Unglück bei der Loveparade 2010

Das Unglück bei der Loveparade 2010 war eine Katastrophe, die sich während der 19. Veranstaltung dieser Art am 24. Juli 2010 in Duisburg ereignete. Dabei kamen 21 Menschen ums Leben, 541 weitere wurden schwer verletzt. Nach Angaben des Selbsthilfevereins LoPa-2010 vom Juli 2014 begingen darüber hinaus mindestens sechs Überlebende der Katastrophe aufgrund andauernder seelischer Belastungen Suizid.

Das in den Medien oft als Massenpanik bezeichnete Unglück geschah an einer Engstelle im Zugangsbereich der Loveparade, wo es wegen möglicherweise fehlgeleiteter Besucherströme und Planungsfehlern zu einem Gedränge unter den Besuchern gekommen war.

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Geboren & Gestorben

1956

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Geboren: Elke Bartels wird geboren. Elke Bartels ist eine deutsche Juristin und Polizeipräsidentin von Duisburg. Als Duisburger Polizeipräsidentin ist sie für die Sicherheit der Menschen in der Stadt Duisburg und für die rund 900 Kilometer schiffbarer Wasserstraßen in NRW verantwortlich. Die Arbeit der Behörde war nach dem Unglück bei der Loveparade 2010 in die öffentliche Kritik geraten.
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Geboren: Benno Lensdorf wird in Essen geboren. Benno Lensdorf ist ein deutscher Kommunalpolitiker der CDU. Seit 2012 leitete er gemeinsam mit Stadtdirektor Peter Greulich (GRÜNE) das Bürgermeisteramt von Duisburg kommissarisch als Nachfolger von Adolf Sauerland (CDU), der nach dem Unglück bei der Loveparade 2010 durch einen Bürgerentscheid abgewählt wurde. Bei der Hauptwahl am 17. Juni 2012 erzielte er 21,12? % der Stimmen und unterlag damit dem SPD-Gegenkandidaten Sören Link, der 48,3? % erreichte, jedoch die absolute Mehrheit verfehlte. Bei der Stichwahl am 1. Juli 2012 unterlag er mit 28,04? % der Stimmen Sören Link, der 71,96? % erzielte.

Natur & Umwelt

2010

Ereignisse > Katastrophen:
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Am 24. Juli kommt es während der Loveparade in Duisburg zu einer Massenpanik, bei der 21 Menschen sterben. (2010er)

Tagesgeschehen

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Duisburg/Deutschland: Auf dem Bahnhofsvorplatz wird ein Mahnmal für die Opfer der Massenpanik während der Loveparade 2010 eingeweiht.
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Duisburg/Deutschland: Der in Zusammenhang mit dem Loveparade-Unglück in die Kritik geratene Oberbürgermeister, Adolf Sauerland, wird in einem Bürgerbegehren abgewählt.
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Duisburg/Deutschland: In der Salvatorkirche findet unter Beteiligung von Bundespräsident Christian Wulff, Bundeskanzlerin Angela Merkel, NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und weiterer hochrangiger Politiker die offizielle Trauerfeier für die 21 Todesopfer der Loveparade statt
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Duisburg/Deutschland: Bei einer Massenpanik am Eingang zum Gelände der Loveparade kommen 21 Menschen ums Leben und mehr als 510 weitere werden verletzt.

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

2010

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Projekt > Feste feiern: Am 24. Juli fand die Loveparade in Duisburg auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs Duisburg Gbf nahe dem Hauptbahnhof Duisburg unter dem Motto „The Art of Love“ statt. Sie galt außerdem im Vorfeld als eine der wichtigsten und größten Veranstaltungen zur RUHR. im Rahmen der Feiern des europäischen Kulturhauptstadtjahres, auch wenn sie weder finanziell noch organisatorisch von dessen Organisatoren unterstützt wurde. Bei einer Panik kamen im Eingangsbereich der Veranstaltung 21 Menschen ums Leben. 511 weitere Personen wurden verletzt, etwa 40 davon schwer. Der Geschäftsführer der RUHR. Fritz Pleitgen, sagte: „Wir tragen an der Tragödie schwer“. Im moralischen Sinne fühle er sich mitverantwortlich für das Unglück. Er fügte hinzu: „Wir dürfen nicht aufgeben. Wir müssen dieses Kulturhauptstadtjahr erfolgreich zu Ende bringen, immer im Bewusstsein, was am 24. Juli geschehen ist. Das ist unsere Verpflichtung.“? Hauptartikel: Unglück bei der Loveparade (RUHR.2010 – Kulturhauptstadt Europas)

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