Unwetter

Unwetter, auch Extremwetterereignis oder Wetteranomalie ist ein Sammelbegriff für extreme Wetterereignisse. Diese Wetterereignisse bewirken oft hohe Sachschäden, Katastrophen und Lebensgefahr für viele Menschen.

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Geschichte

2007

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Unter dem Motto 200 Jahre Schutz und Sicherheit feierte die GVB ihr 200-Jahr-Jubiläum. Gleichzeitig wurde der Kanton Bern im Sommer von einer Reihe schwerer Unwetter heimgesucht; praktisch keine Region blieb verschont. Die Gemeinde Lyss im Berner Seeland wurde durch den Lyssbach gar drei mal überschwemmt. (Gebäudeversicherung Bern)

Natur & Umwelt

2007

Naturereignisse:
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Zu Pfingsten kommen nach extrem hohen Temperaturen in ganz Europa Menschen bei Unwettern ums Leben. Insgesamt gibt es 14 Tote. Die Unwetter ziehen von Spanien über Frankreich und Italien bis nach Deutschland und Österreich.

Beispiele für historische Unwetter

2013

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Hochwässer: Siehe bei den einzelnen Flüssen, zum Beispiel Rhein#Hochwasser, Elbe; siehe auch Donauhochwasser 2002, Hochwasser in Mitteleuropa

Tagesgeschehen

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Pjöngjang, Nordkorea: Bei schweren Unwettern und Regenfällen in Nordkorea kommen 200 Menschen ums Leben oder werden vermisst. 30.000 Häuser werden zerstört, zahlreiche Brücken stürzen ein und Straßen werden unterspült.
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Deutschland, Schweiz und Österreich: Bei schweren Unwettern fällt am Abend an vielen Orten mehr als 45 l/m2 Niederschlag binnen weniger Minuten. Keller, Straßen und Wohnungen werden überflutet. Die A46 musste stundenlang gesperrt werden. In Deutschland (Arnsberg, Mönchengladbach) sterben zwei ältere Männer, die von den Ausmaßen der Wassermassen überrascht werden, in Österreich eine Frau, die ein entgegenkommendes Auto aufgrund des Regens übersah. Allein in der Schweiz schätzt man den Schaden auf 76 bis 95 Millionen Euro.
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Deutschland/Schweiz: Bei heftigen Unwettern und Gewittern kommt es in der Nacht zum 21. Juni im Norden und Süden der Republik sowie der Eidgenossenschaft, insbesondere in Franken, aufgrund von Blitzeinschlägen zu zahlreichen Bränden. In Kronacker erleidet ein Rentner bei einem Dachstuhlbrand eine leichte Rauchgasvergiftung. In Pinneberg steht die Fußgängerzone einem Meter unter Wasser. Im Landkreis Heilbronn werden einige Durchfahrtsstraßen überschwemmt. In Kassel zerstört der Dauerregen von bis zu 60 Litern pro Quadratmeter/Stunde eine Installation der documenta, die dem Künstler Ai Weiwei danach jedoch sogar besser gefällt. Im Kanton Schwyz wird ein Mann schwer verletzt, in Einsiedeln unterspülen die Wassermassen ein Haus. Mehrere Straßen werden durch Erdrutsche blockiert; einige Brücken sind weggerissen worden.
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Bonn/Kassel/Dresden: Verheerende Unwetter mit Sturm, Hagel und Gewitter führen in der Nacht zum 23. Mai in einigen Metropolen zu sintflutartigen Überschwemmungen, Verwüstungen und einigen Verletzten: Bonn rückte die Feuerwehr zu 335 Einsätzen aus, im Keller des Stadtarchivs stehen 30 cm Wasser, das historische Rathaus, ein Schwimmbad und auch die Telekom-Zentrale werden schwer beschädigt. Eine Autofahrerin wird beim Sturz eines Baumes auf ihren Wagen schwer verletzt. In Hessen wie auch in Zwickau sowie der Region Chemnitz werden einige Straßen unterspült, manche durch Geröll unpassierbar.
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Hangelar/Gelsenkirchen: Bei schweren Unwettern werden durch Blitzeinschläge 30 Menschen zum Teil schwer verletzt. Bei einem Flugtag in Hangelar bei Bonn werden 24 Menschen schwer, drei davon lebensgefährlich verletzt. Zwei Personen müssen wiederbelebt werden. In Gelsenkirchen schlägt der Blitz als Kugelblitz über den „Umweg“ eines Flutlichtmasts in einen Baum, unter dem sich zahlreiche Besucher eines Kreisklasse-Fußballspiels geflüchtet hatten und verletzt fünf Personen. Auch hier muss eine Person wiederbelebt werden.

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