United States Army Air Forces

United States Army Air Forces (USAAF) war von 1941 bis 1947 der offizielle Name der Luftstreitkräfte der US Army. Die USAAF sind direkter Vorgänger der US Air Force.



Geschichte




Die Luftstreitkräfte der USA wurden im August 1907 gegründet und erst 40 Jahre später als eigene Teilstreitkraft organisiert. In der Zwischenzeit wurden sie wie folgt bezeichnet:
  • Aeronautical Division, U.S. Signal Corps: 1. August 1907 bis 18. Juli 1914
  • Aviation Section, U.S. Signal Corps: 18. Juli 1914 bis 20. Mai 1918
  • Division of Military Aeronautics: 20. Mai 1918 bis 24. Mai 1918
  • U.S. Army Air Service: 24. Mai 1918 bis 2. Juli 1926
  • U.S. Army Air Corps: 2. Juli 1926 bis 20. Juni 1941
  • U.S. Army Air Forces: 20. Juni 1941 bis 18. September 1947
  • United States Air Force seit 18. September 1947
  • Die United States Army Air Forces waren am 20. Juni 1941 aus dem United States Army Air Corps hervorgegangen. Während in anderen Staaten wie Großbritannien mit der Royal Air Force oder Deutschland mit der Luftwaffe Luftstreitkräfte bereits als eigenständige Teilstreitkraft bestanden, waren diese in den USA noch der Army bzw. der US Navy unterstellt.Mit der Einführung von schweren Bomberverbänden wurde 1926 das Air Corps geschaffen und so die Luftstreitkräfte etwas unabhängiger gemacht. 1935 erfolgte die Unterstellung aller Fliegerverbände der US Army unter das General Headquarters Air Force. Diese waren bis dahin nach dem Modell von General John J. Pershing aus dem Ersten Weltkrieg den einzelnen Armeekorps zugeteilt. Pershing hatte die Luftstreitkräfte vor allem als Unterstützungskräfte für Bodentruppen gesehen. Diese Ansicht war auch in der Army der 1920er- und 1930er-Jahre weit verbreitet.Das General Headquarters Air Force etablierte drei Kampfgruppen, jeweils eine an der Atlantikküste, der Pazifikküste und am Golf von Mexiko.Das General Headquarters Air Force war administrativ vom Air Corps getrennt und befehligte nur Kampfgeschwader, während das Air Corps für Doktrin, Ausbildung, Beschaffung, Bodeneinrichtungen und deren Personal zuständig war.

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    Geboren & Gestorben

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    Gestorben: Robert Rosenthal (Pilot) stirbt in White Plains, Bundesstaat New York. Robert „Rosie“ Rosenthal war ein US-amerikanischer Jurist und einer der höchstdekorierten Piloten der United States Army Air Forces (USAAF) des Zweiten Weltkriegs.
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    Gestorben: Tom Landry stirbt in Dallas. Thomas Wade Landry war ein US-amerikanischer American-Football-Spieler und -Trainer. Er war ferner Pilot der United States Army Air Forces.
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    Gestorben: Haywood S. Hansell stirbt in Hilton Head, South Carolina. Haywood Shepherd Hansell Jr. war ein US-amerikanischer Luftwaffenoffizier, zuletzt Major General. Während des Zweiten Weltkriegs war er einer der einflussreichsten Planer der United States Army Air Forces.
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    Gestorben: William H. Tunner stirbt in Gloucester, Virginia, USA. William Henry Tunner war ein US-amerikanischer General der US Army Air Force bzw. deren Nachfolger, der United States Air Force.
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    Gestorben: Claude Eatherly stirbt in Houston, Texas. Claude Robert Eatherly war ein Major der United States Army Air Forces während des Zweiten Weltkrieges. Er erkundete die Wetterbedingungen über Hiroshima am Tag des Atombombeneinsatzes.

    Historischer Überblick

    1947

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    United States Army Air Forces: 20. Juni 1941 - 18. September (United States Army Air Corps)

    Geschichte

    1947

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    U.S. Army Air Forces: 20. Juni 1941 bis 18. September

    1947

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    United States Air Force seit 18. September

    1941

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    U.S. Army Air Corps: 2. Juli 1926 bis 20. Juni

    1926

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    U.S. Army Air Service: 24. Mai 1918 bis 2. Juli

    1918

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    Division of Military Aeronautics: 20. Mai bis 24. Mai

