Verwendung

1289

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Die Universitätsmatrikel ist das Verzeichnis der Mitglieder einer Universität. Diese werden dort anhand von Matrikelnummern identifiziert. An vielen Universitäten können sich auch Vereinigungen von Mitgliedern der Universität in die Matrikel eintragen lassen. Die individuelle Registrierung als universitätszugehörige Person bedeutete im europäischen Mittelalter und in der Frühen Neuzeit die neue Zugehörigkeit zu einer anderen Gerichtsbarkeit. Die ältesten erhaltenen Matrikeln stammen aus den Universitäten in Bologna , Heidelberg und Wien.

E

1425

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Ebendorferstraße, 1873 benannt nach dem Theologen und Geschichtsschreiber Thomas Ebendorfer (1388–1464), Mitglied der Wiener Schule der Pastoraltheologie. Er nahm als Gesandter der Universität Wien am Konzil von Basel teil und wurde zum führenden Theologen des Konziliarismus. Er war ab 1427 Domherr zu St. Stephan, ab 1428 mehrmals Dekan der theologischen Fakultät und 1445 Rektor. Ebendorfer war einer der fruchtbarsten Autoren der Weltliteratur; seine Chroniken, etwa seine Papstchronik, seine Kaiserchronik und seine Cronica Austriae (1463) sind wichtige Quellen für die Geschichtsschreibung. Die Straße war zuvor Teil des Glacis. (Liste der Straßennamen von Wien/Innere Stadt)

F

1860

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Ferstelgasse, 1886 benannt nach dem Architekten Heinrich von Ferstel (1828–1883); bekannt wurde er durch den Bau der Votivkirche am Alsergrund (1856–1879), eines der bedeutendsten neugotischen Sakralbauwerke der Welt. Mit einer Höhe von 99 m ist sie die zweithöchste Kirche Wiens. Ferstel baute in der Folge u.a. das Gebäude der späteren Österreichisch-Ungarischen Bank, der Notenbank der Monarchie, mit dem Café Central und an der Ringstraße das k.k. Museum für angewandte Kunst (1871), die benachbarte k.k. Kunstgewerbeschule (1877) und die Universität Wien (1883). Die Gasse hieß vorher 1881–1886 Petrarcagasse. (Liste der Straßennamen von Wien/Alsergrund)

Religion

1342

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Konrad von Megenberg wird Leiter der Stephansschule in Wien, aus der später die Universität hervorgehen wird (bis 1348).

Persönlichkeiten > Söhne und Töchter der Stadt

1960

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Marianne Schlosser, seit 2004 Ordinaria für Dogmatik an der Universität Wien (Donauwörth)

1437

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Johannes Geuss (* um 1380, ??? 7. August 1440 in Wien), Dozent für Naturwissenschaften, Philosophie, Theologie (Dr.? theol.) und Rektor der Universität Wien (stammte nicht aus Deining, Oberpfalz). (Deiningen)

1427

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Johannes Geuss (* um 1380, ??? 7. August 1440 in Wien), Dozent für Naturwissenschaften, Philosophie, Theologie (Dr.? theol.) und Rektor der Universität Wien (stammte nicht aus Deining, Oberpfalz). (Deiningen)

W

1752

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Walcherstraße, 1897 benannt nach dem Jesuiten, Mathematiker und Physiker Joseph Walcher (1719–1803), Professor der hebräischen Sprache in Graz (1750–1751), Professor der Ethik in Wien , Professor der Logik und Metaphysik (1753) und der experimentellen Physik (1754) in Linz, Professor der Mathematik am Theresianum in Wien und an der Universität Wien (1755–1773). Nach Auflösung des Jesuitenordens war er 1773–1783 Navigationsdirektor an der Donau, wo er sich besondere Verdienste um die Sprengung des Donaufelsens bei Grein erwarb. (Für eine spätere Sprengung in diesem Bereich siehe die Haussteinstraße.) Walcher war dann 1784–1797 Assessor der obersten Gebäudedirektion, 1797–1802 Professor der Mechanik und Hydraulik am Theresianum und 1802 Direktor der mathematischen und physikalischen Wissenschaften an der Universität Wien. Die ursprünglich nur zwei Häuserblöcke lange Straße (Radingerstraße bis Mexikoplatz, Ecke Engerthstraße) wurde 2003 auf dem früheren Nordbahnhofareal um vier Häuserblöcke nach Südwesten bis zur Einmündung der Lassallestraße in den Praterstern verlängert. (Liste der Straßennamen von Wien/Leopoldstadt)

