Union für den Mittelmeerraum

Die Union für den Mittelmeerraum (UfM), auch Union für das Mittelmeer (umgangssprachlich Mittelmeerunion; französischUnion pour la Méditerranée (UpM); englischUnion for the Mediterranean (UfM); auch EUROMED (von Euro-mediterrane Partnerschaft)) ist eine zwischenstaatliche Organisation, bestehend aus 43 Ländern, zu denen alle 28 Mitgliedstaaten der Europäischen Union und 15 Partnerstaaten aus dem Mittelmeerraum gehören. Die Union wurde im Juli 2008 auf dem Pariser Mittelmeergipfel gegründet, mit dem Ziel der Festigung der Euro-mediterranen Partnerschaft (Euromed), die seit 1995 besteht und als Barcelona-Prozess bekannt ist.

Zielsetzung der Union ist die Förderung von Stabilität und Integration im gesamten Mittelmeerraum. Die Union soll als Dialogforum für regionale strategische Angelegenheiten dienen, basierend auf den Prinzipien des gemeinschaftlichen Eigentums, der gemeinschaftlichen Entscheidungsfällung und der gemeinschaftlichen Verantwortung der Küstenstaaten auf beiden Seiten des Mittelmeers. Das vorrangige Ziel der Union besteht in der verstärkten Nord-Süd- und Süd-Süd-Integration im Mittelmeerraum zur Förderung der sozioökonomischen Entwicklung der Länder sowie zur Sicherstellung der Stabilität in der Region. Für die Umsetzung ihrer Maßnahmen hat sich die Organisation zwei Hauptschwerpunkte gesetzt: Unterstützung der menschlichen Entwicklung und Förderung von nachhaltiger Entwicklung. In diesem Sinne werden unterstützungswürdige regionale Projekte unterschiedlicher Größe ausgewählt und nach einvernehmlichem Beschluss unter den 43 Ländern offiziell anerkannt. Derartige Projekte und Initiativen konzentrieren sich auf 6 Tätigkeitsbereiche, die von den UfM-Mitgliedsstaaten vorgegeben sind: 

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Ereignisse

2008

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Die Union für das Mittelmeer wird gegründet. (2000er)

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