    Politik & Weltgeschehen

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    Ereignisse > Politik und Weltgeschehen: Die United States Army Air Forces fliegen in der letzten Phase des Zweiten Weltkriegs den letzten und größten Luftangriff auf Prag, bei dem 235 Menschen ums Leben kommen. (25. März)
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    Zweiter Weltkrieg: Erneut erleiden amerikanische Bomber bei einem Angriff auf Schweinfurt hohe Verluste. Dabei werden 77 Fliegende Festungen abgeschossen und weitere 121 so schwer getroffen, dass sie nicht mehr in Dienst gestellt werden können. Dieser Tag geht später als Schwarzer Donnerstag in die Geschichte der United States Army Air Forces ein.
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    Zweiter Weltkrieg: Bei einem Luftangriff auf Regensburg und Schweinfurt (Operation Double Strike) erleidet die USAAF schwere Verluste.
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    Zweiter Weltkrieg: Erster Luftangriff der USAAF in Europa im Zweiten Weltkrieg (Ziel ist ein Verschiebebahnhof bei Le Havre)

    27 n. Chr.

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    Ereignisse > Politik und Weltgeschehen > Zweiter Weltkrieg: Januar: Mit einem von 55 Bombern geflogenen Luftangriff auf Wilhelmshaven beginnen die Bombardements der US-Luftwaffe United States Army Air Forces am Tag. Deutschland wird ab sofort bis zum Kriegsende pausenlos rund um die Uhr von Bombern attackiert. (1943)

    Gründungen, Ersturkundliche Erwähnungen & Auflösungen

    1964

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    Auflösung: Die Fletcher Aviation Corporation war ein Flugzeughersteller, der von drei Brüdern, Wendell, Frank und Maurice Fletcher, 1941 in Pasadena, Kalifornien gegründet wurde. Das ursprüngliche Ziel des Unternehmens war es, eine hölzernes Anfängerschulflugzeug die Fletcher FBT-2, das Wendell entworfen hatte, zu produzieren. Mangels Interesses der USAAF an dieser Maschine als Schulflugzeug wurden einige als funkgesteuerte Zieldrohnen (Fletcher PQ-11) verwendet. Nach dem Umzug des Unternehmens nach Rosemead, Kalifornien begann man mit der Entwicklung einer Flugzeugfamilie, wie der Fletcher FU-24, eines Agrar- und Mehrzweckflugzeugs von dem bisher vorwiegend durch Pacific Aerospace in Neuseeland ca. 296 Flugzeuge produziert wurden und noch immer werden.

    1941

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    Gründung: Die Fletcher Aviation Corporation war ein Flugzeughersteller, der von drei Brüdern, Wendell, Frank und Maurice Fletcher, 1941 in Pasadena, Kalifornien gegründet wurde. Das ursprüngliche Ziel des Unternehmens war es, eine hölzernes Anfängerschulflugzeug die Fletcher FBT-2, das Wendell entworfen hatte, zu produzieren. Mangels Interesses der USAAF an dieser Maschine als Schulflugzeug wurden einige als funkgesteuerte Zieldrohnen (Fletcher PQ-11) verwendet. Nach dem Umzug des Unternehmens nach Rosemead, Kalifornien begann man mit der Entwicklung einer Flugzeugfamilie, wie der Fletcher FU-24, eines Agrar- und Mehrzweckflugzeugs von dem bisher vorwiegend durch Pacific Aerospace in Neuseeland ca. 296 Flugzeuge produziert wurden und noch immer werden.

    Rundfunk, Film & Fernsehen

    1990

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    Film: Memphis Belle ist ein britischer Kriegsfilm aus dem Jahr 1990, der die Ereignisse unmittelbar vor und während des 25. Feindfluges eines Bombers der 8. US-Luftflotte, einer Boeing B-17F Flying Fortress, nach Deutschland im Jahre 1943 wiedergibt. Die Filmstory lehnt sich an die Geschichte der echten Memphis Belle an.

    Stab:
    Regie: Michael Caton-Jones
    Drehbuch: Monte Merrick
    Produktion: David Puttnam, Catherine Wyler
    Musik: George Fenton
    Kamera: David Watkin
    Schnitt: Jim Clark

    Besetzung: Matthew Modine, Eric Stoltz, Tate Donovan, D.B. Sweeney, Billy Zane, Sean Astin, Harry Connick, jr., Reed Edward Diamond, Courtney Gains, Neil Giuntoli, David Strathairn, John Lithgow, Jane Horrocks, Jodie Wilson

    1942

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    Film: Beyond the Line of Duty ist ein US-amerikanischer Kurzfilm aus dem Jahr 1942, der von Warner Bros. in Zusammenarbeit mit der US Army Air Forces produziert wurde.

    Stab:
    Regie: Lewis Seiler
    Drehbuch: Edwin Gilbert
    Produktion: Gordon Hollingshead
    Musik: Howard Jackson William Lava
    Kamera: Arthur L. Todd

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