S

1783

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Spitalgasse, offiziell 1862 benannt nach dem Wiener Allgemeinen Krankenhaus. Der Beamte Johann Theobald Frankh vermachte 1686 testamentarisch seine sieben Grundstücke zur Errichtung eines Soldatenspitals; siehe Frankhplatz. Aus Geldmangel wurden die Kriegsversehrten samt Familien in den bereits bestehenden Kontumazhof (Seuchenspital) einquartiert. 1693 ordnete Kaiser Leopold I. die Errichtung des Großarmen- und Invalidenhauses an; um den Willen Franckhs zu berücksichtigen, bezogen 1697 im Trakt an der Alser Straße Kriegsversehrte ihr Quartier. Nach einer Besichtigung durch Kaiser Joseph II. wurde das „Großarmenhaus“ teilweise demoliert und umgebaut; 1784 fand die Eröffnung als „Allgemeines Krankenhaus“ statt. Das AKH ist das größte Krankenhaus Österreichs und eines der größten Europas. Das „Alte AKH“ östlich der Spitalgasse fungiert heute nach einer Schenkung der Stadt Wien an die Universität Wien als Universitätscampus. Die Gasse hieß um 1778 von der Alser Straße bis zur Mariannengasse Adlerzeil (nach dem Hausnamen „Zum schwarzen Adler“ in der Mariannengasse? 2); um 1784 Schwarzadlergasse, um 1787 Stiftgasse (nach den Stiftungen, die zum Bau des Großarmenhauses führten) und um 1788 Adlergasse; um 1830 war sie auf einem Stadtplan bereits als Spitalgasse eingezeichnet. Der Teil von der Lazarettgasse bis zur Währinger Straße hieß bis 1862 Am Alserbach. Der heutige Name Spitalgasse wird bereits 1797 erwähnt. (Liste der Straßennamen von Wien/Alsergrund)

O

1885

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Oppolzergasse, 1874 benannt nach dem Mediziner Johann von Oppolzer (1808–1871) und seinem Sohn, dem Astronomen Theodor von Oppolzer (1841–1886). Johann von Oppolzer war ab 1850 Professor für Medizin an der Universität Wien und 1860/61 deren Rektor. Aufgrund seiner häufig verordneten Badekuren wurde er zu einem Förderer der österreichischen Badekurorte. Daneben setzte sich Oppolzer auch für die Elektrotherapie ein und wurde damit zu einem wichtigen Vertreter der Zweiten Wiener Medizinischen Schule. Theodor von Oppolzer war ab 1875 Professor für Astronomie an der Universität Wien. Bekannt wurde er durch seinen Canon der Finsternisse , in dem er etwa 8.000 Sonnenfinsternisse und über 5.000 Mondfinsternisse zwischen 1208? v.? Chr. und 2163? n.? Chr. berechnete. Der Asteroid (1492) Oppolzer ist nach ihm benannt, ebenso der Mondkrater Oppolzer. Die Gasse entstand 1862 nach der Demolierung der Wiener Stadtmauern. Zuvor bestand in dieser Gegend eine Gasse, die um 1770 Hühnerloch hieß und dann Kleppergasse (nach den damaligen Pferdeställen in der Teinfaltstraße? 8; „Klepper“ bezeichnete umgangssprachlich ein unterernährtes oder altersschwaches Hauspferd). (Liste der Straßennamen von Wien/Innere Stadt)

Wissenschaft & Technik

1945

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An der Universität Wien werden Frauen als ordentliche Hörerinnen an der Katholisch-theologischen Fakultät (seit 1897 an der Philosophischen, 1900 an der Medizinischen, 1919 Rechts- und staatswissenschaftlichen und 1922 an der Evangelisch-theologischen Fakultät) zugelassen.

1922

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Universität Wien Zulassung von Frauen als ordentliche Hörerinnen an der Evangelisch-theologischen Fakultät (1897 an der Philosophischen, 1900 an der Medizinischen, 1919 Rechts- und staatswissenschaftlichen Fakultät und 1945 an der Katholisch-theologischen Fakultät).

1919

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Universität Wien Zulassung von Frauen als ordentliche Hörerinnen an der Rechts- und staatswissenschaftlichen Fakultät.

1900

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Universität Wien Zulassung von Frauen als ordentliche Hörerinnen an der Medizinischen Fakultät (1897 an der Philosophischen Fakultät, 1919 an der Rechts- und staatswissenschaftlichen, 1922 an der Evangelisch-theologischen und 1945 an der Katholisch-theologischen Fakultät).

1897

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An der Universität Wien werden Frauen als ordentliche Hörerinnen an der Philosophischen Fakultät (1900 an der Medizinischen, 1919 an der Rechts- und staatswissenschaftlichen, 1922 an der Evangelisch-theologischen und 1945 an der Katholisch-theologischen Fakultät) zugelassen.

