Urbanisierung

Unter Urbanisierung (lateinischurbs „Stadt“) oder Verstädterung versteht man die Ausbreitung städtischer Lebensformen. Diese kann sich einerseits im Wachstum von Städten ausdrücken (physische Urbanisierung oder „Verstädterung“ im engeren Sinne), andererseits durch eine mit städtischen Standards vergleichbare infrastrukturelle Erschließung ländlicher Regionen (funktionale Urbanisierung) und durch verändertes Sozialverhalten der Bewohner von ländlichen Gebieten (soziale Urbanisierung).

Der Prozess der physischen Urbanisierung ist seit Jahrhunderten zu beobachten. Er erreichte einen Höhepunkt in Europa vor allem im späten 19. Jahrhundert und hat in den letzten Jahrzehnten auch in den Schwellen- und Entwicklungsländern bisher unbekannte Ausmaße angenommen. In den Industrieländern wurde die physische Urbanisierung weitgehend von der funktionalen Urbanisierung abgelöst, das heißt von der Ausbreitung städtischer Lebensformen in benachbarte, bisher ländliche Räume (Suburbanisierung).

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Geboren & Gestorben

1948

Geboren:
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Omar Akbar wird in Kabul geboren. Omar Akbar ist Professor für Architekturtheorie. Nach dem Tod der Mutter kam seine Familie 1960 nach Deutschland; sein Vater promovierte in Stuttgart. Omar Akbar studierte an der TU Berlin Architektur und Stadtplanung/Urbanistik. Seine Diplomarbeit 1976 behandelte den Prozess der Urbanisierung in Entwicklungsländern am Beispiel von Indien. In seiner Doktorarbeit 1981 untersuchte Akbar islamische Wohnviertel.

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1990

Werk:
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Verelendung und Urbanisierung in der Dritten Welt. Der Fall Lima/Peru, Breitenbach, Saarbrücken (Gerhard Stapelfeldt)

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