr 2015.

1992 spielte Jürgens auf der Donauinsel in Wien vor rund 220.000 Zuschauern. Ein Markenzeichen seiner Live-Konzerte waren die Zugaben, die er stets in einem weißen Bademantel sang.

Generationen von Kindern sind sein Lied Vielen Dank für die Blumen als Titellied von Tom und Jerry sowie der Anfang seines Liedes Tausend Jahre sind ein Tag als Titelthema der Serie Es war einmal … der Mensch im deutschen Fernsehen bekannt. Jürgens komponierte 1990 den Soundtrack für zwei Folgen der Das-Traumschiff-Reihe sowie die offiziellen WM-Songs der deutschen Fußballnationalmannschaft zur WM 1978 (Buenos días, Argentinia) und zur WM 1990 (Sempre Roma). Für die österreichische Fußballnationalmannschaft schrieb er den Song Wunderknaben zur WM 1998.

Mit Alexandra und Reinhard Mey zusammen schrieb er Lieder, und mit Rainhard Fendrich gab es gemeinsame Auftritte. Seine Lieder wurden von Howard Carpendale, Sportfreunde Stiller, Helene Fischer und anderen gecovert.

Jürgens hält mit 61 Platzierungen in den Album-Charts den Rekord als am häufigsten vertretener deutschsprachiger Sänger und kann bis Ende 2014 insgesamt 616 Album-Platzierungen und 411 Single-Rankings vorweisen.



Musical[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1972 schrieb Udo Jürgens ein Musical mit dem Titel Helden, Helden, das auf George Bernard Shaws Theaterstück Helden basierte. Es wurde, mit Michael Heltau und Gabriele Jacoby in den Hauptrollen, am 28. Oktober 1972 im Theater an der Wien uraufgeführt. 1974 fand am Hamburger Operettenhaus die deutsche Erstaufführung statt.

Am 2. Dezember 2007 hatte das Musical Ich war noch niemals in New York im Operettenhaus Hamburg Weltpremiere. Alle Lieder stammen von Udo Jürgens und seinen Textschreibern. Selbst trat er nicht auf, die Lieder wurden von den Darstellern gesungen. Das Dialogbuch schrieben Gabriel Barylli und Christian Struppeck, choreografiert wurde das Musical von Kim Duddy.



Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

?Hauptartikel: Udo Jrgens/Diskografie

Studioalben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

JahrTitelChartplatzierungenAnmerkungen
Deutschland DEOsterreich ATSchweiz CH
1965Portrait in Musik
zusammen mit Françoise Hardy
4
(20 Mt.)
??Erstveröffentlichung: 15. September 1965
1966Franoise und Udo
zusammen mit Françoise Hardy
9
(9 Mt.)
??Erstveröffentlichung: 15. November 1966
1967Was ich dir sagen will2
(9 Mt.)
??Erstveröffentlichung: 15. September 1967
Portrait in Musik II???Erstveröffentlichung: 1967
International???Erstveröffentlichung: 1967
Chansons???Erstveröffentlichung: 1967
1968Udo Jrgens???Erstveröffentlichung: 1968
Mein Lied fr dich5
(7 Mt.)
??Erstveröffentlichung: 15. April 1968
Udo2
(12 Mt.)
??Erstveröffentlichung: 15. September 1968
1969Portrait International???Erstveröffentlichung: 1969
Udo ?702
(13 Mt.)
??Erstveröffentlichung: 15. Oktober 1969
1970Udo ?714
(7 Mt.)
??Erstveröffentlichung: 15. November 1970
1971Zeig mir den Platz an der Sonne16
(5 Mt.)
? ?Erstveröffentlichung: 15. September 1971Verkäufe: + 25.000
Jonny & Jenny
zusammen mit James Krüss
???Erstveröffentlichung: 1971
1972Ich bin wieder da34
(2 Mt.)
??Erstveröffentlichung: 15. November 1972
1973Es ist Zeit fr die Liebe???Erstveröffentlichung: 1973
International 2???Erstveröffentlichung: 1973
Jonny & Jenny ? Alle Kinder dieser Welt
zusammen mit James Krüss
???Erstveröffentlichung: 1973
New World of Udo Jrgens???Erstveröffentlichung: 1973
1974Udo heute39
(3 Mt.)
??Erstveröffentlichung: 15. August 1974
Meine Lieder3
(12 Mt.)
??Erstveröffentlichung: 26. November 1974
1975Griechischer Wein ? Seine neuen Lieder???Erstveröffentlichung: 1975
Griechischer Wein???Erstveröffentlichung: 1975
Udo ?75? Ein neuer Morgen12
(5 Mt.)
??Erstveröffentlichung: 15. September 1975
1976Meine Lieder 221
(4½ Mt.)
??Erstveröffentlichung: 15. Juni 1976
1977Meine Lieder 7728
(3 Mt.)
??Erstveröffentlichung: 15. März 1977
Lieder, die auf Reisen gehen?11
(1 Mt.)
?Erstveröffentlichung: 15. November 1977
1978Buenos dias, Argentina
zusammen mit der deutschen Fußballnationalmannschaft ’78
1
(5 Mt.)
5
(4 Mt.)
?Erstveröffentlichung: 1. März 1978Verkäufe: + 500.000
Nur ein Lcheln61
(½ Mt.)
??Erstveröffentlichung: 1978
1979Die Blumen blh?n berall gleich???Erstveröffentlichung: 1979
Udo ?8010
(29 Wo.)
6
(3½ Mt.)
?Erstveröffentlichung: 17. Dezember 1979
1981Willkommen in meinem Leben29
(18 Wo.)
??Erstveröffentlichung: 6. April 1981
Leave a Little Love???Erstveröffentlichung: 1981
1982Silberstreifen39
(13 Wo.)
??Erstveröffentlichung: 19. April 1982
1983Traumtnzer24
(16 Wo.)
??Erstveröffentlichung: 28. September 1983
1984Hautnah12
(26 Wo.)
7
(4½ Mt.)
24
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 27. September 1984Verkäufe: + 250.000
1985Treibjagd26
(12 Wo.)
17
(2 Mt.)
?Erstveröffentlichung: 5. Oktober 1985
1986Deinetwegen33
(12 Wo.)
29
(½ Mt.)
?Erstveröffentlichung: 23. September 1986
1988Das blaue Album14
(14 Wo.)
11
(3 Mt.)
17
(5 Wo.)
Erstveröffentlichung: 29. Februar 1988
1989Ohne Maske27
(15 Wo.)
??Erstveröffentlichung: 24. August 1989
1990Sempre Roma
zusammen mit der deutschen Fußballnationalmannschaft ’90
???Erstveröffentlichung: 1990
1991Geradeaus!60
(8 Wo.)
24
(6 Wo.)
?Erstveröffentlichung: 7. Oktober 1991
1993Caf Grenwahn?23
(4 Wo.)
?Erstveröffentlichung: 11. Oktober 1993
1995Zrtlicher Chaot91
(4 Wo.)
20
(10 Wo.)
?Erstveröffentlichung: 10. November 1995
1999Ich werde da sein17
(8 Wo.)
15
(10 Wo.)
?Erstveröffentlichung: 12. März 1999
2002Es lebe das Laster27
(10 Wo.)
8
(13 Wo.)
?Erstveröffentlichung: 30. September 2002Verkäufe: + 20.000
2005Jetzt oder nie14
(21 Wo.)
2
(11 Wo.)
47
(4 Wo.)
Erstveröffentlichung: 12. September 2005
2008Einfach ich5
(19 Wo.)
2
(13 Wo.)
34
(8 Wo.)
Erstveröffentlichung: 4. Januar 2008Verkäufe: + 10.000
2011Der ganz normale Wahnsinn3
(15 Wo.)
2
(21 Wo.)
20
(6 Wo.)
Erstveröffentlichung: 18. März 2011Verkäufe: + 110.000
2014Mitten im Leben3
(38 Wo.)
2
(40 Wo.)
8
(23 Wo.)
Erstveröffentlichung: 21. Februar 2014Verkäufe: + 130.000


Filmografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jürgens mit dem Filmteam von Der Mann mit dem Fagott (2012)
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Filmmusik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]