Professoren und Dozenten > Bekannte aktuelle und ehemalige Professoren

1974

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Ignaz Seidl-Hohenveldern österreichischer Rechtswissenschaftler, Professor an der Universität des Saarlandes, an der Universität zu Köln und an der Universität Wien, Visiting Professor am College of Europe von 1956 bis

Rundfunk, Film & Fernsehen

Rundfunk:
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Mittels Standleitung zwischen der Universität Wien und dem internationalen Forschungszentrum CERN wird Österreich erstmals an das weltweite Internet angeschlossen.

1943

Film:
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A Corny Concerto (Cartoon, Drehbuch) (Frank Tashlin)

Tagesgeschehen

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Wien/Österreich. Der Vorstand des Instituts für Publizistik der Universität Wien verkündet per Aushang einen sofortigen Stopp bei der Annahme von Anmeldungen für Diplomarbeitsthemen. Aus Mangel Personal und Räumen können keine weiteren Diplomarbeiten betreut werden.

Emil Fackenheim Lecture

2005

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Jacob Allerhand, Universität Wien (Abraham-Geiger-Kolleg)

Großes Goldenes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich

2006

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Georg Winckler, Volkswirt und Rektor der Universität Wien und Präsident des Dachverbandes der europäischen Universitäten (Liste der Träger des Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich)

Großes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich

Silbernes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich

2007

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Walter Kutschera, Physiker und Vizedekan der Fakultät für Physik an der Universität Wien (Liste der Träger des Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich)

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

2010

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Werk > Prosa: Recht ist ein „Prozeß“. Über Kafkas Rechtsphilosophie. Manz, Wien 1999, ISBN 3-214-06528-9 (zugleich Dissertation an der Universität Wien 1998); 2. Auflage, Edition Atelier, Wien 2006, ISBN 978-3-902498-10-6. Slowen. Übers. 2007. Kroat. Übers. (Janko Ferk)

2009

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Leben > Akademische Laufbahn > Gastprofessuren und Forschungsaufenthalte: Numata-Professur an der Universität Wien, Österreich (Michael Hahn (Indologe))

1995

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Ausbildung: Doktorat in Psychologie, Universität Wien, „mit Auszeichnung“ (Michael Schmitz (Management-Coach))

1975

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Werk: Dialettica e politica in Platone (Francesco Adorno)

1973

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Einzelprojekte > Größere Einzelgebäude: Der Neubau eines Gebäudes des Zoologischen Instituts der Universität Wien im Währinger Sternwartepark, abgelehnt in einer Volksbefragung am 26. Mai (Ungebautes Wien)

Großes Silbernes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich

2007

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Horst Haselsteiner, Professor am Institut für Osteuropäische Geschichte an der Universität Wien (Liste der Träger des Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich)

2006

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Manfred Bietak, Direktor des Österreichischen Archäologischen Instituts in Kairo, Vorstand des Instituts für Ägyptologie der Universität Wien, wissenschaftlicher Leiter des internationalen Forschungsprogramms SCIEM 2000 und Direktor des Vienna Institute of Archaeological Sciences (Liste der Träger des Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich)

2006

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Manfred P. Straube, Professor am Institut für Unternehmens- und Wirtschaftsrecht an der Universität Wien (Liste der Träger des Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich)

Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

2013

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Ehrung: Ernst-Jandl-Dozentur für Poetik der Universität Wien (Marcel Beyer)

2012

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Preisträger: Georg Grabherr, Ökologe, ehemaliger Vorstand des Department für Naturschutzbiologie, Vegetations- und Landschaftsökologie der Universität Wien (Wissenschafter des Jahres)

2011

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Preisträger: Gerhard J. Herndl – Department für Meeresbiologie, Fakultät für Lebenswissenschaften, Universität Wien (Wittgenstein-Preis)

2011

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Ehrung: Goldenes Doktordiplom der Universität Wien. (Trautl Brandstaller)

2010

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Ehrung > Würdigungen: wurde der Große Hörsaal I der Chemischen Institute der Universität Wien in Carl-Auer-von-Welsbach-Hörsaal umbenannt. (Carl Auer von Welsbach)

Mitgliedschaften

2013

Mitgliedschaft in wissenschaftlichen Gesellschaften und Gremien:
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Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirates der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien, 2006 (Ulrich Gäbler)

2006

Mitgliedschaft in wissenschaftlichen Gesellschaften und Gremien:
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Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirates der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien, seit (Ulrich Gäbler)

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