Ulpian

Domitius Ulpianus († 223 oder 228 n. Chr. in Rom), meist kurz Ulpian genannt, war ein römischer spätklassischer Jurist und hoher Staatsbeamter, der unter anderem die Funktion des Prätorianerpräfekten ausübte. Rund ein Drittel des Stoffs der justinianischen Digesten ist seinen Werken entnommen. Über seine Person ist nur wenig bekannt.

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Antike

223 n. Chr.

Römisches Reich:
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Meuternde Prätorianer ermorden ihren Kommandanten Ulpian im Palast des Kaisers Severus Alexander, der ihn nicht schützen kann.

Europa

426 n. Chr.

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Das Zitiergesetz von Theodosius II. schreibt vor, bei Rechtsentscheidungen den Ansichten der 5 „klassischen“ römischen Juristen Gaius, Papinian, Ulpian, Iulius Paulus und Herennius Modestinus zu folgen.

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1926

Textausgaben:
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Fritz Schulz (Hrsg.): Die Epitome Ulpiani des Codex Vaticanus Reginae 1128. Marcus & Weber, Bonn

1880

Textausgaben:
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Rudolf von Gneist: Institutionum et regularum juris Romani syntagma exhibens Ulpiani librum singularem regularum. Leipzig

1855

Textausgaben:
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Eduard Böcking (Hrsg.): Liber singularis regularum codicis Vaticani exemplum. Hirzel, Leipzig

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