Tourneen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1967: Udo Jrgens singt seine Welterfolge (50 Konzerte mit 60.000 Besuchern)
  • 1968: Udo Jrgens singt seine Welterfolge (neues Programm) (75 Konzerte mit 100.000 Besuchern)
  • 1970: Udo 70 (266 Konzerte mit 510.000 Besuchern)
  • 1972/1973: Ich bin wieder da (59 Konzerte mit 120.000 Besuchern)
  • 1975: Udo 75 (63 Konzerte mit etwa 130.000 Besuchern)
  • 1977: Udo live 77 (68 Konzerte mit ca. 150.000 Besuchern)
  • 1978: Ein Mann und seine Lieder (44 Konzerte mit ungefhr 130.000 Besuchern)
  • 1980: Udo 80 ? Das Jubilumskonzert (110 Konzerte mit 340.000 Besuchern)
  • 1982/1983: Udo live (Lust am Leben) (123 Konzerte mit 400.000 Besuchern)
  • 1984/1985: Udo live & hautnah (130 Konzerte mit nherungsweise 450.000 Besuchern)
  • 1987: Deinetwegen (106 Konzerte mit 400.000 Besuchern)
  • 1989/1990: Udo Jrgens Konzert ? Ohne Maske (107 Konzerte mit 410.000 Besuchern)
  • 1991/1992: Geradeaus und Open Air Symphony (87 Konzerte mit 720.000 Besuchern)
  • 1994/1995: 140 Tage Grenwahn (138 Konzerte mit ungefhr 500.000 Besuchern)
  • 1997: Gestern Heute Morgen ? Tournee 1997 (111 Konzerte mit 400.000 Besuchern)
  • 2000/2001: Udo 2000 ? Mit 66 Jahren, da fngt das Leben an (107 Konzerte mit 440.000 Besuchern)
  • 2002: Ein Soloabend (13 Konzerte mit nherungsweise 60.000 Besuchern)
  • 2003/2004: Es lebe das Laster ? Live (103 Konzerte mit 410.000 Besuchern)
  • 2005: Udo spielt Jrgens ? Solokonzert (19 Konzerte mit etwa 100.000 Besuchern)
  • 2006: Jetzt oder nie ? Tournee 2006 (78 Konzerte mit 320.000 Besuchern)
  • 2007: Ein Mann & sein Klavier (15 Konzerte mit 55.000 Besuchern)
  • 2009: Tournee 2009 ? Einfach ich (63 Konzerte mit ungefhr 330.000 Besuchern)
  • 2010: Der Soloabend 2010 (12 Konzerte mit 49.000 Besuchern)
  • 2012: Der ganz normale Wahnsinn (51 Konzerte mit 270.000 Besuchern)
  • 2014: Mitten im Leben (26 Konzerte innerhalb von 44 Tagen mit ungefhr 170.000 Besuchern, fr Februar/Mrz 2015 waren weitere 23 Konzerte innerhalb von 37 Tagen geplant)


Ehrungen und Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Udo Jürgens bei der Romy-Verleihung 2011 in Wien
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Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]



Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]



Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. ? abEinbrgerungsfeier fr Udo Jrgens am Zumifscht (Memento vom 9. Dezember 2008 im Internet Archive)
  2. ?Hanns-Bruno Kammertns: Glckwunsch, Udo! In: Die Zeit. Nr.40, 24.September 2009, ISSN0044-2070, S.M25 (Online [abgerufen am 30.Dezember 2015]).
  3. ?Singles-Charthistorie auf chartsurfer.de, abgerufen am 8. Januar 2015
  4. ?First list of the Year auf germanchartblog am 2. Januar 2015, abgerufen am 8. Januar 2015
  5. ?Die Brgermeister der Gemeinde Ottmanach (Memento vom 6. Oktober 2014 im Internet Archive)
  6. ?Barendorf.de: Politik in Barendorf
  7. ?Manfred Bockelmann auf wien.ORF.at.
  8. ?Biografie Udo Jrgens Munzinger-Archiv
  9. ?Udo Jrgens solo, Berliner Gendarmenmarkt, Juli 2005 (Memento vom 5. Oktober 2011 im Internet Archive)
  10. ?Udo Jrgens uneheliche Tochter spricht erstmals ber Mutter in Berliner Morgenpost vom 2. Juli 2008
  11. ?Jetzt spricht seine jngste Tochter! In: Bunte. Nr.5, 26.Januar 2015, ISSN0407-923X (Online [abgerufen am 30.Dezember 2015]).
  12. ?Sybill-Dorett Schulte: Die jngste Tochter heit Gloria. Wiener Juristin erzhlt von ihrer Affre mit Schlagerstar Udo Jrgens. In: Berliner Zeitung. 10.Mai 1996, ISSN0947-174X (Online [abgerufen am 30.Dezember 2015]).
  13. ? abYann Cherix: Udo Jrgens? Heimat war Zrich. In: Tages-Anzeiger vom 21. Dezember 2014
  14. ?Udo Jrgens geht ? bleiben die Schulden?. In: Arbeiter-Zeitung. Wien 23.Juni 1977, S.5, Spalte 5 Mitte.
  15. ?Udo Jrgen Bockelmann&Co, Handelsregister-Nummer CH-020.2.900.420-6, letzte nderung 31.Dezember 2002. In: moneyhouse.ch, Handelsregister- und Wirtschaftsinformationen. Abgerufen am 12.September 2014.
  16. ?Gestndnis zum 80. Geburtstag: Udo Jrgens verwechselte Sex mit Liebe, Focus, 30. Juni 2014
  17. ?Vgl. z.B. Biografie in Austria-Forum (siehe Weblinks).
  18. ?Udo Jrgens plant den Umzug nach Meilen. In: Zrichsee-Zeitung, 18.Juli 2012. Abgerufen am 12.September 2014.
  19. ?
  20. ?Schlager: Udo Jrgens trumt von Indien, Seite auf wz-newsline.de, abgerufen am 21. Dezember 2014.
  21. ?Merci und basta!, Seite auf augsburger-allgemeine.de, abgerufen am 21. Dezember 2014.
  22. ?Vgl. z.B. Udo Jrgens ?schockiert? ber Schweizer Votum. In: Kleine Zeitung, 18.Februar 2014. Abgerufen am 12.September 2014.
  23. ?Udo Jrgens Schweiz-Kritik: Ich bin missverstanden worden. In: Bluewin Entertainment, 27.Februar 2014. Abgerufen am 12.September 2014.
  24. ?Warum versteckt Udo Jrgens seine Freundin?, Schweiz am Sonntag, 25. Oktober 2014
  25. ?Fahrer wollte Udo Jrgens mit Defibrillator retten t-online.de vom 22. Dezember 2014. Abgerufen am 22. Dezember 2014
  26. ?Udo Jrgens an Herzversagen verstorben. Aargauer Zeitung, 21.Dezember 2014, abgerufen am 21.Dezember 2014.
  27. ?Beim groen Finale ist Udo Jrgens den Trnen nahe. Die Welt, 26.Dezember 2014, abgerufen am 26.Dezember 2014.
  28. ?http://www.augsburger-allgemeine.de/panorama/Leichnam-von-Udo-Juergens-ist-in-der-Schweiz-eingeaeschert-worden-id32448082.html
  29. ?Wiener Ehrengrab fr Udo Jrgens auf ORF vom 30. Dezember 2014 abgerufen am 30. Dezember 2014
  30. ?Letzte Ruhesttte von Udo Jrgens steht fest, Meldung auf der Website orf.at, 19. Jnner 2015
  31. ?knerger.de: Das Grab von Udo Jrgens
  32. ?Vienna Online: Weier Flgel der Erinnerung: Udo Jrgens-Grabmal in Wien vollendet.8.Mai 2015, abgerufen am 12.Mai 2015.
  33. ?Kronen Zeitung: Udo Jrgens? letzter Weg.9.Mai 2015, abgerufen am 12.Mai 2015.
  34. ?sterreich: Udo Jrgens auf eurovision.de
  35. ?Chart-History von Udo Jrgens auf chartsurfer.de, abgerufen am 6. Januar 2015
  36. ? abAlbum-Charts-History auf chartsurfer.de, abgerufen am 6. Januar 2015
  37. ?Gaga Nr. 4 vom 25. Sept. 2009 auf germanchartblog
  38. ?udojuergens.de: 2014 ? Tour 2014 ? Mitten im Leben. Abgerufen am 12.Mai 2015.
  39. ?Udo Jrgens ? Das letzte Konzert Auf: SRF
  40. ?Udo Jrgens posthum auf Platz 1
  41. ?Udo Jrgens: Das Leben einer Legende. In: Die Zeit. 22.Dezember 2014, ISSN0044-2070 (zeit.de [abgerufen am 9.Oktober 2016]).
  42. ?Udo Jrgens lst Paul Kuhn in der ewigen Bestenliste ab. germanchartblog.blogspot.de.
  43. ?Udo Jrgens als Rekordhalter in den Charts, smago.de
  44. ?Fritz Walden:Weltgalapremiere ?Helden, Helden? im Theater an der Wien: Der Balkan beginnt an der Wienzeile. In: Arbeiter-Zeitung. Wien 29.Oktober 1972, S.10.
  45. ?Website des Veranstalters Stage Entertainment.
  46. ?Udo Jrgens erhlt Ehrenmedaille der Stadt Zrich und gibt Zusatzkonzert. In: Musikmarkt, 10.September 2014. Abgerufen am 12.September 2014.

