Unbefleckte Empfängnis

Die unbefleckte Empfängnis (lateinischimmaculata conceptio) ist ein Dogma der Glaubenslehre der römisch-katholischen Kirche, nach dem die Gottesmutter Maria vor jedem Makel der Erbsünde bewahrt wurde. Damit habe Gott Maria vom ersten Augenblick ihres Lebens an vor der Sünde bewahrt, weil sie die Mutter Gottes werden sollte.

Diese Lehre ist von jener der Jungfrauengeburt zu unterscheiden. Sie bezieht sich nicht auf die Empfängnis Jesu, sondern auf die seiner Mutter Maria, die auf natürliche Weise von ihren Eltern Anna und Joachim gezeugt, empfangen und geboren wurde, dabei aber von der Erbsünde frei („ohne Makel“) blieb. Immaculata (lat. für „die Unbefleckte“) ist einer der Marientitel der katholischen Kirche.

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Sonstige Ereignisse

1492

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Traktat über die unbefleckte Empfängnis Mariens (Johannes Schiphower)

Religion

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Papst Pius IX. verkündet mit seinem Schreiben Ineffabilis Deus das Dogma der Unbefleckten Empfängnis.

Ereignisse

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Der Pariser Erzbischof Marie Dominique Auguste Sibour wird in der Pfarrkirche Saint-Étienne-du-Mont vom Priester Jean-Louis Verger ermordet. Nach seiner Kritik am Dogma der Unbefleckten Empfängnis war der Täter in der Zeit davor des Amtes enthoben worden.

Rundfunk, Film & Fernsehen

2006

Film:
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"...Wo ich noch nie war": Der Komponist Helmut Lachenmann, Regie: Bettina Ehrhardt, Deutschland

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1928

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Werk > Werke außerhalb Kölns: Overath-Marialinden, St. Mariae Heimsuchung, Hochaltar, Skulptur, Immaculata, Holz, um 1928. (Eduard Schmitz (Bildhauer))

1905

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Werk > Werke außerhalb Freiburgs: Waldkirch: Maria Immaculata nach einem Vorbild von Franz Xaver Kraus für den Alten Marienbrunnen (Julius Seitz)

1742

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Werk: Seitenaltarblatt der Maria immaculata auf der Weltkugel, von Engeln umgeben, in der Pfarrkirche St. Columba in Pfaffenweiler südlich von Freiburg, sowie Altarblatt mit den Heiligen Barbara von Nikomedien und Rosalia in der ihnen geweihten Kapelle im Ortsteil Öhlinsweiler, entstanden zu einer Zeit, als Pfunner „noch nicht über die Qualität seiner Arbeiten der 50er und 60er Jahre verfügte“. (Johann Pfunner)

1642

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Werk: Statue der Maria Immaculata, heute in der Vorhalle der Stiftskirche von St. Lambrecht. Möglicherweise war sie ursprünglich für eine Figurengruppe im Zentrum des Mariazeller Hochaltars gedacht. Diese gekrönte Mutter des Herrn steht auf der Mondsichel und Weltkugel, hält in ihrem rechten Arm das segnende Jesuskind, in der linken das Zepter und zertritt mit den Füßen die Schlange. Ein meisterhaftes, tief empfundenes und packendes Werk im Geist der Gegenreformation. (Michael Hönel)

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