Unionsparteien

Als Union oder Unionsparteien werden in Deutschland die beiden Schwesterparteien CDU und CSU bezeichnet. Im Deutschen Bundestag bilden sie eine gemeinsame Fraktion, die CDU/CSU-Bundestagsfraktion, auch Unionsfraktion genannt. Mitglieder der beiden Parteien werden auch als Unionschristen bezeichnet.

Die beiden Parteien sind in finanziellen, organisatorischen und programmatischen Rahmenbedingungen rechtlich getrennt. Die CSU ist nur in Bayern aktiv; die CDU in allen Bundesländern mit Ausnahme Bayerns. Dennoch besitzen sie eine gemeinsame Jugendorganisation, die Junge Union. Programmatische Unterschiede zwischen der CDU und CSU liegen hauptsächlich darin, dass die CSU in der Innen-, Rechts- und Gesellschaftspolitik konservativer und in der Wirtschafts- und Sozialpolitik sozialer ist.

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Geboren & Gestorben

Geboren:
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Wolfgang Bosbach wird in Bergisch Gladbach geboren. Wolfgang Walter Wilhelm Bosbach ist ein deutscher Politiker (CDU) und Rechtsanwalt. Bosbach war von Februar 2000 bis November 2009 stellvertretender Vorsitzender der Bundestagsfraktion der Union und von November 2009 bis Juli 2015 Vorsitzender des Innenausschusses des Deutschen Bundestages.

Politik & Weltgeschehen

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Die beiden stärksten Fraktionen im neuen Deutschen Bundestag, CDU/CSU und SPD, einigen sich auf eine große Koalition. Angela Merkel soll erste deutsche Bundeskanzlerin werden
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Die Bundestagswahl 1994 ist die zweite nach der Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten Bundesrepublik Deutschland und DDR. Helmut Kohl bleibt Kanzler einer CDU/CSU-FDP-Koalition, Rudolf Scharping unterliegt ihm.
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Bei der Bundestagswahl in Deutschland wird die Regierungskoalition aus CDU/CSU und FDP in ihrem Amt bestätigt.
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Bei der Bundestagswahl erreichen die Unionsparteien mit 50,2 Prozent der Zweitstimmen die absolute Mehrheit.
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Politik: Bei der Bundestagswahl wird die Union stärkste Fraktion, Konrad Adenauer wird als Kanzler bestätigt.

Tagesgeschehen

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Berlin/Deutschland: Die von Verkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) geplante Erhöhung der LKW-Maut von 13,5 auf 16,2 Cent pro Kilometer ab 1. Januar 2009 wird von der CDU/CSU-Mehrheit im Bundesrat abgelehnt. Die CDU-Verkehrsminister drängen auf eine Abmilderung und Verschiebung der Erhöhung der LKW-Maut.
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Deutschland: Die SPD plant, trotz ihrer Verluste bei der Bundestagswahl an der Macht zu bleiben. Sie will §10 der Bundestags-Geschäftsordnung ändern, wonach Fraktionen Vereinigungen von Mitgliedern einer Bundestagspartei oder „solcher Parteien“ sind, „die aufgrund gleichgerichteter politischer Ziele in keinem Land miteinander im Wettbewerb stehen“. Durch diese Interpretation würde die seit 50 Jahren akzeptierte CDU/CSU-Fraktion in zwei Fraktionen gesprengt, sodass die SPD die größte Fraktion wäre und daraus das Recht auf den Bundeskanzler ableiten könnte. CDU-Politiker Friedbert Pflüger kritisiert das gegenüber dpa: „Dieses Vorgehen trägt putschartige Züge.“ Man könne nicht mit einem Trick eine seit 50 Jahren gelebte und allseits akzeptierte Fraktionsgemeinschaft sprengen, um an der Macht zu bleiben. Laut Wolfgang Schäuble, dem stellvertretenden Vorsitzenden der CDU/CSU-Fraktion, offenbare die SPD mit ihrem Plan einen „Mangel an demokratischer Kultur“.
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Berlin/Deutschland: Nach den heutigen Bundestagswahlen lautet das Endergebnis (ohne den Wahlkreis Dresden I): Union 35,2 %, SPD 34,3 %, FDP 9,8 %, Grüne 8,1 %, Linkspartei.PDS 8,7 %, andere 3,9 %. Die Kanzlerkandidaten sind Angela Merkel (CDU/CSU) und Gerhard Schröder (SPD). Da nun weder Union/FDP noch SPD/Grüne eine Mehrheit besitzen, ist unklar, welche der fünf im Bundestag vertretenen Fraktionen koalieren werden. Jedoch schließen alle Parlamentsparteien eine Koalition mit der PDS/Linkspartei aus. Sowohl Merkel als auch Schröder erklären sich zum Wahlgewinner und zukünftigen Bundeskanzler; noch am Wahlabend schließt Guido Westerwelle eine Beteiligung der FDP an einer Ampelkoalition aus. Gerhard Schröder schließt aus, dass die SPD in einer großen Koalition Merkel als Bundeskanzlerin akzeptieren werde, und ebenso Angela Merkel, dass Schröder in einer großen Koalition Bundeskanzler werden könne. (Anm.: Diese Pattsituation löst sich erst am 10. Oktober zugunsten Merkels).
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Berlin: Der bayerische Innenminister Günther Beckstein (CSU), der bei einem Wahlsieg der Unionsparteien das Innenressort der künftigen Bundesregierung übernehmen könnte, will die in Deutschland lebenden Ausländer zu stärkerer Eingliederung bringen. Wer sich weigere, einen zumutbaren Integrationskurs zu besuchen, müsse mit Strafen rechnen, sagte Beckstein der „Berliner Zeitung“. „Wir wollen, dass das Arbeitslosengeld und die Sozialhilfe dann um bis zu zehn Prozent gekürzt werden.“
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Berlin/Deutschland. CDU-Chefin Angela Merkel wird von den UnionsparteienCDU und CSU in einer gemeinsamen Präsidiumssitzung als Kanzlerkandidatin nominiert.

"Unionsparteien" in den Nachrichten