Udo Jürgens (2010)Bild: Jlechuga86Lizenz: PD ineligible
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Schloss Ottmanach in der Gemeinde MagdalensbergBild: Jlechuga86Lizenz: PD ineligible
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Der weiße Marmorflügel als Grabstein wurde von Udos Bruder Manfred Bockelmann entworfen.Bild: Jlechuga86Lizenz: PD ineligible
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Jürgens, Gewinner des Grand Prix Eurovision de la Chanson Européenne 1966, mit France GallBild: Jlechuga86Lizenz: PD ineligible
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Udo Jürgens bei der Grand Gala du Disque Populaire 1968Bild: Jlechuga86Lizenz: PD ineligible
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Udo Jürgens 1970 beim Sommerfest des deutschen Bundeskanzlers Willy BrandtBild: Jlechuga86Lizenz: PD ineligible
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Konzert im Jahr 2010Bild: Jlechuga86Lizenz: PD ineligible
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Jürgens mit dem Filmteam von Der Mann mit dem Fagott (2012)Bild: Jlechuga86Lizenz: PD ineligible
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Udo Jürgens bei der Romy-Verleihung 2011 in WienBild: Jlechuga86Lizenz: PD ineligible
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Udo Jürgens (* 30. September 1934 in Klagenfurt, Kärnten, Österreich; † 21. Dezember 2014 in Münsterlingen, Thurgau, Schweiz), bürgerlich Udo Jürgen Bockelmann, war ein Komponist, Pianist und Sänger hauptsächlich deutschsprachiger – aber auch (unter anderem) englischsprachiger Lieder. Er besaß neben der österreichischen seit 2007 auch die Schweizer Staatsbürgerschaft. Mit über 100 Millionen verkauften Tonträgern war Udo Jürgens einer der kommerziell erfolgreichsten Unterhaltungsmusiker im deutschen Sprachraum. Seine aktive Karriere erstreckte sich über nahezu 60 Jahre. Er ist stilistisch zwischen Schlager, Chanson, Jazz und Popmusik einzuordnen und gewann als erster Österreicher 1966 den Grand Prix Eurovision de la Chanson (heute Eurovision Song Contest).

