Ungarneinfälle

Die Ungarneinfälle (auch Ungarnstürme) waren eine im Jahre 899 begonnene Serie an kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen den noch nicht sesshaften Ungarn, den Magyaren, und ihren Nachbarn. Am häufigsten kam es dabei zu Zusammenstößen mit dem Ostfrankenreich, bis die Magyaren 955 bei der Schlacht auf dem Lechfeld eine vernichtende Niederlage hinnehmen mussten.

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Europa

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Sieg des Herzogs Arnulf I. von Bayern über die Ungarn in einem Gefecht an der Rott.

909 n. Chr.

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Ungarneinfälle: Die Ungarn fallen in Schwaben ein.
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Ungarneinfälle: Die Ungarn werden östlich von Wien an der Fischa von einem bayerischen Aufgebot zurückgeschlagen.

899 n. Chr.

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Ungarneinfälle: Die Ungarn fallen in Oberitalien ein. Berengar I. wird an der Brenta besiegt.

Politik & Weltgeschehen

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Otto I. der Große, siegt über das Reiterheer der Ungarn in der Schlacht auf dem Lechfeld. Damit enden die mehr als 50 Jahre andauernden Ungarneinfälle.

906 n. Chr.

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Ungarneinfälle: Das Großmährische Reich besiegt die Ungarn in mehreren Schlachten, bei denen jedoch ihr Herrscher Mojmír II. ums Leben kommt.

Gründungen, Ersturkundliche Erwähnungen & Auflösungen

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Ersturkundliche Erwähnungen: Der heutige Münchener Stadtteil Aubing wird als Ubingun erstmals urkundlich erwähnt. Nach dieser Urkunde gibt König Heinrich II. dem Kloster Polling Besitz in acht Dörfern zurück, die dem Kloster laut Urkunde „offenbar“ früher gehörten. Wahrscheinlich bezieht sich dies auf eine Enteignung des Klosters durch den früheren bayerischen Herzog Arnulf I. zur Finanzierung seines Heeres während der Ungarneinfälle. Neben Aubing betrifft die Rückgabe die Orte Polling, Weilheim, Rieden, Landstetten, Aschering und Wangen, alle westlich und nördlich des Starnberger Sees, sowie ein Pfaffenhofen, vermutlich Oberpfaffenhofen.

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