Ulrich Salchow

Ulrich SalchowEiskunstlauf

Olympia-Medaillen

Karl Emil Julius Ulrich Salchow (* 7. August 1877 in Kopenhagen; † 18. April 1949 in Stockholm) war ein schwedischer Eiskunstläufer, der im Einzellauf startete. Mit zehn Weltmeisterschaftstiteln und neun Europameisterschaftstiteln ist er der erfolgreichste Eiskunstläufer bei diesen Turnieren. Außerdem ist er der Olympiasieger von 1908.



Karriere




Salchow war der erste Olympiasieger in dieser Sportart: Bei den Spielen in London 1908, bei denen Eiskunstlauf als Teil der Sommerspiele geführt wurde, weil es noch keine eigenen Winterspiele gab, gewann er überlegen die Goldmedaille. Zu Anfang des 20. Jahrhunderts war er der überragende Eisläufer: Zehnmal, so oft wie kein anderer in der Geschichte, gewann er den Weltmeistertitel in der Herrenkonkurrenz (1901–1905 und 1907–1911), neunmal wurde er Europameister (1898–1900, 1904, 1906–1907, 1909–1910, 1913).1906 in München trat er zu den Weltmeisterschaften nicht an, weil er befürchtete, die Preisrichter würden ihn gegenüber Gilbert Fuchs benachteiligen. Umgekehrt war Fuchs bei den Olympischen Spielen aus demselben Grunde nicht angetreten. Dies war Ausdruck des gespannten Verhältnisses zwischen den beiden. Salchow musste sich Fuchs aber nur ein einziges Mal bei den Europameisterschaften 1901 in Wien geschlagen geben. Dort gewann allerdings Gustav Hügel, gegen den Salchow mehrfach das Nachsehen hatte.Salchow nahm zusätzlich an nationalen Wettbewerben in anderen Sportarten teil, wie im Bobsport, Segeln oder Radrennen. Im Radsport war er auch international aktiv.Salchow ist bis heute durch den von ihm erfundenen und nach ihm benannten Salchow-Sprung bekannt, der mittlerweile bei den Herren-Eiskunstlaufwettbewerben sogar vierfach gesprungen wird.Nach seiner aktiven Karriere blieb Salchow dem Sport als Funktionär tätig und war von 1925 bis 1937 Präsident der Internationalen Eislaufunion (ISU). Außerdem war er von 1928 bis 1939 Vorsitzender des AIK, eines der größten Sportvereine Schwedens.Salchow war mit der Zahnärztin Dr. Anne-Elisabeth Salchow verheiratet. Er starb im Alter von 71 Jahren in Stockholm und wurde auf dem Norra begravningsplatsen in Solna, Stockholms län beigesetzt.

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Sport

1913

Wintersport - Eiskunstlauf:
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1./2. Februar: Bei der Eiskunstlauf-Europameisterschaft 1913 gewinnt der Schwede Ulrich Salchow seinen neunten und letzten Europameistertitel. Dahinter kommen Andor Szende aus ungarischen Teil und Willy Böckl aus dem österreichischen Teil der Habsburgermonarchie auf die Plätze zwei und drei.
Wintersport - Eiskunstlauf:
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Bei der Eiskunstlauf-Europameisterschaft 1898 gewinnt der Schwede Ulrich Salchow seinen ersten Europameistertitel vor Johan Lefstad und Oscar Holthe aus Norwegen.

Geboren & Gestorben

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Gestorben: Ulrich Salchow stirbt in Stockholm. Karl Emil Julius Ulrich Salchow war ein schwedischer Eiskunstläufer, der im Einzellauf startete. Mit zehn Weltmeisterschaftstiteln und neun Europameisterschaftstiteln ist er der erfolgreichste Eiskunstläufer bei diesen Turnieren. Außerdem ist er der Olympiasieger von 1908.
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Geboren: Ulrich Salchow wird in Kopenhagen geboren. Karl Emil Julius Ulrich Salchow war ein schwedischer Eiskunstläufer, der im Einzellauf startete. Mit zehn Weltmeisterschaftstiteln und neun Europameisterschaftstiteln ist er der erfolgreichste Eiskunstläufer bei diesen Turnieren. Außerdem ist er der Olympiasieger von 1908.

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Ulrich Salchow starb im Alter von 71 Jahren. Ulrich Salchow war im Sternzeichen Löwe geboren.

Kunst & Kultur

Eiskunstlauf:
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Der Schwede Ulrich Salchow wird bei der Eiskunstlauf-Weltmeisterschaft in Berlin zum zehnten Mal Weltmeister im Eiskunstlauf der Herren.

1897

Internationale Veranstaltungen:
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13./14. Februar: Die Eiskunstlauf-Weltmeisterschaft 1897 in Stockholm gewinnt der Österreicher Gustav Hügel trotz einer Sehnenzerrung vor dem Schweden Ulrich Salchow und Johan Lefstad aus Norwegen.

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