mehr zu "Udo Jürgens" in der Wikipedia: Udo Jürgens

Geboren & Gestorben

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Gestorben: Udo Jürgens stirbt in Münsterlingen, Thurgau, Schweiz. Udo Jürgens, bürgerlich Udo Jürgen Bockelmann, war ein Komponist, Pianist und Sänger hauptsächlich deutschsprachiger Lieder - aber auch (unter anderem) englischsprachiger Lieder. Er besaß neben der österreichischen seit 2007 auch die Schweizer Staatsbürgerschaft. Mit über 100 Millionen verkauften Tonträgern war Udo Jürgens einer der kommerziell erfolgreichsten Unterhaltungsmusiker im deutschen Sprachraum. Seine aktive Karriere erstreckte sich über nahezu 60 Jahre. Er ist stilistisch zwischen Schlager, Chanson, Jazz, und Popmusik einzuordnen und gewann als erster Österreicher 1966 den Grand Prix Eurovision de la Chanson (heute Eurovision Song Contest).
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Geboren: Udo Jürgens wird in Klagenfurt, Kärnten, Österreich geboren. Udo Jürgens, bürgerlich Udo Jürgen Bockelmann, war ein Komponist, Pianist und Sänger hauptsächlich deutschsprachiger Lieder - aber auch (unter anderem) englischsprachiger Lieder. Er besaß neben der österreichischen seit 2007 auch die Schweizer Staatsbürgerschaft. Mit über 100 Millionen verkauften Tonträgern war Udo Jürgens einer der kommerziell erfolgreichsten Unterhaltungsmusiker im deutschen Sprachraum. Seine aktive Karriere erstreckte sich über nahezu 60 Jahre. Er ist stilistisch zwischen Schlager, Chanson, Jazz, und Popmusik einzuordnen und gewann als erster Österreicher 1966 den Grand Prix Eurovision de la Chanson (heute Eurovision Song Contest).

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Udo Jürgens starb im Alter von 80 Jahren. Udo Jürgens wäre heute 83 Jahre alt. Udo Jürgens war im Sternzeichen Waage geboren.

Musik

Nummer 1 Hit > Österreich > Singles:
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Udo Jürgens - Best Of
Nummer 1 Hit > Deutschland > Alben:
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Udo Jürgens - Buenos dias Argentina
Nummer 1 Hit > Schweiz > Singles:
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Udo Jürgens - Griechischer Wein
Nummer 1 Hit > Österreich > Singles:
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Udo Jürgens - Udo '71
Nummer 1 Hit > Österreich > Singles:
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Udo Jürgens - Deine Einsamkeit

Tourografie

2012

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„Der Ganz Normale Wahnsinn“

Tourneen

2014

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Mitten im Leben (26 Konzerte innerhalb von 44 Tagen mit ungefähr 170.000 Besuchern, für Februar/März 2015 waren weitere 23 Konzerte innerhalb von 37 Tagen geplant)

2012

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Der ganz normale Wahnsinn (51 Konzerte mit 270.000 Besuchern)

2010

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Der Soloabend (12 Konzerte)

2010

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Der Soloabend (12 Konzerte mit 49.000 Besuchern)

2009

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Tournee – Einfach ich (63 Konzerte mit ungefähr 330.000 Besuchern)

Rundfunk, Film & Fernsehen

2014

Film:
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Der Mann, der Udo Jürgens ist (Dokumentarfilm) zum 80. Geburtstag von Hanns-Bruno Kammertöns und Michael Wech

2014

Film:
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Der Mann, der Udo Jürgens ist (Dokumentarfilm zum 80. Geburtstag von Hanns-Bruno Kammertöns und Michael Wech)

2013

Film:
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Sesamstraße: Ernie & Bert Songs

2012

Film > Filmmusik:
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Die kleine Lady (ZDF-Verfilmung von "Der kleine Lord" mit weiblichen Hauptdarstellern)

2012

Film > Filmmusik:
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Die kleine Lady (ZDF-Verfilmung von „Der kleine Lord“ mit weiblichen Hauptdarstellern)

Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

2015

Ehrungen und Auszeichnungen:
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Liftetime SwissAward: Postume Ehrung seines Lebenswerks anlässlich der Galaveranstaltung von SRF, RTS und RSI.

2014

Ehrungen und Auszeichnungen:
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Deutscher Musikautorenpreis für sein Lebenswerk

2014

Ehrungen und Auszeichnungen:
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Sonderbriefmarke der österreichischen Post mit seinem Porträt als Motiv (Nennwert 70 Eurocent, Ausgabetag 18. Oktober , gefertigt auch als motivgleiche Marke in Silber)

2014

Ehrungen und Auszeichnungen:
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Prix du Champagne für sein Lebenswerk

2014

Ehrungen und Auszeichnungen:
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S. Georgs Orden des Dresdner SemperOpernball-Vereins für sein Lebenswerk

"Udo Jürgens" in den Nachrichten